„Wie eine Techdemo und kostet 30 €“ – Der realistischste Bodycam Shooter auf Steam sorgt für gemischte Gefühle

„Wie eine Techdemo und kostet 30 €“ – Der realistischste Bodycam Shooter auf Steam sorgt für gemischte Gefühle

Seit mehr als einer Woche ist der Shooter Bodycam auf Steam im Early Access. Für die Spieler Zeit genug auszuprobieren, ob das Spiel die Hoffnungen erfüllen kann.

Was ist das für ein Spiel? Bodycam ist ein First-Person-Shooter, der mit Unreal Engine 5 entwickelt wurde und vor etwa einer Woche auf Steam erschienen ist. Der Multiplayer-Shooter, in dem es ums PvP geht, hat eine Besonderheit, er lässt euch das Spiel aus der Perspektive einer Bodycam erleben.

Das immersive Gefühl, mittendrin zu sein, löst der Shooter durch seinen Grafikstil aus. Die Entwickler legen Wert darauf, alles möglichst realistisch zu gestalten und viele Details einzubauen. Mit diesem Konzept erzeugte der Shooter schon früh Aufmerksamkeit in den sozialen Medien.

Hier könnt ihr den Trailer von Bodycam sehen:

Nur eine teure Techdemo?

Wie kommt Bodycam auf Steam an? Seit mehr als einer Woche befindet sich der ultra-realistische Shooter nun im Early Access auf Steam. Dabei erreicht der Shooter eine Bewertung von „größtenteils Positiv“ mit 72 % bei über 11.000 Stimmen. Täglichen spielen zu Stoßzeiten aktuell über 8.000 Spieler das Spiel.

Bei den Spielern gibt es gemischte Reaktionen auf den Stand des Spiels. Für die einen ist der Shooter nur eine Techdemo, für die anderen eine gelungene Abwechselung:

mystoboy schreibt auf Steam: „Das Spiel wirkt derzeit noch wie eine Techdemo und kostet 30€. Mehr als 10€ würde ich momentan nicht dafür ausgeben. Die Peer-to-Peer-Server funktionieren nicht gut, da der Host nach dem ersten Tod oft das Spiel verlässt. Von den 30 Minuten, die ich gespielt habe, habe ich 15 Minuten damit verbracht, eine Lobby zu finden, in der ich tatsächlich spielen konnte. […]“

TryhardXD;) wünscht sich etwas auf Steam: „Gutes Spiel, aber wir brauchen einen Offline-Modus mit Bots!“ SoulofFlesh schreibt wiederum auf Steam: „Ich werde dies als ziemlich lustig und einzigartig bewerten und ich werde es nicht aufgeben, nur weil sie keine ‚erfahrenen Entwickler‘ sind. […]“

Ischke schreibt auf Steam: „[…] Obwohl sich das Spiel in der Early-Access-Phase befindet und einige Bugs aufweist, sind es weit weniger, als man bei einem Spiel dieser Art erwarten würde. Der Schwerpunkt liegt auf Realismus und extrem lauten, sehr sehr lauten Waffen. Man muss sich an die Bewegungen gewöhnen und tatsächlich über seine Handlungen nachdenken. Mir macht dieses Spiel viel mehr Spaß als zum Beispiel R6 [Rainbow Six: Siege]. […]“

Was soll dieses Jahr noch bei Bodycam passieren? Die Entwickler von Bodycam teilten bereits eine Roadmap mit ihren Plänen für das restliche Jahr 2024. Zunächst stehen Bugfixes und allerlei Verbesserungen an der Performance, dem Anticheat und anderen Dingen auf dem Plan. Ebenfalls sollen bald schon neue Karten hinzugefügt werden.

Später im Jahr soll dann auch der versprochene Zombie-Modus kommen. Neben neuen Waffen, weiteren Karten und Charakter-Skins arbeitet man auch an Nvidia DLSS Unterstützung.

Richtung Ende des Jahres soll ein neuer Spielmodus, neue Karten, ein Foto-Modus und weitere Sprachen dazu kommen. Bodycam ist nicht der einzige Shooter, der mit ultra-realismus viral ging. Auch der Shooter Unrecord, schaffte es bereits früh, mit Videos seines Gameplay für große Aufmerksamkeit zu sorgen.

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Deadlyjoker

Ich habe in der Sekunde wo das präsentiert wurde nicht verstanden warum man den weg geht den die gehen.
Mit der Kamera einen immersiven horror shooter entwickeln, lass es nen Klon von diesem “9 Seiten sammeln” Spiel sein was vor einigen Jahren komplett durch die Decke ging.
Multiplayer ist schwer und würde ich als indie dev nicht machen

T.M.P.

Hab mir dazu gestern auch das Community Hub angeschaut.

Bis jetzt haben die Beiden anscheinend nicht viel mehr gemacht, als Assets aus dem Unreal Store zu kaufen. Die Maps kann man wohl komplett kaufen.
Und das was sie selbst gemacht haben, ist eher verbuggt. Angefangen bei der Roadmap.
“Community Feadbacks”… es heisst Feedback, und einen Plural gibt es da nicht.^^
Beschwerden über die UI und die Bewegungen der Avatare gibt es auch.

Ich denke, da ist noch ein sehr weiter Weg zu gehen, falls das Ding nicht nur als Grafikblender dienen soll.

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von T.M.P.
Don77

So eine ultra realistische Grafik Qualität hätte ich mir vorralem vom neuen GTA 6 erwartet, vielleicht auch wo man die Menschen kaum noch von echten unterscheiden kann, aber dort (GTA6) sieht man ja noch deutlich das es ein Spiel ist.

Natürlich ist hier die ultra realistische Grafik nur auf einen kleinen Teil immer beschränkt und GTA 6 wäre Open World und riesig, aber die haben ja auch Milliarden an Kohle von daher.

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Don77
Deadlyjoker

Das hat nichts damit zu tun ob man viel Geld hat oder nicht für die Entwicklung. Unsere Hardware hat Limitierungen und man kann nur so weit gehen wie der Massenmarkt mit dem Spiel klar kommt.

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