„Habe keinen Grund, es zu starten“ – Spieler begründen die aktuelle Flaute von Helldivers 2

„Habe keinen Grund, es zu starten“ – Spieler begründen die aktuelle Flaute von Helldivers 2

Helldivers 2 hat gerade eine Flaute. Die Spielerzahlen sind auf Steam auf einem Tiefstwert und die Fans des Shooters können das gut nachvollziehen.

Was ist das für eine Flaute? Helldivers 2 war Anfang des Jahres neben dem Survival-Spiel Palworld eines der Hype-Spiele und begeisterte Hunderttausende Spieler. Den Steam-Höchstwert von knapp über 458.000 erreichte der Koop-Shooter im Februar, doch danach ging es stetig bergabwärts.

Im Juni 2024 hatte Helldivers auf Steam nur noch einen Höchstwert von knapp 91.700 Spielern, im Durchschnitt waren 40.400 Leute auf den Servern. Im Februar stürzten sich durchschnittlich 274.000 Spieler in den galaktischen Krieg (via SteamCharts).

Blicken wir auf die durchschnittlichen Spielerzahlen hat Helldivers 2 demnach seit Februar rund 85 % der Spieler verloren – und aktuell gibt es keine Anzeichen dafür, dass der Abwärtstrend stoppen könnte.

Fans können den Abfall der Spielerzahlen verstehen

Was sagen die Fans zu der Flaute? Viele Spieler können die aktuelle Flaute nachvollziehen. Das lege für viele allerdings gar nicht an irgendwelchen Problemen, wie das Fiasko mit den Playstation-Accounts, sondern am fehlendem neuen Content.

Der Nutzer „SilicaBags“ schreibt beispielsweise auf Reddit: „Ich habe das Spiel nicht aus Protest gegen irgendetwas gemieden. Ich bin einfach gelangweilt und habe keinen Grund, es zu starten, außer um MO-Medaillen [Anm. d. Red.: MO= Major Order, deutsch: Generalbefehl] auszugeben.“

Der Spieler „Dyyrin“ schlägt mit seinem Kommentar eine ähnliche Richtung ein und sagt: „Ich plane zurückzukehren, wenn neue Fraktionen kommen. Ich bin es leid, dieselben Planeten zu verteidigen und gegen dieselben zwei Fraktionen zu kämpfen.“ Über 2.200 Nutzer zeigen ihm mit einem Upvote ihre Zustimmung.

Ein anderer User schreibt auf Reddit: „Leider wurde es für mich viel zu schnell langweilig. Ich habe noch nicht einmal die Maximalstufe erreicht, aber ich hatte keine Lust mehr auf den Grind.“

Wie könnte Helldivers das Ruder rumreißen? Palword zeigt aktuell, dass ein größeres Update die Spieler zumindest teilweise zurückbringen kann. Während das Survival-Spiel im Mai nur einen Höchstwert von knapp 45.000 Spielern hatte, konnte das Ende Juni erschienene „Sakurajima Update“ die Werte auf 143.000 Spieler anheben.

Helldivers könnte mit einem großen Update, das beispielsweise neue Gegner bringt, ähnliches erleben. Die Fans des Koop-Shooter erwarten schon seit Monaten die Ankunft der Illuminierten. Das sind Aliens, die schon im Helldivers 1 gegen die Streitkräfte der Über-Erde kämpften: In Helldivers 2 warten alle auf die Illuminierten – Das wissen wir über die fiesen Alien

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Bonerpants

Würde spielen aber nur mit Freunden, die rennen aber jedem hype hinter her und spielen alle zwei Wochen etwas anderes.

Feanor

Das. Und teilweise die Zeitunterschiede. Fange gleichzeitig mit Freunden an zu spielen, aber Ich hab nicht die Zeit so viel zu spielen wie die. Was zur Folge hat das die im endgame sind oder sich satt gespielt haben bevor das bei mir der fall ist.
Zeitzonen sind auch wenig hilfreich.

Nullmensch

Keine “Angst”, sobald vernünftiger, neuer Inhalt geliefert wird, steigen die Spielerzahlen wieder. So warte ich auf das Erscheinen einer neuen Gegnerfraktion. Danach werde ich Helldivers 2 wieder intensiv spielen.

evilsohn

Ich finde @legendarydrops hat es in seinem neuesten Video auf youtube gut zusammengefasst: Das Spiel hatte nie die Ambition so groß zu sein wie es wurde. Keine Probleme hier zu sehen, dem Spiel geht‘s gut.

Arnas

Joa bin level 150 und hab alle Warbonds durch. Hab alle Sachen auf cap gefarmt. Nun heisst es warten.

MMOLeser

Ist schon intressant wie die Services Games das Spielerverhalten verändert haben. Seitdem braucht man überall “progression”. Keiner kann einfach nur Games des spiele wegens spielen. Bin froh das ich mir das wieder abgewöhnt habe mit Simulationsgames wie ArmA, DCS, MSFS2020 oder Assetto Corsa. Da spielt man ganz gemütlich. Ohne Battlepass Levels, Special Events etc.

Zuletzt bearbeitet vor 13 Tagen von MMOLeser
huhu_2345

Daran sind die Spieler/innen nur teilweise schuld. In seiner Schlimmsten Form sind Games as a Service Spiele auf unendlichen Fortschritt ausgelegt. Am besten Täglich Einloggen um Aufgaben zu machen, keine Events zu verpassen, Battle Pässe müssen auch noch vor Seasonende gelevelt werden etc. Du verstehst was ich meine.
Die Studios wissen ganz genau was sie damit bezwecken. Das kann Funktionieren aber früher oder später fällt man damit auf die Schnauze.
Destiny 2 zum beispiel ist mir mit den Seasons schon lange ziemlich madig geworden. Dieses tägliche Einloggen fühlt sich nach Arbeit und nicht nach Unterhaltung an. Wenn mir ein Spiel gefällt dann Spiele ich den Content den es zu bieten hat und bis der nächste Content kommt kann ich andere Spiele spielen. So habe ich immer Abwechslung und freue mich dann auch zurückzukehren. Destiny 1 war genau so und Destiny 2 mittlerweile leider das typische GaaS.

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