Warum die Dorn in Destiny 2 eine überraschend starke Giftspritze ist

Bei Destiny 2 legt die Dorn eine starke Rückkehr hin. Im PvP und auch im PvE kann sie überzeugen. Wir zeigen, wie mächtig die Giftspritze jetzt ist.

Warum ist die Dorn überraschend stark? In Destiny 1 war die Dorn in erster Linie als übermächtige PvP-Waffe bekannt, welche die Feinde mit Gift vollspritzte und sie erbarmungslos tötete.

In Destiny 2 ist sie seit Kurzem zurück – und Dorn hat es geschafft, direkt wieder die Waffen-Slots vieler Hüter zu erobern. Dabei überrascht sie gerade im PvE, da sich die Dorn hier in vielen Situation als extrem nützlich erweist.

Grund dafür ist ein Perk, mit dem es möglich ist, ganze Verlorene Sektoren zu clearen, ohne auch nur einmal nachladen zu müssen. Wer also ungern Waffen nachlädt, sollte sich unbedingt die Dorn anschaffen. Schauen wir sie uns näher an.

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Dorn

In Destiny 2 hat die Dorn neue Perk

So kommt Ihr an die Dorn: Die Dorn ist an eine Exotic-Quest gebunden. Nur so erhaltet Ihr sie. Alle Infos zur Dorn-Quest lest Ihr hier.

Das ist die neue Dorn: Bei der Dorn handelt es sich um eine exotische Handfeuerwaffe mit einer Feuerrate von 150. Zum Vergleich: Lunas Geheul, Vertrauen oder Dienstvergehen haben eine Feuerrate von 180, die Pikass hingegen hat 140. Der Mitternachtsputsch weist wie die Dorn 150 auf und gehört dem „Leichtes Gehäuse“-Archetyp an.

Die Perks der Dorn: Die Dorn hat in Destiny 2 einen neuen Trick drauf:

  • Zeichen der Verdammnis – exotischer Perk: Geschosse durchdringen Ziele und verursachen Schaden über Zeit. Kills mit der Waffe hinterlassen Überbleibsel.
  • Seelenverschlinger: Wird ein Überbleibsel absorbiert, stärkt dies „Zeichen der Verdammnis“ und lädt das Magazin teilweise nach.

Bei den Überbleibseln handelt es sich um diese grünen Sphären, die nur kurze Zeit aufgenommen werden können, bevor sie verschwinden:

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So stark ist die Dorn im PvE: In Videos ist bereits zu sehen, wie Hüter durch Verlorene Sektoren laufen, ohne einmal nachladen zu müssen. Der Seelenverschlinger-Perk hält 6 Sekunden lang an (maximal 10 Sekunden, wenn mehrere aufgenommen werden).

In dieser Zeit richtet die Waffe erhöhten Schaden an. Laut Tests verursacht der Schaden über Zeit dann 200% mehr Damage.

Da Ihr gegen die meisten kleinen Gegner nur 1-2 Schüsse benötigen werdet und jedes Überbleibsel das Magazin etwa um +4 erhöht, könnt Ihr aggressiv vorwärts marschieren, die Überbleibsel aufnehmen und durchgehend schießen.

Auf reddit erhält zurzeit ein Post viel Zuspruch, in dem der User betont, wie großartig die Dorn im PvE sei. Man habe erwartet, dass sie fürs PvP geschaffen wurde, jedoch lohne sich der Grind für die Dorn auch für PvE-Spieler.

Mit der Dorn bahne man sich einen Weg durch Gegnermassen wie durch Butter und es sei großartig, wie die Überbleibsel herausströmen. Mit dem Überbleibsel-Buff lassen sich auch dicke Gegner zügig eliminieren.

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Wie schlägt sich die Dorn im PvP?

Der in der Community bekannte Waffen-Experte Mercules904 hat sich bereits zur Dorn geäußert und die Stats bewertet.

So schlägt sich die Dorn im PvP:

  • Die Dorn hat eine sehr schnelle Time-to-Kill durch Körpertreffer (nur 4 Schuss), ein sehr gutes Handlung, eine überdurchschnittliche Reichweite und Stabilität und der Aim-Assist ist ebenfalls hoch
  • Nachladetempo ist nur durchschnittlich
  • Nachteile hat die Dorn keine – verglichen mit anderen Handfeuerwaffen dieses Archetyps
  • Optimale Time-to-Kill liegt bei 0,8 Sekunden, dafür benötigt Ihr 2 Crits und einen Körpertreffer

Mit anderen Handfeuerwaffen dieses Archetyps benötigt Ihr 3 Crits, um im PvP zu töten, weshalb die Dorn hier klare Vorteile hat.

Trefft Ihr nur den Körper, liegt die Time-to-Kill bei anderen Handfeuerwaffen dieses Archetyps bei 1,6 Sekunden. Bei der Dorn sind es 1,2 Sekunden – dann könnt Ihr Euch zurückziehen, den Rest erledigt das Gift der Dorn.

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Mercules904 vermutet, dass die Dorn ihren Platz im PvP finden wird. Sie wird nicht das OP-Monster aus Destiny 1 sein und sie kann nicht ganz mit einer Lunas Geheul oder einer Nicht vergessen – gemessen an rohem TTK-Potential – mithalten, dafür verzeiht sie aber mehr Fehler.

Laut dem Youtuber Aztecross Gaming können der Flinch und das Rückstoßverhalten der Waffe gerade für Konsolen-Spieler zur Herausforderung werden. Er empfiehlt, die Waffe nicht so schnell wie möglich abzufeuern, sondern nach einem Schuss in Deckung zu gehen und den nächsten Schuss wieder gezielt abzugeben.

Nehmt Ihr ein Überbleibsel im PvP auf, wird die Waffe für 6 Sekunden stärker, sodass Kills mit 2 Crits möglich sind – sofern der Gegner eine niedrige Belastbarkeit von 6 oder weniger hat.

Bedenkt allerdings, dass der Gegner sowohl bei den 2-Crits-Kills als auch bei der optimalen Time-To-Kill nicht sofort tot umfällt. Das Gift muss erst den Rest erledigen. Allerdings könnt Ihr nach den erforderlichen Schüssen selbst in Deckung gehen.

Habt Ihr die Dorn bereits in Eurem Besitz? Wie gefällt sie Euch?

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