Entwickler: Ohne das gescheiterte Battleborn wäre Borderlands 3 nicht so geil

Borderlands 3 soll laut Entwickler Gearbox ein Top-Hit werden und alle anderen Spiele des Studios in den Schatten stellen. Das soll ausgerechnet durch den missglückten Shooter Battleborn möglich sein.

Was war eigentlich Battleborn? Im Mai 2016 startete Battleborn, eine Mischung aus einem Hero-Shooter und einem MOBA. Leider hatte das bunte und abgedrehte Spiel von Gearbox keinen großen Erfolg, unter anderem, weil Blizzard zeitnah Overwatch herausbrachte. Das kam bei den Genre-Fans besser an und Ende 2017 wurde der Support für Battleborn schließlich eingestellt.

Doch das unrühmliche Ende von Battleborn ist für Gearbox nicht ausschließlich schlecht. Vielmehr hat das quasi tote Spiel maßgeblich dazu beigetragen, dass Borderlands 3 ein großer Erfolg werden könnte.

Battleborn ist tot – Der Nachruf eines Fans!

Battleborn musste sein, damit Borderlands gut werden konnte

Was hat Battleborn mit Borderlands zu tun? In einem Interview von Art Director Scott Kester mit der Seite Metro GameCentral wurde unter anderem darüber gesprochen, warum man Battleborn dringend brauchte, um später optimal an Bordelands 3 zu arbeiten:

„Okay, wir haben [Borderlands] 1 gemacht und wir haben [Teil] 2 ziemlich schnell danach gemacht. Ich war bei beiden Spielen dabei und wir waren müde. Und wir sagten: „Sollen wir noch einen [Teil] machen? Und wir wollten nicht, wir brauchten eine Pause. Denn wenn wir keine Pause hätten, denke ich, hätten wir nicht etwas so Gutes [wie Borderlands 3] gemacht.

Dank [Publisher] 2K hatten wir die Möglichkeit zu sagen: „Hey, wir wollen diese Battleborn-Sache ausprobieren, wir wollen nur unsere Palette irgendwie zurücksetzen, wir werden diese Sache ausprobieren“.

[…] Battleborn brachte uns dazu, über ein paar Dinge ein wenig anders nachzudenken. Ich arbeite seit über vier Jahren an Borderlands 3, es befindet sich seit einiger Zeit in der Entwicklung. In der Sekunde, in der ich Battleborn beendete, begann ich im Wesentlichen, mich mit Borderlands zu beschäftigen.“

Battleborn war also für das Gearbox-Team eine Art kreative Pause, in der sie andere Konzepte, Ideen und Herangehensweisen ausprobieren konnten. Das sei wichtig gewesen, um den Kopf nach Jahren volle Borderlands-Entwicklung freizubekommen und später wirklich engagiert und mit der nötigen Gelassenheit an Borderlands 3 heranzugehen.

Battleborn

„Für uns ging es nicht darum: „Haut es raus, haut es raus, lasst uns auf die Tube drücken! Es war wie: „Lasst uns das Richtige tun. Lasst uns das Ziel erreichen und uns Zeit lassen.“

Borderlands 3 bekommt „saftige DLCs“ und viel Endgame-Content

So umfangreich soll Borderlands 3 werden: Borderlands 3 wird laut Gearbox ein Spiel mit ordentlich Content. So will man das Spiel auch beim zweiten oder dritten Durchspielen attraktiv halten, unter anderem mit einem schweren Mayhem-Modus, der drastische Änderungen am Gameplay bedeuten soll.

Oder indem man bestimmte Guardian-Ranks erst nach dem Durchzocken bekommt und so neue Skills erhält, die man vorher nie zur Verfügung hatte.

Außerdem sollen die geplanten DLCs genauso „saftig“ werden, wie die Erweiterungen aus den vorigen Borderlands-Spielen. Man habe also ordentlich Content vorbereitet und wolle so sicherstellen, dass Borderlands 3 auch auf Lange Sicht nach dem Launch relevant und spannend bleibt.

Und diese Energie und Schaffenskraft, so Kester, sei nicht unerheblich der „Battleborn-Pause“ geschuldet.

Eure Lieblings-Psychopathin kämpft in Borderlands 3 an Eurer Seite
Autor(in)
Quelle(n): WCCFTechDualShockersPCGamesN
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