Warum Borderlands 3 mehr Games-as-a-Service ist, als ihr vielleicht denkt

Eins der großen Verkaufsargumente von Gearbox für Borderlands 3 lautet: Wir sind kein Games-as-a-Service. Dabei steckt in dem Loot-Shooter mehr Service, als es erst den Anschein hat.

Das sagt Gearbox über das Modell von Borderlands 3: Auf der Bühne des großen Gameplay-Reveal-Events von Borderlands 3, verkündete der Gearbox-Chef Randy Pitchford, dass man

Gerade die Aussage, dass es keine Mikrotransaktionen geben würde, sorgte für eine Kontroverse. Später klärte der Creative-Director Paul Sage auf, dass es doch Mikrotransaktionen geben würde. Diese aber nur in der Form von Direktkäufen für Kosmetisches und ohne eine Premium-Währung. Man wolle bei Borderlands 3 nicht den Weg von Games-as-a-Service gehen (via PCGamer.com). Das bezieht sich auf Borderlands 3 im Allgemeinen.

Borderlands Zeichnung Helden 4

Was bedeutet Games-as-a-Service eigentlich? Im Grunde liegt die Betonung hier auf „Service“. Diese Spiele wollen mehr sein als „nur“ ein fertiges Produkt, wie es etwa bei dem Singleplayer-RPG Sekiro der Fall ist.

Games-as-a-Service:

  • sind Multiplayer-Spiele, der Fokus liegt klar auf dem Multiplayer
  • es können sich theoretisch alle Spieler miteinander online verbinden und miteinander spielen.
  • sie werden vom Entwickler mit Patches, Updates, Erweiterungen, DLCs oder sogar neuen Titeln der Franchise regelmäßig erneuert, damit sie relevant bleiben und sind von Anfang an so konzipiert.

Hier sind mehr Hintergründe zu der Entwicklung von Games-as-a-Service:

Was heißt MMO heutzutage? Games-as-a-service

So viel Games-as-a-Service steckt in Borderlands 3

Warum ist Borderlands 3 mehr Games-as-a-Service als man denkt?

Borderlands 3 erhält also einen Online-Multiplayer-Live-Service mit Events und großen Erweiterungen, die Spieler lange bei Laune halten können.

Borderlands 3 darf trotzdem sagen, dass es kein Games-as-a-Service ist

Man kann Borlderlands 3 hier als einen Grenzfall betrachten. Denn eins der wichtigsten Elemente für Games-as-a-Service ist der Online-Faktor mit Fokus auf Multiplayer.

Borderlands 3 kann online mit Freunden gespielt werden. Aber es wird möglich sein, den Loot-Shooter komplett offline und alleine zu spielen.

Das ist ein entscheidender Punkt, der gegen Games-as-a-Service spricht.

Borderlands 3 gibt Spielern die Wahl, ob es ein Service-Game ist

Das ist die Kontroverse um Service-Games: „Games-as-a-Service“-Spiele schrecken einen Teil der Spielerschaft ab. Service-Games haben stellenweise den Ruf, unfertig auf den Markt gebracht zu werden
(via GameStar.de) und den Kunden auf später zu vertrösten, wenn es Probleme im Spiel gibt.

Spiele wie Anthem oder Fallout 76 stehen dafür im Kreuzfeuer, werden aber trotzdem gespielt. Denn es gibt auch einen großen Teil von Spielern, die das Service-Modell lieben und immer neues Futter für „ihr Spiel“ haben wollen.

Anthem steckt in der Krise und das ist total normal

Darum betreibt Gearbox geschicktes Marketing: Der Publisher 2K und Gearbox werden sich der aktuellen Kontroverse um „Games-as-a-Service“-Spiele bewusst sein.

Sie würden sich wertvolle Kunden vergraulen, wenn sie Borlderlands 3 als „Games-as-a-Service“ definiert hätten. Es ist ein riesiger Fan-Kult um die Reihe entstanden. Diese haben eine klare, nostalgische Vorstellung, wie ein Borderlands 3 auszusehen hat. Gearbox weiß, was ihre Fans hören möchten.

Damit Borderlands 3 ein Hit wird, sollte es auf Gaming-Trends pfeifen

Im gleichen Atemzug werden aber auch die massiven DLCs in den Fokus gestellt. Das gibt dem Spiel eine Langlebigkeit, die typisch für Games-as-a-Service ist.

Damit sprechen sie einfach zwei Zielgruppen an:

  • denjenigen, der hunderte Stunden in Borlderlands 3 verbringen möchte
  • aber auch den Spieler, der einfach die Story-Kampagne zocken möchte und dann fertig ist

Borderlands 3 gibt uns eine Wahl: Ob der Loot-Shooter nun ein volles Service-Game ist oder nicht, darüber lässt sich sicher streiten. Denn wir bekommen hier eine Wahl, die beide Lager anspricht.

Genau das macht Borderlands 3 zu einem einem interessanten Titel für 2019, der eine breite Masse an Spielern ansprechen könnte. Genau das könnte die Erfolgsformel für Borderlands 3 werden.

Wir haben 180 Minuten Borderlands 3 gespielt – Das ist unser Eindruck
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itsMetzy

Lustig hier ist, das man Bordlands 3 NICHT offline spielen kann, es kommt ja über den Epic-Launcher, der offline spielen nicht erlaubt.

itsMetzy

FakeNews von mir, seit Feb, ist der Offlinemodus wohl verfügbar, ist an mir vorbeigegangen. :b

Frosteyes

Sich selbst so zu korrigieren hat immer auch was mit Mut und Einsicht zu tun.
Sowas hat von mir Respekt verdient!
(Bin es grad aus WoW raid anders gewöhnt :P)

ParaDox

Games-as-a-Service hat keinen schlechten Ruf, sondern gar keinen Ruf, weil die Vertreter dieser Kategorie mehr oder weniger allesamt versagten.

League of Legends, DotA2, FF XIV, Fortnite, … denen geht es doch blendend. Die spülen richtig Kohle in die Kasse und sind auch alles Service Games. Von einem kollektiven Versagen würde ich hier nicht sprechen.

pvpforlife

Ist doch egal was die Spiele bei release liefern, sie werden erweitert ungeachtet deren releasezustand.

Scardust

Command and Conquer Alarmstufe Rot hat zwei Addons bekommen…. wow voll das GAAS!

pvpforlife

Das ist ganz sicher kein Service Game, das spiel durch add ons erweitern macht ein spiel noch lange nicht zu einem GaaS. Im Gegenteil, spiele nahc und nach zu erweitern ist sogar wünschenswert. Wenn das alte C&C jetzt aber nen ingameshop gehabt hätte, indem man Einheiten, oder Skins für Panzer eztc kaufen könnte oder andern schnick schnack, und mit der Zeit zusätzlich zu COntent updates auch neue MTX einführen würde, dann wäre es definitiv ein Serivce Game.

Sleeping-Ex

Damit gehe ich nicht d’accord.

Ein Spiel welches bereits im Vorfeld ankündigt, dass größere DLC’s kommen lässt sich meines Erachtens nicht gleich als Game as a Service einstufen. Entscheidend ist da doch eher eine Art Roadmap oder Saisonsystem wie bei Destiny, Fortnite, Anthem, Division, etc. Also ein zumindest geplanter, stetiger Fluss an neuen Inhalten oder Änderungen an Spielmechaniken.

Das sehe ich bei Borderlands eher nicht. Das Spiel kommt raus, es wird gepatcht wenn Fehler auftreten, vielleicht kommt mal irgendwas Eventartiges aber das wars dann auch. Dann kommen die DLC’s, die allerdings für sich stehen und nicht das gesamte Spiel auf den Kopf stellen.

Die werden in einem Zeitraum von einem oder zwei Jahren erscheinen und dann war’s das.

Natürlich ist das eine Art Service, aber der ist in meinen Augen nicht mit dem zu vergleichen was wir mittlerweile unter Games as a Service verstehen.

Clape

Bei Borderlands gibt es auch schon eine kleine Roadmap durch den Season Pass und sie werden noch mehr über Events usw. verraten. Ich sehe da kaum einen Unterschied. Und es gibt ja noch viele weitere Spiele von GaaS-Spiele wie Battlefront. Ich wüsste jetzt keinen Unterschied zwischen Battlefront und Borderlands.

Sleeping-Ex

Bitte nicht an dem Wort Roadmap aufhängen. Jedes Spiel hat seine Roadmap für die Zeit nach dem Release, das macht es trotzdem nicht zum GaaS.

Und ein Pvp-orientiertes Spiel wie Battlefront mit Borderlands zu vergleichen halte ich für gewagt. Battlefront lebt davon seine Community durch neue Inhalte aktiv zu halten. Wenn du bei Borderlands der letzte Spieler auf Erden bist juckt das weder dich, noch Gearbox.

Dawid

Borderlands ist schon gut darin, Spieler mit neuen Inhalten länger an das Spiel zu binden. Vielleicht nicht täglich, aber über das Jahr gesehen schon. Die Zahlen zu Borderlands 2 sind auch heute noch beeindruckend und wie viele Stunden die Spieler investieren.

Sie haben auch 2 Jahre nach Release noch DLCs gebracht, darunter sogar für Service-Spiele klassische Level-Increases. Laut Wiki gab es knapp 15 Addons (und das Pre-Sequel könnte man beinahe auch als eins sehen). Das ist garantiert eine wichtige Einnahmequelle. So egal ist es denen bestimmt nicht, dass es niemand kauft.

Ich bin mir persönlich sicher, dass die Updates regelmäßiger und größer ausfallen werden, als noch in Teil 2.

Ich habe nichts dagegen, länger an BD3 gebunden zu sein, wenn es gut wird 😉

Dave

Ich bin mir persönlich sicher, dass die Updates regelmäßiger und größer ausfallen werden, als noch in Teil 2.

dein Wort in Gearbox‘ Gehörgang

Sleeping-Ex

„Ich habe nichts dagegen, länger an BD3 gebunden zu sein, wenn es gut wird ;)“

Wenn? Also bitte. ????

Willy Snipes

Es heißt im Artikel doch nicht, dass es ein Paradebeispiel für GaaS ist?

Es grenzt an GaaS Light kann man eventuell sagen, Aspekte die ein GaaS ausmachen, aber nicht überhand nehmen.

Den Stempel des Services gänzlich abzulehnen seh ich als falscher an als es komplett in die Service Schublade zu stecken.

Sleeping-Ex

Ich „lehne“ den Stempel nicht ab, ich bin lediglich nicht der Meinung, dass es ein Game as a Service wird.

Eibfach aus der Erfahrung heraus die ich bisher gemacht fühlt es sich nicht danach an.

Wenn du das anders siehst sei es dir gegönnt.

Leya

Es ist auch ok, wenn du nicht d’acoord gehst, Sleeping-Ex 🙂

Wie es im Artikel heißt, es lässt schon schon drüber streiten und ich sehe Borderlands an der Grenze zu Games-as-a-Service. Der Service-Ansatz nicht ganz zu leugnen und deswegen heißt der Titel auch, es ist „mehr Games-as-a-Service“ als man erst mal denken mag und nicht „Borderlands 3 ist ein „Games-as-a-Service“-Spiel. Es werden ja sogar für BL2 jetzt immer noch Shift-Keys für spezielle Skins regelmäßig rausgegeben, was auch ein kleiner, aber feiner Live-Service ist.

Borlderlands 3 wird auch seine Roadmap haben, mit einem stetigen, geplanten Fluss und einige Sachen werden sie auch jetzt noch diskutieren, wie etwa die Anpassung der 4 Charaktere.

Scardust

Macht doch mal ne Umfrage, würde mich interessieren wieviele der BL Community es als GAAS sehen bzw. nicht. 🙂

vv4k3

und bitte dann mit einer „Ist mir doch sowas von Skag-egal.“ Antwort ????

Leya

Ah, das wäre tatsächlich cool als Zusatz in diesem Artikel gewesen. Dabei haben wir jetzt sogar ein gutes Tool für schnelle Umfragen. Sollten wir öfter benutzen. Danke für die Erinnerung 😀

Sleeping-Ex

Danke Leya. ????

Aber ehrlich gesagt gibt es da kein richtig und falsch. Auch wenn es Anleihen eines GaaS hat ist es meiner Meinung nach eben keins. Das kann allerdings jeder halten wie er möchte.

Gerd Schuhmann

Der Begriff „Games as a service“ ist nicht richtig definiert.

Crusader Kings 2 z.b. hat ja irgendwie 20 DLCs mittlerweile oder so – das ist aber kein Online-Spiel in dem Sinne.
Andere Games sind zwar online, werden aber nach Release kaum weiterentwickelt.

Bei Borderlands kann man schon sagen: So wie das früher mit DLCs gepflegt und auch monetarisiert wurde, geht es schon in Richtung Service-Game – aber aus Sicht von Gearbox ist es klar, dass man diese Etiketten nicht will.

Die wollen nicht „wie Destiny“ sein oder irgendwas, die wollen ihre eigene Marke „Borderlands“ sein.

Man kriegt das schon mit, wie pikiert Pitchford drauf reagiert hat, als wer sagte: Borderlands ist ein Destiny-like Game und es wär doch jetzt an der Zeit durch diese Tür zu gehen, die Destiny aufgemacht hat.

Das sehen die anders. Die sagen: Wir haben diese Tür aufgemacht.

Ähnlich ist das auch mit GTA, da reklamiert Rockstar für sich: Wir haben diese Art von Spiel aufgemacht, aber niemand legt Wert drauf, ein „Etikett“ für sich zu beanspruchen, weil sie davon einfach nichts haben.

Die großen Firmen wollen, dass Ihre Spiele, ihre Marken, für sich stehen. Die wollen keine Vergleiche. Man kann das wunderbar sehen, dass ESO nicht „MMORPG“ sein will, weil WoW schon MMORPG ist und tief mit dem Begriff verwurzelt ist. Oder Heroes of the Storm will kein „MOBA“ sein, weil LoL schon eins ist.

Und die kleineren Games möchten dann gerne „wie andere Spiele“ sein, weil das fürs Marketing gut ist.

Das kann man wirklich gut sehen, dass „große Marken“ allergisch gegen Etiketten sind, die von anderen großen Marken besetzt sind. Ich find das immer sehr spannend, wenn man da genau drauf schaut.

Borderlands 3 will kein games-as-a-service sein, weil sie einfach nur Nachteile dadurch haben dieses Etikett zu nehmen und keinen einzigen Vorteil. Es ist da viel klüger zu sagen: Wir sind in unserer eigenen Tradition. Wir sind in der Tradition von Borderlands 2, dem Spiel, das Ihr alle liebt.

Sleeping-Ex

Vielen Dank für diese ausführliche Erklärung. Allerdings hast du es eingangs selbst erwähnt: Der Begriff ist nicht richtig definiert.

Der entscheidende Unterschied ist für mich einfach das mir bspw. ein Destiny durch Events, Seasons, Weekly Resets oder Rotations, etc. vorgibt wann ich was zu tun habe und mir gleichzeitig das Gefühl vermittelt etwas zu verpassen.

Bei einem Spiel wie Borderlands werde ich das nicht haben. Selbst wenn ich monatelang nicht spiele ist es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit dasselbe Spiel, zumindest war es bei Borderlands 2 genauso.

pvpforlife

Anthem Offline mit Teammates als Bots oder ohne KI unterstützung, ist das dann kein Service Game mehr? Schließlich kann man ja sämtlichen Content Spielen und den Shop und alles auch nach wie vor benutzen und Inhaltsupdates gibts ja auch regelmässig.

Scardust

Nein wäre es nicht, oder zählst du ein Titanfall zu den GAAS?

pvpforlife

Weiß nicht, hat es ingame Shop? Wenn ja dann sicher. CoD ist ja auch durchmonetarisiert bis zum erbrechen, ist auch ein „Service“ Game. Ich sage ja nicht ungeachtet der Terminologie „Service“ Spiele seien schlecht, es kommt halt auf die Umsetzung drauf an. League of Legends, Path of Exile und viele „Service“ Games mehr sind gute Beispiele wie es richtig geht. Allerdings sind nunmal die GaaS Games der AAA industire äusserst fragwürdig. Das sind so ziemlich alles Spiele die sich im Early Access, Pre Alpha, Alpha Status befinden, wo der Entwickler Vollpreis verlangt wobei das Spiel zusätzlich zum erbrechen Durchmonetarisiert ist. Und genau das ist das Problem dabei. Ich sage ja auch nicht das BL3 sich in die reihe der Bösen einreiht oder ein schlechtes Spiel wird, dafür weiß man noch viel zu wenig. Allerdings ändert das nichts daran das BL3 definitv laut heutigem Branchenstandard ein Servicegame ist, sprich zusätzlich zum Kaufpreis weitere Optionen bereit stellt für welche der Spieler bezahlen kann.

Scardust

Bei COD hat dieser Unsinn aber viel später angefangen. Bei einem Modern Warfare gabs das noch nicht. Du klammerst dich argumentativ zu sehr an dem GAAS. So wie du es darstellst fällt beinahe alles unter GAAS. Gut, ist halt deine Meinung, ich sehe das anders. Hier lösen werden wir das sowieso nicht.

pvpforlife

Borderlands 3 darf trotzdem sagen, dass es kein Games-as-a-Service ist

Man kann Borlderlands 3 hier als einen Grenzfall betrachten. Denn
eins der wichtigsten Elemente für Games-as-a-Service ist der
Online-Faktor mit Fokus auf Multiplayer.

Nur weil das Spiel auch alleine gespielt werden kann bzw. Offline, ist es gleich weniger ein GaaS Produkt. Das ist auch keine auslegegungs Sache oder „Sonderfall“, das Spiel hat Möglichkeiten im Shop verscheidene Sachen zu kaufen, es wird regelmässig gepatcht und erhählt bezahlbare Inhaltserweiterungen. Nur weil es auch Offline gespielt werden kann, macht es das weniger zu einem Service, den der Service kann sowohl auch Offline genutzt werden.

Ausserdem ist GaaS auch keine Neuheit oder sowas, es gibt schon seit Jahrzehnten Spiele welche immer wieder gepatcht und erweitert werden, auch gibt es schon seit Ewigkeiten die Möglichkeit zusätzlich for Kosmetische Sachen oder ähnliches Geld auszugeben. Die großen der Industrie waren in dem Bereich einfach hinterher und fanden es cool dem ganzen einen Begriff zu geben, weil Service hört sich halt Kundenorientiert an. Ich finds halt schade Frau Jankowski das nachdem sie Anthem schon nicht bewerten wollten bis die „Cataclysums“ da sind, sie nun ein unbestreitbares „Service“ Spiel als Sonderfall darstellen. Nicht das es irgendwas an der Qualität des SPiels ändern würde, ich finde aber man muss die Dinge als das bezeichnen was sie sind, so wie sie es bei Anthem auch hätten tun sollen.

pvpforlife

Nur weil das Spiel auch alleine gespielt werden kann bzw. Offline, ist es nicht gleich weniger ein GaaS Produkt.

Nur weil es auch Offline gespielt werden kann, macht es das nicht weniger zu
einem Service, den der Service kann sowohl auch Offline genutzt werden.

Leya

Lieber PvPforlife, was ich tun oder lassen sollte, bleibt erst einmal mir überlassen. Ich weiß gerade auch nicht, was mein Artikel zu Anthem von damals mit dem Inhalt diesen Artikels zu tun hat. Das ist eine andere Diskussion.

Wir sind meines Wissens nach bisher die einzige Seite die sagt, dass Borderlands 3 mehr GaaS enthält, als es gerade von offizieller Stelle gesagt wird. Wer spricht denn sonst noch davon? Du siehst auch in den Kommentaren, dass das auf Gegenwehr trifft, womit ich stark gerechnet habe. GaaS-Spiele sind hier unser täglich Brot und wir setzen uns intensiv mit diesem Modell auseinander. Wir sehen in Borderlands (3) viel, was einen GaaS-Titel ausmacht, räumen der Franchise aber auch ein, dass sie Elemente hat die nicht zu 100% das GaaS-Modell verfolgen und da spielt Offline eine Rolle, ja. Denn es kann auch ohne den Service-Dienst genutzt werden. Das ist eben, wo dem Spieler die Wahl gelassen wird.

pvpforlife

Denn es kann auch ohne den Service-Dienst genutzt werden. Das ist eben, wo dem Spieler die Wahl gelassen wird.

Warte warte, ich kann Borderlands 3 nutzen ohne es zu spielen? Der Servicedienst ist das Spiel und alles was Sie als Spielerin zusätzlich noch so kaufen können. Selbst wenn Sie das Spiel Offline spielen, nutzen Sie es und damit auch den „Service“. Und wenn Sie unbedingt etwas kaufen wollen während Sie gerade Offline spielen, dann gehen Sie einfach Online und kaufen es. Genau deshalb ist die Terminologie „Games as a Service“ allgemeinhin absolut unbedeutend, da es absolut nihcts mit Service im eigentlichen Sinne zu tun hat. Vielmehr steht das „Service“ für die Bereitstellung und Auswahl an verschiedensten Micro und „Maxi“ Transactions. Aber das ist wieder ein ganz anderes Thema.

Wir sind meines Wissens nach bisher die einzige Seite die sagt, dass
Borderlands 3 mehr GaaS enthält, als es gerade von offizieller Stelle gesagt wird.

Hat Gearbox den irgendwann mal gesagt das BL 3 kein „Service“ Game sein wird? Randy hat sich klar gegen F2P Zeugs und Lootboxen ausgesprochen, das heißt aber nicht das BL3 komplett auf andere Monetarisierungsmodelle verzichten wird. Ich frage deshalb weil ich sicher nicht alle Statements bezüglich BL3 Monetarisierung kenne. Aber solange Gearbox sich nicht gegen „Service“ Games ausgesprochen hat, braucht man auch nicht darüber diskutieren wieviel „Service“ Game BL3 ist weil sie es ja nie gesagt haben keines sein zu wollen.

Lieber PvPforlife, was ich tun oder lassen sollte, bleibt erst einmal
mir überlassen. Ich weiß gerade auch nicht, was mein Artikel zu Anthem
von damals mit dem Inhalt diesen Artikels zu tun hat. Das ist eine
andere Diskussion.

Sicher SIe können tun und lassen was Sie wollen und sind niemandem Rächenschaft schuldig. Ich hab das angesprochen weil das mit einfach im Gedächtniss geblieben ist. Ich finde einfach ein Spielejournalist hat die Pflicht wenn er/sie sich mit einem Spiel beschäftigt über die guten und schlechten Dinge im Spiel und darüber einen Artikel schreibt, die Leute auch richtig aufzuklären. Wenn Sie sich aber weigern den „Ist“ Zustand zu bewerten bzw den aktuellen Zustand anzuerkennen indem sich ein Spiel befindet, dann kann das schnell Gefährlich werden und es läst Sie unglaubwürdig erscheinen, zumindest empfinde ich das so. Wenn ich einen ihrer Artikel lese indem Sie über Pro und Contra sprechen, dann erwarte ich auch iregndwie als Leser oder interesent an Anthem, das sie das SPiel bewerten und nicht sagen Sie tun das wenn die Cataclysums da sind und Anthem Feature complete ist.

Die Gamestar hatte erst vor kurzem einen guten Artikel darüber wie sich die Berichterstattung bei dennen geändert hat und das es heute extrem wichtig ist den Lesern akurate und direkte Informationen zu geben bei deren Spieletests.

Was das jetzt mit BL3 zu tun hat, bei Anthem haben viele auch von Sonderfall gesprochen. Aber Anthem ist was es ist, und das ist kein Sonderfall. Ich finde einfach man sollte die Dinge beim Namen Nennen und nicht als Sonderfälle, Ausnahmen oder sonst was Deklarieren. Wir sind hier ja auf der selben Seite, wir sagen ja beide es ist ein Service Game, oder Sie zumindest mehr als offiziel gesagt wird.

Danke jedenfalls das SIe sich die Zeit genommen haben und geantwortet haben, ich wolltte Sie auch keinesfalls mit dem Anthem irgendwie angehen, Sorry wenn das so rüber gekommen ist.

Leya

Ja, bei Gearbox wurde mehrfach gesagt, dass sie kein GaaS ist. Das steht auch hier im Artikel, unter anderem mit einem Link zu PCGamer, in dem Teil eines Interviews enthalten sind: https://www.pcgamer.com/bor

„Creative director Paul Sage clarified that while skins, heads and auxiliary equipment will be available for purchase, they won’t be pay-to-win and Gearbox isn’t going down the games-as-a-service route. He also confirmed that there are no plans at all for microtransaction currencies or similar things that players will be pushed to buy.“

Also ja, man kann es diskutieren, wie viel Service da drin steckt. Denn es gehört mit zu ihrem Marketing zu sagen, dass sie „diesem modernen Trend nicht folgen“.

Man kann BL3 kaufen und wie einen Singleplayer offline durchspielen, ja. Es geht bei GaaS nicht nur um die Option, weiter in das Spiel investieren zu können. Es geht auch um das gesamte Modell, dass diese Spiele im großen Umfang nach ihrem Release weiter entwickelt werden.

MeinMMO besteht nicht nur aus einer Einzelperson. Es erscheinen hier täglich mehrere Artikel von verschiedenen Autoren und gerade zu Anthem in einem Umfang, den Du auf keiner Seite so finden wirst. Wir stellen hier sehr wohl den Ist-Zustand der Spiele dar und gehen auch auf die Probleme ein.

Der Artikel, auf den Du Dich beziehst, war kein Pro- und Kontra-Artikel, sondern ein Artikel aus vielen auf unserer Seite, mit einem spitzen Thema. Das Thema war „Ich möchte noch abwarten, was die Cataclysms machen“ und da bin ich auch immer noch neugierig drauf, ungeachtet des Zustands, in dem sich Anthem jetzt befindet.

Wir schreiben bei MeinMMO übrigens keine Tests, so wie die GameStar das tut. Wir sind kein Test-Magazin.

Scardust

Borderlands als GAAS zu bezeichnen finde ich absolut unpassend. Es ist das gleiche Prinzip wie bei den anderen Teilen zuvor auch. GAAS sehe ich als ein Spiel das im Umfang wächst und wäscht (mal vom „wie wird das finanziert“ Aspekt abgesehen).

The Devision, Destiny und Anthem ja da passt das aber bei Borderlands? Nein.

pvpforlife

Borderlands wächst nicht? ok………… . Ist genau das gleiche wie TD2 oder Anthem, man kanns halt auch Offline SPielen.

Freez951

Wie kannst du die denn offline spielen? Du musst eine Netzwerkverbindung zu den Spielen doch haben um dich anzumelden oder sehe ich das falsch?

Scardust

Nicht so wie die von mir genannten Games. Du vergleichst Äpfel mit Birnen. Dann wäre jedes Game, dass jemals ein Addon oder heute DLC erhalten hat ein GAAS.

Der Unterschied ist hier, du kaufst das Hauptspiel, du brauchst die DLCs aber nicht! Mach das mal bei einem Destiny oder Division. Gerade Destiny ist ein Paradebeispiel dafür wie ein GAAS aussieht. Du konntest später Teile des Hauptspiels nicht nutzen ohne die Addons/DLCs zu haben (z.B. Dämmerungsstrike fällt auf einen neuen Strike). Sowas gabs bei Borderlands noch nie!

pvpforlife

Du kennst die bedeutung von GaaS offensichtlich nicht. Die Terminologie ist absolut bedeutungslos, es ist einfach nur ein Begriff den die AAA Industire erschaffen hat als sie darauf gekommen sind das Spiele mit Ingameshop und DLC´s und anderem Blödsinn drinne, mehr zu verdienen ist als mit Singleplayern und hier und da kleinen Inhaltserweiterungen.

Vorallem das Wort „Service“ soll sugerieren man biete hier eine Leistung und sei Kundenorientiert, der Begriff ist einfach nur verarsche. Es gab schon Service Games vor 30 Jahren, lange bevor die großen der branche angefangen haben diesen Begriff zu nutzen um ihre Halbfertige scheiße zu Verkaufen.

Davor war Early Access die Pest, von kleinen Studios oder indi Entwicklern. Schon da gab es Early Access games welche von Tag 1 ingameshop und anderen Krims Krams hatten indem der Spieler Geld ausgeben konnte. Einige Pushen ihren Shop stärker, andere nutzen softere Methedoen um dem Spieler Geld abzulurksen. Aber die Terminologie Early Access war schon zu schäbig und zu angekratzt zudem Zeitpunkt als die AAA Industrie damit anfangen wollte, also hat man Kurzerhand die Terminologie GaaS erfunden, klingt halt besser als Early Access und ist im Ruf noch neutral.

GaaS beschreibt heute einfach nur ein Spiel indem der Spieler zusätzlich zum Kaufpreis weitere Optionen hat um Geld auszugeben, das sind „Service“ Games nichts anderes. Ob das SPiel dann Multiplayer hat oder nicht und ob das Spiel nun viel oder wenig Content hat oder ob der content für alle frei begehbar ist auch ohne DLC etc etc, spielt da keine Rolle. Schließlich sind die meisten Gaas sowieso nie „richtig“ fertig und werden immer weiter Erweitert und mit der Zeit wird es immer mehr Dinge Geben welche sich der Spieler zusätzlich kaufen kann. Es gibt hierbei keine Grauzone oder SOnderfälle, es ist eben was es ist.

Luriup

Wenn Borderlands 3 unter GaaS fallen sollte,
dann war Mass Effect 3 schon ein GaaS Spiel.
Es hatte einen Koop MP Modus mit lootboxen und Premiumwährung für Echtgeld,
sowie käufliche Story DLCs und kostenfreie MP DLCs.
Glaube den ein oder anderen Kosmetik DLC gab es auch für Echtgeld.

pvpforlife

Als Andromeda rauskam hatte die Industrie den Begriff GaaS noch nicht. im Rückblick war es aber auch nichts anderes.

Freez951

Als Andromeda raus kam war GaaS doch schon länger drin. Es war Bungie mit Destiny welchen diesen Begriff in die Branche brachte. Jedes MMO Spiel fällt eigentlich schon in diese Sparte aber Bungie meinte dafür braucht man nicht MMO nennen sondern GaaS

pvpforlife

Ich weiß nicht welche von diesen Firmen mit dem Begriff angefangen haben, doch mitte ende 2015 war es ein bekannter Begriff. Aber ja hier liege ich eventuell falsch, wir ham ja schon 2019 sind ja schon 4 Jahre. Aber trotzdem war Andromeda eines dieser „AAA Ealry Access“ games getarnt unter dem Deckmantel „GaaS“. Ist ja auch zurecht auf die Nase gefallen. Bald nennen sie es dann „Soft Launches“ selbes Spiel durchmonetarisiert zum Vollpreis nur neue Terminologie welche dann wiederum den zustand des Spiels entschuldigen soll.

Yuzu qt π

Eher gesagt, Games as Service ist ein Unwort für „Mehr Geld aus den Spielern zu bekommen“.
Dazu gehören ja nicht nur Lootboxen.

Wrubbel

Sie machen also das, was sie schon teilweise in Teil 1 und vollständig in Teil 2 gemacht haben. Zu dem Zeitpunkt gab es nur den Begriff Gaas noch gar nicht.

Mr Twister

Ich denke dieses „unser Spiel wird kein Gaas“ kommt zu großen Teilen auch daher, das man sich von unfertigen Spielen distanzieren möchte. Aus nachvollziehbaren Gründen denkt der ein oder andere bei Gaas als erstes an unfertige Spiele, gebrochene Versprechen und miese Microtransaktionen.

Scardust

So sieht es aus, sie müssen nur bei der Qualität von BL2 bleiben, dann hat man ein erneutes Paradebeispiel wie Games heutzutage aussehen sollten. Ich hoffe da geht nichts schief.

Dave

von mir aus können sie ruhig regelmäßige events veranstalten bei denen man neue skins etc. verdienen kann. aber dass es bei den vier klassen bleiben soll, ist mir immer noch ein dorn im auge…

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