Damit Borderlands 3 ein Hit wird, sollte es auf Gaming-Trends pfeifen

Schon in Kürze wird es wohl endlich passieren: die Ankündigung von Borderlands 3. Seit dem letzten Teil sind allerdings einige Jahre vergangen. Mechanismen wie der Games-as-a-Service-Ansatz, ausgeklügelte Mikrotransaktionen und ausgefeilte Online-Features sind mittlerweile Usus. Sollte sich der neue Teil dieser Mechanismen bedienen oder doch lieber bei seinen Wurzeln bleiben? Eine Analyse.

Wann wird Borderlands 3 mutmaßlich angekündigt? Am 28.03.2019 soll es soweit sein. Glaubt man den Teasern und den Hinweisen von Gearbox-CEO Randy Pitchford, wird im Rahmen der PAX East am Donnerstagabend Borderlands 3 angekündigt. Zahlreiche Fans (zu denen ich mich auch zähle) fiebern diesem Termin entgegen.

Seit dem letzten Teil, Borderlands: The Pre-Sequel sind mittlerweile viereinhalb Jahre vergangen. Zudem wurde der Titel ursprünglich nicht einmal für die Playstation 4 veröffentlicht. Erst ein Jahr später wurde Borderlands 2 sowie das Pre-Sequel im Rahmen der Handsome Collection für die PS4 veröffentlicht.

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Mit diesem Teaser hat Gearbox wohl Borderlands 3 angekündigt

Seit 2015 herrscht mehr oder weniger Funkstille, die lediglich von vereinzelten Tweets seitens Pitchford unterbrochen wird. Nun scheint es jedoch endlich so weit zu sein.

Zeit, einen Blick auf die möglichen Features zu werfen, die Borderlands 3 mit sich bringen könnte. Denn die Welt hat sich weitergedreht, neue Mechanismen wurden etabliert.

Was hat sich in der Welt der Online-Shooter seit dem letzten Borderlands verändert? Viele Spieler fragen sich, ob Borderlands 3 die unverkennbare DNA der Reihe in sich tragen, oder Anleihen an Mechanismen nehmen wird, die in den vergangenen Jahren immer mehr zum Standard wurden:

  • Games-as-a-service (GaaS) – Der Spieler soll eine lange Zeit an ein Spiel gebunden werden, in dem die Spielwelt, die Story und die Charakter-Progression stetig weiterentwickelt werden. Als Beispiel seien hier Titel wie Destiny, The Division oder Anthem genannt.
  • Battle Royale – Nach dem großen Erfolg von PUBG, Fortnite und neuerdings Apex Legends neigen die Entwickler immer mehr dazu, etablierte Marken mit einem Battle-Royale-Modus zu bestücken (Call of Duty, Battlefield).
  • Mikrotransaktionen – Um Spiele jahrelang betreiben zu können, werden mithilfe von kosmetischen Items, welche mit realem Geld bezahlt werden können, neue Ertragsmöglichkeiten erschlossen. Diese sollen keinen realen Vorteil bringen, sondern konzentrieren sich häufig auf ästhetische Aspekte wie Skins, Farben etc.
  • „Kostenlose“ DLCs – Bezahlpflichtige Erweiterungen, wie sie noch in Borderlands 2 üblich waren, sterben aus. Entwickler sagen, DLCs zerstückeln die Spielerschaft. Das ist speziell in einem langlebigen Online-Spiel nicht gut, da immer möglichst alle Spieler miteinander spielen sollen.

Sollte Borderlands 3 sich an diesen „Features“ bedienen, um erfolgreich zu sein?

Apex Legends Data Center im Start-Screen PC
Battle-Royale-Spiele wie Apex Legends sind schwer angesagt

Was genau macht Borderlands eigentlich so einzigartig? Die Borderlands-Reihe gilt für viele als der Inbegriff der Loot-Shooter.

Geschlagene Boss-Gegner ließen wortwörtlich Loot auf die Spieler herabregnen. Auch für mich war die Erkundung der Beute nach einem Sieg über einen Raid-Gegner das Highlight in Borderlands.

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Beute-Begutachtung nach dem Kampf gegen den Bunker

Doch nicht nur die Vielfalt der Beute, auch die Rollenspiel-Aspekte, die Story und die abgedrehten Charaktere gelten für viele auch heute noch als absolute Highlights.

Ganz besonders fasziniert war ich von den Erweiterungen, die Borderlands 2 stetig weiterentwickelt haben.

„Mr. Torgues Kampagne des Metzelns“ sowie „Tiny Tinas Sturm auf die Drachenfestung“ sind für mich zwei der besten DLCs aller Zeiten, da sie eine abgedrehte Geschichte mit einem frischen Setting (Dungeons & Dragons) kombiniert haben.

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Eine der ikonischsten Figuren von Borderlands – Tiny Tina

Kann Borderlands überhaupt funktionieren, wenn es heutige Mechaniken aufgreift? Ich behaupte nein. Der Live-Spiel-Ansatz wird häufig als Argument herangezogen, wenn es um die Langzeit-Motivation eines Titels geht.

Tatsächlich hatte schon Borderlands 2 zahllose Mechanismen, die mich über lange Zeit gefesselt haben:

  • Waffen-Rolls – So gut wie jeder Parameter einer Waffe in Borderlands 2 war zufällig, vom Schaft bis zum Visier und den Statistiken. Die Jagd nach dem perfekten Roll hat mich lange bei der Stange gehalten. Zum Glück gab es ein Feature, welches ich nach Borderlands bei nahezu jedem Spiel vermisst habe, nämlich
  • Boss-spezifischen Loot – Jeder Boss hat ein anderes legendäres Item fallen lassen. Eines meiner Lieblings-Features, welches danach allenfalls vereinzelt von Spielen aufgegriffen wurde (zum Beispiel Omnigul in Destiny). Auch wenn das komisch klingt, ich habe es geliebt, stundenlang den Bunker zu farmen, um das perfekte Sham-Schild mit der 94%igen Schadensabsorption zu bekommen.
  • Badass-Ränge – Ähnlich dem Paragon-System von Diablo 3 konnten mithilfe der Badass-Ränge viele Parameter wie Leben oder Schildrate weiter gesteigert werden. Da das System an Herausforderungen gekoppelt war, wurde eine variable Spielweise belohnt. Für mich ist das Badass-System noch heute unerreicht und eine fantastische Motivation, auch nach dem Erreichen des Maximal-Levels weiter zu spielen. Der Clou: Die Badass-Ränge galten accountweit, jeder Charakter hat gleichermaßen davon profitiert.
  • Übermacht-Schwierigkeitsgrad – Wem der schwerste Schwierigkeitsgrad zu leicht wurde, konnte über sogenannte OP-Ränge die Schwierigkeit weiter steigern und neue, dafür ausgelegte Ausrüstung finden.  Bis zu 8 dieser Ränge gab es in Borderlands 2
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Badass-Ränge haben sehr lange motiviert, Borderlands 2 zu spielen

Speziell Borderlands 2 war für mich der Beleg, dass es keiner ausgefeilten psychologischen Modelle bedarf, um Spieler lange Zeit an ein Spiel zu binden. Manchmal reichen auch einfach 17,8 Millionen mögliche Waffenkombinationen (Borderlands 2), um Spieler lange Zeit zu beschäftigen.

Beim Thema Story sollte sich Borderlands nicht an der Konkurrenz orientieren: Zumindest gefühlt leidet beim Service-Ansatz vor allem die Story.

Die Entwickler betreiben einen immensen Aufwand, um das Gameplay und die Spiel-Mechaniken so zu gestalten, dass Spieler möglichst lange bei der Stange bleiben, häufig auf Kosten einer spannenden Geschichte, wie besonders Destiny anschaulich gezeigt hat.

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Gibt dem Wort „witzig“ eine neue Bedeutung: Der Roboter Claptrap

Borderlands hat sich nie wirklich ernst genommen. Davon zeugt nicht nur die knallbunte Grafik im Cel-Shading-Look, sondern auch die verrückten Dialoge und die vor Sarkasmus triefenden Kommentare der zahllosen Bösewichte. Es ist spannend zu sehen, dass genau solche Merkmale in der aktuellen Zeit einen erfrischenden Kontrast zu den eher ernsten Story-Themen der Konkurrenz darstellen würden.

Spiele wie Destiny, The Division und auch Anthem sind getrieben von dem Bedürfnis, den Spielern eine Story zu präsentieren, die bedeutungsschwanger daherkommt, auf dem zweiten Blick jedoch häufig flach und eindimensional ist. Daran ändern auch bombastische Zwischensequenzen nichts. Mit jedem zum Fremdschämen animierenden Dialog brüllt mir der Entwickler ins Ohr „Wir haben keine Story, aber hier gibt es Loot!“.

Das ist zugegebenermaßen etwas überspitzt formuliert, ich denke jedoch: Es wird Zeit für ein Kontrastprogramm. Borderlands hat nie damit kokettiert, dass die Spieler die Rolle des Weltenretters einnehmen. Stattdessen ging es bisher stets um die Beute, was die Rolle als Vault-Hunter belegt.

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Das Skill-System von Borderlands 2

Was ist mit Battle Royale? Das braucht Borderlands, oder? Battle Royale bedeutet gleichzeitig, dem Spiel eine Komponente zu geben, die ein aufwendiges Balancing zur Folge hätte. Denn immer dort, wo Spieler kompetitiv gegeneinander antreten dürfen, muss ein einheitliches Spielfeld geschaffen werden.

Zwar konnte man schon in Borderlands 2 andere Spieler herausfordern, das war allerdings eine zu vernachlässigende Funktion, die dort in meinen Augen auch nichts zu suchen hatte. Wenn Menschen gegen Menschen antreten, sind vielfältige Wechselwirkungen zu beachten, auf die Gearbox bisher eindrucksvoll gepfiffen hat.

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Galt als zu stark – Die Schrotflinte Conference Call

Tatsächlich habe ich nach Borderlands 2 nie wieder ein Spiel in der Hand gehabt, das in Sachen Balance so dermaßen kaputt war. Zwar hat Gearbox bei den krassen Ausreißern wie der legendären Schrotflinte Conference Call eingegriffen, ansonsten den Spielern jedoch freie Hand gelassen. Das hat zu völlig absurden Waffen- und Fähigkeiten-Kombinationen geführt, die gleichzeitig aber auch unglaublich viel Spaß gemacht haben (und in den höheren Schwierigkeitsgraden obligatorisch waren).

Handfeuerwaffen wie die Double Penetrating Unkempt Harold oder eine Pimpernel in Kombination mit einer Slag-Waffe haben Bosse so schnell ins Nirvana geschickt, dass der entsprechende Lebensbalken nicht einmal komplett sichtbar war.

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Eines der besten Schilde in Borderlands 2 – The Sham

Sollte Borderlands einen kompetitiven Aspekt in den dritten Teil bringen, wäre es vorbei mit diesem Spaß. Keine völlig kaputten Fähigkeiten mehr, nur noch nuancierter Einheitsbrei. Für mich persönlich kein sehr verlockendes Szenario.

Was ist mit Erweiterungen? Die müssen kostenlos sein, oder? Im Falle eines GaaS-Ansatzes sind kostenlose Story-Erweiterungen sicher sinnvoll, damit alle Spieler auf einem Stand sind. Sollte Borderlands 3 auf diesen Zug allerdings nicht aufspringen, könnte der „altmodische“ Vertrieb von regelmäßigen Erweiterungen ein valides Mittel sein.

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Eine der besten Erweiterungen aller Zeiten – Tiny Tinas Sturm auf die Drachenfestung

Entscheidend für den Erfolg von solchen Erweiterungen ist nichts anderes als die Qualität. Ein Aspekt, bei dem ich große Hoffnungen in Gearbox habe. Sollte es dem Entwickler gelingen, Erweiterungen abzuliefern, die genau so frisch und unterhaltsam wie die Tiraden von Mr. Torgue sind, mache ich mir um die langfristige Motivation wenig Sorgen.

Kosmetische Items und Mikrotransaktionen – ein notwendiges Übel? Sollte Gearbox klassische Erweiterungen anbieten, bedarf es zumindest in der Theorie keiner Mikrotransaktionen, die häufig als Argument für kostenlosen Content ins Feld gezogen werden. Sollte es allerdings kosmetische Items gegen Echtgeld geben, würden sich hier durchaus Anwendungsgebiete finden lassen:

  • Skins, die es auch schon in Borderlands 2 gab und den Charaktern ein anderes Aussehen gaben.
  • Skins für Fahrzeuge und Waffen sowie
  • Anpassbare Begleiter
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Eine Übersicht der verschiedenen, freischaltbaren Skins

Der Utopist in mir wünscht sich in diesem Fall natürlich eine gewisse Gegenleistung in Form von kostenlosen Content. Ich bin gespannt, welche Pläne Gearbox und 2K hier verfolgen werden.

Man möge mich hier nicht falsch verstehen. Zwar halte ich viele aktuelle Trends für nicht anwendbar auf ein kommendes Borderlands, das bedeutet jedoch nicht, dass Borderlands 2 oder das Pre-Sequel perfekt war. So gibt es durchaus Spielraum für Verbesserungen.

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Eine der besten Waffen in Borderlands 2 – Unkempt Harold

Diese Fehler aus den alten Borderlands-Teilen sollte der neue Ableger nicht machen: Auch wenn ich viel Spaß in der Welt von Pandora und seinem Mond Elpis hatte, sorgte die fehlende Spielbalance und insbesondere das Ressourcenmanagement mitunter für Kopfschütteln. Folgende Aspekte sind mir hier besonders aufgefallen:

  • Wer gestorben ist, musste seine Wiederbelebung mit Geld bezahlen. Dies war jedoch kein absoluter Betrag, sondern stets ein Prozentsatz des Gesamtvermögens. Dies führte in der Theorie zu dem Wunsch, möglichst wenig Geld zu besitzen, um den Respawn so günstig wie möglich zu gestalten.
  • Die Mechanik, Munition über entsprechende Automaten aufzufüllen, war einfach nervig. Gegner sollten einfach genug Munition fallen lassen, um seinen Bedarf zu decken.
  • Geld spielte allgemein eine untergeordnete Rolle in den alten Borderlands-Teilen. Hier könnte Gearbox weitere Anwendungsgebiete schaffen.
  • Das Duping von Credits und Ausrüstung sollte nicht möglich sein. Dies war in den älteren Ablegern viel zu einfach und vor allem lohnenswert. Handeln? Ja! Duplizieren? Nein!
  • Das Coop-System und die Online-Komponenten waren zweckmäßig, aber recht rudimentär. Hier lassen sich zweifellos Komfort-Verbesserungen implementieren, die in den alten Teilen fehlen. So gab es kein Scaling (Anpassung der Gegner-Schwierigkeit), auch der unterschiedliche Spielfortschritt war ein Problem, da nicht transparent für alle Spieler ersichtlich.
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Einer der besten Antagonisten überhaupt – Handsome Jack

Zugegeben, dass ist Jammern auf hohem Niveau. Ich will wortwörtlich durch Loot waten, markige Sprüche hören und verrückte Waffen- und Fähigkeiten-Kombinationen ausprobieren. Gebt mir die volle Packung Borderlands (und Claptrap) und Ihr macht mich glücklich! Ist doch eigentlich ganz einfach, oder?

Was haltet Ihr davon? Stimmt Ihr zu, oder wünscht Ihr Euch etwas ganze Anderes?

Das könnt Ihr schon zu Borderlands 3 wissen, bevor es angekündigt wird
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vv4k3

Auch wenn mich die Munitionsaufnahme am Automaten genervt hat, fand ich es aber dennoch passend. Gab ja tausende Automaten, daher fand ich es jetzt nicht schlimm.

Mein einziger Verbesserungsvorschlag, waere den Splitscreen zu verbessern. Wollte B2 nem Kumpel zeigen und mit ihm zusammenspielen … es war eine reine Katastrophe. Das Bild wurde nicht geteilt, so das jeweils 2 komplette Screens drauf sind, sondern es war abgehackt. Man musste im Menu runterscrollen damit man den Rest sehen konnte.

PvP? Braucht ein Borderlands ueberhaupt nicht. Worldevents wiederrum wuerde ich geil finden. Eine Spawnarea wo dann 9 Spieler auftauchen um gegen fette Mobs zu kaempfen. Danach verschwindet jeder in seine eigene Instanz wieder. Also Sowas wuerde ich mich wuenschen. Ansonsten haette ich keine Wuensche mehr.

Jens Schuch

Ist Borderlands ein Rollenspiel-Shooter?

Habe mich nie wirklich mit dem Spiel beschäftigt, hege aber großes Interesse an dem Titel.

Patrik B.

Was ich in bl zusätzlich aller hier von andern erwähnten aspekte, das gearbox den gamern anfangs nahezu narrenfreiheit gab, was basteln angeht. Mit hilfe der savegame editoren konnte man nahezu alles erstellen, worauf man lust hatte… natürlich führte es dazu das die gamer manchma mit ner kreation übertreiben mussten ( fühle mich mit schuldig, aber geil wars) wie bei meiner infiniti pistole mit höchster feuerrate, nur das sie statt kugeln dann nukes geschossen hat, was die server crashte……
Ich schweife ab, sorry…
Zu recht hat gearbox in solchen dingen eingegriffen und zu übertriebene waffen und schilde späterhin verbannt, dennoch gab es, um es als vault hunter auszudrücken, bazzillionen andere builds die geduldet wurden…. vor allem solo, wo man eh keinem schadet, ging teilweise die post ab.
Klar, viele sagen cheater usw…., habt ja auch recht, allerdings hab ich zumindest erst zum editor gegriffen, als bl2 bereits fürn 5er in der wühlbox bei mediamarkt lag, ich zu der zeit über 10.000 spielstunden alles erdenkliche gegrindet hab in der variation die ich wollte und einfach mal meiner kreativität freien lauf lassen wollte…..
Naja die save editor sache ist ja eh erledigt, da zumindest auf der xbox es nicht möglich ist das spiel noch zum laufen zu bekommen, wenn der interne speicherstand mit dem der in der cloud hinterlegt ist nicht identisch ist… ausser die bringen bl3 auch auf der alten 360 raus, aber das eher unwahrscheinlich….

Auf alle fälle ist es mir im prinzip erstmal egal, wie borderlands 3 auf den markt startet, hauptsache es dauert nur noch bis gestern ????

Und wehe die treppen haben keine eingebaute claptrap rampe

Dave

kleiner vorgeschmack auf morgen. viele leaks haben sich damit bewahrheitet 🙂
– der/die neue/n bösewicht/e die calypso zwillinge
– die neuen klassen
– neue fahrzeuge (eine art hamsterrad)
– die rückkehr alter charaktere
– usw….
https://www.youtube.com/wat

Belpherus

Wenn die Leute nach BL3 fragen, dann Fragen sie nicht nach einem 4 Spiel im Universum, sondern nach dem 3 Teil eines bestimmten Spieles das, gerade weil es war wie es war, seinen Erfolg hatte. GaaS hatt nichts in Borderlands verloren. Macht nen Knackigen Loot Shooter mit Koop und geileren Waffen und neuen coolen Klassen. Das ist das was wir wollen.

njePPoPandA

Es ist wirklich verrückt: vor 6 Jahren habe ich auf der PS3 Borderlands2 solo 1x die Kampagne auf Normal durchgezockt. Geile Sache, Spiel wieder ins Regal gestellt. Heute im Jahr 2019 mit tausendundpaarzerquetschten Stunden in Destiny 1 und 2, knapp tausend Stunden Warframe und nun etlichen Stunden in Anthem habe ich mir vor paar Tagen die Handsome Collection für PS4 geholt und dank Crosssave meinen alten Spielstand im True Vault Hunter Mode ein neues Playthrough gestartet: Fazit bestes Game ever! Die Lootspirale, der Progress und das Gunplay mit so vielen unterschiedlichen Wummen ist unglaublich klasse und deutlich kurzweiliger und weniger Grindlastig. Von der top Story, den verrückten Chars und den abgefahrenen DLCs mal abgesehen, macht BL2 Lootshooterzocker wie mich einfach glücklich dank permanent besserem Loot. Und was ist nun verrückt daran? Dass ich erst endlose Stunden in drei aktuelle Gaas stecken musste, um festzustellen, dass die Parameter, die ein Gaas ausmachen, am Ende zu viel Ärger und Frust führen: permanentes Waffenbalancing, künstliche Contentstreckung, Termingebundene Events usw. usf. Das sind alles Elemente, die Spieler in ein Korsett zwängen! Man wird in ein Hamsterrad geschmissen und hat am Ende wenig Autonomie beim Zocken. Warframe ist hier nicht ganz so krass, wie Destiny oder Anthem, aber enthält auch viele zeitliche „Streckungsmittel“. Kurz gesagt: der klassische Ansatz hat mehr den Spieler im Fokus und respektiert dessen Autonomie – der moderne Gaas Ansatz torpediert denselben und zwingt Spieler Mechaniken, Spielflow und künstliche Progressverknappung auf. Ist doch eigentlich ein Armutszeugnis, wo wir Gamer uns haben hintreiben lassen. Insofern gebe ich Hr. Albrecht in allen Punkten recht.

Szaaza

Ich hoffe es gibt wieder Codes für Truhe und gaaaanz viele eventspezifische Kostüme, ansonsten sollte auch nicht wirklich viel geändert werden, bringt das Spiel grafisch in die „Neuzeit‘ und 60fps

MikeScader

Hatte nicht sogar schon die Handsome Collection 60 fps auch auf Konsolen? ???? meine mich zu mindestens daran zu erinnern das es so war.

Dave

ich würde mir wünschen, dass sie die möglichen variationen, bzw. den zufallsfaktor beim loot wieder erhöhen. im vergleich zum 1. teil wurde das nämlich reduziert. so wird man bei bl2 z.b. niemals eine sniper mit explosionsschaden finden oder eine standard-knarre mit überdurchschnittlich hoher feuerrate.

das beste schild ist aber eher das bee shield. in kombination mit der sandhawk wird man damit absolut op.

Wrubbel

Vor allem mit Zeros mittlerem Talentbaum????

Luriup

Mikrotransaktionen in einem FPS finde ich immer Verschwendung.
Mir soll doch der Charakter gefallen,den ich in einem FPS aber nicht sehe.
Wozu also Skins kaufen?

Wenn ein Fallout 4 nur FPS wäre,
würde es tausende von Mods die sich nur um Gesicht/Körper/Klamotten drehen nicht geben.

Von daher her mit den käuflichen DLCs.
Viele neue Klassen bitte.

Jokl

Naja gibt ja auch Waffenskins 🙂

TheCatalyyyst

„Das Coop-System und die Online-Komponenten waren zweckmäßig, aber recht rudimentär. Hier lassen sich zweifellos Komfort-Verbesserungen implementieren, die in den alten Teilen fehlen. So gab es kein Scaling (Anpassung der Gegner-Schwierigkeit), auch der unterschiedliche Spielfortschritt war ein Problem, da nicht transparent für alle Spieler ersichtlich.“

—————————–

Denken wir bei Scaling an dieselbe Mechanik? In meinem Verständnis gab es das nämlich sehr wohl. Wenn dir einer joint, werden „die Kreaturen stärker“. Ploppt dann jedes Mal auf, und man merkt es auch. In Gebieten, wo man vom Level her ungefähr auf dem der NPCs ist kriegt man, wenn man alleine vorrennt, schonmal ganz schön aufs Maul. Steht ja sogar in den Ladebildschirmen manchmal, dass Gegner mit der Menge der Spieler stärker werden.

Spielfortschritt stimmt, das nervt tierisch. Aber es ist immer noch besser als der Coop von Far Cry 😛

Ich hoffe echt, das sie ihrer Linie treu bleiben. Ich bezahle gerne für DLCs, wenn die so schön mit Content gepackt sind (selbst die BL1 DLCs waren teilweise ganz gut), es muss nicht immer alles „gratis“ und dann durch einen Cash-Shop erkauft sein.
Bin gespannt.

Robert "Shin" Albrecht

Ich habe mich darauf bezogen, dass Spieler unterschiedlichen Levels nicht miteinander spielen können, da je nach Host das Spiel zu schwer oder eben zu leicht wird.
Ich denke, da kann man noch einiges machen. Das Scaling-System in The Division 2 funktioniert hier ja recht gut.

Impact

Neue Comic Grafik, Story Charaktere, Waffen, und ein aktualiertes (Waffen)- Handling im Vergleich zu Borderlands 2 und Battleborn und ich bin zu 104% dabei.

Der ganze Rest zieht nur unnötige Entwicklungszeit weg.

Genjuro

Scheiss auf BR…….sry. Das ist das letzte was Borderlands braucht.

Einfach wie du sagst Robert:

Ich will wortwörtlich durch Loot waten, markige Sprüche hören und verrückte Waffen- und Fähigkeiten-Kombinationen ausprobieren. Gebt mir die volle Packung Borderlands (und Claptrap) und Ihr macht mich glücklich! Ist doch eigentlich ganz einfach, oder?

Shxdow

Bei deinem Kommentar musste ich an die Kastanien Waffe denken… die geschriehen hat als man gefeuert hat xD

Salti 1337

Ich bin ja generell vorsichtig pesimistisch, was borderlands 3 angeht, da glaub ich schon so ziemlich jeder, der an teil 2 beschäftigt war, gegangen ist.
Aber ich lasse mich natürlich positiv überraschen

Salvator

Wie ich meinen Gunzerker vermissen werde 🙁
2x die DPunkemptHarold bis der Bildschirm einfriert und wenn die Frames wieder laufen steht kein Gegener mehr. Halleluja, her mit der limitierten Sammerleredition!!!!!

Koronus

Hab nun auf GoG geschaut ob es dort vorhanden ist da ich es mir dann mal angeschaut hätte. Es gibt leider dort nur die Version Telltale.

Dave

gibts nur auf steam

Koronus

Dann hat es geringe Priorität für mich.

KingK

Also bei den DLCs sind wir uns schon mal einig. An Torgues Kampagne des Metzelns und das Tiny Tina DLC kamen für mich qualitativ nur die Witcher 3 DLCs heran!

BR und Mikrotransaktionen möchte ich nicht in BL3 sehen. Letztere akzeptiere ich maximal bei den skins und dann bitte auch nicht zu dominant…
Coop muss def besser werden. Sobald man bei BL2 oder dem Presequel ein paar Level auseinander ist, wirds schnell haarig für den schwächeren. Andererseits ist das ein schwieriger Punkt, da der höhere bei einem downscaling zu wenig EP bekommen würde.
Wünsche mir hier eher bessere Stabilität. Hatte oft technische Probleme beim Bilden eines Squads und oft waren die coop sessions nicht ganz rund. Hier einfach ein besseres System und mehr Stabi reinbringen.

So, und jetzt habe ich ganz plötzlich wieder Bock meine Double Penetrating Unkempt Harold auszupacken 😀

Wrubbel

Ein Mann, zwei Knarren Baby ????

KingK

Spricht da der Gunzerker aus dir? 🙂

Bin Psycho Main, aber Salvador spiele ich auch gerne!

Wrubbel

Nope:

Ich sag Mecro, ihr sagt mancer,

Mecro ……………………………..

Man seid ihr scheiße ????

KingK

Ahhh, du lässt also einen Bot die Drecksarbeit erledigen… Teilweise^^

Wrubbel

????????

Dave

ein typisches problem von bl2 nach release war, dass man sich einfach nicht verbinden konnte. man konnte seine freunde in der liste nicht sehen und ihnen demnach auch nicht beitreten. wenn dieses problem nach unzähligen neustarts dann behoben war, und man endlich beitreten wollte, ist man beim ladevorgang wieder rausgeflogen.
so haben wir teilweise 2 stunden gebraucht, um überhaupt mal eine stabile online-sitzung aufrecht zu erhalten. das war einfach nur katastrophal und derbe frustrierend.

Shxdow

Danke Leute… heute lad ich mir B2 nochmal 😀

Wrubbel

„markige Sprüche hören“

Mein Leben ist scheiße ????????????

Bienenvogel

„If it ain’t broke, don’t fix it“ ????

Ich hoffe sie bleiben der BL-Linie treu und pfeifen auf den ganzen Trend-Mist. Eine gute Story, verrückte und geniale Charaktere, trillionen abgefahrener Waffen, abwechslungsreiche Gebiete, Gegner und Quests, etc. Borderlands hat mMn mit Teil 2 die Formel mehr oder weniger perfektioniert. Viel muss man meiner Ansicht nach nicht ändern. Ich brauche persönlich kein Borderlands, das „ewig“ weitergeht und wo jede Woche irgendwas passieren muss.

Man wird sehen wieviel davon Wunschdenken bleibt. Ich freue mich so oder so drauf, aber falls sie ein Borderlands: Divistiny draus machen wäre das für mich echt ein Dämpfer.

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