3 fesselnde Koop-Spiele mit Open-World und Story, die sich über die Feiertage durchspielen lassen

Zwischen den Feiertagen genießen viele Spieler ihren wohlverdienten Urlaub. Seid ihr auf der Suche nach ein paar coolen Koop-Titeln, die ihr gemeinsam mit euren Freunden in dieser Zeit durchspielen könnt, hat MeinMMO hier 3 spannende Titel für euch.

Was ist das für eine Liste? Ein Multiplayer-Modus macht Spiele besser – so werden das sicher auch viele Leser von MeinMMO sehen. Doch zwischen endlosen PvP-Schlachten und langatmigen MMORPG-Inhalten wünscht man sich manchmal auch etwas Kürzeres, das sich relativ schnell durchzocken lässt.

Dafür stellen wir euch hier 3 starke Koop-Spiele vor, die euch eine Open-World bieten und deren Hauptstory ihr in unter 25 Stunden durchspielen könnt. Alle Titel sind auf PlayStation, Xbox und PC zu bekommen, aber ohne Crossplay-Funktion.

The Division 2 – Story an jeder Ecke

Worum gehts in der Story? Die Geschichte hinter The Division 2 zeigt eine Pandemie-gebeutelte Welt mit Gebieten, in denen die Regierung komplett zusammengebrochen ist.

Als Teil der Spezialeinheit „The Division“ helft ihr dabei, die ehemalige Hauptstadt der USA, Washington D.C., von anarchistischen Kräften zu befreien, das Leben der Bewohner zu verbessern und die Pläne der obligatorischen Bösewichte zu vereiteln.

Dafür erforscht ihr die heruntergekommene Stadt mit ihren vielen Sehenswürdigkeiten und versteht langsam die Geschichte hinter dem Untergang der Stadt und den unmoralischen Machenschaften ihrer ehemaligen und aktuellen Machthaber.

The Division 2 erzählt seine Story dabei nicht nur über die komplett deutsch vertonten Dialoge und Quest-Reihen. Viel passiert auch über „Environmental Storytelling“. Hinter jeder Ecke, in jeder kleinen Gasse erzählt euch auch die Umgebung eine Geschichte und zieht euch damit immer tiefer in eine Welt voller Tragödien, aber auch Heldenmut.

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Eine schöne und große Open-World erwartet euch.

Wie spielt sich das? The Division 2 ist ein Thrid-Person-Taktik-Shooter mit einer großen Open-World und viel Koop-Anteil. Habt ihr die Tutorial-Mission erledigt, könnt ihr sofort zusammen spielen und die Gegend unsicher machen … oder eher „wieder sicher“.

Euren Division-Agenten erstellt ihr in einem Charakter-Editor und das bleibt auch nicht das letzte Rollenspiel-Feature. Denn euren Agenten verbessert ihr über ein Level-System und spezialisiert eure Spielfigur mit Klassen-ähnlichen „Spezialisten“, die euren Spielstil stark beeinflussen können.

Dazu gibt es ein Inventar-System und Loot. Jede Menge Loot.

So baut ihr euch feuerspuckende Tanks mit explosiven Annäherungsminen, hochspezialisierte Scharfschützen mit zielsuchenden Blendgranaten oder gewissenlose Drohnenmeister, die mit ihren Gadgets Feinde terrorisieren.

Wir binden euch einen Gameplay-Trailer ein, damit ihr euch ein Bild von der Spielweise im Shooter machen könnt:

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Wie lange brauchen wir zum Durchspielen? Laut „howlongtobeat“ brauchten Spieler durchschnittlich 24 Stunden zum Durchspielen der Haupt-Kampagne (via howlongtobeat.com).

Lohnt sich das Weiterspielen? The Division 2 ist ein großer Loot-Shooter und mit Abschluss der Kampagne und dem Erreichen des Max-Levels stehen euch noch viele weitere Inhalte zur Verfügung. Wollt ihr mehr von The Division 2, könnt ihr das Abenteuer noch lange weiterführen.

Außerdem gibt es mit „Warlords of New Yorks“ einen großen Story-DLC, das ihr jedoch dazukaufen müsst. Hier bekommt ihr sogar noch eine zweite Open-World mit Schauplätzen in New York.

Habt ihr alles einmal gesehen, dann kommt die Motivation allein durch das langwierige Perfektionieren eurer Ausrüstung und das gemeinsame Koop-Erlebnis mit euren Freunden. Als Koop-Highlight gibt es 2 große und schwierige Raids, für die allerdings 8 Spieler notwendig sind.

Pro
  • Große Open World mit viel Environmental Storytelling
  • Schöne Grafik mit realistischem Stil
  • Unmengen an Ausrüstungs-Kombinationen und Build-Möglichkeiten
Contra
  • Wird im Endgame zäh
  • Loot-Management kann stressen

Borderlands 3 – Der Shooter auf lustigen Drogen

Worum gehts in der Story? Reichtum, Ehre und Wahnsinn – nicht unbedingt in der Reihenfolge.

Auf der Suche nach einer der legendären „Kammern“ seid ihr treffenderweise als Kammerjäger unterwegs und ballert euch mit den abgedrehtesten Waffen durch die beklopptesten Gegner und trefft die durchgeknalltesten Gestalten.

Noch nicht genug Superlative? Borderlands bietet euch eine der irrsten Storys, mit den wahnwitzigsten Charakteren und der unnötigsten Gewalt. Ok, es reicht, ich merke es selbst.

In Borderlands 3 streunt ihr kreuz und quer durch die Galaxie voll abwechslungsreicher Planeten , deren blutlüsterne Bevölkerung ebenfalls auf der Suche nach den „Kammern“ ist. Dabei bekommt ihr viel Unterstützung von bekannten Borderlands-Charakteren und zahllose blöde Sprüche an den Kopf geknallt.

Ein direkter Kontrast zur ernsten Story von The Division 2, die eher zum Nachdenken anregt, während Borderlands dringend empfiehlt, weniger darüber nachzudenken, was ihr aktuell anstellt.

Borderlands 3 Titel Kammerjäger
Ihr wählt aus den Kammerjägern Amara, FL4K, Zane und Moze

Wie spielt sich das? Borderlands 3 ist ein Ego-Shooter, der auch wieder mit Rollenspiel-Anteilen kommt – darunter Loot und ein Klassen-System.

So sucht ihr euch zum Start einen von 4 Charakteren aus, die quasi eure Klassen bilden. Da gibt es einen Bestienmeister, der sein fieses Getier auf Gegner loslässt oder auch eine Sirene, die mithilfe ihrer übermenschlichen Fähigkeiten hirnlose Feinde aus dem Bild feuert.

Die Klassen lassen sich dann noch über Fähigkeiten-Bäume spezialisieren, die ihr im Laufe der Zeit zusammen mit eurem Level ausbaut.

Für Abwechslung sorgen auch die „etwas“ ungewöhnlichen Waffen. Es gibt Schießeisen, die mit euch reden. Andere feuern Hamburger ab. Bei der nächsten springen kleine Geschütze aus der Knarre, denen Beine wachsen, damit sie Gegner angreifen können.

Habt ihr Lust auf eine Story mit schwarzem Humor, verrückten Charakter-Builds und einer schier endlosen Auswahl an Waffen, dann lasst euch von Borderlands 3 verführen.

Hier binden wir euch wieder einen Gameplay-Trailer ein, damit ihr euch selbst von dem Borderlands-Wahnsinn überzeugen könnt:

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Wie lange brauchen wir zum Durchspielen? Laut „howlongtobeat“ brauchten Spieler durchschnittlich 22 Stunden zum Durchspielen der Haupt-Kampagne (via howlongtobeat.com).

Lohnt sich das Weiterspielen? Gefällt euch der abgedrehte Humor, gibt es neben der Haupt-Kampagne noch viel in der großen Welt von Boderlands 3 zu entdecken. Außerdem bietet das Spiel mittlerweile 4 Story-DLCs, die euch jeweils weitere 5 Stunden mit Haupt-Quests liefern.

Habt ihr alles gesehen, kann die Motivation schnell abnehmen. Zwar gibt es auch Liebhaber, die lange an ihren Builds schrauben, um die schwierigsten Herausforderungen im Spiel zu lösen. Doch wer noch nicht genug hat, kann auch auf Borderlands 2 oder einen der anderen Vorgänger zurückgreifen.

Pro
  • Irrer Loot-Shooter mit etwas geschmacklosem Humor
  • Unzählige unterschiedliche Waffen
  • Ausgeflipptes Klassen-System
  • Vorgänger bieten weitere Tage voller Borderlands-Action
Contra
  • „Cel Shading“-Grafik gefällt nicht jedem Auge
  • Der Humor kommt nicht bei jedem an

The Forest – Für mutige Waldläufer

Worum gehts in der Story? Nach einem Flugzeugabsturz findet ihr euch auf einer grünen Halbinsel wieder. Ihr kämpft gemeinsam mit euren Freunden ums nackte Überleben und seid auf der Suche nach eurem Sohn, der aus dem Flugzeug-Wrack heraus entführt wurde.

Von den 3 Vorschlägen hier in der Liste ist The Forest am wenigsten Story-getrieben und bietet euch keinen linearen Handlungsstrang. Viel eher geht es ums Erforschen und der langsam aufsteigenden Gewissheit, dass auf dieser Insel irgendetwas nicht stimmt.

Auf eurem Weg über das Eiland erforscht ihr dunkle Höhlen, findet neue Werkzeuge und sichert eure Basis gegen die Schrecken der Insel, die in der Nacht über euch herfallen.

Nach und nach findet ihr immer mehr Hinweise über die Hintergründe dieser Schrecken und was zur Hölle mit eurem Sohn passiert ist.

Und plötzlich stehen sie da …

Wie spielt sich das? The Forest ist ein eher kleiner Survival-Titel aus der Ego-Ansicht, der euch jedoch mit vielen Mechaniken des Genres ans Leder möchte.

Hunger, Durst, Kälte und Krankheit machen euch das Leben schwer. Relativ schnell gibts auch den bereits angesprochenen nächtlichen Besuch verstörender Kreaturen, die euren mühsam zusammengezimmerten Unterschlupf aus der Nachbarschaft entfernen wollen.

Um dem entgegenzutreten, findet ihr bei euren Rundgängen über die Insel hilfreiche Materialien und Items, die ihr über das durchaus umfangreiche Crafting-System wahlweise zu schicken Blockhütten oder Monster-vernichtenden Molotow-Cocktails umbaut.

In der Nacht wird die Atmosphäre dabei ziemlich düster und häufig seid ihr den Gegnern gegenüber im Nachteil. Wenn ihr euch aber nicht von der Suche nach eurem Jungen abbringen lasst, ist The Forest ein düsteres Meisterwerk mit einer sehenswerten und emotionalen Geschichte.

Für einen ersten Eindruck empfehlen wir euch den damaligen Launch-Trailer der PS4:

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Wie lange brauchen wir zum Durchspielen? Laut „howlongtobeat“ brauchten Spieler durchschnittlich 15 Stunden zum Durchspielen der Haupt-Kampagne (via howlongtobeat.com).

Lohnt sich das Weiterspielen? Je nachdem, wie gründlich ihr mit eurer Erforschung wart, gibt es nach dem Ende der Story nur noch wenig zu entdecken. Ihr könnt noch viele kleinere Hinweise zu den Hintergründen sammeln, doch im Großen und Ganzen ist The Forest nach der Story zu Ende.

Allerdings ist bereits ein zweiter Teil unterwegs – Hier findet ihr alle Infos zu Sons of the Forest.

Pro
  • Kleiner Survival-Titel mit starken Mechaniken
  • Düstere Atmosphäre treibt den Puls
  • Story-Fortschritt durch Erforschung
Contra
  • Kein linearer Handlungsstrang
  • Nichts für schwache Nerven

Eine spannende Story in einer gelungenen Open-World bietet das Potenzial für unzählige gemeinsame Stunden voller Action und Abenteuer.

Sucht ihr nach weiteren Möglichkeiten, Koop-Erlebnisse mit euren Freunden zu teilen, findet ihr in unserer großen Koop-Liste viele Optionen für eure Gaming-Truppe: Top 25 der besten Koop-Spiele 2021 für PC, PS5, Xbox und Switch – WIR haben gewählt

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jolux

Borderlands ist genial. Allerdings würde ich mit Borderlands 2 anfangen, das hat die besten Charaktere, Storytelling und Humor. Und vor allem die Borderlands 2 DLCs wie Tiny Tinas Sturm auf die Drachenfestung. Kult!

Tomas Stefani

Forest und packende Story.?
Da empfehle ich eher Strandet Deep oder Green Hell, sind um längen besser.
Borderlands ist geschmacksache. Im coop geil story technisch unschlagbar.
Von Division 2 rate ich ab, ist 0815. Dann doch lieber Divison 1 klasisch, einfach und genial.

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Tomas Stefani
Stefan

Inwiefern ist Division 2 0815 und zeitgleich Division 1 “einfach” und “genial”

Deine Aussage ergibt so keinen Sinn.

Amyfromtheblock

Ist Borderlands ein Open world die Level sind ja meist in areale eingeteilt ?

jolux

Kann man schon als Open World bezeichnen. Ähnlich wie bei ESO. Es gibt große Areale, Bewegungsfreiheit, Nebenquests und Entscheidungsfreiheit.

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