Borderlands 3 sagt „Es gibt keine Mikrotransaktionen“, meint das nicht so

Bei Borderlands 3 gibt es 8 Stunden nach der Vorstellung schon den ersten Ärger. Gearbox CEO Randy Pitchford hatte verkündet: Es gibt keine Mikrotransaktionen. Eine Gaming-Seite weist aber daraufhin, dass es die doch gibt. Nun ist Pitchford auf den Barrikaden. Er hätte das nicht so gemeint.

Das hat Pitchford gesagt: Zum Ende des großen Reveal-Streams hatte der CEO von Gearbox, Randy Pitchford, noch ein paar Abschlussworte. Er wollte offenbar beteuern, dass Borderlands 3 dem „Geist“ von Borderlands treu bleibt und nicht auf den üblen Pfaden anderer großer AAA-Titel wandert, was die Monetarisierung angeht.

Er sagte:

Wir werden ein paar heftige Kampagnen-DLCs bringen und viele lustige Customization-Sachen wie Köpfe oder Skins. Aber wir machen keinen Free2Play-Scheiß. Es gibt keine Mikrotransaktionen. Nichts von diesem Unsinn.

Gerade nach dem Satz „Es gibt keine Mikrotransaktionen“ brandete Jubel im Publikum auf.

Ärger mit Gaming-Seite wegen Mikrotransaktionen

Das ist danach passiert: Die große US-Gaming-Seite Game Informer hat kurz darauf einen Tweet veröffentlicht:

  • Pitchford hätte gesagt, es gäbe keine Mikrotransaktionen
  • Aber sie hätten erfahren, dass kosmetische Items doch kaufbar seien

In einem Interview (via Game Informer) hätte ihnen Paul Sage, der Creative Director, gesagt, man verkaufe kosmetische Items bei Borderlands 3.

Es gibt also doch Mikrotransaktionen im Spiel – aber nur für kosmetische Dinge und nicht so übertrieben.

https://twitter.com/DuvalMagic/status/1123659538392014849
Pitchford ist schon auf den Barrikaden über den Tweet.

Das rief Randy Pitchford sofort auf den Plan. Er regte sich unter dem Tweet über diese Darstellung auf.

Pitchford fühlt sich als Lügner dargestellt

Darüber regt sich Pitchford auf: Pitchford sagt, er hätte ja gesagt, es gebe kosmetische Items in Borderlands 3. Er meinte mit „Keine Mikrotransaktionen“ eigentlich, dass es keine Lootboxen und keine Premiumwährung gibt. Diese seien nicht in Borderlands 3.

Doch die Gemüter beruhigten sich rasch, nachdem der Chefredakteur von Game Informer eingelenkt hatte.

Nach diesem Tweet von Game Informer Chefredakteur Andy McNamara beruhigte sich die Lage.

Auf seinem eigenen Twitter-Account erklärte Pitchford dann seinen Standpunkt etwas ruhiger, nachdem er im ersten Momenten die Leute von Game Informer scharf angefaucht hatte.

Pitchford fühlt sich offenbar im falschen Licht dargestellt. Er hätte nicht gelogen.

Pitchford sagt: Er hätte erwartet, dass ihm und dem Team Beifall dafür geklatscht wird, dass sie bei AAA-Monetarisierung bei ihren Standards bleiben. Daher verletzte es ihn, dass ihm Unehrlichkeit vorgeworfen wird und dass sie hier vom Weg abgekommen wären.

Zum Ende seiner Ausführungen auf Twitter scheint Pitchford aber schon wieder versöhnlicher zu sein. Pitchford räumt sogar ein, dass seine Aussagen Raum ließen, um daraus eine Verwirrung entstehen zu lassen.

Das steckt dahinter: Es ist hier eine Diskrepanz zu erkennen zwischen dem, was Pitchford „wortwörtlich“ gesagt hat, und dem, was er meint:

  • Gesagt hat er: „Es gibt keine Mikrotransaktionen.“
  • Gemeint hat er: „Es gibt keine übertriebenen, bösen Pay2Win-Mikrotransaktionen – sondern nur kosmetische.“
Das sind 7 Dinge, die Borderlands 3 besser als seine Vorgänger macht
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NuckyNuck
NuckyNuck
8 Monate zuvor

Solange es nur um kosmetische Sachen geht, ist es mir total egal. Wenn jemand meint Geld für shader ausgeben zu müssen, dann soll er es tun. Wo ist das Problem?

Gucky
Gucky
8 Monate zuvor

Also ist eigentlich GENAU das gleich zu erwarten wie bei den Vorgängern. Große DLCs die Gebiete freischalten und kleine DLC die z.b. Skin oder Farben für den Char darstellen.
In Borderlands 2 gab es aber auch die eine Gold-Kiste die man mit Schlüsseln immer wieder öffnen konnte. Diese Schlüssel wurden meist gratis verteilt.

Sven Huber
8 Monate zuvor

Manchmal hab ich das Gefühl Gamer werden immer empfindlicher. Jedes Zucken wird auf die Goldwaage gelegt

Killer1509
Killer1509
8 Monate zuvor

Jap

Kritiker
Kritiker
8 Monate zuvor

Nicht die Gamer. Die Game-Journos die ihre Story brauchen und gerne dafür auch ein bisschen skandalisieren….

Insane
Insane
8 Monate zuvor

Klar, die friedlichen Gamer die Todesdrohungen gegen Entwickler aussprechen und versuchen die Entlassung von Angestellten zu bewirken, sind in Wirklichkeit alles getarnte Journalisten, die eine Story brauchen.

Der Typ der vor ein paar Monaten Amok gelaufen ist und die Swatter wurden ebenfalls von Journalisten bezahlt.

Gut das du das jetzt aufgedeckt hast.

P1nhead
P1nhead
8 Monate zuvor

Was mir diese „Mikrotransaktion Diskussionen“ die letzten Jahre auf den Wecker gehen…..und dann noch so eine Haarspalterei wie diese hier (also dem Topic nach, nicht meinmmo). Man,man,man….. Schade das das mal begonnen hat und viel schlimmer das ich das wohl noch so ~ 30 Jahre ertragen muss. sad

The Joker 3.0
The Joker 3.0
8 Monate zuvor

Solange es im Spiel sachen geben wird die trotzdem cool aussehen ist das mit den Transaktionen voll ok aber wenn es anders wäre das es nur im schop die coolen geben würde dann wäre das schon ein Grund für mich dieses Spiel nicht zu kaufen egal wie gut es sein wird

Djskyby
Djskyby
8 Monate zuvor

Ja wir sind mittlerweile soweit das man gute mikrotransaktionen von schlechten unterscheiden muss.. Leider.. .aber auch b3 hat welche sowie in b2 aber die in b2 waren völlig irrelevant. Man selbst hatte ja nichtmal was davon. Da man seine Figur nie wirklich sah ausser im menu und Auch wenn die skins teilweise besser aussahen, sie haben mich nie wirklich gejuckt. Das ist okay… In Spielen wie lol haben skins nen anderen Einfluss. Schlechte mikrotransaktionen habne wir zb in destiny oder fallout..

Lime
Lime
8 Monate zuvor

Durch twitter und Co ist das ja auch jetzt eigentlich geklärt. Bin gespannt, wie lange er sich diesen Versprecher jetzt noch anhören darf grin Ist ja nicht so, als hätte er den Satz ganz groß vorne aufs Spielcover gedruckt und damit Leute in die Irre geführt.

BigFreeze25
BigFreeze25
8 Monate zuvor

Also für mich ist ein Skin für Echtgeld eine Mikrotransaktion…hatte mich schon gewundert, wo er das auf der Bühne meinte, da dies inzwischen ja durchaus branchenüblich ist razz

Vallo
Vallo
8 Monate zuvor

Da hat er recht. Bei seinen Tweet hab ich es Aich so verstanden das Skins und DLCs kaufbar sind und sonst keine Mikrotransaktionen. Verstehe da nicht wie man das hätte falsch verstehen sollen.

Halogin
Halogin
8 Monate zuvor

Es geht nicht um den Tweet, sondern was er auf der Bühne gesagt hat

Sentcore
Sentcore
8 Monate zuvor

Solange es die richtig coole scheiße als seltenen Drop für Bosse oder an langwierige / schwierige Aufgaben geknöpft ist, ist mir das egal ^^ einfach halt so wie in Borderlands 2 ^^

Luriup
Luriup
8 Monate zuvor

Wenn die „braven“ Kosmetika wieder als Skinpack-DLC verkauft werden,
würde ich sie auch nicht unter „böse“ MTs einordnen.
Sobald es aber einen InGameshop dafür gibt,
zählt das schon dadrunter.

Kosmetika in einem FPS sind eh nur vergeudetes Geld,
von daher für mich völlig ohne Relevanz.

Kendrick Young
Kendrick Young
8 Monate zuvor

Pitchford ist einfach nur lächerlich.

ich weiß noch diese lächerliche und zugleich grausame vorführung zur Borderlands 3 ankündigung, Führt er einen Kartentrick vor der einfach nurnoch lächerlich schlecht war, jeder hat gesehen das alle karten gleich beschriftet waren. Danach gabs ne Panne bei der Videopräsentation.

Dazu erinner ich mal an seine ganzen Lügenstorys zu Alien Colonial Marines.

Das team um Borderlands ist ja gut, aber Aussagen von Pitchford glaub ich nichts mehr. Da werden 100pro Mikrotransaktionen drin sein. Ich mein mir ists egal ob da welche drin sind oder nicht solange es nichts Gameplay technisches ist. Aber trotzdem sollte man diesem Lügenbaron da nichts glauben

Naska
Naska
8 Monate zuvor

Können wir uns endlich drauf einigen das er Pitchfork und nicht Pitchford heißt? Der Typ ist mir so unsympatisch… (nicht zu wörtlich nehmen bitte)

Aber mal im ernst hat jemand was anderes erwartet?
Welche Firma sagt etwas und hält sich noch dran?
Ja gut, Nintendo ist relativ Stabil und auch Atlus sowie einige kleinere… aber nicht einmal Indies sagen etwas und halten sich dann dran *hust Phoenix Point hust*.
Wir haben keine Microtransactions ist doch die derzeitige Trendlüge!

N0ma
N0ma
8 Monate zuvor

Er weiss nicht was Mikrotransaktionen sind. “ dass es keine Lootboxen und keine Premiumwährung gibt“ – um ingame Sachen zu bezahlen wird man sicher ne Premiumwährung benötigen. Premiumwährung ist ja nicht gleich Lootbox oder P2W, da hat er wohl noch was verwechselt.
Für einen CEO kennt er sich relativ schlecht mit sowas aus. Sollte vielleicht mehr Spielemagazine lesen.

Bienenvogel
Bienenvogel
8 Monate zuvor

Wenn es so läuft wie bei Borderlands 2 – was er ja auch angedeutet hat – kann man die Skins wohl wieder direkt im PS-Store/u.ä. kaufen. Für ganz normale Euro und ohne Lootbox-Zufall-Bullshit.

N0ma
N0ma
8 Monate zuvor

Ich wollte auch nur sagen das Premiumwährung per se noch nichts schlechtes ist, sondern eher praktisch für kleine Transaktionen. Kommt immer drauf an was damit kaufbar ist. Bei Warframe bezahl ich zB für einen extra Waffenplatz ca 20 Cent, das wäre mit Euro Abrechnung viel zu aufwendig und wäre demzufolge auch teuerer.

Lime
Lime
8 Monate zuvor

Waffenplätze wird es aber für die normale Ingame-Currency geben. Die „Premiumwährung“ die im Spiel selbst existiert, ist wieder Eridium. Denke was er meinte ist, dass man sich keine goldenen Keys (die Ingame-Loot ausspucken) kaufen werden kann, sondern dass die wieder nur per Shift-Codes und sonstige Events verfügbar werden.

McPitchdonald
McPitchdonald
8 Monate zuvor

Als nächstes: „Borderlands ist kein Games as a Service, meint es nicht so“ grin

Eleventh Doctor
Eleventh Doctor
8 Monate zuvor

Oh nein, Mikrotransaktionen im Jahr 2019, wer hätte nur damit gerechnet? Das ist sicher auch auf Epics Mist gewachsen, Keepo.

Mal ganz im ernst, dass ist doch nun wirklich nicht überraschend, oder? Hat mittlerweile nicht nahezu jeder Vollpreistitel (der auch nach Veröffentlichung noch DLCs bekommt) irgendwo irgendwelche Transaktionen die noch mehr Geld einspielen sollen? ^^

Naska
Naska
8 Monate zuvor

Ich gehe mal und daddel was auf meiner Switch, da kommt das erst in 3-5 Jahren rum.

Lime
Lime
8 Monate zuvor

Naja da hast du zusätzlich noch die Ambiibo Figuren.. klar, die kann man auch zusätzlich noch sammeln. Aber für die Spiele selbst, sind sie soxh nicht wirklich was anderes

Mr.Mittenz
Mr.Mittenz
8 Monate zuvor

Man sollte jedoch auch erwähnen, dass die Cosmetics die es in BL2 gab nicht per Echtgeld gekauft wurden, sondern man erhielt diese durch Missionen, Herausforderungen oder Events.

Mein Verständnis seiner Aussage war also, dass man wie schon zuvor zwar Cosmetics wie Skins und Köpfe bekommt im Spiel, aber eben nicht durch Microtransaktionen also Echtgeld Kauf.

Seine Wortwahl war also definitiv schlecht gewählt.

Cortyn
Cortyn
8 Monate zuvor

Borderlands 2 hatte auch Echtgeld-Skins.

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
8 Monate zuvor

Ich hab auch gestutzt. Die Aussage „Es gibt keine Mikrotransaktionen“ ist eindeutig.

Wenn man sagen möchte. „Es gibt keine Lootboxen und keine Premiumwährung“ – dann sollte man das auch so sagen.

Aber es ist klar: Das war live, es war nach viel Aufregung- es ist schon nachvollziehbar, wie das ohne böse Absicht passieren konnte.

Lime
Lime
8 Monate zuvor

Naja vorher hatte er aber auch gesagt es wird DLC und Skins geben – das impliziert ja schon eigentlich Echtgeld-Skins wie in BL2. Aber der Nachsatz, der alle Mikrotransaktionen ausschließt, war da echt unpassend. Denke auch, dass das nur im Eifer des Gefechts gesagt wurde, da die Präsentation nahezu fertig war.

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
8 Monate zuvor

Ja, so sehe ich das auch.

Benjamin Lang
Benjamin Lang
8 Monate zuvor

Allerdings versteht man unter MIcrotransaktionen doch Transaktionen, die INNERHALB des Spiels stattfinden. Die DLCs mit den Skins werden ja über Steam/Epic gekauft werden. So mit sind es DLCs, fallen also aus dem Microtransaktionspart raus.

Ilias
Ilias
8 Monate zuvor

Das ist wirklich SEHR haarspalterisch.

Benjamin Lang
Benjamin Lang
3 Monate zuvor

Wenn auch etwas verspätet, aber warum? DLCs in Form von Kosmetik gab es doch schon lange bevor es Microtransaktionen gab. In so fern muss man ja wohl doch entsprechend unterscheiden.

Ilias
Ilias
3 Monate zuvor

Ganz einfach. In meinen Augen sind derartige, kleine (manch einer würde gar sagen „mikro“) kosmetische Zusatzinhalte wie es sie bei BL2 gab und jetzt auch bei BL3 (tatsächlich weiß ich nicht genau ob tatsächlich schon derartige DLCs für BL3 gibt, ich lasse mich dahingehend also gerne korrigieren) bereits Mikrotransaktionen. Ob sie nun innerhalb des Spiels getätigt werden oder nicht. Und diese Unterscheidung empfinde ich als haarspalterisch.

Benjamin Lang
Benjamin Lang
3 Monate zuvor

Naja wenn man es so sieht, ist es natürlich Haarspalterei, da stimme ich dir zu. Was die DLCs angeht, aktuell sieht es nicht so aus. Aber bei BL2 kamen die ja auch erst später.

Luriup
Luriup
8 Monate zuvor

Klar gab es für jede Klasse mindestens ein Skinpack für € zu kaufen.

Dukuu
8 Monate zuvor

Ich hab es gestern aber auch so verstanden, dass es überhaupt gar keine MTs gibt. Hätte er etwas deutlicher formulieren können, zumal es ja keine „bösen“ MTs sind.

Bodicore
Bodicore
8 Monate zuvor

Kosmetic-DLC gab es schon immer in Borderlands finde ich absolut ok und hatte mich bis anhin nie gestört, da es weniger aufdringlich ist als ein Shop im Spiel.

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