Falls ihr noch ein 32-Bit-System verwendet, ist WoW bald unspielbar!

World of Warcraft beendet bald seinen Support für 32-Bit-Systeme. Wenn ihr also das neue Addon Battle for Azeroth zocken wollt, müsst ihr wohl oder übel auf 64-Bit aufrüsten.

Was ist los? Blizzards MMORPG-Klassiker World of Warcraft zeichnet sich für gewöhnlich durch bescheidene Anforderungen an Hard- und Software aus. Wer sich mit Orcs oder Menschen kloppen will, musste bislang nicht groß auf sein System achten.

Das ändert sich nun aber bald, denn zumindest alte 32-Bit-Systeme haben dann ausgedient.

Alle Infos zur 64-Bit-Umstellung

Was bedeutet das für die Spieler? Um auch in Zukunft noch WoW zu spielen, müsst ihr laut Blizzard idealerweise vor dem 1. Juli 2018 auf die 64-Bit-Version des Game-Clients wechseln. Den gibt’s kostenlos zum Download.

WoW Battle for Azeroth Maghar Mount und Rüstung

Allerdings braucht die 64-Bit-Version von WoW noch weitere Voraussetzungen:

  • Ihr benötigt einen Prozessor, der 64-Bit-fähig ist
  • Euer Betriebssystem muss ebenfalls die 64-Bit-Version vorweisen.

Windows 10 wäre als solch ein 64-Bit-Betriebssystem verfügbar. Aber auch ältere Systeme wie Windows 7 bis 8 können meist kostenlos auf 64-Bit upgegradet werden. Informiert euch dazu am besten auf der Support-Seite von Microsoft.

64-Bit ist der neue Standard

Warum will Blizzard plötzlich 64-Bit? Laut Blizzard ist die 32-Bit-Version nicht mehr zeitgemäß und den Anforderungen der Entwickler nicht mehr gewachsen. Das offizielle Statement lautet wie folgt:

Die begrenzte Speicherkapazität von 32-Bit-Betriebssystemen kann die Spielbarkeit und Stabilität vieler moderner Spiele beeinträchtigen und 64-Bit-Betriebssysteme sind schon seit einigen Jahren zum Industriestandard geworden. Wie es schon bei vorherigen Erweiterungen der Fall war, bringt Battle for Azeroth viele technologische Neuerungen für WoW mit sich, die die Spielerfahrung verbessern werden. Das ist genau der richtige Zeitpunkt, um diese Änderung durchzuführen.

Wie empfehlen, vor dem 1. Juli 2018 auf die 64-Bit-Version des Spiels zu wechseln, um sicherzustellen, dass eure Spielerfahrung in World of Warcraft nicht davon beeinträchtigt wird.

WoW Sylvanas Windrunner BfA Throne Room

Soviel zu Blizzards Aussage. Findet ihr das alles ok oder regt es euch furchtbar auf, da ihr nun womöglich Hard- und Software aufmotzen müsst?


Hier gibt’s alles, was ihr zum neuen Addon von WoW wissen müsst: Alle Informationen zu Battle of Azeroth!
Quelle(n): Blizzard, GameStar, Buffed
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Haui

Keine Angst, auch mit 32Bit sollte WoW noch problemlos laufen.
Ich vermute es wird weiterhin eine 32Bit *exe geben, die automatisch mit dem Launcher gestartet wird, bei alten Systemen. Nur wird diese nicht mehr supportet. Blizzard will sich hier nur absichern, was ich gut verstehen kann und auch befürworte 🙂

Scaver

Sorry, lt. Blizzard wird es das eben nicht. Der vollständige 32Bit Support wird vollkommen heraus gepatcht, um Altlasten zu beseitigen.
Man benötigt nicht nur 64Bit fähige Hardware, sondern auch ein 64Bit Betriebssystem, min. 4GB RAM und eine Grafikkarte, die DX11 unterstützt, da alles unter DX11 nicht mehr unterstütz und ebenfalls heraus gepatcht wird.

In der offiziellen Ankündigung heißt es ganz klar auch, dass man nach dem Patch nicht mehr in der Lage sein wird WoW zu starten und zu spielen, sollte man die Voraussetzungen nicht erfüllen!

Das Ganze ist auch schon seit der Ankündigung von BfA bekannt. Blizzard hat jetzt nochmal daran erinnert und weißt darauf hin, dass man die Umstellung bis zum 01.07.2018 vornehmen soll um sicher zu gehen, dass man ununterbrochen weiter spielen kann.
Es wird daher vermutet, dass am 04.07.2018 der PrePatch 8.0 erscheint und mit diesem kommen die genannten Änderungen.

Dave

macht nur Sinn, wenn man noch 16-Bit Spiele spielen möchte. Die laufen unter 64 Bit nämlich gar nicht mehr.

Scaver

Mit Emulatoren ist das kein Problem. Mit DOSBox spiele ich sogar noch alte 8-Bit Spiele. Ähnliches geht auch mit einigen 16-Bit Spielen.

Was mir bekannt ist, dass einige Leute noch das 32-Bit Betriebssystem auf einem 64-Bit fähigen Rechner nutzen. Meist ist dann die Begründung “Ich nutze he nicht mehr als 4GB RAM”. Ja, ist nicht die Regel, aber gibt es halt noch.
Und Blizzard sieht ja, wie viele noch mit 32-Bit unterwegs sind. Es dürften also noch einige sein, sonst würde Blizzard nicht so intensiv darauf hinweisen.

Andy Boultgen

Naja irgendwan sollte man doch schon mit der Zeit mitgehen.Das klassiche Telefon wurde auch durch Smartphones ersetzt.Also man muss nicht der erste auf jeden neuen Trend sein aber anpassen könnte man sich mit der Zeit doch schon.

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