Das nächste „World First“-Rennen in WoW wird weniger durch Gold entschieden

Gold wird beim nächsten World-First-Rennen in WoW eine kleinere Rolle spielen. Denn es gibt deutlich weniger BoE-Items, die den Profis helfen.

Auch wenn Patch 9.1 Ketten der Herrschaft noch kein festes Release-Datum hat, freuen sich viele Spieler schon auf den neuen Raid. Und auch wer nicht aktiv World of Warcraft Shadowlands spielt, hat vielleicht ein Interesse am großen „World First“-Rennen, bei dem die besten Gilden der Welt versuchen, als Erstes den Kampf gegen Sylvanas Windläufer im Sanktum der Herrschaft zu bestreiten.

Dieses Mal könnte das Rennen aber noch etwas spannender werden, denn es gibt weniger Ausrüstung im Vorfeld zu kaufen.

Was war bisher das Problem? Um möglichst gute Startpositionen zu haben, nutzen die Profi-Gilden alle möglichen Tricks und Kniffe, damit ihre Charaktere optimal vorbereitet sind. Die bestmögliche Ausrüstung kommt in dem Fall oft aus den Raids, die gerade angegangen werden. Neben der Beute von Bossen gibt es aber auch in jedem Raids die sogenannten „BoE“ – Gegenstände, die erst beim Anlegen gebunden werden, aber vom Itemlevel so stark wie Beute von den Bossen sind.

Diese BoE-Items droppen von Trashmobs im jeweiligen Raid. Das sorgt dafür, dass mythische Raids lukrative Einnahme-Quellen sind. Spieler betreten den Raid, töten alle Trash-Mobs und wiederholen das immer wieder, um so an die begehrten Items zu kommen, die dann für viel Gold – oftmals mehrere Millionen – verkauft werden.

Daran hängt oft ein langer Rattenschwanz an unterstützenden Gilden oder Zweitcharakteren, die nur dazu benutzt werden, um die entsprechenden BoE-Items zu farmen.

Gerade in den ersten Tages des Mythic-Progress können diese Items das Zünglein an der Waage sein.

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Im Kampf gegen Denathrius waren die BoE-Items ein wichtiges Hilfsmittel.

Was ist dieses Mal anders? Im Sanktum der Herrschaft gibt es deutlich weniger BoE-Items. Pro Rüstungsklasse nämlich nur 2 anstatt zuvor 3-4 in Schloss Nathria. Dort gab es für jede Rüstungsklasse 2 Items und zusätzlich noch Ringe und Halsketten. Mit Gold ist es in Patch 9.1 also lediglich möglich, 2 der insgesamt 15 (oder 16) Slots mit BoE-Items zu belegen. Der Rest der Ausrüstung muss demnach aus anderen Quellen kommen oder sich erst im Raid verdient werden.

Wie wirkt sich das aus? Das hat vor allem Auswirkung auf die Ausgaben der großen Profi-Gilden. Mit weniger BoE-Items muss weniger Gold ausgegeben werden, um an die begehrten Items zu kommen. Gleichzeitig schafft das auch mehr Chancengleichheit. Denn große Gilden wie Limit, Echo oder Method können sich oft bei anderen Spielern viele Millionen Gold leihen, die sie erst in den Wochen und Monaten nach dem „World First“-Rennen zurückzahlen.

WoW: Der First Kill von Denathrius kostete Limit knapp 46.000 €

Das ist ein Vorteil, den viele der etwas kleineren Gilden nur schwer aufwiegen können, wenn sie nicht auf illegale Angebote zurückgreifen wollen.

Gold wird also ein etwas geringerer Faktor im World-First-Rennen. Das sorgt für etwas mehr Fairness, wenngleich bei dieser Veranstaltung von Natur aus Ungleichheiten herrschen – wie etwa der unterschiedliche Launch-Termin der Raids, je nach Region.

Wann startet das World-First-Rennen? Einen konkreten Termin gibt es noch nicht. Aber selbst nach dem Release von Patch 9.1 Ketten der Herrschaft dauert es wohl noch einige Wochen, da Raids zumeist mit Verzögerung öffnen. Bis wir tatsächlich wieder mit den Profi-Spielern mitfiebern können, dürfte es vermutlich Hochsommer sein.

Habt ihr Lust auf das nächste World-First-Rennen?

Quelle(n): buffed.de
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monk

Dort gab es für jede Rüstungsklasse 2 Items und zusätzlich noch Ringe und Halsketten.

es gibt keine boe necks sondern backs.

Mit weniger BoE-Items muss weniger Gold ausgegeben werden, um an die begehrten Items zu kommen.

nicht unbedingt. die items können auch deutlich teurer als bisher sein, falls die droprate auch gesenkt wird.

Zord

Denke auch das dadurch einfach die Items die es gibt teurer werden. Die großen Gilden werden ja vermutlich sogar eher mehr Geld als weniger zur Verfügung haben, schon alleine weil sie seit dem Letzten Raid viel Zeit hatten Gold anzuhäufen. Viel Geld und geringes Angebot sorgt immer für explodierende Preise. Wenn Blizz eine Chancengleichheit will müssen sie sich an Destiny orientieren und das Gear bis zum First Kill mit einem max Level versehen, den jeder Profi Raider im Vorfeld erreichen kann. Dazu noch Weltweit gleiche Startzeiten wären auch nicht verkehrt.

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