Das sind die 5 größten Schurken in der Geschichte von WoW

Platz 3 Gul’dan (18%)

Gul’dan ist einer der Antagonisten, denen wir erst kürzlich den Garaus machen durften. Sein Einfluss erstreckt sich jedoch sehr viel weiter zurück als nur durch WoW: Legion. Ohne ihn hätte es World of Warcraft vermutlich gar nicht gegeben. Euer Platz 3 der Oberbösewichte!

WoW Nighthold Gul’dan

Wer war Gul’dan?

Der Orc Gul’dan wurde in einem unbekannten Dorf als Mitglied eines unbekannten Clans geboren. Er sollte aber nie zu einem Krieger heranwachsen, da er schwach, verkrüppelt und deformiert geboren wurde. So war er schon immer Ziel von Hänseleien und Gewalt.

Selbst sein Häuptling wollte ihn nicht in seinem Clan haben und zeigte ihm dies häufig mit Schlägen. Dies ging so weit, dass das Dorf auch nicht davor zurückgeschreckt hätte, ihn zu Tode zu prügeln, hätte sich die Gelegenheit früher ergeben.

Statt daran zu brechen, zog Gul’dan aus dieser Ablehnung gegen ihn Stärke. Er wurde schließlich verbannt, sein eigener Clan erkannte ihn nicht mehr als einen der Seinen an. Nach monatelanger Wanderschaft mit wenig Nahrung und ohne Schutz, folgte er schließlich dem Rat seines ehemaligen Schamanen, um den Thron der Elemente aufzusuchen.

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Wie wurde Gul’dan zum Schurken?

Hier wollte er sich seinem Schicksal stellen und sich von den Elementen leiten lassen. Doch auch sie verstießen ihn und übrig blieben nur Stimmen, die ihm einflüsterten, ein Vorbote ihrer Wut zu werden.

Was genau dann geschah ist nicht bekannt. Er kehrte aber zurück zu seinem Dorf, wo er unfreundlich empfangen wurde. Als sein alter Häuptling ihn angriff, legte Gul’dan ihm nur eine Hand auf den Kopf und ließ ihn in Fel-Feuer verbrennen. Gul’dan tötete schließlich jeden Orc im Dorf, auch seinen alten Schamanen, der ihm half, ehe er das Dorf niederbrannte und hinter sich ließ.

Durch seine neu erhaltene Macht stieg er schnell in den Künsten des Schamanismus auf, sodass ihn der berühmte Schamane des Schattenmond-Clans, Ner’zhul, als seinen begnadeten Ehrenschüler aufnahm.

Gul’dan führte den Clan jedoch durch seine Verbindung zu Kil’jaeden ins Verderbnis. Ner’zhul entdeckte, dass er nicht mehr zu den Elementen sprechen kann, und deckte so Gul’dans Verbindung zu den Dämonen und den wahren Quell seiner Macht auf.

Gul’dan bekam dies mit und berichtete Kil’jaeden davon, welcher Gul’dan daraufhin anbot, zum ersten Hexenmeister überhaupt zu werden. Dieser akzeptierte und begann sofort damit, die einzelnen Orc-Clans zu einer blutrünstigen Horde umzuformen.

WoW Gul'dan Orc Warlock Fel

Was sind seine größten Verbrechen?

Die Verbrechen von Gul’dan aufzuzählen und einzustufen ist fast unmöglich. Seit er seinen Clan ausgelöscht hat, kann jede seiner Taten als durch und durch böse und eigensinnig beschrieben werden. Einige hatten allerdings besonders großen Einfluss auf die gesamte Welt.

Der Hexenmeister ist der Grund, warum die Orcs zu Dienern der brennenden Legion wurden und ihre Haut sich grün färbte. Er verführte die Häuptlinge dazu, vom Dämonenblut zu trinken und machte sie so gefügig.

Mit dieser neuen, stärkeren Horde plante er schließlich die Invasion Azeroths. Er öffnete das erste, dunkle Portal mithilfe von Sargeras und durch das Opfer unzähliger Draenei, die er zu diesem Zweck versklavt hatte. Er entriss ihnen die Seelen und nutzte diese Macht, um das Portal zu öffnen und Azeroth zu überfallen.

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Auch in der neuen Welt spann er seine Intrigen. Er ist für den Tod des vermutlich größten Menschenkönigs verantwortlich, König Llane Wrynn. Er züchtete eine Attentäterin, indem er einen Orc-Krieger einer Draenei-Sklavin aufzwang und versklavte schließlich deren Tochter: Garona.

Während dem Krieg, den er führte, erschuf Gul’dan sogar die ersten untoten Krieger. Er pflanzte die Seelen gefallener Orcs in die toten Körper erschlagener Soldaten von Sturmwind, und ist so der Schöpfer der ersten Todesritter.

Zuletzt trieb Gul’dan in Legion sein Unwesen. Das Grabmal des Sargeras, ein grausig-schöner Schlachtzug
world of warcraft black temple teron gorefiend
Teron Blutschatten, der erste Todesritter
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RobinvonLoxley100

Nicht ein richtiger “Schurke” dabei. Gerade in diesem Spiel sollte man hier auf die richtige Wortahl achten.

ChrisDeMarco

Arthas auf Platz 1…das waren doch bestimmt die WTOLK Fans. 😀

Kendrick Young

in WoW find ich zwar arthas gut umgesetzt aber Platz 1 wäre er bei weitem nicht gewesen.

Es gibt noch andere tolle Bösewichte – problem ist das diese teils wieder und wiederkehrte und man 2-3x töten musste bisher das nutzt sich dann irgendwie ab und dann sind sie für mich irgendwie mehr so schwächlinge ^^

Am meisten persönlich habe ich Gul’dan gehasst – was der alles angestellt hat boah.

Bin mal gespannt wie sie nun nach dem die Legion weg ist nun ein richtigen Bösewicht wieder einführen – Lady Aszhara würde mir da nicht ausreichen. Da muss so ein richtiger Evil Bösewicht wieder her – den die Horde plattzumachen ist langweilig und wäre nur eine Frage der Zeit 😛

Fenrir

Sind die alten Götter nicht eigentlich die schlimmsten “Schurken”? Schließlich hat fast alles Böse mit Ihnen begonnen. Wenigstens in der Widmung sollten sie auftauchen 😉

N0ma

Wir können Götter nicht verstehen 🙂

Fenrir

Ich behaupte ich kann!
Wenn dir ein Gott einen Blitz in den Hinter schiebt heisst das er mag dich nicht… oder er mag dich auf eine andere Art und Weise…
Ok ich hab doch keine Ahnung von Göttern 😛

cyber

Arthas mag zwar der beliebteste und evtl. der greifbarste Feind sein, doch im Vergleich zu Guldan oder Sageras ist er ein Hand zahmes Kätzchen.

Fenrir

aber er war ein Paladin! Das ist schon ein Verbrechen^^

Sina Tyler

danke sehr für die aufstellung….ich bin bei arthas immer noch zwiegespalten, bei allen anderen gebe ich dir recht….bei arthas reagiere ich immer weicheierig, irgendwie tut das arme schwein mir auf der einen seite leid, auf der anderen ist umhauen noch nicht genug…allein für stratholm, seinen vater, sylvanas (die ist auch so einer meiner ich-weiß-nicht-fälle) und all die vielen anderen.

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