Die Welt von WoW gab es schon 10 Jahre vor dem MMORPG, die Karte sah damals aber ganz anders aus

Die Welt von WoW gab es schon 10 Jahre vor dem MMORPG, die Karte sah damals aber ganz anders aus

World of Warcraft spielt in Azeroth, einer fiktiven Welt voller Menschen, Elfen, Zwerge und mehr. Azeroth ist aber schon deutlich älter als das MMORPG selbst. Ein Fan hat nun eine uralte Map wiedergefunden und begeistert damit die Community.

Von wann ist die erste Karte?

  • Beim Aufräumen hat ein Nutzer auf Reddit die alte Azeroth-Map aus dem Handbuch vom Strategiespiel „Warcraft: Orcs & Humans“ gefunden und gepostet.
  • Warcraft: Orcs & Humans ist der erste Teil der Strategiespiel-Reihe und erschien 1994. WoW hatte seinen offiziellen Release damals 2004. Die Karte zeigt allerdings nur den Ausschnitt rund um Elwynn, das Startgebiet der Menschen.
  • Auf den Strategiespielen (und Büchern) fußt übrigens die gesamte Lore von World of Warcraft, stellenweise mit kleinen Abweichungen oder Änderungen („Retcons“). Vieles ist jedoch dem Original getreu.
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Das ist heute alles anders: Die Fans sind in den Kommentaren verblüfft darüber, wie akkurat die Map von Azeroth damals schon war. Das liege daran, dass der kürzlich zurückgekehrte Lore-Chef Chris Metzen immer schon viel Liebe in die Welt gesteckt habe.

Trotzdem gibt es ein paar Unterschiede zwischen dem Azeroth von damals und dem von heute. Natürlich ist die ganze Welt sehr viel größer als der Ausschnitt, aber selbst rund um Sturmwind sind heute ein paar Dinge anders:

  • Stonewind heißt heute Stormwind bzw. Sturmwind, ist etwas weiter im Norden und im Verhältnis viel größer – ebenso wie der Wald von Elwynn selbst, der heute das ganze Gebiet einnimmt.
  • Westfall, zu erkennen an Mondbruch und den Todesminen, liegen nun weiter westlich.
  • Der Dämmerwald ist in der alten Karte noch ein Teil vom Wald von Elwynn, der selbst viel kleiner eingezeichnet ist. Zu erkennen ist das Gebiet an dem Ort „Grand Hamlet“ (etwa: Großes Dörfchen, heute Dunkelhain) und
  • Das Rotkammgebirge befindet sich jetzt südlich vom Schwarzfels und ist deutlich größer.
  • Der Schwarze Morast und die Sümpfe des Elends sind weiter im Süden, auch die Position des Lagers Steinard ist anders.
  • Medivhs Turm liegt heute im eigenen Gebiet „Gebirgspass der Totenwinde“, der in der alten Map gänzlich fehlt.

Dennoch kann sich jeder, der WoW gespielt hat und die Gebiete kennt, dort grob zurechtfinden. Ein Nutzer fasst den Eindruck zusammen als: „Es sieht so falsch und so akkurat zugleich aus.“

Mehr Nostalgie gefällig? Hier ist der originale CInematic-Trailer vom Release von World of Warcraft:

Ulduar sollte ein Kontinent sein? Ich brauche das!

In den Kommentaren unterhalten sich die Fans darüber, welche Veränderungen WoW noch so durchlaufen hat während der Entwicklung. So geht es etwa um „Herr der Ringe“ als Vorbild für einige Orte und verworfene Ideen.

Der Nutzer TheWorclown schreibt, dass Ulduar einmal ein ganzer Kontinent werden sollte. Später, in Wrath of the Lich King, ist es aber lediglich ein Schlachtzug in einem Teilgebiet von Nordend geworden, also ein Bruchteil des ursprünglichen Plans.

Ein anderer Fan hätte Ulduar gerne als ganzen Kontinent gesehen, aber ein weiterer wirft ein: Azjol-Nerub sollte mal ein ganzer Kontinent unter Nordend werden. Wrath hat so viel Content geschnitten, das ist unvorstellbar.

Andere merken an, dass die originalen Vorlagen durchaus noch einmal verwendet wurden. Im Warcraft-Film von 2016, der sogar Nicht-Spieler begeistert, ist etwa die Entfernung zwischen Goldhain und Sturmwind deutlich größer. Die Reise werde mit mehreren Tagen bemessen, heute ist das ein kurzer Ritt.

In letzter Zeit schwelgen die Fans von WoW häufiger in Erinnerungen und graben irgendwelche Artefakte von früher aus. Ein Spieler hat etwa seine originale (und heute sündhaft teure) Collector’s Edition von Vanilla wiedergefunden und erst fast 20 Jahre später entdeckt, dass die Installations-CDs von World of Warcraft ein Geheimnis verbergen.

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Luripu

Das hält mir wieder vor Augen,
was man damals als Spieler neben dem Spiel noch alles bekam für sein Geld.
Handbuch,Karten,Soundtrack CD und mehr.
Heute gibs einen Steam Key in der Verpackung und das wars.

Fun Hellsing

Soundtrack, Wallpaper, Concept Art, Comic´s gibt es teilweise heute auch, nur eben in Digitaler form.

Todesklinge

“Damals” gab es fast keine Updates und Veränderungen im Spiel. Da war so etwas noch möglich. Heute bekommen Spiele durch das Internet (was es damals halt so nicht gegeben hat) mehr Inhalte und es verändert sich alles viel schneller.

Alleine das Handbuch wäre heute nach ein paar Patches (ob Balancing oder anderes) nicht mehr präzise. Das ist z.B der Fluch von so Guide-Büchern in physischer Form. 😉

Ma bedenke auch das die Spiele von Heute viel teurer in der Produktion sind als damals.

Luripu

Wenn ich ehrlich bin,
habe ich nie in ein Handbuch geschaut.
Außnahme vielleicht das Streefighter 2 Handbuch,
wo die Tasteneingabe für Special Skills abgebildet waren.
Sicher sind Spiele teurer in der Produktion geworden,
dafür verkaufen sich auch gute Spiele um ein vielfaches mehr,
als zu Warcraft Zeiten.
Das ist also kein Grund.

Es war einfach der Kopierschutz der über Online Registrierung viel sicherer war,
als irgendwelche Codes die auf der kleinen CD Verpackung standen.
Mit denen konnte man Spiele verleihen oder weiter verkaufen.

VonGestern

Ach, hätte hätte hätte man dieses oder jenes doch bloß nicht weg geworfen… die alten Anleitungen, Hefte, Gedöns. Naja, man kann nicht alles aufheben, war immer die Devise. Doch bei manchen Dingen ist es, heute, echt Schade drum.

N0ma

Wenn ich richtig lese steht da Stonewind.

VonGestern

Hab gerade noch gegrübelt, ob es übersetzt dann Steinwind hieße…

Huehuehue

Könnte genauso gut Steinwinde oder Steinbiegung heißen…

Zuletzt bearbeitet vor 24 Tagen von Huehuehue
N0ma

ja 🙂

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