WoW: Blizzard bannt Top-Spieler, die Raid-Runs für Echtgeld verkaufen

Andere Spieler bezahlen, damit man ein seltenes Reittier in WoW bekommt? Blizzard geht nun dagegen vor.

Wer sich im Gruppensuchtool von World of Warcraft ein bisschen länger umschaut, der erkennt oft gewisse Angebote anstelle von tatsächlichen Gruppengesuchen. Dort geht es darum, besonders schwere Dungeons, wie etwa Mythisch+15 oder einen „Mount-Run“ in Karazhan, an andere Spieler zu verkaufen. Was genau der Preis ist, wird dort nicht immer festgelegt. Der Grund dafür ist, dass oft echtes Geld den Besitzer wechseln muss, frei nach dem Gedanken: Willst du das Karazhan-Reittier, dann leg‘ mal 50€ auf den Tisch.

Wow Gold Bank

Blizzard hat mit dieser Art von Verkäufen ganz offensichtlich ein Problem. Man will nicht, dass sich ein Markt für solche Dienste entwickelt und diesen in Zukunft ersticken.

Community Manager Ornyx schrieb dazu im offiziellen Forum:

„Von den betroffenen Spielern waren viele in den Top-Raidgilden. Wir wollen klarstellen, dass jeder, gegen den wir Sanktionen eingeleitet haben, klar zum Ausdruck gebracht hat, dass sie wissen, dass unsere Nutzungsbestimmungen gebrochen werden. Um in Zukunft das Fairplay und die kompetitive Integrität zu bewahren, werden diese Aktivitäten stärker beobachtet, um sicherzustellen, dass sich alle an die Regeln halten. Das beinhaltet das Verkaufen von Diensten für Echtgeld, das Teilen von Accounts und andere Delikte.“

Welche Strafen genau verhängt wurden, das hat Blizzard nicht verraten.

Sell-Runs – für Cash verboten, für Gold ausdrücklich erlaubt

Blizzard betont jedoch ausdrücklich, dass es absolut kein Problem ist, Ingame-Dienste für Ingame-Gold anzubieten. Einen Mount-Run für 200.000 Gold anzubieten, sei kein Problem.

wow-legion-nightbane-secret-boss-karazhan

Darüber hinaus wird es in Patch 7.2 neue Meldefunktionen geben, um so ein Verhalten direkt an Blizzard weiterleiten zu können. Die GameMaster werden dann die notwendigen Schritte einleiten.

Cortyn meint: Es wundert mich irgendwie nicht, dass vor allem Spieler aus den Profi-Gilden sich den einen oder anderen Euro über solche Sell-Runs dazuverdienen wollten. Wer oben an der Spitze bleiben will, hat für einen vollen Job vermutlich keine Zeit und muss dann das benutzen, was das Spiel hergibt. Warum also die beste Ausrüstung im Spiel nicht für etwas Geldgewinn nutzen? Nun, offensichtlich, weil Blizzard das nicht will. Die Beschwerden der Profis werden wohl nicht lange auf sich warten lassen.


In World of Warcraft geht es nun endlich Gul’dan an den Kragen – die Nachtfestung ist im LFR komplett offen!

Quelle(n): buffed.de, us.battle.net/forums/
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Egon “XiNiX” Egal

PFF Die sollen mal lieber die Goldsellruns verbieten damit mal wieder die Spreu vom Weizen getrennt wird. Viele haben HC Raidgear machen aber Schaden als hätten sie Questgear.

Jyux

so siehts nämlich aus!
Denn bei Blizzard hat alles einen tieferen Sinn: Profit!

nikkki

Was ist denn an +15 oder Kara so schwer?
Dafür echtes geld ausgeben, die Leute sind so dumm….

Bodicore

Man sollte auch die Sellruns auch für Gold verbieten. Ich finde es einfach mühsam wenn die Leute mit deinem Top Gearscore rumeiern und im Raid kaum zu heilen sind weil die so scheisse spielen.

Man sollte mal ein Addon einführen das die Heiler die Leute bewerten können da würde manche gepostete „Recountrangliste“ anders aussehen.

VâriaEU

es gibt doch schon alles, was man für das aussieben solcher Leute braucht.
„Skada, oder Recount“ da kann man ganz genau nachschauen, wer wieso wieviel Schaden usw bekommen hat. „Failbot“ zeigt an, wer zum 5. mal im Feuer stand oder wieder mal nicht ausgewichen ist. Oder man sucht sich einen Gildengruppe, dann hat man das Problem „normalerweise“ nicht mehr 😉

Ansonsten wird dieses Problem solange bestehen, wie es RND-Gruppen in MMOs geben wird.

Coreleon

Das sieht man aber relativ schnell wo die Leute ihr Zeug her haben, wenn die da mit 90% M+ gear rumlaufen kann man zumeist davon ausgehen dass die geboosted worden sind und entsprechend ist die Performance dann auch. Das welche ja schon 600k für nen NH NHC boost zahlen find ich echt erschreckend. Oo

Sucoon

Jo dann gibt’s die für wow marken

Fluffy

„Blizzard hat mit dieser Art von Verkäufen ganz offensichtlich ein Problem. Man will nicht, dass sich ein Markt für solche Dienste entwickelt und diesen in Zukunft ersticken.“
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Der Markt existiert doch schon seit Jahren o.O

Koronus

Ja aber erst seit ein zwei Jahren existieren WoW Marken. Oder anders gesagt, du darfst bei Blizzard nur damit Geld verdienen, indem du für das Gold das du verdienst dir mit WoW Marken Abogeld ersparst.

N0ma

Die Grenze zu ziehen wird immer schwieriger, seit man mit den Marken auch andere Sachen kaufen kann. Nur haben sie sich ja auch selbst eingebrockt. Leute für das zu bestrafen was man selbst macht, wirkt irgendwie dann heuchlerisch.

Koronus

Jein. Sie bestrafen sie, weil Blizzard ihnen nun eine Möglichkeit bietet das offiziell zu machen. Oder anders gesagt:“Das hier ist unser Spiel und es geschieht hier so wie wir es wollen. Wenn es euch nicht passt, lebt damit, hört auf oder macht es bei eurem eigenen Spiel anders.

N0ma

Ich bin auch gegen Echtgeldverkäufe, das sie dagegen vorgehen ist ok, nur heuchlerisch ist es trotzdem. Jahrelang waren die Goldseller die Bösen, der Abschaum, mit der Marke hat man sich selbst zum Goldseller gemacht und verdient daran. Klar man kann sagen die Leute wollen es ja und bevor es andere machen..usw. Aber sowas verändert natürlich auch das Spiel, es ist nicht mehr das gleiche, man zieht das ingame Spiel auf eine kommerzielle Ebene. Das dann wieder Spieler kommen die sagen dann machen wir doch da auch mit… eins führt zum anderen.

Gerd Schuhmann

Da ist schon viel dran. Das denke ich auch.

Das ist ja auch komisch: Es gibt ja seit Ewigkeiten Leute wie „Auktionshaus-Barone“, die WoW als Wirtschaftssimulation spielen und wahnsinnig viel Gold anhäufen. Was dachte Blizzard denn, was die mit dem Gold machen?

Klar, haben die das verkauft. Und da wurden dann einige dafür gebannt, weil Blizzard daran nichts verdient hat. Und jetzt verdienen sie selbst dran, da ist es okay. Ich versteh das ja auch, aber das kann man doch klar so sagen.

Also wenn sie das mit dem „WoW Goldmarken für Blizzard-Währung“ schon vor 10 Jahren eingeführt hätten, dann hätte es einige Probleme mit Goldsellern vielleicht nie gegeben.

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