10 geheime Tricks, mit denen ihr in WoW Classic einen Vorteil habt

Wir haben 10 Tipps und Tricks gesammelt, mit denen ihr in WoW Classic die Nase vorne habt. Einige Items sind schon fast Schummelei …

In der klassischen Version von World of Warcraft gibt es viele Gegenstände und Spielmechaniken, die noch nicht so gut ausbalanciert sind, wie in der Retail-Version des Spiels. Daher ist es manchmal möglich, schon in Startgebieten Gegenstände zu finden, die sogar auf Stufe 60 noch richtig nützlich sind. Zudem gibt es einige Tricks, die in Classic funktionieren, die Blizzard später aber unnütz gemacht hat.

Wir verraten Euch 10 Tipps, mit denen ihr in WoW Classic einen deutlichen Vorteil gegenüber Spielern habt, die diese Tipps nicht beherzigen.

Dschungelarznei

Wer im Schlingendorntal unterwegs ist, der wird sich sicher noch an die Höhle mit den Handlangern von Kurzen erinnern. Diese sind ganz im Norden anzutreffen. Drei Gegnertypen dort hinterlassen häufig das Item „Dschungelarznei“.

Das ist ein Verbrauchsgegenstand, der bei Benutzung sämtliche Krankheiten und Gifte vom Charakter entfernt – auch noch auf Stufe 60.

Es lohnt sich, mehrere Stapel der Arznei zu farmen, die von Kurzens Medizinmann, Kurzens Hexendoktor und Kurzens Kopfschrumpfer gedroppt wird. Die Dschungelarznei ist sowohl im PvP von WoW Classic hilfreich (etwa um die Verlangsamung eines Schurkens loszuwerden), wie auch im PvE. Denn dort halten Krankheiten manchmal bis zu 60 Minuten an.

Hier findet ihr die Dschungelarznei.

Selbst auf Stufe 60 ist die Dschungelarznei ein äußerst nützliches Item, das ehrgeizige Spieler immer auf Vorrat haben sollten.

Hydrokrückstock

Unterwasseratmung ist in WoW Classic besonders wichtig, denn einige Quests wollen, dass man in versunkene Schiffswracks taucht. Da der Atem in Classic nicht so lange hält, werden viele Charaktere oft ertrinken – doch das muss nicht sein!

Sobald ihr die Gelegenheit dazu habt, solltet ihr den Dungeon Gnomeregan aufsuchen und den Hydrokrückstock farmen. Dieser droppt vom Boss Verflüssigte Ablagerung und ist relativ leicht zugänglich. Der Stock gibt dem Träger Unterwasseratmung und sorgt damit dafür, dass man nicht mehr ertrinken kann.

Das Coole ist, dass ihr den Hydrokrückstock selbst im Kampf ausrüsten könnt. Wenn euer Atem sich also dem Ende neigt, legt ihr für ein paar Sekunden den Krückstock an und wechselt dann zurück. Ein großer Vorteil, selbst auf Stufe 60.

Dartols Rute der Transformation

Dartols Rute der Transformation ist streng genommen ein Questgegenstand, gehört aber zu den coolsten Gegenständen im Spiel. Der Spieler wird nämlich für 3 Minuten in einen Furbolg verwandelt und die Verwandlung bricht nur ab, wenn der Spieler Schaden erleidet.

Die Rute wurde vor allem im PvP häufig benutzt, denn beim Aktivieren der Rute hat der eigene Charakter eine Animation, als würde er einen Heilig-Zauber wirken. Dadurch können Priester und Paladine im PvP „antäuschen“ dass sie einen Heilungszauber wirken. Schurken und andere Klassen verbrauchen dann ihre Unterbrechungsfähigkeit für so einen Unsinn – denn in Classic sieht man gar nicht so einfach, was der Gegner gerade für einen Zauber spricht.

Die Rute können Allianz-Spieler bekommen, wenn sie in Ashenvale questen. Die Questreihe beginnt in Astranaar bei Raene Wolfrunner und geht über mehrere Schritte. Für einen der frühen Schritte bekommt ihr die Rute als Questbelohnung.

Bildquelle: wowhead

Wichtig ist, dass ihr die Questreihe niemals vollständig abschließt – denn dann wird die Rute aus eurem Inventar entfernt und sie ist für diesen Charakter nie wieder erhältlich!

Wer dieses coole Item behalten will, muss also auf ein paar Quests verzichten. Das dürfte der interessante und manchmal sogar nützliche Effekt aber wert sein.

Kostenloser Teleport ohne Ruhestein

In WoW Classic kann es durchaus vorkommen, dass man beim Abschluss eines Dungeons noch eine Abklingzeit auf seinen Ruhestein hat. Wer trotzdem zum Ort seines Ruhesteins zurückkehren will, muss einfach die Gruppe noch innerhalb des Dungeons verlassen. Anschließend beginnt ein Timer von 60 Sekunden, der die Spieler zum Ort ihres Ruhesteins teleportiert. Im aktuellen WoW landet man stattdessen in der Nähe des Instanzeinganges.

WoW Classic Angry Priest Yes man title 1140

Da der Ruhestein in Classic noch stolze 60 Minuten Abklingzeit hat, kann Euch dieser Trick lange Reisewege oder Wartezeiten ersparen.

Magischer Staub

Ähnlich nützlich wie die Arznei ist das Item Magischer Staub, das ebenfalls endlos gefarmt werden kann. Es droppt von den Staubteufeln in Westfall, also Gegnern auf Stufe 18-19. Die Staubteufel patrouillieren durch das ganze Gebiet und es gibt nur gut ein Dutzend von ihnen, mit einem Reittier lässt es sich also besser farmen.

Der magische Staub kann dazu benutzt werden, um ein beliebiges Ziel für 30 Sekunden in tiefen Schlaf zu versetzen. Das funktioniert sowohl bei normalen als auch bei Elite-Gegnern und vereinfacht viele Quests deutlich. Im PvP ist der Staub ebenfalls verwendbar, da hält er allerdings nur knapp 10 Sekunden, was immernoch ein mächtiger Kontroll-Effekt ist.

Die Spawnpunkte aller Staubteufel in Westfall. Bildquelle: wowhead

Da der Staub von allen Klassen benutzt werden kann, ist er eine solide, zusätzliche Möglichkeit der Gegnerkontrolle. Wer also in Westfall unterwegs ist, sollte vielleicht ein paar Staubteufel umklatschen, um den magischen Staub einzusammeln. Denn der ist selbst auf Stufe 60 noch unerreicht gut.

Gegner-Gruppen aufteilen

In Classic werdet ihr immer wieder Gruppen an Gegnern begegnen, die aus drei, vier, fünf oder gar sechs Feinden bestehen. Wer diese Gegner im Alleingang angreift, der wird mit hoher Wahrscheinlichkeit sterben. Ihr könnt diese Gruppen aber trotzdem bezwingen, indem ihr sie „aufteilt“. Greift dafür einfach einen der Feinde an und rennt dann weg. Zu Beginn werden euch noch alle Gegner verfolgen, doch nach einer Weile nur noch der angegriffene Mob.

Tötet diesen, solange er alleine ist und wiederholt das Spiel dann, bis die Gruppe an Feinden klein genug ist, um sie in einem Rutsch zu bezwingen.

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Schädel der drohenden Verdammnis

Der Schädel der drohenden Verdammnis ist ein Nebenhand-Gegenstand, der auf den ersten Blick nur für Zauberklassen nützlich ist, auf den zweiten Blick aber ein unsagbar wertvoller Vorteil im PvP.

Der Schädel hat nämlich einen „Benutzen“-Effekt. Einmal aktiviert, wird das Lauftempo des Charakters für 10 Sekunden um satte 60% erhöht. Dafür erleidet der Charakter allerdings über die Dauer alle 2 Sekunden Schaden zwischen 100 und 500 Punkten und einen Manaabzug von ebenfalls 100 bis 500 Punkten. Wer jedoch etwas auf Zack ist, kann dieses Nebenhandwaffe zu seinem Vorteil benutzen!

Mit dem „Sprinten“-Effekt könnt ihr im PvP als Flaggenträger glänzen. Alternativ könnt ihr den DoT auf Euch selbst benutzen, um gegen Kontrolleffekte quasi immun zu sein. Denn ein Magier kann Euch nicht in ein Schaf verwandeln, wenn ihr alle 2 Sekunden durch selbst zugefügten Schaden wieder aus dem Schaf ausbrecht.

Den Schädel gibt es nach einer kurzen Questreihe in den Ödlanden. Der Zwerg Theldurin steht „mitten im nirgendwo“ bei den Koordinaten 51 / 76.

Magische Kerze

In Classic war es nicht für alle Klassen so einfach, Gegner auf Distanz zu pullen. Vor allem Tank-Paladine hatten damit ein großes Problem, weil sie keinen richtigen Fernkampf-Angriff besaßen. Deshalb waren die Paladine darauf angewiesen, dass andere Spieler ihnen halfen – oder sie nahmen es selbst in die Hand.

Ein nützliches Item ist hier die Magische Kerze. Diese droppt im Wald von Elwynn von den Koboldgeomanten in der Fargodeep-Mine. Die magischen Kerzen sind ein Gebrauchsgegenständ, der den Spieler einen kleinen Feuerball schießen lässt. Dieser Feuerball verursacht sogar einen kurzen Schaden-über-Zeit-Zauber. Der Schaden ist zwar minimal, allerdings ist das eine gute Alternative, um als Nahkämpfer Gegner zu ziehen, ohne einen „Bodypull“ zu machen.

Wenn ihr in Classic also in den Minen unterwegs seid, farmt doch ein paar dieser Kerzen für später oder schenkt sie einem befreundeten Paladin, der unbedingt tanken will …

Startgebiet früh wechseln

Ihr habt vor, als Mensch später einen Säbler der Nachtelfen zu reiten? Oder ihr wollt als Orc auf einem Kodo der Tauren herumreiten? Dann müsst ihr viel Arbeit in das Unterfangen stecken, denn ihr benötigt dafür einen ehrfürchtigen Ruf bei der jeweiligen Fraktion, der die Reittiere gehören.

Das Sammeln von Ruf ist in Classic allerdings schwierig, denn Quests geben reduzierten Ruf, wenn sie nicht mehr herausfordernd sind. Wer also etwa mit einem Menschen bei den Nachtelfen ehrfürchtig werden will, sollte bereits auf Stufe 1 mit seinem Menschen nach Teldrassil spazieren und dort die ganzen Start-Quests absolvieren. So sammelt ihr locker mehrere Tausend Rufpunkte, die ihr später nicht mühsam zusammenkratzen müsst.

Die Reise in ein anderes Startgebiet ist zwar beschwerlich, aber das schöne Gefühl, als Mensch später einen Nachtsäbler reiten zu können, sollte das wieder aufwiegen.

Nachtlauer

Wer als Krieger, Paladin oder Schamane der absolute Liebling aller Zauberklassen im Raid werden möchte, der sollte sich den Beruf der Schmiedekunst aussuchen und auf die Waffe Nachtlauer hinarbeiten. Diese epische Zweihandaxt hat nämlich einen verheerenden Effekt, der allen Klassen mit Magieschaden Tränen der Freude in die Augen treibt.

Nachtlauer hat nämlich bei jedem Treffer eine Chance, den erlittenen Magieschaden des Ziels für 5 Sekunden um 15% zu steigern. In einem Schlachtzug oder selbst einem Dungeon kann das ein massiver Buff sein, der Bosskämpfe extrem beschleunigen kann.

Die Axt geht natürlich zu Lasten der eigenen DPS, da sie selbst sonst keine Werte hat. Ihr reiner Schaden ist aber ebenfalls nicht zu verachten.

Habt ihr noch ein paar gute Tipps und Tricks für Classic? Welche Hinweise sollte man beachten? Welche Items sollte man niemals verkaufen? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!

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Autor(in)
Quelle(n): youtube MadSeasonShow
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