5 Dinge, die ihr in WoW Classic von Anfang an beachten solltet

Wer neu in World of Warcraft Classic anfängt, kann vieles falsch machen. Damit die Grundlagen stimmen, haben wir hier fünf kleine Punkte, die ihr beachten solltet.

In weniger als einer Woche startet World of Warcraft Classic und wieder lässt Hunderttausende Spieler Azeroth in seiner ursprünglichen Form erleben. Damit der Einstieg aber nicht in einem Desaster endet, haben wir hier eine Handvoll Tipps für Euch, die ihr direkt vom Start aus beherzigen solltet. Damit wird der Start in die Welt von Classic deutlich einfacher fallen.

1. Kauft nur die Fähigkeiten und Zauber, die ihr wirklich benötigt

In Classic seid ihr mehr oder weniger dazu gezwungen, alle paar Level den Lehrer für eure Klasse aufzusuchen. Das liegt vor allem daran, dass Zauber und Fähigkeiten noch unterschiedliche Ränge besaßen und demnach einzeln gekauft werden mussten. Denn wer auf Stufe 30 noch versucht, mit einem „Rang 1-Feuerball“ Schaden zu verursachen, der wird damit nicht sonderlich weit kommen.

WoW Nostalgie Female Mage
Beim Leveln sollte man nicht alle Zauber kaufen – das spart Gold, das man später ohnehin schneller sammeln kann.

Das Problem ist allerdings, dass die Kosten für das Kaufen von Fähigkeiten und Zaubern rasch in die Höhe klettern. So kostet es später mehrere Goldstücke, um einen einzelnen Zauber zu verbessern. Das ist alles Gold, das Euch später für das Reittier auf Stufe 40 und das epische Reittier auf Stufe 60 fehlen wird.

Während der Level-Phase solltet ihr also vornehmlich Zauber und Fähigkeiten kaufen, die ihr wirklich benötigt und die Euch in eurer jeweiligen Rolle effektiver machen. Wenn der nächste Skill etwa keine Auswirkung auf euren verursachten Schaden hat, dann kann er ruhig noch eine Weile beim Lehrer bleiben.

Also: Kauft Euch immer Fähigkeiten, die Euch effektiver machen, aber seid bei den anderen Fähigkeiten zögerlich. Später, wenn ihr ein Reittier habt, lässt sich das notwendige Gold viel schneller erarbeiten.

Wenn ihr noch nicht wisst, welche Klasse ihr spielen wollt, hilft Euch dieser Guide.

2. Erschafft Euch einen Bank-Twink

Wer nicht jede Stunde zur Bank und damit in eine Hauptstadt oder zum Auktionshaus rennen will, der muss seine Taschen regelmäßig ausmisten und Schrott loswerden. Um mehr Platz im Inventar zu haben, verkauft man dabei vielleicht auch das eine oder andere Item, das im Auktionshaus mehr Geld eingebracht hätte. Aber das muss nicht sein.

Ein kleiner Banktwink spart Zeit, Geld und Intentarplätze.

Es lohnt sich, mindestens einen Charakter schon früh als „Banktwink“ zu deklarieren. Dieser Charakter befindet sich am besten in einer Hauptstadt in der Nähe von Bank und Auktionshaus. Wenn euer Hauptcharakter nun volle Taschen besitzt, dann schickt ihr dem Bank-Charakter einfach die Gegenstände über die Post. Anschließend loggt ihr um und lagert Ressourcen für später in die Bank ein oder verkauft nützliche Items im Auktionshaus. Das kostet nur wenige Minuten und spart viel Zeit.

Ansonsten müsste man nämlich mit dem Hauptcharakter nicht nur zurück in die Stadt reisen und dadurch eine große Reise auf sich nehmen, sondern auch die Kosten für Greifenmeister bezahlen. Das wäre wieder Gold, das dann bei der Beschaffung eines Reittiers fehlt.

3. Tötet mehr Gegner als notwendig wäre

Wenn ihr in den letzten Jahren andere MMORPGs gespielt habt, dann war es – vor allem in Themepark-MMOs – wohl meistens der Fall, dass es zahlreiche Quests gab, die alle miteinander verbunden waren. In der Classic-Version von World of Warcraft ist das nicht der Fall. Zwar haben die meisten Gebiete mehrere Dutzend Quests, allerdings sind das in vielen Fällen nur Motivatoren. Sie sollen Spieler auf den richtigen Pfad führen und ihnen Orte zeigen, an denen sie vielleicht noch nicht waren.

Es lohnt sich, mehr Gegner zu töten als notwendig. Das bringt Gold und man hat keine Sorge, dass die Quests ausgehen.

Aber eine Wahrheit von Classic ist: Das Töten von Gegnern bringt weitaus mehr Erfahrungspunkte als das Abgeben von Quests.

Daraus folgt, dass ihr in den meisten Gebieten viel mehr Zeit verbringen solltet, als die Quests es von Euch verlangen. Auch nach dem Abschluss einer Mission solltet ihr häufig 10, 20 oder 30 Minuten damit verbringen, einfach noch ein paar Gegner zu töten.

Dieser Grind erhöht nicht nur die gewonnenen Erfahrungspunkte, sondern auch euren Goldstand. Das meiste Gold verdiente man in Classic nämlich nicht über den bloßen Abschluss der Quests, sondern über das Plündern von Feinden.

Übrigens: Wer viel Gold im „normalen“ WoW hat, kann damit sein Abo bezahlen …

Wer länger in Gebieten verweilt und noch mehr Gegner tötet als notwendig, der läuft nicht Gefahr, am Ende einfach keine Quests mehr zu haben oder in Goldnotstand zu kommen.

Wenn ihr also ein Gebiet gefunden habt, indem ihr Gegner mit eurer Klasse besonders einfach farmen könnt, dann bleibt dort – der Gold- und XP-Stand wird es Euch danken.

4. Seid zögerlich im Auktionshaus

Für viele Spieler ist es verlockend, sich eine Waffe im Auktionshaus zu kaufen, wenn die eigene schon ein paar Stufen zu niedrig ist. Was sind schon zwei oder drei Goldstücke für eine neue Waffe, wenn man dafür eine richtig tolle Waffe bekommt?

WoW Gold Goblin title
Im Auktionshaus viel Geld lassen? In Classic sollte man damit warten.

Die Wahrheit ist: Eine Menge. Auch wenn das Leveln in WoW Classic deutlich länger dauert als in der Retail-Variante des Spiels, ist man vor allem unter Stufe 40 recht schnell unterwegs. Schon nach einigen Stunden wird man die neugekaufte Waffe nicht mehr benötigen und sich darüber ärgern, dass man dafür Gold ausgegeben hat. Vor allem dann, wenn man feststellt, dass dies nun weitere Goldmünzen sind, die für ein Reittier fehlen.

Mit welchen Berufen ihr im Auktionshaus gut Geld machen könnt, verrät dieser Guide.

Hinzu kommt, dass WoW Classic für alle Spieler gleich startet. Wenn ihr ein tolles Item gefunden habt, das ihr verkaufen wollt, dann könnte es in den ersten Wochen noch keinen Abnehmer dafür finden – immerhin wird kaum ein Spieler schon jetzt viel Gold haben. Seid also geduldig und benutzt das Auktionshaus mit bedacht, damit es Euch nützt und nicht von den wichtigen Zielen abbringt.

Wer ein Reittier will, muss früh sparen. In Classic war das richtig teuer.

5. Gönnt Euch gutes Futter

Schon nach den ersten Gegnern in Classic werden viele Spieler feststellen, dass die Lebenspunkte oder das Mana des Charakters bedrohlich weit in den Keller purzeln. Die automatische Regeneration in Classic ist zwar vorhanden, aber äußerst gering. Damit die Wartezeiten zwischen den einzelnen Kämpfen nicht ewig lange ausfallen, sollte man immer ein paar Stapel der besten Nahrung für das eigene Level dabei haben. Anstatt 30 Sekunden auf dem Boden zu sitzen, braucht man so vielleicht nur 5-10 Sekunden.

WoW Legion Mage Arkan
Einen Magier zu kennen, kann sich lohnen. Alleine wegen der vielen Nahrung!

Deswegen lohnt es sich auch immer, einen Magier-Freund zu kennen, der einen quasi kostenlos mit Nahrungsmitteln versorgt. Ist der allerdings nicht in der Nähe, sollte man sich im Gasthaus stets vorbereiten.

Nichts ist frustrierender, als nach einer langen Reise im gewünschten Farmgebiet anzukommen, nur um dann festzustellen, dass man nach 3 Gegnern wieder umdrehen muss, weil man keine Möglichkeit zur Regeneration hat.

Diese Fakten müsst ihr zum „Layering“ in WoW Classic wissen
Autor(in)
Quelle(n): invenglobal.com
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