World of Warcraft verkauft bald Spielzeuge im Ingame-Shop

Im Ingame-Shop von World of Warcraft gibt es bald auch Spielzeuge zu kaufen. Das schmeckt einigen Spielern gar nicht.

In den letzten Wochen und Monaten hat der Ingame-Shop von World of Warcraft viel Kritik einstecken müssen. Das schlechte Timing der Veröffentlichung eines eigentlich schönen Reittiers sorgte für zornige Spieler. Das „Abschieds-Paket“, bei dem Gegenstände „auf unbestimmte Zeit“ aus dem Shop verschwinden, stieß eine riesige Diskussion an.

Jetzt hat Blizzard den nächsten Schritt für den Ingame-Shop verraten und erklärt, dass es bald auch Spielzeuge im Shop zu kaufen gibt.

Was ist passiert? Blizzard hat seine eSports-Pläne für 2019 in World of Warcraft offengelegt. Auch in diesem Jahr gibt es wieder eine Arena-Weltmeisterschaft für PvP-Spieler. Aber auch das „Mythic Dungeon International“, eine Weiterentwicklung des „Mythic Dungeon Invitationals“, bei dem Teams sich vorher qualifizieren können, um so schnell wie möglich harte „Mythisch+“-Dungeons zu absolvieren.

Beide Turniere bekommen einen Preispool und dieser wird, neben einem festen Betrag, auch aus anderer Quelle gespeist – neuen Spielzeugen im Ingame-Shop.

WoW Arena World Champion Mythic Dungeon International

Spielzeuge gegen Cash: Im Laufe des Frühjahrs 2019 (also zwischen April und Juni) will Blizzard zwei neue Spielzeuge dem Ingame-Shop hinzufügen. Ein Teil der daraus gewonnenen Einnahmen fließt in den Preispool der beiden Turniere. Welche Spielzeuge das sind, was sie kosten werden und wie groß der Anteil am Preispool ist, das wurde noch nicht bekannt gegeben.

WoW GM Angry players title

Community ist unzufrieden: Die bisherigen Stimmen in den Foren und auf Reddit sind eher kritisch. Vielen Spielern fehlt das Verständnis, dass sie für Ingame-Spielzeuge noch zusätzlich bezahlen sollen. Immerhin hat World of Warcraft nicht nur einen Kaufpreis, sondern auch monatliche Abo-Gebühren. Dass mehr und mehr Arten von Sammelgegenständen im Shop landen, ist für viele unverständlich. Das würde zu einem Free2Play-Titel passen, nicht aber zu einem Spiel mit monatlichen Kosten.

Es gibt auch positive Stimmen: Allerdings gibt es auch einige Spieler, die dieses Idee grundsätzlich gut finden. Sie wünschten sich eine Möglichkeit, die beiden eSports-Turniere und damit auch die Gewinner-Teams zu unterstützen. Durch die Spielzeuge im Shop gibt es dann eine Gelegenheit, eine Form der Wertschätzung zu zeigen, indem man in den Preispool mit einzahlt.

WoW Gold Goblin title

Cortyn meint: Ehrlich gesagt wurmt mich diese Entscheidung ziemlich. Ich liebe es Spielzeuge zu sammeln, egal ob über schwere Achievements, langes Farmen oder irgendwelche Events. Reales Geld dafür ausgeben zu „müssen“, um nicht weitere Lücken in meiner Sammlung zu haben, ist ziemlich frustrierend – auch wenn man es wohl, wie gewohnt, über die WoW-Marke auch mit Gold kaufen kann. Ich hoffe, dass das mit den Spielzeugen ein Einzelfall bleibt.

Was haltet ihr davon, dass Blizzard den Ingame-Shop um noch mehr Angebote ausbaut? Eine gute oder notwendige Sache und in Verbindung mit dem eSport ganz okay? Oder weitere Abzocke für ein Spiel, das eh schon hohe Kosten mit sich bringt?

So bleibt ihr informiert: Wenn ihr keine News mehr zu World of Warcraft verpassen wollt, lasst doch einen Like auf unserer WoW-Facebookseite da und werdet stets als erste informiert.

Quelle(n): worldofwarcraft.com/de-de/
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Momo
Momo
1 Jahr zuvor

Ich glaube schlauer wäre es gewesen einfach zu sagen Das generell was im Zeitraum von XX bis XX im Shop gekauft wird 5% auf den preispool gehen.

Ectheltawar
Ectheltawar
1 Jahr zuvor

Die Abogebühren von WoW sind seid 2005 identisch und ich glaube Blizzard täte sich auch keinen Gefallen damit, den Shop wieder komplett zu streichen und dafür einfach die Gebühren anzuheben. Bevor man sich hier über Spielzeug im Shop beschwert, sollte man sich mal kurz überlegen was alles seid 2005 teurer geworden ist. Die meisten dürften heute auch mehr verdienen als noch vor 14 Jahren. Vermutlich verlangen sogar die Angestellten von Blizzard heute höhere Gehälter als noch vor 14 Jahren.

Halte die Aufregung hier also für recht unnötig, aber am Ende werden es solche Heuler sein, die auch WoW in ein F2Play-Model treiben. Im Grunde genau das, was die meisten ablehnen. Solange es einfache Spielzeuge bleiben, oder anderer rein optischer Kram, sollte man Blizzard durchaus zugestehen hier mehr Einnahmen zu erzielen.

Morteka
Morteka
1 Jahr zuvor

Für mich ein weiterer Grund, mal wieder eine Spielpause einzulegen. Nicht dass ich das Spielzeug dringend bräuchte, aber wieder etwas, was mir nicht gefällt und da häufen sich zur Zeit zu viele Dinge an.

Sha
Sha
1 Jahr zuvor

Abo + Shop …. komm ich nicht drauf klar .
An sich, isses okay , rein psychologisch für Sammler ne Qual .
Die PR Abteilung ist noch im Winterurlaub oder die kommen seid Diablo:I nicht mehr ausm kellerverlies .

Joker#22737
Joker#22737
1 Jahr zuvor

Diskussionsmeister Marcel heißt nun übrigens Scaver.

Cortyn
Cortyn
1 Jahr zuvor

Mit dem supergeheimen Namen marcel_scaver – fast war die Tarnung perfekt! grin

Scaver
Scaver
1 Jahr zuvor

Tja Cortyn, was sollen da erst die Mount-, Pet- und Transmog Sammler sagen?
Die müssen für 100% schon lange Geld ausgeben und nicht gerade wenig.

Ich z.B. sammle Mounts. Aber ich kann mit Lücken leben, wenn ich die Quests nicht schaffe, sie nicht mehr zu bekommen sind (alter Content) oder eben für mich zu teuer bzw. den Preis nicht wert.

Der InGame Shop bei Blizzard ist 100% fair und optional. Keiner wird gezwungen, etwas zu kaufen. Wenn Du Dir allerdings selber das Ziel stellst, alles zu bekommen, was es irgendwie gibt (in deinem Fall Spielzeug), dann musst Du auch mit den Wegen, die Blizzard vorgibt, leben.
Und diese Wege heißen nun mal Raids, Dungeons, Quests, Erfolge usw., aber auch eben Echtgeld.
Und ja, Du kannst Echtgeld sogar vermeiden, da Du dir ne WoW Marke kaufen kannst.

crodrutudu
crodrutudu
1 Jahr zuvor

„Keiner wird gezwungen etwas zu kaufen“ sollte wirklich mal einen offiziellen Preis gewinnen, als dümmstes „Argument“ der Gaming-Welt.

Und Glückwunsch, jetzt hast du wirklich zu jedem kritischen Kommentar eine Fanboy-Antwort dagelassen. Blizzard wäre stolz auf dich.

Belpherus
Belpherus
1 Jahr zuvor

Dummes Argument? Das Argument ist Objektiv völlig richtig. Wenn irgendwer sagt, er muss etwas im Store kaufen, dann hat das nichts mit dem Spiel zu tun, sondern nur mit der mentalen Stärke der Spieler. Und mann muss kein Blizzard Fanboy sein, um das so zu sehen.

crodrutudu
crodrutudu
1 Jahr zuvor

Nein, es ist und bleibt dumm. Was ist das bitte für eine Messlatte? Zu wie vielen Dingen im Leben wird man denn wirklich gezwungen?

Dürfen wir deswegen jetzt nur noch über Steuern, Stuhlgang oder den Tod kritisch reden?

Blizzard versucht weiter den Shop auszubauen und nimmt manchen Sammlern damit die Möglichkeit, ihre Sammlung ohne Echtgeld-Einsatz im Shop zu komplettieren.

Gezwungen wird man in keinem Spiel zu irgendwas. Nach deiner Definition dürfte deswegen niemand mehr Spiele kritisieren. Das ist doch einfach absurd.

Belpherus
Belpherus
1 Jahr zuvor

Was ist dein Punkt? Das der Shop scheiße ist? Das er Sammlern die 100% versaut?

Wenn das so ist, der Shop ist in der hinsicht das kleinste Übel. Die meisten Sammlungen werden wegen TCG Items nicht vollständig werden, die entweder absurd teuer oder garnicht mehr erhältlich sind. Dazu gibt es diverse Promo Items wie für CEs und Events wie die Blizzcon. Alles wird weiterhin in den Führern aufgelistet und werden für die meisten immer grau bleiben.
Dagegen ist der Shop fast schon toll, weil man wenigstens dort mit Geld bezahlen kann, welches mann mit Gold verdient. Bei mir war das Token letztens 170k oder so, es gibt ingame Pets die teurer sind als das und man kann sogar 2 davon kaufen, bzw ein Mount.

Klar darf man den Shop kritisieren, aber dann bitte mit Argumenten die auch tatsächlich auf Misstände dort hindeuten. Wie zum Beispiel die absoluten Wucherpreise.

„Gezwungen wird man in keinem Spiel zu irgendwas. Nach deiner Definition dürfte deswegen niemand mehr Spiele kritisieren. Das ist doch einfach absurd.“ Macht leider vorne und hinten keinen Sinn. Man muss nicht gezwungen zu etwas sein, um etwas zu kritisieren. Und das hat außer dir auch keiner Behauptet. Man kann alles kritisieren. Aber man braucht solide Argumente die die Realität wiederspiegeln. Und Realität ist. Es gibt für den Spieler keinen Grund jemals den Store zu besuchen, es sei denn er möchte sein Geld für Sachen dort ausgeben, weil er sie mag. Es gibt keinen Gameplaytechnischen Grund, jemals den Ingame Shop zu besuchen.

Willste wissen was ich von dem Shop halte? Erst fand ich ihn doof, dann war er mir egal. Und weder der 6 Monate „Deal“ oder diese neue Ankündigungen ändern etwas daran. WoW hat ernsthafte Probleme, aber der belanglose Shop ist nun wirklich kein ernstes.

crodrutudu
crodrutudu
1 Jahr zuvor

Dieser Artikel dreht sich aber nun mal um den Shop.

Warum genau kommentierst du unter Artikeln zu Themen, die dich eigentlich gar nicht interessieren, bzw. „belanglos“ sind?

Belpherus
Belpherus
1 Jahr zuvor

Dir ist schon klar, das meine Meinung „Der Shop ist belanglos“ eine Opposition zu diesem Artikel ist? Cortyn hat ganz klar starke Gefühle was das angeht, und sie ist damit garantiert nicht allein. Allerdings gibt es Leute wie mich, gerade weil ihnen der Shop egal ist, die Einführung von Spielsachen keinen Unterschied macht. Es sind kosmetische Gegenstände, die keiner braucht, genau wie die Mounts und Pets. Und wenn man sie doch will, es gibt immer noch die Marke.

crodrutudu
crodrutudu
1 Jahr zuvor

Ja, ist mir bewusst. Ich kaufe es dir einfach nicht ab. Das ist jetzt deine 3. Antwort, darunter auch eine sehr lange Antwort.

Das Thema ist also nicht belanglos für dich, sondern es löst durchaus eine emotionale Reaktion in dir aus, bzw. die Kritik daran tut es scheinbar. Und dieses Muster sieht man bei Blizzard-Kritik immer wieder, gerade im deutschsprachigen Raum.

Das Argument „man muss ja nicht“ ist und bleibt eben schlichtweg keines, denn man muss so gut wie nichts im Leben.

Ich denke du antwortest hier nur, weil deine Markenloyalität zu Blizzard mittlerweile so absurde Züge angenommen hat, dass du dich durch Kritik an Blizzard persönlich angegriffen fühlst.

Damit bist du zwar nicht alleine, da die Marketing-Abteilung von Blizzard hier, zumindest wenn man 2018 mal ausklammert, einen bombastischen Job gemacht hat. Aber ich würde deine Einstellung zu einem Milliardenschweren Publisher vielleicht mal überdenken.

Joker#22737
Joker#22737
1 Jahr zuvor

Erst pauschalisierst du die Opposition als dumm, dann unterstellst du ihnen emotionale Befangenheit.
Du solltest dir deinen Preis selbst verleihen ????????

Edit: Deinen längeren Kommentar darubter schätze ich sehr, da sind wir d’accord ????

crodrutudu
crodrutudu
1 Jahr zuvor

Ich habe ein Argument als dumm bezeichnet, nicht die Opposition selbst. Und wenn jmd behauptet, etwas sei ihm egal, er aber trotzdem mehrere Antworten zu dem Thema verfasst, scheint es ja doch irgendwo Emotionen auszulösen. Und unterstellt habe ich nichts, ich habe meine Theorie zu diesem Widerspruch geteilt.

Du kannst gerne auf das Argument selbst eingehen, oder eben nicht. Aber was du über mich denkst, ist mir leider nicht wichtig genug.

Schönen Abend.

Joker#22737
Joker#22737
1 Jahr zuvor

Es ist absolut richtig, Konsumverhalten kritisch zu hinterfragen.
Da der Shop als solches das Spielerlebnis aber nur in sehr geringer Weise beeinflusst, ist er wohl vielen Spielern einfach egal.

Ich hoffe aber genau wie du, dass diese Schiene nicht weitergefahren wird, und somit der Ruf eines ohnehin schon angeschlagenen Helden nicht gänzlich den Bach runter geht.

Für viele Menschen (mich eingeschlossen), ist Blizzard sehr viel mehr als eine Firma.

crodrutudu
crodrutudu
1 Jahr zuvor

Und genau da liegt das Problem, Blizzard ist eben nicht „sehr viel mehr als eine Firma“ und das waren sie auch nie. Und das gilt auch für Apple, Tesla, CDProjektRed oder Bionade.

Und dass ein Shop, indem man sich eine 50-100 Stunden Abkürzung oder Ingame-Währung für Bares kaufen kann, das Spielerlebnis nur in „sehr geringer“ Weise beeinflusst ist bestenfalls Ansichtssache.

Joker#22737
Joker#22737
1 Jahr zuvor

Gut an den Boost hab ich nicht gedacht, da hast du recht, da könnte man einige Dinge in Frage stellen.
Obwohl das Spiel an vielen Stellen ein schlechtes Gamedesign aufweist, ist es eben dennoch viel mehr als ein Spiel, ebenso wie die Firma Blizzard, oder die Marke Star Wars, oder aber auch die Bücher von Tolkien.

Blizzard stand seit jeher für großartiges Artwork, Blizzard steht für Kunst auf sehr sehr hohem Niveau, und es tut mir in der Seele weh dass Activision diese Werke auf eine „Firma“ runterbricht.

Noah Gerlach
Noah Gerlach
1 Jahr zuvor

Ich fände es gut, wenn wir die kredibilität von blizzard gut untersuchen könnten und würden. Es ist schon hier ein sehr blöder move, nichts zu ändern, nachdem Activision anscheinend weg ist und den ingame Markt auszubauen.
Oder besser davor, warum konnte Activision überhaupt blizzard puplishen?

Belpherus
Belpherus
1 Jahr zuvor

Sag mal, was redest du da?
Activision weg? Verwechselst du Bungie und Blizzard?
Außerdem hat Activision niemals Blizzard Spiele gepublished. Oder hast du jemals ein Logo von denen auf deiner Box gesehen? Das erste mal, das die beiden überhaupt irgend eine Überschneidung haben, war als Destiny 2 im Battle.net aufgetaucht ist.

Belpherus
Belpherus
1 Jahr zuvor

Also weil du ganz klar keine Lücke in meiner Argumentation findest, greifst du nun zu Vitamin Trump? Einfach was erfinden, damit das Argument rüberkommt? Naja nicht das ich nach deinen bisherigen Ergüßen irgendwas erwarten würde.

Du bist einfach nicht mehr in der Lage anderen eine eigene Meinung einzugestehen, die nicht deiner Entspricht. Du bist so überzeugt von dir selbst das du Input von anderen nicht mehr akzeptieren kannst. Ein Argument als Dumm zu bezeichnen ist ein Eingeständnis dafür, dass du es nicht wiederlegen kannst.

Wenn du dich ernthaft mit mir auf eine Diskussion einlassen willst, dann bring Argumente,

crodrutudu
crodrutudu
1 Jahr zuvor

Die habe ich dir geliefert. Ganz konkrete Beispiele aus dem Leben, wieso „man muss ja nicht“ ein dummes Argument ist und bleibt. Darauf bist du leider mit keiner Silbe eingegangen, sondern hast es nur als Startpunkt benutzt, um eine ganz andere Platte abzuspielen.

Warum du jetzt deine 4. Antwort zu einem Thema gibst, das „belanglos“ für dich ist, hast du scheinbar ebenfalls noch nicht hinterfragt.

Die Beleidigungen ignoriere ich jetzt einfach mal, deine Emotionalität zu einem „belanglosen“ Thema habe ich ja bereits versucht zu verstehen/erklären.

Belpherus
Belpherus
1 Jahr zuvor

Ich brauch mich das auch nicht zu fragen, denn ich habe niemals gesagt das das Thema belanglos ist. Ich hab nur gesagt das der Shop belanglos ist, und bisher hast du nichts geliefert was mich an dieser Ansicht zweifeln lassen sollte. Was du da oben fabriziert hast kann man ja wohl kaum Argument nennen. Vor allem weil es sich weder auf Meine Antwort bezog, noch Inhaltlich nicht ausgeführt wurde

crodrutudu
crodrutudu
1 Jahr zuvor

Der Shop ist dir egal und er ist belanglos. Das waren deine genauen Worte.

Und ich fände es schon ziemlich spannend, mal zu hinterfragen, wieso du bei einem Thema, dem du angeblich so gleichgültig gegenüberstehst, derart emotionale Reaktionen von dir gibst.

Irgendwo liegt da ja psychologisch ein recht klarer Widerspruch, aber weiter möchte ich darüber auch nicht spekulieren.

Um es kurz zu machen und abzuschließen: WoW ist für mich das gierigste Geschäftsmodell, das ich derzeit auf dem AAA-Markt sehe. In einem Spiel, bei dem die Erweiterungen mittlerweile zum Vollpreis verkauft werden und das jeden Monat 13 Euro von mir haben will, möchte ich alle Items im Spiel finden und freischalten können.

Dass es da noch einen Ingame-Shop mit exklusiven Bezahl-Inhalten obendrauf gibt, ist einfach nicht anders zu benennen: Das ist Gier. Und hätte man das vor 10 Jahren WoW-Spielern so angekündigt, hätte wahrscheinlich auch jeder zugestimmt.

Aber Blizzard hat recht geschickt ganz langsam die Grenzen verschoben, und alle „Fans“ haben sich dann gleich mitbewegt.

Weiter werde ich dir nicht mehr antworten, deine Beleidigungen sind ein wenig langweilig und ermüdend.

Schönen Abend.

Belpherus
Belpherus
1 Jahr zuvor

Na damit kann man doch mal was Anfangen. Also erstmal. Es gibt einen Untschied zwischen dem Shop und dem Thema WoW baut seinen Shop aus. Die beiden hängen zusammen, ist aber nicht das selbe. Mir kann es egal sein, das der Shop existiert, aber ich kann dagegen, dafür oder sein, dass der Shop ausgebaut wird.
Ich bin eher dagegen, weil für den Shop meiner Meinung nach überhaupt keine Ressourcen aufbrauchen sollte.

„Um es kurz zu machen und abzuschließen: WoW ist für mich das gierigste Geschäftsmodell, das ich derzeit auf dem AAA-Markt sehe. „
Könnt ich total nachvollziehen, wenn ich nicht schon deutlich schlimmeres gesehen hätte. Selbst im Themepark MMO mit Abo Markt, wenn man es überhaupt noch Markt nennen kann, ist WoW nicht am schlimsten. Ich find FFXIV deutlich schlimmer was das angeht. Übrigens, ja die Erweiterungen sind „Vollpreis“, aber das Hauptspiel und alle Erweiterungen davor sind kostenfrei.

„Dass es da noch einen Ingame-Shop mit exklusiven Bezahl-Inhalten obendrauf gibt, ist einfach nicht anders zu benennen: Das ist Gier. “ Könnte man so sehen. Ich bin immer verdammt Vorsichtig, jemandem Gier zu unterstellen, weil dafür braucht man Zahlen, die in der Regel nicht öffentlich sind. Und gerade jetzt wo Blizzard deutlich am Straucheln ist, finde ich es noch schwerer jemandem Gier zu unterstellen, der finanziell sehr wahrscheinlich nicht mehr top darsteht. Gier ist ein Attribut von jemandem, der viel Besitzt, aber mehr will. Das Blizzard mehr will ist klar,

Übrigens, ich habe keine Ahnung, was du mit Beleidigungen meinst.

Koronus
Koronus
1 Jahr zuvor

Selbst Steuern sind Optional. Müssen tun wir nur Essen, Trinken, Atmen, Schlafen, Exkremente Ausscheiden und Schlafen. Letzteres mache ich jetzt auch. Gute Nacht.

ParaDox
ParaDox
1 Jahr zuvor

Ich finde das Argument nicht dumm nur etwas ungenau formuliert.
Besser klingt da:“Es wird zwar keiner direkt gezwungen zu kaufen, jedoch kann ich alle Leute gut verstehen, die so ein Angebot unter Druck setzt und sich genötigt bzw. gezwungen fühlen das Zeug zu kaufen.“

Dumme Argumente kenn ich ganz andere.
Die wären das „Zielgruppen“ Argument, das „wenn es dir nicht passt dan quitte“ Argument und das „man kann/darf/sollte Spiel A nicht mit Spiel B vergleichen“ Argument.
Finde ich alle 3 wirklich unsäglich.

Zindorah
Zindorah
1 Jahr zuvor

DotA 2 Style ist okay denke ich.

crodrutudu
crodrutudu
1 Jahr zuvor

Naja, man spule in Gedanken mal ca. 10 Jahre zurück.

Jetzt sage man einem damaligen WoW-Spieler, dass es bald im Shop für echtes Geld Reittiere, Pets, Transmog-Items, Spielzeuge, Level-Boosts und Gold (!) zu kaufen geben wird. Und dass man außerdem nichts davon im Spiel selbst freischalten können wird, sondern nur gegen Bares.

Alle WoW-Spieler hätten einen wahrscheinlich direkt für verrückt erklärt, denn immerhin bezahlen ja deswegen alle ihr Abo monatlich, damit sie von solchem Free2Play-Quark verschont bleiben.

Naja, und jetzt sind wir eben hier. Blizzard hat Stück für Stück die Grenze des Erträglichen in Richtung Gier verschoben und ich finde es reicht langsam.

Was Blizzard macht mit WoW verdient meiner Meinung nach viel mehr Kritik. Seit WoD und fallenden Abo-Zahlen versucht man die fehlenden Einnahmen damit aufzufangen, dass man die verbliebenen Spieler noch mehr ausquetscht und timegatet. Ich würde echt gerne mal wieder in WoW reinschauen, aber Blizzard zu unterstützen fühlt sich mittlerweile genauso an, als würde man EA sein Geld in den Rachen werfen.

Scaver
Scaver
1 Jahr zuvor

Tja, war hast Du mit Abschnitt 1 und 2 absolut Recht, aber den Rest sehe ich ganz anders.
Blizzard hat schon immer, von Tag 1 an, Geld für die Inhalte verlangt.

Zuerst musste man das Spiel kaufen = Geld für die Inhalte.
Dann muss man ein Abo bezahlen, dieses ist für folgende Content Patches, sowie den Betrieb der Server, Finanzierung des Kundendienstes usw.

Und wie ist es heute?
Nutzer haben Account Dienste wie Server Transfer, Rassenwechsel und Co. gefordert. Und Blizzard hat geliefert. Die Kosten dafür waren aber in den o.g. Kosten nie berücksichtigt. Also gibt es 2 Möglichkeiten:
1. Kosten der Erweiterungen oder des Abos erhöhen und somit diese Dienste querfinanzieren.
2. Die Dienste separat in Rechnung stellen.

Was ist wohl besser? 1. Wo jeder dafür dauerhaft zahlen muss, egal ob er die Dienste nutzt oder nicht? Oder 2. wo jeder nur exakt den Dienst bezahlt, den er auch gerade nutzen will?
Bei 1. würde jeder bei uns gleich aufschreien und Vergleiche mit der (ehemaligen) GEZ ziehen.

Dann wurde der Shop eingeführt um auch Mounts, Pets und Co. anzubieten.
Ja, wer alle Mounts oder Pets haben will, muss also Echtgeld investieren. Und was ist daran schlimm? Es sind doch zusätzliche Inhalte, die unabhängig vom AddOn angeboten werden. Auch Erweiterungen muss man bezahlen und diese sind auch „nur“ neue Inhalte für das Game.
Blizzard hat für neuen Inhalt also schon immer Geld genommen. In Form des Abos, dem Kauf von neuen Erweiterungen und eben gezielte kleine Inhalte.
Man kann hier nach meiner Meinung maximal über die Höhe des Preises streiten. Aber dafür gibt es ja Sales wink
Dazu kommt auch direkt der nächste Punkt.

Spieler beschweren sich über China Farmer und Goldverkäufer. Blizzard sollte etwas unternehmen. Auf der anderen Seite gibt es aber auch Spieler, die eben nicht 24/7 Zeit haben und um mithalten zu können neben Beruf und Familie, muss man die fehlende Freizeit halt mit Geld ausgleichen. Gäbe es diese Möglichkeit nicht, egal ob erlaubt oder nicht, wären diese Spieler weg und das heißt weniger Geld für Blizzard, dass dann in der Entwicklung, im Support usw. fehlt.
Also was macht Blizzard, anstatt rigoros alle zu bannen oder selber einfach Gold zu verkaufen, dass aus dem Nichts entsteht, schaffen sie ein System, in dem am Ende Spieler gegenseitig Gold gegen Echtgeld tauschen können.
Und dabei profitieren ALLE! Denn die die Gold brauchen und Geld haben, bekommen Gold für Geld und können Spielen. Die die viel Gold aber weniger Geld haben, kommen so an Geld, um sich z.B. damit die Abo Gebühr oder Chrakaterdienste zu finanzieren.
So hat jeder gleichwertigen Zugang zu allen Inhalten, egal ob er viel Gold hat das er einsetzen will oder viel Geld hat.
Auf der Strecke bleibt nur, wer von beidem nichts hat, aber dem ginge es auch nicht anders, wenn es das System der WoW Marke nicht gäbe.

Und nicht vergessen, Blizzard ist ja soooo gierig. Deswegen muss man ja auch heute noch das Grundspiel und jedes AddOn zum Vollpreis kaufen, damit man spielen kann.
Oh Moment. Da war doch was… die BattleChest wurde eingeführt, die alle alten AddOns enthält. Man muss also nur noch die BattleChest kaufen und hat dann das Grundspiel und alle AddOns außer dem aktuellen. Dann fehlt nur noch ein Abo und die aktuelle Erweiterung.
OH MOMENT MAL NR.2: Wurde ja auch schon geändert. Man braucht nur noch ein Abo und Grundspiel und alle alten AddOns sind schon enthalten. Dazu dann nur noch die aktuelle Erweiterung, die auch ständig irgendwo im Sale angeboten wird. Oh man, Blizzard treibt es mit der Gier echt zu weit. Was fällten denen nur ein, alten Content ständig umsonst anzubieten. Was für eine Abzocke!

crodrutudu
crodrutudu
1 Jahr zuvor

Wo genau bietet Blizzard mit WoW irgendwas umsonst an? Und willst du mir ernsthaft erzählen, dass eine Namensänderung in der Datenbank des Servers Blizzard 10 Euro kostet? Oder einen Euro?

Weißt du was, spar dir die Antwort. Es ist jedesmal schockierend zu sehen, wie blind manche Leute alles schlucken, was Unternehmen einem vorkauen.

Konsumiere einfach weiter, das kannst du scheinbar am besten.

Scaver
Scaver
1 Jahr zuvor

Ach und: Die Abozahlen sinken NICHT seit WoD.
Diese sind während WoD gesunken und mit Legion und mit BfA wieder stark angestiegen (sicher gibt es im Laufe der AddOns immer mal Schwankungen und Spieler gehen wieder, kommen wieder usw.). Das hat Blizzard selber bestätigt, auch wenn sie keine Zahlen mehr bekannt geben (wegen Leuten wie Dir!).

crodrutudu
crodrutudu
1 Jahr zuvor

Mit BfA sind die Abo-Zahlen sicher nicht gestiegen, dafür gibt es null Belege und mit so einer Behauptung machst du dich doch direkt lächerlich. Es gibt genug Indizien mittlerweile, um mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zu sagen, dass die Abozahlen weltweit gerade mal um die 2 Millionen liegen.

BfA ist Exodus und ich vermute mal, du bist einfach auf die Pressemeldung von Blizzard damals reingefallen, von wegen größte Release-Day Verkäufe usw. Zum Einen haben sie dieses mal alle Vorbestellungen mit einbezogen, und darüber hinaus ging der Vorverkauf wesentlich länger, als bei allen vorigen Addons. Und diese selektiven Zahlen werden genau wegen Leuten wie dir doch noch veröffentlicht, weil Blizzard darauf baut, dass sie jmd falsch versteht und das dann sogar noch weitergibt wink

Lilith
Lilith
1 Jahr zuvor

Sie sollten alle alten Legendary Waffen als transmog Vorlage in den Shop packen.
Illidan gleven: 35 Euro
Valanyr: 30 Euro etc etc

Und ich würde die Legion PvP elite Sets an die man ja nicht mehr kommt wenn man das Rating nicht hatte zu der Zeit auch in den Shop werfen, 50 Euro pro full Set.

Die Sachen würden meiner Meinung nach total verkauft werden. Egal was man davon halten mag. Nur lieber sowas im Shop als ein total tolles :“ verwandel dich 10 min und hab dann 6 Stunden cd drauf “ gedöns

Scaver
Scaver
1 Jahr zuvor

Naja, wieso sollte das in die Shops.
Gerade bei den PvP Sets sagt doch Blizzard, dass sie denen vorbehalten bleiben sollen, die sie sich damals erspielt haben. Es soll halt niemand diese noch bekommen können!

Bzgl. der Transmogs stimme ich dir zu, aber nur, wenn man auch die Items InGame erspielt hat!

Nookiezilla
Nookiezilla
1 Jahr zuvor

Ist mir so ziemlich schnuppe. Wird mein Spielerlebnis in keinster Weise trüben.

Real
Real
1 Jahr zuvor

Das beste Beispiel dafür dass Blizzard bzw. das durch Activision infizierte Blizzard das Retail WoW Geschäft aufgeben und nun beginnen es auszuschlachten bevor der Großteil der Spieler zu classic wechselt.
Da wird noch mehr kommen. Activision lässt den kram noch ausbluten. Blizzard selbst hat seit dem Weggang von Morhaime rein gar nichts mehr zu melden. Activison ist das Krebsgeschwür und eine Schande für die Spieleindustrie….

Zerberus
Zerberus
1 Jahr zuvor

Heulen eigentlich auch alle Spieler rumm wenn The International, durch zum Kauf gestellte Items die Preisgelder erhöht? Oder ist das nur beim Anti-Christ Activision so?

Scaver
Scaver
1 Jahr zuvor

Der Großteil der Spieler zu Classic? Du machst Witze oder? Nur ein Bruchteil wird sich Classic überhaupt anschauen und viele davon auch wieder aufhören.
Sorry, aber die Masse bei WoW interessiert sich nen Scheiß für Classic.

Und ich finde Du übertreibst maßlos bzgl. Activision. Einfache nur Haten ohne Fakten.
Kann ich auch: DU bist das Krebsgeschwür dieser WoW Community (na, gut so?)!

Alex Lein
Alex Lein
1 Jahr zuvor

Keine Ahnung was jeder hat. Ich habe lieber die Toys im Shop als diese verdammt langweilligen pets und Mounts. Im verglichen zu ALLEN anderen MMORPGs ist das immer noch garnix. Guckt euch mal den ESO Shop an

Soldier224
Soldier224
1 Jahr zuvor

Auch wenn ich die Reaktion auf die Spielzeuge etwas überdramatisch finde, hat WoW einen großen Unterschied zu ESO. Es ist nämlich ein reines Abospiel. Ich kann durchaus verstehen wenn es einigen immer Übler aufstößt, dass ein reines Abospiel immer mehr F2P Inhalte einführt. Nur hier in dem Fall.. naja es sind wertlose Spielzeuge und insofern nichts schlimmes.

Theroja
Theroja
1 Jahr zuvor

ESO kann man schon lange nicht mehr mit WoW vergleichen.

Scaver
Scaver
1 Jahr zuvor

Also ich habe lieber noch 100 weitere Mounts da drin, da mich Spielzeuge nur nerven in WoW! Dafür sammle ich gerne Mounts!

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