„Alle haben gelacht“: Entwickler will Namen seines Spiels auf Steam übersetzen, vermasselt es, geht in Japan viral

„Alle haben gelacht“: Entwickler will Namen seines Spiels auf Steam übersetzen, vermasselt es, geht in Japan viral

Der Entwickler eines RPGs auf Steam wollte den Namen seines Spiels übersetzen. Dabei unterlief ihm ein Fehler, der es in Japan viral gehen ließ.

Von welchem Spiel ist die Rede? Es geht hier um The Crazy Hyper-Dungeon Chronicles. Mit seiner Pixel-Grafik, rundenbasierten Kämpfen und Charakterdesigns wirkt das wie eine Ode an klassische Dungeon-Crawler-RPGs.

Entwickelt wurde das Spiel von Paolo Nicolettis Studio Fix-a-Bug mit Sitz in Turin, Italien. Zum Steam Next Fest erschien eine Demo, am 23. Oktober 2025 folgte der Release auf Steam. Dort kostet das Spiel 12,79 €. Die Demo ist weiterhin erhältlich. 

Hier seht ihr den Release-Trailer zum Spiel:

The Crazy Hyper-Dungeon Chronicles auf Steam lässt das Gefühl altmodischer Dungeon Crawler neu aufleben

Demo startet versehentlich unter falschem Namen

Was ist bei der Übersetzung schiefgelaufen? Wie Nicoletti in einem Interview mit dem japanischen Spielemagazin Game*Spark verriet, gab es zum Release der Demo keine professionelle japanische Übersetzung. Also nahm er dies selbst in die Hand und ließ sich sich alles maschinell übersetzen.

Dabei kam es jedoch zu einem Missgeschick. Bei der Übersetzung wurde aus dem eigentlichen Namen des Spiels nämlich „Kuso Dungeon“. Das bedeutet aber soviel wie „Shitty Dungeon“, oder auf Deutsch eben „Scheiß Dungeon“.

Wie fielen die Reaktionen darauf aus? Dieses Missgeschick ist jemandem aufgefallen, ein Screenshot der Shop-Seite zum Spiel landete auf X (ehemals Twitter). In Japan ging das Spiel mit dem lustigen Namen daraufhin viral und die Kunde darüber verbreitete sich weiter.

„Alle haben gelacht“, sagt Nicoletti, „und ehrlich gesagt habe ich auch wie verrückt gelacht!“ Was nur ein unbeabsichtigter Zwischenfall war, brachte dem Spiel schlussendlich eine Menge Aufmerksamkeit ein und führte dazu, dass es sich viele Spieler auf die Wunschliste packten. „Unbeabsichtigtes Marketing in seiner besten Form!“, meint Nicoletti.

Reviews fallen „größtenteils positiv“ aus

Wie kommt das Spiel an? Glücklicherweise lachten die Spieler vor allem über den Namen, nicht über das Spiel selbst. Bislang hat das Spiel auf Steam 127 Rezensionen, die „größtenteils positiv“ ausfallen (Stand 31. Oktober, 11:20 Uhr).

  • „Fantastisches kleines Spiel, bin komplett blind rein und war sowohl überrascht als auch beeindruckt von dem hier“, schreibt Swiper in seiner Steam-Review
  • SolitaryGourmet gesteht in seiner Steam-Review: „Ich habe dieses Spiel gefunden, nachdem ich die ‘Shitty Dungeon’-Story auf Reddit gesehen habe, und es mir aus Neugier geholt. Hab es am Ende richtig genossen.“

Zum Release hat der Entwickler den Namen neu übersetzen lassen. Auch wenn die Fehlübersetzung dem RPG zu etwas mehr Erfolg verholfen hat, so gäbe es Wichtigeres, meint Nicoletti: „Ich kann meiner Mutter nicht erzählen: ‘Hey Mom, der Name des Spiels, das ich gemacht habe, ist Shitty Dungeon!’“

Die meisten neuen Spiele auf Steam haben Probleme damit, eine breite Masse an Spielern zu erreichen. Da kommen Fehler wie diese, die wenigstens für Aufmerksamkeit sorgen, manchmal sogar sehr gelegen. Eine neue Statistik zeigt: Über 5.000 neue Spiele aus 2025 schafften es nicht einmal, die 100 Dollar Gebühr für den Start auf Steam einzunehmen

Quelle(n): PC Gamer, Game*Spark
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Schurkraid

Tja so hören viele von dem spiel ohne das er viel marketing betreibt

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