Mit der Serie Reacher konnte Amazon-Prime dem Action-Helden neues Leben einhauchen. Das liegt auch am Hauptdarsteller Alan Ritchson, der für diese Rolle wie geboren zu sein scheint. In Staffel 3 kommt es dabei wohl zu den bisher heftigsten Kampfszenen. Das merkte auch der Schauspieler, der sich zu viel zugemutet hat.
Achtung Spoiler: In folgendem Artikel kommt es zu leichten Spoilern zu einem Kampf in Reacher Staffel 3.
Was ist das für eine Kampfszene? In Staffel 3 gibt es erstmals einen Gegner, der sogar noch größer ist als Reacher selbst. Mit Paulie, gespielt von Olivier Richters, muss sich Reacher einem Widersacher stellen, den er körperlich nicht so einfach besiegen kann.
Der finale Kampf der beiden ist nicht nur ziemlich brutal, die Physis der beiden Darsteller wird hervorgehoben. Das liegt auch daran, dass Ritchson einige Szenen selbst gedreht hat, weil er unbedingt wollte. Bei einer hat er es aber direkt wieder bereut.
Einen Trailer zu Staffel 3 findet ihr hier:
Du wirst sterben, wenn du das tust
Was ist in dieser Kampfszene passiert? In einem YouTube-Video von Stream Wars erzählen Teile des Casts, welche Szene ihre liebste in der 3. Staffel war. Alan Ritchson erzählt vom letzten Kampf gegen Paulie. Der sonst so starke und standhafte Reacher wird dabei ziemlich hart durchgerüttelt.
In einer Szene wirft Paulie ihn durch einen Tisch durch. Die Kamera filmt von oben und man sieht das Gesicht von Ritchson. Diese Szene wollte der Darsteller genauso gedreht haben, obwohl ihm gesagt wurde, es sei zu gefährlich. Man wolle lieber ein Stunt-Double benutzen und von unten drehen.
Ritchson bestand aber darauf, obwohl man ihm gesagt hat: Du wirst sterben, wenn du das tust.
Er drehte die Szene trotzdem und schnell bemerkte er die Gefahr. Ritchson erzählt, dass ihm kurz schwarz vor Augen wurde, und er dachte, er hätte sich den Rücken gebrochen.
Ich erinnere mich, dass die Lichter kurz ausgingen, als ich auf dem Boden aufschlug. Ich dachte: „Bin ich tot?“, als ich aufwachte. Und ich wurde aus dem Bild gerissen. Ich dachte nur: […]
Reacher-Darsteller Alan Ritchson über einen besonderen Stuntich denke, sie werden recht haben und sich darüber aufregen, dass ich mir das Rückgrat gebrochen habe.
Glücklicherweise war das nur ein Gefühl und Alan Ritchson hat sich das Rückgrat nicht gebrochen. Er erzählt noch, dass es für ihn die schlimmsten 5 Minuten seines Lebens waren und dass er die noch selbst gefordert hat, weil er unbedingt diese Szene drehen wollte.
An dem Tag sollen ironischerweise auch seine Kinder am Set gewesen sein und er wollte seine Verletzung vor ihnen verstecken. Neben dieser Actionszene erwähnt er die ruhigeren Szenen mit der Darstellerin Sonja Cassidy. Diese Szenen seien nicht nur magische Momente
für die Show, sondern auch für ihn. Für den Autor der Bücher ist Alan Ritchson die perfekte Wahl für die Rolle: Der Autor von Reacher erklärt, ob Tom Cruise oder Alan Ritchson die bessere Wahl ist
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Fand die 3. Staffel auch gut.
“Ich erinnere mich, dass die Lichter kurz ausgingen, als ich auf dem Boden aufschlug. Ich dachte: „Bin ich tot?“,”
Wenn dann der Regisseur sagt hey mit dem Licht stimmte was nicht wir müssen nochmal drehen… 😀
“Mit Paulie, gespielt von Olivier Richters”
Man hätts nicht gedacht, gibt aber immer noch einen größeren.
Wen die nebeneinander stehen, sieht er aus wie ein Hänfling.
Hab die Staffel am Wochenende zuende geguckt. Die ganze Szene in dem Schuppen war sowas von intensiv. Dazu großartig gefilmt und geschnitten (besser als mancher Kinofilm).
Generell fand ich von den drei Staffeln die dritte am besten.
Staffel 1 hatte ihre Längen und war recht klischeehaft (fremder Typ räumt Kleinstadt auf).
Staffel 2 empfand ich, wegen dem Team, etwas zu überladen.
Staffel 3 war perfekt.
Ich finde das auch so. Reacher ist eine der wenigen Serien, bei denen ich das Gefühl habe, dass sie immer besser wird. Die Dritte fand ich jetzt schon sehr geil, durch dieses Operieren auf feindlichem Boden und weil der Konflikt mit Paulie über die ganze Serie perfekt aufgebaut wurde und sie es dann voll durchgezogen haben. Ich finde Reacher hat auch einen angenehmen Humor entwickelt mittlerweile, einen sehr makaber-düsteren, aber mir gefällt’s.