Während der Early-Access-Phase auf Steam flog Project: Gorgon trotz starker Bewertungen unter dem Radar vieler MMORPG-Fans. Mit dem Release ändert sich das jetzt, doch sorgt das für neue Herausforderungen.
Wie steht’s aktuell um das MMORPG? Project: Gorgon gehört zwar schon lange zu den am besten bewerteten MMORPGs auf Steam, doch spiegelten die geringen Spielerzahlen (maximal 653 gleichzeitig aktive Spieler) die positiven Rezensionen der Fans während der Early-Access-Phase nie wider.
Mit dem Launch am 29. Januar 2026 hat sich das zumindest in kleinem Maßstab verändert. Am vergangenen Abend konnte das Indie-MMORPG gleichzeitig 3.145 Spieler auf die Server locken. Das gab’s für Project: Gorgon noch nie! Dabei fallen auch die meisten der neuen Rezensionen positiv aus, sodass die Gesamtwertung weiterhin auf „Sehr gut“ und 86 Prozent positiv steht.
Ein Spieleransturm, der gemeistert werden muss
Mit welchen Problemen kämpft das MMORPG? In den vereinzelten negativen Rezensionen auf Steam klagen Käufer meist über die schwache Performance beziehungsweise die Einbrüche der Bildwiederholrate. Beide Baustellen verschlimmern sich durch den aktuellen Spieleransturm, der die Server an seine Grenzen treibt.
Kurz nach dem Launch hatten die Entwickler mit Dreva bereits eine zweite Welt veröffentlicht. Da diese ebenfalls nach kurzer Zeit unter der Last zu kämpfen hatte, kündigen die Entwickler auf Steam jetzt weitere Maßnahmen an:
- Die kostenlose Demo-Version von Project: Gorgon wird nicht mehr für Dreva zur Verfügung stehen
- Mit Strekios ist jetzt ein dritter Server live gegangen
- Der AFK-Timer wurde von 15 Minuten auf 5 Minuten reduziert, sodass Spieler bei Inaktivität schneller von den Servern geworfen werden
- Eine neue Zone für Charaktere der Stufen 1 bis 15 soll den Ansturm weiter abfangen und die Spielerfahrung in den ersten Stunden verbessern
Was macht Project: Gorgon aus? Das 24,50 Euro teure MMORPG möchte Genre-Fans in die Zeiten von EverQuest 1 und Asheron’s Call zurückversetzen. So gibt es keine vordefinierten Klassen. Ihr entscheidet selbst, welche Skills ihr lernen, kombinieren und meistern möchtet.
Das Kampfsystem setzt auf klassisches Tab-Targeting. Auf die Erforschung und dem Kennenlernen der Welt und ihrer Regeln liegt ein großer Fokus. Wenn ihr brennt, etwa durch Feuerzauber eines Gegners, könnt ihr in einen Fluss springen, um das Feuer zu löschen.
Ihr könnt sogar euren Fußabdruck in der Welt hinterlassen: Verfasst etwa einen Brief oder ein Buch, um euch als Dichter oder Autor einen Namen zu machen. Wenn ihr etwas an einen Händler verkauft, bietet dieser die Gegenstände fortan allen anderen Spielern zum Verkauf an.
Neben Project: Gorgon feiern 2026 noch viele andere Multiplayer-Games ihren Release. In einer Übersicht haben wir euch alle bislang bekannten Releases aufgelistet. Egal ob Koop, kompetitiv, MMO oder MMORPG, hier werdet ihr fündig: Neue MMOs und Multiplayer-Spiele 2026: Auf diese Releases könnt ihr euch freuen
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Ich denke mal die Spieler sind durstig auf was neuem und auch guten…
Deswegen probieren die alles mal aus.
Weil glaub Black desert z.B. war das letzte richtig gute neue typische fantasy MMO ohne heftig pay to win und sowas.
Ist aber auch trotzallem schon auch 10 Jahre jetzt alt.
Ansonsten, welches war den noch neuer, und auch mal gut und/oder ohne p2w… Where Winds Meet ist zwar auch Hammer, aber ja nicht so ein typisches MMO.
Gut ich für mich hab damit auch abgeschlossen.
Ich warte auf Sachen wie Ground Branch und Unrecort. XD
Also ich bekomme Augenkrebs, hab sämtlichens probiert was möglich ist die Grafik und vor allem Schatten zu bekommen aber es sieht furchtbar aus. Old school soll die Spielerfahrung sein nicht die Grafik und selbst so alte Titel hatten mehr Schatten als das was hier geliefert wurde sorry. Uninstalled