Pokémon GO: Safari-Zone trotz Fails auch mit positivem Feedback

Was sagen die Besucher zur Pokémon GO Safari-Zone in Dortmund? Es gab viele Probleme, aber auch gute Lösungen von Niantic.

Die Safari-Zone: Am vergangenen Wochenende fand die Safari-Zone in Pokémon GO statt. Als Austragungsort wählte Niantic den Westfalenpark in Dortmund. Aber auch um den Park herum fanden Aktivitäten zum Event statt. Seltene Pokémon, die eigentlich nicht in Deutschland erscheinen, hatten am Wochenende einen besonderen Auftritt. Das lockte Tausende Trainer aus ganzer Welt an.

Probleme: Am ersten Tag des Events kam es schnell zu Problemen. Server-Überlastungen und Mobilnetz-Zusammenbrüche sorgten für Frustrationen bei den Spielern. Die Probleme hielten bis zum späten Nachmittag am Samstag an. In der Zeit war das Spielen für die meisten Trainer im Park unmöglich.

Trotzdem positive Berichte: Viele Trainer ziehen ihre Schlüsse aus den Problemen und werten das Event entsprechend negativ. Andere loben allerdings, wie Niantic mit den Problemen umgegangen ist und erklären, dass sie trotzdem ein schönes Wochenende erlebten.

Die Probleme der Safari-Zone in Dortmund

Viele Spieler in Dortmund: Schon kurz vor dem Start der Safari-Zone postete Niantic-Chef John Hanke ein Foto auf Twitter, das die Warteschlange vor dem Event zeigte.

Die Probleme starteten früh: Um 9:00 Uhr startete die Safari-Zone und etwa 1,5 Stunden später fingen die Probleme an. „Spieldaten können nicht vom Server abgerufen werden“ lautete die Meldung auf den Smartphones vieler Pokémon-Trainer im Westfalenpark. Niantic versuchte sich dann schnell um die Probleme zu kümmern und hielt die Trainer über die sozialen Netzwerke auf dem Laufenden.

Apps crashten: Schließlich warnte man Trainer davor, den Gegenstand „Rauch“ einzusetzen. Der Einsatz könnte dazu führen, dass Trainer temporär aus dem Spiel ausgeschlossen werden.

Verärgerte Trainer: In Dortmund waren viele Trainer durch diese Probleme genervt. Sie nahmen eine Anreise von mehreren Hundert Kilometern auf sich und freuten sich auf dieses besondere Event. Sie wollten seltene Pokémon fangen, die es eigentlich nicht in Deutschland zu finden gibt. Als es dann unmöglich war, im Park zu spielen, waren sie verärgert.

Niantic hat Lösungen schnell parat

Über die verärgerten Trainer war sich auch Niantic bewusst. Schließlich war es auch nicht im Sinne der Entwickler, den Spielern eine negative Erfahrung zu präsentieren.

Mehr Monster in der Stadt: Weil im Westfalenpark der Empfang größtenteils zusammengebrochen war, musste ein Ersatz her. Niantic erhöhte also kurzerhand die Spawns der seltenen Monster außerhalb des Westfalenparks. Das war so gegen 11:30 Uhr – Ungefähr eine Stunde nach dem Start der Störungen.

Pokémon GO Corasonn

Auch besondere Eier in der Umgebung: Die besonderen 2KM-Eier, die es im Westfalenpark geben sollte, erschienen nun auch aus PokéStops in der Umgebung des Parks. Das Team von Niantic versuchte also, den Trainern das Wichtigste dessen zu bieten, weshalb sie eigentlich zum Event anreisten: Besondere Pokémon und ein tolles Gruppen-Erlebnis.

Wie der Screenshot von Trainer Derausmwaldkam zeigt, gab es im City Center Dortmunds viele besondere Monster zu fangen:

Pokémon GO Dortmund Stadt Monster

Tag 2 lief ohne Probleme

Niantic legte nach: Am Ende des ersten Tages der Safari-Zone erklärte Niantic, dass man nun genau darauf achten werde, dass der zweite Tag ohne Probleme abläuft. Und das war auch der Fall. Die Serverprobleme vom Vortag blieben aus und Spieler konnten bequem zocken. Auch, weil viele hier gleich auf die Stadt auswichen und den Park wegen des Schlamassels umgingen.

Event als Entschädigung

Europaweites Event kommt: Auf Twitter erklärte das Pokémon-GO-Team, dass im Laufe der Woche ein europaweites Event starten wird. Das kann man als Entschuldigung für die Probleme bei der Safari-Zone sehen. Genaue Details sollen bald folgen.

Diese Art Entschädigung freut viele Trainer. Auch, wenn bisher unklar ist, was die Belohnungen oder Boni sind.

Das sagen die Besucher

Wie ist jetzt die Stimmung in der Community? Es gibt jetzt viele Spieler in der Community, die genervt sind, weil es diese Probleme in Dortmund gab. Viele erinnern sich an das GO Fest aus 2017, das zu einem legendären Schlamassel wurde. Sie werfen Niantic vor, dass sie nicht aus ihren Fehlern gelernt haben.

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Andere sind trotzdem zufrieden: Trotz der vielen Probleme sind Trainer froh, bei diesem Ereignis dabei gewesen zu sein. Sie waren zufrieden damit, dass Niantic die Monster „ausgelagert“ hat und konnten so ihr Event weiterhin genießen. Wir fassen die Kommentare aus den sozialen Netzwerken hier für Euch zusammen.

Positive Stimmen aus der Community:

  • Im Park lief es erst nicht so gut, dafür lief es in der Innenstadt bestens
  • Es war schön, so viele Pokémon-Spieler auf einem Event zu sehen
  • Sonntag war alles gut, das tröstete über die Probleme am Samstag
  • Tolles Wetter sorgte für gute Stimmung
  • Der Park war schön, es gab auch neben Pokémon viel zu sehen

Negative Stimmen aus der Community:

  • Frustration, weil das Event am Samstag nicht den Erwartungen entsprach
  • Für manche Trainer sei es das letzte Event gewesen, sie sind enttäuscht
  • Samstag war eine Katastrophe
  • Es gibt jetzt negative Voraussichten für das GO-Fest im Juli. Man erwartet ähnliche Probleme

Bilder und Videos der Safari-Zone

Wart Ihr bei der Safari-Zone in Dortmund vor Ort? Was sind Eure Erfahrungen? 

Als nächstes erwarten Euch viele Bonus-EP und der Arktos-Tag in Pokémon GO!

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