Ich habe früher PCs selbst gebaut – Heute würde ich das nie wieder machen

Ich habe früher PCs selbst gebaut – Heute würde ich das nie wieder machen

Was ist eigentlich besser: Einen PC selbst bauen oder einen fertigen kaufen? Unter Gamern ist das eine häufige Diskussion, die meist darin endet, dass viele stolz aufs Bauen sind. MeinMMO-Redakteur Benedict Grothaus sieht das anders – und hatte deswegen schon Zank in der Redaktion.

Ja, ich weiß, enorm viele Gamer rümpfen die Nase und blicken auf diejenigen hinab, die ihren PC irgendwo fertig kaufen. Aber ganz ehrlich: Es gibt genug Gründe, die dafür sprechen, genau das zu tun.

Ich würde sogar noch weiter gehen und behaupten: Selbst bauen ist nur dann sinnvoll, wenn man zum einen enorm viel Ahnung hat und zum anderen etwas sehr spezifisches will – etwa einen richtig ausgefallenen Case Mod oder besonders günstige Komponenten.

Anders als die Kollegen Benedikt Schlotman und Martin Vollert bin ich aber kein Tech-Genie, ich bin einfach nur ein Zocker. Für mich ist es wichtig, dass ein Rechner funktioniert und mir keine Sorgen macht. Darum habe ich mir etwa einen Gaming-Laptop nur für Unterwegs zugelegt.

Wir hatten aber genau deswegen erst kürzlich eine Diskussion. Benedikt und Martin vertreten beide die Ansicht, dass selbst bauen besser sei. Ich sage: Nein. Kaufen ist für die meisten Gamer die bessere Option.

Für einige ein Grund zum selbst Bauen: Schicke Gehäuse:

Hersteller zeigt schickes Gehäuse, Gamer sind begeistert: “Tolles Design! Kommt direkt auf meine Wunschliste”

Der wichtigste Grund: Selbst bauen ist oft nicht mal günstiger

Was die meisten Selbstbauer als größten Vorteil angeben, ist die völlige Freiheit über die Einzelteile und damit einhergehende Kostenersparnis. Denn im Regelfall gilt: Die Einzelteile eines Rechners sind meist günstiger als das Endprodukt.

Das stimmte, als ich mit meinem ersten Rechner angefangen habe. Damals war ich 15 oder 16 und habe mir den PC von meinem Bruder zusammenbauen lassen. Den ersten eigenen Rechner habe ich mit 17 oder 18 gebaut. Damals war das die deutlich günstigere Option.

Heute stimmt das nicht mehr. Es gibt viele Fälle, in denen Nutzer einen PC günstiger fertig kaufen als selbst zusammenbauen können. Das liegt vor allem an der Entwicklung der letzten Jahre.

Bestimmte Hardware ist einfach teurer geworden. Grafikkarten etwa sind enorm teuer geworden, weil sie bei Minern beliebt sind, Prozessoren können richtige Kostenfallen werden.

Retailer, die ihre Teile direkt verbauen, können sie für den Nutzer oft zu einem besseren Preis anbieten. Das ist mir bei meinen letzten Rechnern passiert. Die historischen Zahlen habe ich nicht mehr parat, aber am Ende habe ich für meine letzten beiden PCs als Fertigbau nur etwa das gleiche gezahlt, als wenn ich selbst gebaut hätte.

Die meisten Shops bieten Konfigurationen an

Der zweite große Vorteil, den Gamer beim Selbstbauen finden, ist die Anpassung der Maschine. Rechner vom Discounter sind oft schlicht nicht optimiert, haben irgendeinen Bottleneck – meist den Prozessor.

Die meisten Online-Shops bieten aber mittlerweile an, den gekauften Rechner entweder anzupassen oder sogar direkt selbst zusammenzustellen. Der PC wird dann einfach nur vor Ort zusammengebaut und anschließend fertig versandt.

Hier fallen dann unter Umständen Mehrkosten an, aber die müssen gegen die Zeit und die Nerven gerechnet werden, die man beim Selbstbau hat. Denn nicht jeder hat da Spaß dran – Ich zum Beispiel bin genervt von Dingen wie Kabel-Management. Das ist mir die Zeit nicht wert.

Bessere Garantie, weniger Aufwand, mehr Service

Der für mich wichtigste Punkt ist allerdings, dass beim Selbstbauen richtig üble Fehler passieren können. Einmal nicht richtig geerdet, einmal eine Elektronik falsch angepackt, schon kann mit Pech ein teures Bauteil futsch sein.

Selbst, wenn man es über die Garantie ersetzen kann, wartet man dann ein paar Tage auf das neue Teil und kann so lange nicht zocken. Das wäre mir viel zu stressig. Beim Kauf habe ich direkt ein paar Vorteile:

  • Der Rechner wird – beim Zusammenbau auf Funktionalität geprüft, kommt also an und kann direkt gestartet werden.
    • Das ist bei PCs von der Stange zwar nicht immer der Fall, die meisten Online-Shops wie Alternate und Mindfactory bieten diesen Service allerdings an
  • Kabel werden professionell verlegt, ich muss mir also keine Gedanken um den Kühlungs-Fluss machen.
  • Auf Wunsch kann ich Software wie ein Betriebssystem oder sogar eine Office-Suite vorab installieren lassen – Zwar gegen einen Aufpreis, aber so bekomme ich eine einsatzfähige Maschine.
  • Ich brauche kein Werkzeug und keine Ersatzteile zu Hause, sollten mir mal irgendwelche Schrauben fehlen.

Manche Shops bieten außerdem eine verlängerte Garantie an. Vier Jahre lang habe ich dann Ruhe und muss mich nicht erst auf Fehlersuche begeben, sollte doch etwas sein. Und nach vier bis sechs Jahren ist aufrüsten oder austauschen ohnehin sinnvoll.

Dazu kommt, dass die entsprechenden Rechner dann so eingerichtet werden können, dass man sie ohne Probleme nachrüsten kann. Ein paar Extra-Slots für Arbeitsspeicher, Speicherplatten und Co. sind normalerweise kein Problem.

PC-Komponenten
Ein Anblick, vor dem es mich mittlerweile graust: PC-Einzelteile. Auf die ganzen Kartons kann ich verzichten.

Ist selbst bauen immer die schlechtere Option?

Nein, sich einen eigenen Rechner aus Einzelteilen zu bauen, hat immer noch seinen Platz. Früher war das der Standard und das hat sich in weiten Teilen gehalten. Selbst bauen hat nach wie vor einige Vorteile, etwa wenn:

  • man viel Ahnung aber wenig Geld hat, hier kann man gut sparen
  • Bauen als Hobby (oder als Service für Freunde) ist entspannend, wenn man sich dafür interessiert
  • durchs Bauen lernt man den ein oder anderen Kniff, kann sich mit anderen Experten austauschen oder auch in Dinge wie Case-Modding einsteigen

Gaming ist aber mittlerweile nicht mehr nur ein Hobby für Tech-Nerds. Deswegen ist Kaufen schlicht „salonfähiger“ geworden und für einen guten Teil der Spieler sicherlich eine bessere Option – Vor allem dann, wenn man ohne Sorgen zocken will.

Für Leute wie mich, die aber hauptsächlich zocken (oder arbeiten) wollen, ist ein Kauf im Regelfall klüger. Und mittlerweile eben nicht mehr deutlich teurer oder schlechter als ein Selbstbau, teilweise sogar günstiger. Kommt immer auf die Angebote an, aber das ist überall so. Für alle, die mehr wissen wollen, hat Kollege Benedikt hier ein paar Tipps: 7 Tipps, die ihr vor dem Zusammenbau eines PCs wissen solltet

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NilS

Ahnung braucht man beim PC aus der Dose aber auch. Es gibt viel Schrott zu kaufen da draußen und da passen die Teile nicht zusammen, obwohl der PC vom “Profi” ist.
Zeit ist für mich ein Grund fertig zu kaufen, vielleicht auch das man sich mit der Hardware nicht beschäftigen möchte aber da stellt sich mir die Frage, ob eine Konsole nicht besser wäre.
Aber Qualität und Kosten sind kein Grund. Mein aktueller PC hätte mich im Konfigurator 1500€ gekostet, ich hab ihn für 700€ gebaut. Selber bauen kann gar nicht günstiger sein, weil die Bauteilmarge kein Vergleich zu den Personalkosten darstellt.

Kenje

Also Ich finde das selber bauen eigentlich fast immer die bessere Entscheidung ist. Ich verstehe natürlich auch dass dies nicht für alle in Frage kommt aus reinen Zeitgründen. Wenn man aber über Wert/Qualität/Leistung spricht dann gibt es keine Frage was besser ist. Selbst bauen all the way.

Bezüglich der Komplexität. Computer zusammenbauen klingt vielleicht super schwierig, ist aber eigentlich nur Lego für Erwachsene. Klar gibt es Fehlerquellen, aber Anleitungen fürs PC bauen gibt es eigentlich überall und man muss sich auch hier nicht super auskennen unbedingt. Es reicht in ein Forum zu gehen und zu fragen und es wird dutzende Enthusiasten geben die dir ein stimmiges Build zusammenstellen. Ich hab meinen ersten PC selbst zusammengebaut als ich noch keine Ahnung hatte nachdem ich mir davor einen Fertig PC gekauft hatte der auf Papier sehr gut aus sah, sich aber als absoluter Reinfall entpuppt hat. Die Regel ist: Händler verkaufen dir eigentlich immer überteuerte und veraltete Hardware (vor allem im Retail). Fast alle Händler benutzen Billigkomponenten und billige Gehäuse mit schlechten Airflow. Kabelmanagement ist auch nicht zwingend gut. Ich arbeite mittlerweile im IT und hab regelmäßig Fertig-Gaming PCs vor mir und fast alle haben gravierende Mängel wie z.B horrendes Thermalmanagement die auch easy mal deine Hardware kaputt machen kann(z.B. Hochleistungsprozessor mit Standard Kühlung, Wasserkühler falsch rum montiert etc.) oder Billigkomponenten (vor allem Mainboard und RAM). Die wirklichen Premium Modelle wo alles wirklich abgestimmt ist kosten hier mehrere Tausend Euro und haben meist einen Aufpreis von 10-30% oftmals mehrere Hundert Euro teurer. Ausserdem verarschen Händler ihre Kunden massiv indem sie bei Angaben wichtige Informationen weglassen. Händler wollen die Gewinnmarge vergrösssern, wenn sie also irgendwo sparen können, dann machen sie das auch. Dann steht das auf dem Papier i7 Hochleistungsprozessor, 32GB RAM und RTX 3060 aber der I7 ist 3 Generation alt, der RAM ist billig no-name mit der niedrigsten möglichen Frequenz und die RTX 3060 ist eine Mini Version mit nur einem Lüfter in einem Plastikgehäuse ohne Airflow.
Was hier auch schon genannt wurde sind die Betriebssysteme. Die sind meistens vollgemüllt mit irgendwelcher Bloatware und Programmen die dein Betriebssystem zerschiessen (Norton wurde hier auch schon erwähnt). System Rot ist dort oftmals deutlich schneller und der Normalverbraucher bekommt oft noch lästige Popups die Angst machen und ihn auffordern dringend irgendeine Software zu upgraden.

Es ist halt eigentlich für den Normalverbraucher ein Gamble ob er bei einem Fertig PC mit Service was halbwegs gutes bekommt oder nicht, es sei denn er informiert sich davor. Und dann kann man sich auch lieber gleich informieren wie man n PC zusammenbaut. Ich hab meine ersten 2 selbst gebauten PCs von Kennern in Internetforen zusammenstellen lassen und der erste PC den ich je gebaut hat gilt für mich als eine der besten Investitionen die ich je getätigt habe.

Ich sehe es so: Wer das Geld hat und wem Preis/Leistung egal ist, der kauft sich einen Fertig PC. Wenn man das beste für sein Geld will dann investiert man 2 Stunden in nem Internetforum und baut sich dann selbst einen zusammen. Informieren sollte man sich immer ein Minimum.

Hisuinoi

Sehe ich nicht ganz so, ich habe schon immer selber meine PCs zusammengebaut und der Faktor “Günstiger” war nie ein Thema im gegenteil ich erinnere mich nicht daran das Selberbauen jemals günstiger war.

Achja und fast vergessen, ich bin der Meinung jeder Gamer oder jemand der mehr als nur die Office Anwendungen verwendet. Sollte sich mit seiner Hardware besser beschäftigen.
Das geht am besten mit selber Zusammebauen und Einrichten.
Klar gibt es Ausnahmen wenn jemand zwei linke Hände hat, die können sich ja Helfen lassen.

Die volle Kontrolle über die Bauteile will ich haben, da ich nur hochwertige Bauteile verwende.
Und alles sauber und vernünftig verbauen.
Allerdings mein nächster PC der nächstes Jahr “2025” ansteht stellt mich vor neuen Herausforderungen, den die eATX Boards die es nun gibt, gibt es kein Gehäuse mehr das zu mir passt. Bisher hatte ich mich auf “Define Fractal” Gehäuse verlassen weil es da zwei Festplattenkäfige gibt, doch dieses Prinzip, hat Fractal ihre eigene Produktreihe verraten und nur ein großen Festplattenkäfig nun verbaut, das mir sehr sauer aufstößt. Entweder raus und Platz für lange Grafikkarte oder rein wenn kurze Grafikkarte. Weil einige HDDs müssen rein und gekühlt werden.

Demnach baue ich mir diesmal selber ein Gehäuse und zwar aus Buchenholz.
Das schöne an Holz, das ist leichter als Metall zu verarbeiten. Muss mir nur eine Oberfräse zulegen das wollte ich eh irgendwann mal anschaffen.
Das gute das ich so selber die Kühlung festlegen kann, welche Bauelemente verstärkt gekühlt werden. Das Gehäuse wird zwar wegen Holz und meiner Planung größer, aber größer heißt auch bessere Kühlungsmöglichkeiten per Luft.
Die Herausforderung dabei sind nur zwei Punkte Mainboard Bohrungen, damit kann eine Schablone abhilfe schaffen, das zweite das größere Problem ist der Auschnitt für die Slotblende sowie Kartenslots. Wobei bei Kartenslots hab ich schon eine einfache Idee.

Im Herbst beginnt die Planungsphase.

In mein ganzen Leben ist das die nächste Stufe die ich erreichen will. Ein eigenes Gehäuse entwerfen wie ich es will und schlussendlich bauen.
Ich brauche kein Extravagantes Gehäuse, nur eins das die wichtigste Funktion erfüllt und zwar eine gute Luftkühlungs Umsetzung, da ich Wasserkühlung aus Prinzip und Sicherheit ablehne! Da hat leider bisher jedes Gehäuse versagt.

Dazu habe ich schon einige Ideen, die ich ihn Ruhe auf den Papier ausleben muss. 🙂

Zuletzt bearbeitet vor 10 Tagen von Hisuinoi
T.M.P.

Die Kartenslots mit Holz stabil herzustellen könnte schwierig werden. Wenn es zu dick wird kommst ja kaum noch an die Anschlüsse ran.

Die Mainboardschrauben passend und haltbar ins Holz zu bekommen ist auch ziemlich aufwendig. Ausserdem müssen die Abstandhalter geerdet sein. Teilweise werden die von den Mainboardherstellern als Masse verwendet.

Darum würde ich ein Mainboard Tray wie zum Beispiel dieses nehmen:
https://www.mountainmods.com/product_info.php?currency=EUR&products_id=56&osCsid=222r1v36on8i73t0r3i8k44q93
Gibt es auch in “Anodize Black”, was, wie ich finde, ganz gut zu Holz passen kann.

Aber die Rückseite kannst du ja, wenn der PC frei stehen soll, auch mit ner Holzblende verkleiden.
Nimmt natürlich nochmal mehr Platz weg, aber dafür kannst du damit auch die Kabel verstecken.

Erzkanzler

Der Artikel ist ja bereits als Meinung geflagged und der Titel zeigt es ja auch schon deutlich: “Heute würde ich das nie wieder machen!” aber ich habe schon auch das Gefühl, er vermittelt ein sehr subjektives Bild, dass für deine Lebensumstände passend sein mag. Gerade für junge Menschen oder unerfahrene Nutzer empfinde ich ihn eher als kontraproduktiv.

Ich baue meine Rechner, wie so viele andere Menschen, seit Jahrzehnten selber und vorkonfigurierte Alternativen waren/sind bei gleichen Komponenten immer teurer oder bei gleichem Preis wurden “schlechtere” Komponenten verbaut. Natürlich, wenn ein “Lüfter” für den Nutzer einfach nur ein Lüfter ist… und eine Grafikkarte einfach nur eine Nummer… dann mag man auf den ersten Blick kaum große Vorteile erkennen. Ich möchte die genannten “Vorteile” mal einzeln beleuchten:

“Retailer bieten gleiche Qualität billiger an!”
Ist das so? Meine Erfahrung ist eher, dass Retailer minderwertigere Hardware verbauen und sie durch ungenauere Deklaration verschleiern. Prominentes Beispiel etwa RAM-Timings. Wer “nur” eine gtx 4080 im Rechner haben möchte, sich nicht für die Kühlleistung, Lautheit des Systems oder Taktraten interessiert, der wird das “Gefühl” haben, er bekommt ein System preisgünstiger, letztlich können Retailer aber auch Kosten addieren und in allen Angeboten die ich so im Alltag prüfe, werden Ersparnisse aus Mengenrabatten nicht an den Kunden weitergegeben.

“Konfiguratoren”
Konfiguratoren vermitteln eine vermeintliche Sicherheit. Klar, ich kaufe kein DDR4 Ram für mein DDR5 Board, aber da hört es dann eben meist auch schon auf. Die Konfiguratoren von Alternate und Co. schützen nur bedingt vor Bottlenecks geben aber dem Käufer die trügerische Sicherheit alles würde bestens harmonieren, es sei denn der Kunde ist gut informiert. Konfiguratoren sparen u.U. Recherchetätigkeit und bewahrt im besten Falle vor grundlegenden Fehlern oft sind es aber nur bessere “Einkaufswagen”. Der Zusammenbau muss gesondert gezahlt werden, man spart letztlich nicht sondern bezahlt nur jemanden zusätzlich. Preiswerter wird der “Prebuild” damit also mit Sicherheit nicht.

“Funktionsprüfung”
Puh, ja…wenn es mit einem grünen Haken hinter dem Wort “funktioniert” getan ist, für den absoluten Laien sicher ok. Diese Prüfung beinhaltet aber, so mir bekannt, bei keinem Shop die Prüfung auf Sinnhaftigkeit oder dezidierte Belastungstests der gewählten Komponenten. Frei nach dem Motto “Entweder ist der Kunde ja selber schuld oder er kann den Service beanspruchen!”. Funktionstest auch gerne gegen “Aufpreis!” – Dass ein neu gekaufte Produkte funktionieren sollten, ist in meinen Augen jetzt aber kein Pluspunkt. Man munkelt sogar, einige Retailer hätten in der Vergangenheit Bios-Einstellungen *hust* “konservativer” gewählt um die Funktion zu gewährleisten…

“Kabelmanagement”
Die Zeiten von IDE-Kabeln mit denen man 6 Festplatten, nen RW und die Floppy verbinden muss, sind Vergangenheit. Kabel sind für den Luftfluss kaum relevant.

“Betriebssystem”
Und mit ein wenig Glück, bekommst gleich noch Norton und Avast dazu. Und häufig teilen Retailer auch gerne die Daten der zukünftigen Nutzer indem gern alle Datendienste von Windows die man bei der Installation hätte abwählen können, eingeschaltet bleiben, denn jeder Klick kostet Zeit und Geld. Ein Service auf den man gut und gern verzichten kann. Vor allem, da ein Betriebssystem zu installieren (für Gamer in den meisten Fällen immer noch Windows) heute einfacher als je zuvor ist.

(edit)
“Service”
LTT hat mit seiner Videoserie “Secret Shopper” und vergleichbaren bereits gezeigt, meist geht der Service über “Schicken Sie den Rechner ein!” nicht hinaus. Die beziehen sich bei Linus zwar auf den kanadischen Markt (teilweise auch US) aber in Deutschland sitzen da auch selten ausgebildete Menschen in der Hotline. Von dubiosen Zusatzversicherungen, Empfehlung von “nötigen Upgrades” die der Kunde benötigen würde oder gar kostenpflichtigen “Serviceverträgen” ganz zu schweigen. Als “erfahrener” Nutzer der beurteilen kann was der Fehler ist, mag das hilfreich sein einen direkten Ansprechpartner für alle Teile des Rechners zu haben, die möglichen Nachteile für unerfahrene Nutzer sollte man aber nicht aus dem Auge verlieren.

“Werkzeug/Ersatzteile”
Einen Schraubendreher…. Man braucht einen Kreuzschlitzschraubendreher.
Und Gott bewahre, dass beim Prebuild eine Schraube beim Transport lose kam, aber dafür gibt es ja den Service dem man dann seinen Rechner einschicken kann… Viel praktischer.

Alles in allem sehe ICH PERSÖNLICH, keinen Vorteil und finde es auch nicht zielführend Menschen zu raten, sich nicht mit ihrem Arbeit-/Hobby-Gerät auseinander zu setzen. Ich erlebe die Folgen tagtäglich mit meinen Azubis, die lieber ein halbes Jahr darüber jammern, dass sie kein aktuelles Macbook bekommen, als auch nur 1x zu googlen woran es denn wohl liegen könnte, dass ihr aktuelles langsamer geworden ist.

Zuletzt bearbeitet vor 10 Tagen von Erzkanzler
Jalidon

Bei sowas merkt man auch das man alt wird. Vor über 20 Jahren hab ich mir die auch selbst zusammen gebaut man hatte kein geld und fertig pc für gamer damals gabs eh nicht so wirklich brauchbares.
Damals habe ich mich auch regelmässig mit Technik beschäftigt und mein Wissen war up to date.
Heute zutage haben sich meine priotäten verändert mein Wissen für Hardeware veraltet. Wenn ich jetzt Zeit für Recherche. Austausch mit Freunden. Teile im internet suchen, Preisvergleiche etc. Das zeitlich mit mein arbeitslohn die Stunde berechnen würde. Plus die Zeit auf Komponenten zuwarten, zusammen Bau usw. Fahre ich deutlich preiswerter mir ein fertig pc zu kaufen. Da meine privat Zeit immer kostbarer geworden ist und es heutzutage tatsächlich eine gute Option ist. Die für mich persönlich stressfreier ist und mir in Endeffekt mehr Zeit überlässt den pc zu nutzen.

Peter Nuhn

Mir geht das auch so. Früher hatte ich viel Zeit und wenig Geld. Heute ist es umgekehrt.

Für mich ist es auch die Sache: Will ich mir den Stress von früher machen, mich damit intensiv beschäftigen. Oder sag ich dem MeinMMO-Super-Tech-Nerd, er soll mir mal für x Euro was Zusammenkonfigurieren. 😀

Also im Ernst, Meine Empfehlung wär auch: Jemanden im Freundes/Bekanntenkreis fragen, dem man vertraut und der sich damit auskennt, ob er einem einen PC zusammenstellt für x Euro bei einem Laden, der sowas macht. Und als Belohnung geht man dann mit ihm essen oder so. So würd’s ich halt machen.

SpellsAndSkills

Fertig PC Verteidiger!
Mal sehen wie ich fertig gemacht werde aber ich habe einen fertig PC von HP gekauft auf notebooksbilliger weil ich nicht viel Ahnung habe von PC ist auch mein erster der nicht 200 € second hand ist der nur Word und Power Point hat. Aber nach recherchieren von von einigen Komponenten und was ich gerne beim zocken haben möchte und kann mich nicht beschweren habe das bekommen was ich erhofft habe und hält jetzt seid 4 Jahren ohne Probleme

Pheenox1

Entschuldigung, aber hier muss ich leider rein grätschen, denn einiges ist hier nachweislich falsch.

These: Prebuilds sind günstiger als den Rechner in Einzelteilen zusammenzustellen

Das ist definitiv falsch. Nimmt man die Einzelpreise der verbauten Hardware (und zwar genau die verbauten Komponenten) ist mann teilweise je nach verbauter Hardware einige hundert Euro günstiger im Endpreis; und das immer! Man kann hier nicht hingehen und bspw. ein BioStar B650 Mainboard mit einem MSI X670E Board vergleichen. Natürlich ergibt sich dann ein Unterschied. Lässt sich jederzeit belegen und nachprüfen wenn man sich z.B. einen Aldirechner, Alternaterechner oder so etwas in Einzelkomponenten anschaut und diese dann über den größten deutschen Hardware-Händler Mindfactory vergleicht.

These: Durch professionell verlegte Kabel braucht man sich keine Gedanken um den Kühlungsfluss zu machen.

Ich baue Rechner seit Ende der 90er Jahre selbst zusammen und habe mit Ausnahme des altehrwürdigen IDE-Kabels nie solche gesehen, die den Airflow stören. Schaut euch bitte SATA oder Lüfterkabel einmal an, dann erübrigt sich die Haltbarkeit dieser These.

These: Durch vorinstallierte Programme erhalte ich eine einsatzfähige Maschine

Das stimmt im Grundsatz; hat allerdings nur so lange Bestand wenn man von einem erstmaligen User oder älteren Generation ausgeht, die noch nie Programme installiert haben. Windows, Office, etc. sind inzwischen innerhalb von 30 Minuten installiert. Und das auf einfachste Art und Weise im Vergleich zu der Situation vor 25 Jahren.

Grundsätzlich haben Konfiguratoren ihre Daseinsberechtigung für absolute Neueinsteiger, ältere Semester oder Menschen, die Geld zu viel haben um für identische Hardware einen deutlich höheren Preis zahlen um sich die anderthalb Stunden Zusammenbau zu sparen. Für die Zielgruppe ist das absolut geeignet.
Aber bitte: Überarbeitet euren Artikel anhand belastbarer Aussagen. Es ist keinem damit geholfen, teilweise haarsträubende Falschaussagen ins Netz zu stellen. Eure Artikel sind fast immer inhaltlich eine Bereicherung, qualitativ hochwertig und nützlich. Aber das hier… da stellen sich einem die Nackenhaare hoch wenn man auch nur dazu in der Lage ist zu wissen, was ein RAM-Riegel ist und was er tut.

Zuletzt bearbeitet vor 10 Tagen von
Marc

Also ich habe mir damals einen Rechner für 1500€ gekauft, habe mir geguckt, was ich für die Einzelteile und es waren um die 100€. Wenn ich jetzt noch davon ausgehe, dass ich alles an Kabelmanagement, Probleme bei der Hardware, beim booten Probleme, WaKü usw habe, nehme ich dann doch lieber den zusammengebauten, da mit meine Nerven und meine Zeit wichtiger sind. Zudem finanziere ich damit noch einen Arbeitsplatz. Ich habe auch seit klein auf meine Rechner zusammengebaut, gemodded usw, aber der Artikel hat Recht damit, dass einzelne Teiler immer mehr vergleichbar sind mit den von zusammengestellten

Bzgl. “These: Durch professionell verlegte Kabel braucht man sich keine Gedanken um den Kühlungsfluss zu machen.” ging es glaube ich auch um Eingang und Ausgang. Da man gerne mal nen Lüfter falsch herum gesetzt hat oder ähnliches. Kann alles passieren.

HiveTyrant

Ich finde, bei den ‘Prebuilt’ muss man zwischen Fertighändlern wie Dell, HP und so, die gerne proprietäre Mainboards und Gehäuse verwenden (oder alternative Pinouts für z.B. Netzteil und Mainboard, die aber mechanisch die selben Stecker verwenden. Upgrade = BOOM, weil dann das Netzteil auf einem Pin mal eben +12V statt GND liegen hat) und PC-Läden (alternativ mit Onlineshop, wie Mindfactory z.B.) unterscheiden.

Von Dell und ähnlichen KANN man bei wenig Anspruch und ‘wenn der PC nicht reicht, kauf ich neu’ ohne Aufrüstpläne kaufen – allerdings sollte man als erstes nach Aufstellen die Festplatte neu selbst partitionieren (um die 20-30% für die ‘Recoverypartition’ zurückzugewinnen) und dann ein sauberes Betriebssystem installieren. Egal ob Linux (was man eh so gut wie nicht vorinstalliert geliefert bekommt) oder Windows. Im letzteren Fall halt, um die Bloatware loszuwerden.

Besser ist ein Shop, am allerbesten wenn es einer vor Ort ist, die verbauen handelsübliche Hardware, und wenn nach 2 Jahren die Garantie durch ist, kann man definitiv aufrüsten. Teilweise kann man auch noch vor dem Zusammenbau einzelne Komponenten im Paket anpassen.

Wenn man z.B. 10 Jahre lang schon auf einem i5-2600 herumrödelt und mal richtig aufrüsten will, vor allem wenn man nicht in der Tech Bubble steckte und am Ball geblieben ist, was wie zusammenpasst, oder welche Marke damals Top war, aber heute in die Tonne gehört, dann ist ein konfektioniertes System definitiv sinnvoll.

Kixing

Also, ich habe es bisher noch nie gesehen, dass man irgendwo einen Fertig gebauten PC günstiger bekommt, als wenn man selbst baut, lasse mich aber auch gerne vom Gegenteil überzeugen.

Dass das nicht jeder kann, versteh ich und das geht jetzt auch eher um die aussage des Artikels.

Bessere Garantie? Nicht wirklich, man hat halt auf alle Komponente einzeln seine Garantie.
Zumal ist das Einschicken eines Komponents einfacher, als jedes mal den Kompletten Rechner zu verschicken, denn bei fast allen Shops, erlischt die Garantie, wenn der PC geöffnet wird (zumindest war das vor 10 Jahren noch so).
Sollte das immernoch so sein, dann sind diese PCs innen immer verdreckt mit der Zeit, saubermachen kann man diesen nicht, weil Garantie verfällt.
Eine neue Platte installieren? Geht auch nicht, man muss halt dann mit seinem Speicher leben.

Achja, das Argument, dass man kein Werkzeug braucht, ist ein bisschen weit aus der Luft gegriffen, ein 2er Philips-Schraubendreher, hat so ziemlich jeder Zuhause, zur Not, den Nachbarn fragen.

Was aber nur beim Bauen funktioniert, ist die Auswahl der Wärmeleitpaste. In keinem Shop/Konfigurator konnte ich bisher sehen, dass man die WLP auswählen kann, denn man bekommt i.d.R. nur die Standart-WLP drauf, die ist ganz Okay, aber es gibt bessere.

pinaris1

Also ich habe mir Ende letzten Jahres einen neuen PC zusammenbauen lassen, einfach weil ich dieses mal kein Bock hatte mich selbst hinzusetzen und mir der Einbau & Umgang mit Wasserkühlung, für die ich mich dieses mal entschieden hatte, vollkommen neu gewesen ist.
Was den Preis betrifft muss ich sagen und davon war ich positiv überrascht gewesen, lag dieser im Vergleich zum Kauf jedes Einzelteils gerade mal bei +30€ und das empfand ich persönlich als äußerst günstig & fair.
Du hast Recht was die Auswahl der Wärmeleitpaste betrifft, dafür hatte die Seite anderweitig Hilfestellung bei der Auswahl der Komponenten geboten, diese Grafikkarte, dieser Kühler etc. passt nicht in den ausgewählten Tower, das Netzteil ist zu schwach für das System usw., das sind sicher alles Sachen die man problemlos alleine rausfinden kann, aber ein kompletter Laie kann diesbezüglich auch mal in die Scheiße greifen.
Was die Garantie betrifft, weiß ich gar nicht wie es sich dabei verhält um ehrlich zu sein, wenn dann müsste auf jeden Fall meine Grafikkarte separiert sein, denn diese konnte man auf Wunsch einzeln und unverbaut versenden lassen, was ich ebenfalls als positiv empfand, bei der Größe und dem Gewicht den aktuellen Grafikkarten aufweisen.

Alles in allem war ich durchaus zufrieden mit der Bestellung und werde es höchstwahrscheinlich beim nächsten mal wieder so tun.

Naix

Also wer meint PC ist so einfach zusammem zu bauen,lügt sich selber in die Tasche.

Nur weil man das selber im schlaf kann ist das für andere eine Wissenschaft.
Baut doch mal nen Auto um wenn ihr damit nie was am hut hattet….

Ist ja im prinzip auch nur teile zusammenstecken und schrauben.

Schaut mal in den üblichen Foren jeden Tag geht ein neues Thema auf zusammengebauter PC geht nicht an etc.

Da werden abstandshalter vergessen,kabel nicht korrekt eingerastet Pins verbogen ja das bekommen heute immer noch viele hin u.s.w

Also ich baue seit 2004 meine PCs selber,ja wo ich anfing war es noch wegen Geld sparen,heute ist das ja nicht mehr so viel.

Heute mache ich das weil es Spaß macht,ich in meiner Auswahl nicht eingeschränkt bin,und vorallem hochwertige komponenten wählen kann.

Die fertig PCs sind zu 95% halt Müllhaufen oft wird am NT gespart und wenn nicht daran dann ist CPU und GPU 0 ordentlich abgestimmt.

Kann die Leute verstehen die da kein bock drauf haben,müssen halt teuer den zusammenbau mit zahlen und das was der händler anbietet nehmen.

Zuletzt bearbeitet vor 11 Tagen von Naix
MaSc

Obwohl ich vor 25 Jahren neben der Schule im lokalen PC-Laden gearbeitet und da Geld fürs Zusammenbauen bekommen habe (das meiste davon ist aber danach wieder im Laden geblieben) war ich bereit mir diesmal einen von den seriösen Integratoren zu bestellen.

Leider ist aber ein PC ohne RGB-Schnickschnack (dafür bin ich zu alt) inzwischen auch schon etwas sehr Spezifisches. Ich habe mir den PC also auch wieder selbst zusammengebaut und es nicht bereut. Ist ein super System geworden, dass zudem noch extrem stromsparend ist und es ist exakt das drin, was ich haben wollte (das war von der Stange auch nicht möglich).

Zuletzt bearbeitet vor 11 Tagen von MaSc
Xhausted

Hat man bei prebuilds nicht das Problem, dass die Garantie nicht für die einzelnen Teile gilt? Also mit anderen Worten, ich darf dann die 10 Kg ohne Auto zur Post tragen?

Bonerpants

Ist mitlerweile so leicht wie einen Stecker in die Steckdose zu Schrauben. Sonst gibt es Anbieter die dir genau das einbauen was du haben willst aber niemals die Dinger von der Stange nehmen da wird gespart bis zum geht nicht mehr.

T.M.P.

Ist mitlerweile so leicht wie einen Stecker in die Steckdose zu Schrauben.

Made my Day.^^
Wieviele Umdrehungen empfiehlst du denn da so? 😜

Zuletzt bearbeitet vor 11 Tagen von T.M.P.
Bonerpants

Autokorrektur 🤣👌

Wothan

Sry, aber über was für ein großartiges Know How reden wir hier? Was hat man denn schon großartig für Komponenten verbaut? Mainboard, Ram, CPU, SSD und GPU…fertig. Und ein paar Ventilatoren. Alle Teile werden inzwischen ganz leicht direkt auf das Board gesteckt. Bei der CPU bissle Wärmeleitpaste und fertig.

Klar das hat man ned mal so in 5 min zusammengesteckt, aber im vergleich zu damals ist das heute schon sehr Plug and play-mäßig. Die Mainboards haben heute sogar alles beschriftet. Und wenn man möchte kann man sich eines der unzähligen YT Videos ansehen.

Die Treiber holt sich Microsoft von alleine und für N-Vidia und Co hat man eigene Updateassistenten die einem automatisch alles installieren was man braucht. Selbst das Bios ist heute (zb bei den MSI-Boards) so nutzerfreundlich wie noch nie. Selbst das Partitionieren der SSD geht heute schon derart watscheneinfach das dies jeder hinbekommt.

Also nein,den selber zu bauen ist ganz easy. Und wenn man ihn selber gebaut hat, weiß man auch gleich wie man mal was austauscht, ohne das man gleich rumtelefonieren muss etc.

Ich hab auch mit Prebuilds angefangen (über Hi-Tech) aber mittlwerweile bau ich die Pcs selber, rüste sie selber nach etc…und allein beim PC meiner Frau habe ich mir damals satte 50% gespart. Da gabs bei Hi-Tech einen um 2000 Euro. Hab mir die Komponenten rausgesucht, hab die HDD (ja die verbauten vor 2 Jahren immer noch HDD) gegen eine SSD gekauft und eine bessere Grafikkarte und einen besseren Prozessor verbaut. Und kam alles in allem auf nicht einmal 1000 Euro. Da ich das alte Gehäuse verwendet habe, habe ich mir da auch nochmal 150 Euro gespart.

Am Ende hatte sie einen PC der etwas bessere Komponenten hatte als der angebotene Prebuild und noch dazu grad mal die Hälfte gekostet hat. Ihre alte HDD habe ich einfach auf die SSD kopiert und die Treiber getauscht…fertig. Das zusammenbauen war super einfach und hat bei mir, bei meinem ersten eigenen Zusammenbau, grad mal 2 Stunden gedauert, und das auch nur weil ich alles 3 oder 4x überprüft hab. Auch die Verkabelung des Netzteiles war, dank Kabelbinder, easy gelöst.

Also nein, ich sehen nicht wo es Vorteile bei Prebuilds geben sollte. Vor 10 Jahren vlt noch, ja, aber heute? War selber überrascht wie einfach das inzwischen alles geht. Man denke mal allein das einbauen einer HDD war damals halt wesentlich komplexer als heute. heute steckst die SSD einfach aufs Mainboard…fertig.

Wer trotzdem prebuilds bestellten will, kann dies ja gerne tun, aber ich empfehle wirklich jedem sich da mal drüber zutrauen. Sich da langsam reinzutrauen. Und Anbieter wie Hi-tech sind zwar super, wirklich, und die waren immer bemüht und freundlich, aber wenn dann mal eine Komponente einen Schaden hat, innerhalb der Garantie dann gehts schon los, da musst den ganzen Rechner einschicken, davor die Diskussion von wegen “bei uns hats aber funktioniert” etc…und man nicht zugeben möchte das man halt ein billiges Netzteil verbaut hat.

Und ja, die Netzteile können ein Problem darstellen, hatte auch zuletzt ein defektes. Hab das dann reklamiert (über Amazon) bekam das Geld zurück und hab eines von einer andere Marke gekauft. viel einfacher als wenn ich den ganzen Rechner, mit allen privaten Daten drauf einschicken muss weil eine Komponente fehlerhaft ist.

am Ende soll es jeder so machen wie er sich damit wohl fühlt, ich empfehle halt jedem sich da keine Angst machen zu lassen, PC-Bau war noch nie so einfach. und man muss ja nicht gleich ein High-End Ungetüm bauen mit 5 GPUs, 3 SSDs und einem Wasserkühlungssystem.

Zuletzt bearbeitet vor 11 Tagen von
lrxg

Dem kann ich zustimmen, es war noch nie so einfach, einen PC zusammenzubauen. Es gibt eigentlich nur noch zwei Fehlerquellen: Zu schwaches Netzteil oder bei der Thermik nicht nachgedacht.

Zuletzt bearbeitet vor 11 Tagen von lrxg
T.M.P.

Was für grossartiges Know-How brauchst du denn um ne Dauerwelle mit Tönung zu machen?
Wahrscheinlich ist es supereinfach – wenn man weiss wie es geht.

Wenn man es aber nicht weiss, fackelt man seiner Frau vielleicht die Haare ab, und der Rest sieht aus wie Wüsten-Tarnfleck.

Genauso ist es mit dem PC-Bau.
Als Kenner weiss man vielleicht gar nicht, was ein Anfänger da alles falsch machen kann.

Wohin zum Beispiel mit den überzähligen Abstandhaltern fürs Mainboard.
Aach, die werden einfach irgendwo reingeschraubt, dann kommen sie nicht weg! Und schon hat man vielleicht nen Kurzschluss.

Grafikkarte einhängen und vorzeitig loslassen, ohne sie abzustützen.

Probleme mit totgeschalteten Anschlüssen, weil die sich die Lanes teilen.

Das Verkratzen des Mainboards, Verbiegen oder Abreissen von Pins oder Bauteilen.

Beschädigen der CPU beim Einbau.

Beschädigen der CPU beim Abnehmen des Kühlers, weil man einfach dran zieht anstatt den vorsichtig zu lockern.

Oder der Klassiker, Bauteile mit statischer Aufladung rösten, weil man sich nicht geerdet hat..

GreyWolf

Ist für mich unfassbar wie offenbar eingefleischte Enthusiasten meinen sie können für die gesamte Bevölkerung entscheiden was leicht ist oder nicht.
Da fehlt jegliche Fähigkeit aus seinem eigenen Gedankenkorsett und seiner eigenen Erfahrung auszusteigen und die Dinge von Außen zu betrachten.

Klassisch.

Als jemand der ebenfalls seit etlichen Jahren PCs selber gebaut hat empfehle ich 99% aller Leute, Freunde, Verwandten Fertig-PCs. Nicht weil die meisten das nicht könnten, sondern weil, es Fehlerpotenzial gibt, die Leute Besseres zu tun haben, ich nicht von jedem erwarten kann sich da reinzudenken und man auch kein Interesse erwarten kann.

Das Beispiel mit der Dauerwelle finde ich großartig gewählt.

Diese egozentrischen Bubble-Menschen die sofort aus der Deckung hervorpreschen um JEDEM zu ihre Leidenschaft näher zu bringen und dann zu klugscheißern, gehen mir wirklich dermaßen auf die Nerven. Unfassbar.

Wlantubbie

Keine Ahnung jeder der behauptet dass es günstiger ist hat keinen Ahnung, es lohnt sich immer selber zu bauen und dafür braucht man mittlerweile keinen Ahnung von. Sie Preise beim bestellen sind teilweises 20% mehr und das bei einem 4k gaming Rechner tut schon weh. Xmp kann jeder aktivieren, genauso wie Software runterladen.

flyhightrypie

Am besten sucht man sich einen ordentlich Computerladen und lässt sich seinen PC dort einfach zusammen schrauben. Und man bekommt das beste aus allen Welten.

Prebuilds sind in der Regel überteuert und schlecht zusammengestellt.

MSW112

Ich kaufe für meine Frau und mich auch nur noch Prebuilds, vorkonfiguriert und dann nach eigenen Wünschen angepasst. Hab 20 Jahre PCs selber geschraubt (damals in den 90ern), und schraube mit meinen Neffen bis heute ihre Rechner zusammen, damit die was dabei lernen.
Nur als “Erwachsener” sind die Prebuilds aus den genannten Gründen einfach die bessere Wahl geworden. Wenn etwas zickt, Gewährleistung abrufen. Bei Selberbau darf ich immer erst herausfinden, woran es lag, macht mir heutzutage keinen Spaß mehr.

Coreleon

Bei den Fertigen PC sehe ich das Problem das die Hersteller sich da zurückentwickeln. Da werden proprietäre Boards verbaut, Nur ein RAM Riegel verbaut, das BIOS gelocked (hier gerne mit HW Lock, anderen RAM einbauen? Nur mit dem von der Hersteller Seite mit saftigen Aufschlag). Netzteile und auch MB Anschlüsse weichen von den Standards ab und lassen sich nicht ersetzen.
Also billiger sind die Systeme auch nicht aber verstehe wenn man da keine Lust zu hat die ganzen Teile rauszusuchen und die dann noch zu verbauen. Allerdings haben die Fertig PC in den letzten Jahren massiv abgebaut und wenn es blöd läuft und da was kaputt geht kann man da weite Teile vom System neu kaufen weil die Hersteller da gewollte Obsoleszenzen einbauen.

Würde da zumindest von HP, Dell und Lenovo die Finger lassen, das sind derzeit so die Profis darin ihre Systeme so zu verdrehen das man da ja wenig austauschen kann.

EliazVance

In der Regel kauft man so einen PC ja auch nicht irgendwo bei Otto oder Netto.
Bei Mifcom, One und Co kann man die einzelnen Komponenten den eigenen Bedürfnissen anpassen, wenn man das möchte. Am Ende bekommt man einen hervorragend verbauten und getesteten Rechner.

Coreleon

Naja die 3 Hersteller die da genannt hab gehören mit zu den größten mit eigenen Gaming Serien und haben die letzten Monate einige Hersteller getestet für die Entwicklung.
Da bekommst graue Haare was die da für Schrott verbauen und die Systeme lagen so jenseits der 5000€. Hier halt von Workstations, Gaming PC usw. war alles mit dabei.

System Integratoren haben wir auch einige getestet und da war es häufig so das halt CPU, RAM, GPU das Zugpferd waren und alles andere war entweder das günstigste was finden kannst oder schlicht no name Schrott.

Schaust die dann die Markt Preise an sind die Systeme dann tatsächlich rund 30% teurer als wenn die selbst montierst. Klar die müssen deren Leute halt auch bezahlen aber als Kunde muss man sich das dann schon überlegen.

Auch die Kühlung ist ein massives Problem, das liegt zum einen an den Towern die mies konstruiert sind als auch an den Lüftern (no name) und auch gerne an den billigsten CPU Kühlern die finden kannst. Eine 120er AIO für einen Gen 13 i9 ist halt auch ein Witz und sieht man erschreckend oft.
Da kochen sich die Systeme schon im Leerlauf tot, da muss man dann nochmal Zeit/Geld drauf werfen um dann die Temp in ein erträglichen Bereich zu bekommen. Bei AW Gehäusen kannst das praktisch vergessen und auch andere Gehäuse sind echt eine Hitzefalle und aus der Zeit gefallen.

Das war mal echt besser, keine Ahnung woran das liegt das sich die Branche in die Richtung bewegt aber ist derzeit fürchterlich. Dabei habe ich noch nicht mal von Nootebooks angefangen. Die kannst derzeit überhaupt nicht kaufen, das ist next level bullshit.

Bravestarr1701

Es gibt sicher etliche Hersteller, bei der das zutrifft was du meinst, es gibt aber auch genug gute Händler die gute Ware anbieten. Allerdings rate ich jedem, sich einen Händler zu suchen, wo man sich den PC zusammen bauen lassen nach den eigenen wünschen und Komponenten. Von fertigen PC’s würde ich die Finger lassen, denn mit 98% Garantie wird dann immer an irgendwas gespart was man nicht möchte. Oft wird dann nur mit der Grafikkarte oder der CPU geblendet, bei SSDS, Motherboard, Ram, Netzteilen, bekommt man dann meist nur Schrott, zumindest sollte man als Gamer die Finger davon lassen. Es gibt auch Händler, wo man zwar konfigurieren kann, die Auswahl an Motherboards, Grakas, etc. sind aber dann stark begrenzt und man bekommt dann auch nicht immer was richtig gutes.
Wenn dann nur Händler nehmen wo man frei auswählen kann. Setzt allerdings voraus, dass man sich mit der Hardware ein wenig beschäftigt und weiß was gut ist und was nicht und was man ausgeben möchte.
Ich kann für sowas Alternate empfehlen, meinen letzten PC habe ich mir auch dort zusammenbauen lassen und das obwohl ich selbst dort über 22 Jahre selber PC’s für Kunden gebaut habe (und auch repariert) denn jeder der ein wenig Erfahrung mit PC’s hat, weiß, dass nicht immer jedes Teil gut mit anderen harmoniert, dass können die besten Teile sein, manchmal zwickt es trotzdem. Das liegt daran, dass nicht jeder Ram Riegel exakt gleich ist wie der andere. Der eine funktioniert tadellos und ein anderer der exakt gleich ist, muckt. Hat man öfter als man denkt. Verhält sich mit dem Motherboard auch öfters mal so. Zugegeben, heutzutage ist das weniger als noch in den 90er anfang 2000 aber es kommt oft genug vor und hier kommt dann das Argument des Autors zum tragen dem ich voll zustimme. Das System wird bei solchen Händlern generell nach dem zusammenbauen getestet und meistens von 2 unabhängigen Technikern gecheckt bevor es das Haus verlässt.
Wenn die Kiste daheim ankommt, dann kann man zu 99% direkt loslegen sich sein Windows zu installieren oder was auch immer und muss nicht in einem Garantiefall erstmal 2-4 Wochen auf neue Teile warten und hat nicht den Stress vorher zu suchen, was gerade nicht läuft.
Allerdings ist dadurch ein PC dann um die 200€ teurer, für Zusammenbau und Testlauf (Alternate) hast aber dann keinen Stress und noch alles gut verkabelt. Unterschiede zum Selbstbau gibt es keine.

Aber bitte lieber PC Freunde, wenn ihr nicht nur eine bessere Schreibmaschine wollt womit man bissl im Internet surfen und paar Videos mit gucken kann, lasst die Finger von Fertig PC’s aus Supermärkten oder irgendwelchen IT Firmen, denn egal wie gut ihr Name ist, nach Grafikkarte oder CPU, hast du wirklich nur Müll in den Kisten.
Viele kennen sicher Caseking.de oder haben was von der 8auer (Roman) gehört und obwohl er mit Caseking zusammenarbeitet und auch Konfigurationen (die keiner bezahlen kann) anbietet sind dort Fertig PC’s Schrott bzw. wenn es preislich Top klingt, wurden viele billige Teile eingebaut, schon paarmal getestet.

Coreleon

Sind halt aber System Integratoren, da musst halt schon eine Idee haben was da in die Kiste soll.
Da werden ja die DIY Komponenten verbaut, ob man das Geld dafür ausgeben möchte für die Montage muss jeder selbst wissen aber haben auch hier ziemliche Abgründe gesehen. Bei einem recht bekannten wurde u.a. vergessen die Schutzfolie vom AIO Kühlkörper zu entfernen. Wie da beim “Systemcheck” die 55°C erreicht worden sein sollen erschließt sich mir nicht.
Wir haben dann noch so Sachen wie den klassischen “Blumendraht” zum binden der Kabel, was in zumindest De schlicht verboten ist, besonders wenn man das System so verkauft. Heißkleber um Stecker auf dem MB zu fixieren, GPU im falschen Slot, genauso wie der RAM usw. usw. da hab ich dann halt auch irgendwann kein Verständnis mehr weil das schlicht pfusch ist.

Häufiger kaufen sich die Leute halt sowas wie diese Aldi PC oder aber auch andere fertige Rechner und haben dann einen Haufen Probleme mit denen. Das ist sogar unabhängig vom Preis, wenn mir da insbesondere Dell & HP anschaue sind das mit die schlimmsten Rechner auf dem Markt.
Hier erstmal grundsätzlich, wenn die Front dicht ist, lasst die Finger davon!
Es werden halt gerne Tower recycled die für sowas wie nen gen 9 i5 noch okay waren aber mit den aktuellen CPU kochen die sich kaputt. Da ist der Airflow 0 und wenn dann noch son Box Kühler drauf kommt ist der Rechner im Leerlauf am throttlen. Damit kriegt man aber die derzeitigen CPU nicht mehr hinreichend gekühlt, die Lager Bestände will man aber natürlich noch loswerden also wird das Zeug verkauft.

Preislich ist das sone Sache, bis so midrange, was sich massenhaft verkauft sind so Systeme günstiger und werden mit höherer Hardware dann immer teurer. Bei Dell waren wir bei glaub hmm ~27% Aufschlag, wenn man sich nur CPU/GPU/RAM/M2 anschaut, HP war Spitzenreiter mit glaub 52% ? im Vergleich zum DIY System.
Den Aufschlag für Montage, mit Proprietären Teilen, die nicht mal tauschen kannst + schlechterer Kühlung, Bloatware und im Fall von HP Hardware locks.

Ufff sehe ich überhaupt nicht. Das ist schlicht abzocke und das war halt mal deutlich besser.

T.M.P.

Ich nehme an, die Mehrheit der Leute hat nicht genug Know-How, um sich einen PC selbst gut zusammenzustellen und sicher zusammenzubauen. Und das ist ja auch ok.
Sich dieses Wissen anzueignen dauert auch seine Zeit. Zeit die man genauso gut in Überstunden stecken kann, um sich dann einen Fertig-PC zu kaufen.^^

Und heutzutage gibt es schöne Fertig-PC. Nur von den Billiggeräten mit No-Name-Netzteilen und billigsten Mainboards würde ich Abstand nehmen..

Als Bastler bin ich aber bei meinem letzten Upgrade wegen eines defekten Mainboards sehr viel günstiger davongekommen.
Neues Mainboard, neue CPU und das wars. Wesentlich billiger als ein kompletter Neukauf. =)

painlesscookie

Ich habe schon fertige PC´s gekauft, aber die meisten selber zusammen gebaut, da ich doch meistens Komponenten in den neuen übernommen habe.

Für mich hat das zusammenbauen eine beruhigende Wirkung.

Akuma

Bedingt durch die absurden Preise für Grafikkarten würde ich derzeit auch eher zu fertigen Setups neigen.

Wobei bei mir auch dazu kommt, das ich derzeit einfach keinen Rechner selbst zusammenbauen will und mir die Lust fehlt😅

Ich werde den nächsten Rechner schön konfigurieren und dann bestellen. So das ich mich nur noch um Win11 kümmern muss und ggf. 1 oder 2 ssds vom aktuellen in neuen transferieren kann noch.

Matzelord77

ich bin jetzt 47 Jahre, und ja Ahnung sollte man schon haben..logisch! Ich habe erst vor ca. 1 Jahr meinen Pc wieder mit Upgrades versorgt. Für mich hat es viele Gründe, zum einen möchte ich meinen Big Tower von Chieftec weiter nutzen, und zum anderen wähle ich meine Komponenten immer selbst aus…sicher kann ich das auch von einem Fachladen machen lassen. Aber das ist einfach son Spassding, was ich halt schon gemacht habe seitdem ich k.a 16/17 gewesen bin 🙂 und das lass ich mir heute auch nicht nehmen 🙂 es macht einfach Spass

Sayfty

Wie oft kommt es denn vor, dass man einen neuen PC kauft? Ich bin jetzt 32 Jahre alt und hab in meiner Laufbahn drei PCs gekauft. Zwei davon waren Fertig-PCs und einer ein Aufrüst-PC mit Ryzen 1600. Den hab ich jetzt immer noch aber mit Ryzen 5600 und neuer Grafikkarte.
Von komplett auf würde ich auch keinen PC bauen aber generell kommt das so wenig oft vor, dass ich mir da noch nie Gedanken drüber gemacht hab?

quakm

Ist das aufrüsten seines PC auch nicht irgendwie zu einem “Wahn” geworden? 😅 Zumindest in meiner Bubble habe ich oft beobachtet, dass die Leute die neuste Grafikkarte und den besten Prozessor kaufen – aber wofür? Ich verstehe auch nicht so ganz, wie es sein kann, dass die neusten Nvidia-Reihen so knapp auf Lager sind, wie viele Leute gibt es wirklich, die die Leistung so enorm ausreizen, dass man die neuste Grafikkarte in der Ti-Variante brauch?

Sayfty

Bin leider der einzige in meinem Bekanntenkreis der PC spielt, der Rest spielt Konsole.
Ich hab immer dann aufgerüstet/ausgetauscht wenn ich die Auflösung runterschrauben musste. Das war z.B. bei PUBG mit meiner AMD 270 so und, wenn ich mich richtig erinnere, bei Battlefield 3 mit meiner Nvidia 8600.

Coreleon

Sind halt viele auf die fps Propaganda reingefallen, wenn die da im Overlay keine 100+fps sehen muss direkt eine neue Grafikarte her. Dabei würden die wohl tatsächlich keinen Unterschied sehen zwischen 60,100, 200 fps. Die Synthetischen Benchmarks tragen dann auch ihren Teil dazu bei, wobei die aber für die real performance wertlos sind und das vom Spiel abhängt.

Da überkaufen sich die Leute bei den Teilen und so die Liga 4080/90 / 7900 xtx ist was für 4k Ultra Gaming. Da gehört dann aber auch ein brauchbarer Monitor dazu der schnell mal 1000, 1500€ + kostet und da ist die Optimierung der meisten Spiele schlicht schlampig.
Wenn man das Geld übrig hat, go for it aber wenn nicht tut das halt was günstigeres genauso und sieht nun nicht so viel schlechter aus als das einem die Augen bluten.

Naix

Also ich merk ein deutlichen unterschied ob ein Game mit 60 oder 120FPS läuft,es ist deutlich smoother,direkter und klarer.

Passende Hz natürlich vorrausgesetzt.

Das würde ich save auch im Blindtest rausfiltern.
Allein aufm Desktop.

Ich merk das sogar bei mein Phone,wenn ich dann mal wieder ne 60Hz krücke in der hand habe denk ich das sei kaputt weil es unendlich ruckelig ist.

Nur weil manche kein unterschied merken oder garnicht erst kenne,ist das keine propaganda..

Ich merke sogar auf 240Hz nochmal ein sprung,dann ist aber auch bei mir ende,bei 360Hz+ muss ich mich dann geschlagen geben.

Und UHD 120Hz gibts schon für unter 500Euro…..

Also nix mehr mit 1000-1500 ausser man will OLED.

Und sogut wie jedes Spiel die letzten Jahre unterstützt UHD ohne Prob,da ist nix mehr “schlampig”

Und doch wenn man UHD gewohnt ist bluten einen bei alles drunter die Augen:)

Zuletzt bearbeitet vor 11 Tagen von Naix
Coreleon

Dann solltest dich definitiv bei der NASA bewerben da das nicht möglich ist. Das was da siehst sind dann die 1% lows die darunter fallen. Dann stockt das halt, das ist auch der Grund warum hohe FPS willst damit die drops bei Effekten noch darüber bleiben. Die Wette das man das sehen kann hat jeder gegen mich verloren, fps cap rein und konnte keiner auseinanderhalten. Es ist schlicht physisch nicht möglich und Kinofilme haben z.B. 24 fps, 96 fps bei fulldome Kinos.

Klar kannst dir so Monitore kaufen und hast dann das ganze Paket von tearing, ghosting und derlei. Die sind einfach Mist, haben hier bestimmt 50stk von sowas rumstehen die will keiner haben.

“Unterstützt” joah aber dann schau mal in die Tech Foren was da los ist, da hast stuttering mit 4090 Systemen weil die Optimierung grauenhaft ist. Remnant 2 sackt gerne unter 20fps ab weil da Treiber Probleme haben. Lord of the Fallen ist noch deutlich schlimmer, DD2 säuft das Spiel mit Intel CPU ab TWIII hat GPU Cache Probleme usw usw usw da hast halt deutlich was verpasst.

Und ja hab ein 4k System, sogar mehrere da die für CAD brauche, für gaming ist das halt eher nice to have aber schlicht overkill. Da haben die HW Hersteller natürlich ein Interesse dran das alle 2j eine neue GPU kaufst und tun alles dafür.
Wenn da mitgehen willst cool, also ich setz das von der Steuer ab und ist mir so gesehen egal was das Zeug kostet, andere können das halt nicht.

Naix

Nein,was erzählst du hier?

Was hat das eine mit dem anderen zu tuen?

Ja deshalb sind 24FPS Filme so ruckelig,zieht dir mal ein 60FPS film rein,und sag da nochmal du siehst da kein unterschied.

Die bilder werden bei nehr Hz deutlich öfters refresht,die sicht und merkbaren unterschiede hab ich dir schon genannt.
Da gibts auch unendliche Tests die das auch noch so zeigen das jeder blinde das erkennt.

Du bist wohl von der Fraktion “mehr als 24FPS kann der Mensch nicht wahrnehmen”

Das wurde schon 1000x wiederlegt.

Und das es nur Bananenspiele noch gibt hat kaum was mit der Auflösung zu tuen,die drops haste auch in jeder anderen erdenklichen Auflösung.

Ich will mich hier nicht streiten,aber du kannst ja dein Moni mal auf 30Hz stellen…

Würdest so noch zocken/surfen /arbeiten mit!?

Wenn ja glückwunscht sparste noch Geld und Strom.

Aber andere können das nicht mal mehr mit 60Hz.

Zuletzt bearbeitet vor 10 Tagen von Naix
Coreleon

Das hat was mit motion tracking zu tun, du mischst da Sachen aufeinander und da wurde nix widerlegt weil das schlicht Biologie ist.
Hier hast eine Liste aller Filme mit 48/60 fps:
https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_films_with_high_frame_rates
Das wars, gibt ganze zwei (2) in 4k. Ich weiß nicht was da gesehen haben willst aber wenn waren das Filme von der Liste.
Hz sind auch nicht gleich Fps die hängen zusammen aber sind nicht das selbe, Fps ist die Anzahl an Bildern welche die GPU rendern und ausgeben kann, Hz ist das was der Monitor darstellen kann, liegen die fps von der GPU über den Hz vom Monitor hast tearing, dafür gibt es sowas wie v-sync.

Und das hat bei den Spielen eine menge mit der Auflösung zu tun, upscaling ist so das Zugpferd der aktuellen GPU Gen also errrrrm… da kannst mal einige Titel mit der roh raster Leistung auf 4k laufen lassen, da schmieren viele schlicht ab mit driver time out oder kochst die GPU.

Naix

Ist gut,du würfelst hier alles durcheinander.

Es gibt auch ausser die üblichen filme high FPS material.

Und natürlich ist das wiederlegt,nur weil du kein unterschied zwischen 60FPS/Hz und 120FPS/Hz sehen und fühlen kannst/willst da kann ich und viele andere nix für.

Das schaltzeiten/klarheit,lag und smoothheit deutlich besser ist bei high refresh kannste auch jedem test entnehmen.

Ka wie man da noch heut sowas schreiben kann.

Wahrscheinlich siehste zwischen OLED und LCD auch kein unterschied und ist für dich nur propaganda..

Im dem sinne ist das für mich hier jetzt beendet.

HiveTyrant

Ich denke, der ‘Aufrüstwahn’ war zwischen 2000 und 2010 am schlimmsten, als praktisch 2-3x im Jahr wirklich massive Verbesserungen kamen, vor allem durch feinere Strukturen (trotz selber ‘Nm’ Grösse. Einfach nur durch genauere Belichtung) oder besser beherrschter Produktion, wodurch man die späteren Modelle dann manchmal einfach nur mit anderem Package unter neuer Modellnummer verkaufen konnte.
Mittlerweile sind wir durch die Grenzen der Physik im konventionellen Bereich halt ziemlich am Limit.

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