Overwatch: Balancepatch nerft Bastion und Torbjörn

Bei Overwatch gab es den ersten größeren Balancepatch, der zwei Charaktere deutlich abgeschwächt hat. Den beiden Fans von Geschütztürmen, Torbjörn und Bastion, ging es an den Kragen.

Die Zeit von “Turretwatch” ist vorbei

Seit rund zwei Wochen können alle Spieler, die bereits einen Betazugang erhalten haben, sich wieder in Blizzards Heldenshooter Overwatch tummeln. Es gab zahlreiche Neuerungen, wie etwa einen neuen Spielmodus oder das Fortschrittssystem, was die Spieler langfristig bei Laune halten sollte. Doch der Spielspaß hielt für die meisten nicht sonderlich lange an, denn zwei Charaktere schienen schier unbesiegbar.

Torbjörn und Bastion sorgten dafür, dass das Overwatch von den Testern kurzerhand in “Turretwatch” umbenannt wurde, denn für das verteidigende Team reichte oft eine simple Strategie aus: so viele Bastions und Torbjörns mitbringen, wie nur möglich.

Overwatch Torbjorn Screenshot

Der Zwerg Torbjörn kann ein Geschütz platzieren, das im Alleingang viele Helden auseinandernehmen kann – und das oft aus Reichweiten, in denen man sich nicht einmal wehren kann.

Der Roboter (oder “Omnic”) Bastion kann sich gar selbst in ein Geschütz verwandeln, wird dabei stationär, erhält einen dicken Rüstungsbonus kann sich dabei selbst noch heilen.

Blizzard hat diesen beiden Helden jetzt einen Riegel vorgeschoben und einige Balanceänderungen vorgenommen. Anstatt aber “nur” zu nerfen hat man die Charaktere an anderer Stelle verbessert und möchte nun schauen, wie sich die Änderungen auswirken.

Für Torbjörn ändert sich Folgendes:

  • Das Geschütz verursacht nur noch 14 Schaden pro Schuss (vorher 16).
  • Jeder Hammerschlag repariert das Geschütz nur noch um 50 Lebenspunkte (vorher 100).
  • Die Bolzenkanone hat nur noch 18 Schuss (vorher 20), dafür verbraucht der alternative Feuermodus nur noch 3 Munition (anstatt 5).
Overwatch Bastion

Bei Bastion stehen diese Änderungen an:

  • Die Streuung der Waffe von Konfiguration: Aufklärer wurde um 25% reduziert.
  • Konfiguration: Geschütz gewährt nun keine Bonusrüstung mehr, dafür wurde der Schaden in diesem Modus erhöht.

Nach einigen Partien mit diesen Änderungen fühlt sich das Spiel wieder deutlich spannender an. Die Zeit von “Turretwatch” ist wohl vorbei – vorerst.


Weitere Informationen zum Spiel, wie etwa unseren Ersteindruck, findet Ihr auf der Overwatch-Themenseite.

Quelle(n): eu.battle.net
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Grokdan

Ich hab die änderungen am weekend kaum bemerkt. Beide chars sind immernoch sehr stark und man wird gefühlt instant aus den latschen gehauen wenn man um ne ecke kommt und da n turret oder n bastion steht

Plague1992

Ist halt eines der Nachteile bei einem MOBA mit jederzeit änderbaren unlimitierten Helden. Sich für jede einzelne Situation dementsprechend ziemlich schnell und einfach anzupassen, wirkt ein wenig an der Hand geführt. Fehler werden kaum bestraft, Entscheidungen haben selten tiefgreifende Folgen oder eher jangfristige. Der Spieler passt sich nicht mehr der jeweiligen Situation an, sondern nimmt einfach den Helden der gerade am besten ist ( Zwar auch ne Art Anpassung, aber nicht das was ich meine 😛 ). Wo bleibt der Reiz wenn die Meta eigentlich als logische Konsequenz zieht -> du musst grad deffen? Dann pick den besten Verteidiger, am besten 5x … “aw you dont say?”

Fail0hr

Wichtige Änderung an Torbjörn, die nicht in den Patchnotes stand:
Das Turret braucht jetzt etwa 0,5 Sekunden zum Zielen, außerdem ist es nicht mehr so “aimbottig” (kann man das so sagen?^^) wie vorher.
Dadurch lässt sich das Turret jetzt als Sniper zuverlässig ausschalten, sofern man eine Deckung hat, hinter die man zwischen den Schüssen huschen kann.

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