Der ehemalige Twitch-Streamer Ludwig Ahgren (27) ist mittlerweile ein erfolgreicher YouTuber. Sein Vermögen wird auf etwa 7 Millionen US-Dollar geschätzt. Doch das war nicht immer so, früher musste der 27-Jährige ganz normal arbeiten. Nun teilte er die Geschichte, wie sein Job bei Snapchat zu einem abrupten Ende kam.
Was ist das für eine Geschichte? In einem Stream aus dem vergangenen Jahr erzählte Ludwig, dass er früher für den Messaging-Dienst Snapchat gearbeitet habe. Das sei cool gewesen, allerdings habe er viel geklaut – er glaube aber nicht, dass er deshalb gefeuert worden sei.
Kürzlich teilte er die Geschichte erneut auf seinem YouTube-Kanal.
Ludwig nahm sich gerne mal „Arbeit“ mit nach Hause
Was stellte Ludwig an? Wie der YouTuber berichtet, stellte Snapchat seinen Mitarbeitern kostenfreie Snacks und Getränke zur Verfügung, wie sich das für ein cooles Tech-Unternehmen eben so gehört. Für ihn sei das seine einzige Nahrungsquelle gewesen, so pleite war er – seiner Kollegin Amouranth ging es da besser.
Jeden Freitag brachte ich zwei wiederverwendbare Tüten von Trader Joe’s ins Snapchat-Hauptquartier und füllte sie bis zum Rand auf – direkt um Mitternacht, damit ich wusste, dass niemand im Büro war. Dann nahm ich sie fürs Wochenende mit nachhause.
Insbesondere die kleinen roten Käse-Stückchen von Babybel hatten es ihm wohl angetan. Ludwig versorgte sich aber auch mit Kokoswasser, Wasser mit Fruchtgeschmack und reichlich Energy-Drinks – um die ganze Nacht durcharbeiten zu können natürlich. Ob er mit der Geschichte wohl auch seinen eigenen Energy-Drink bekommen kann?
Laut dem Streamer sei das kein Stehlen gewesen: Hätte er die Lebensmittel im Büro konsumiert, wäre es ja in Ordnung gewesen, also könne er sie ja wohl mitnehmen, wenn er zu Hause arbeitet. Gut, vielleicht habe er ein bisschen was zusätzlich mitgenommen, fügt er hinzu. Den Ausschnitt haben wir euch hier eingebunden:
Wie ging die Sache aus? Der Streamer erzählt, man sei ihm irgendwann auf die Schliche gekommen. Man hätte ihm gesagt, er habe sich Ware im Wert von 2.500 US-Dollar (heute ungefähr 2.300 €) genommen. Kurz darauf sei er dann entlassen worden – er fände allerdings nicht, dass das fair gewesen sei.
Mittlerweile dürfte Ludwig derartige Aktionen wohl kaum noch nötig haben. Mit seinen mehr als 4,7 Millionen Abonnenten ist er auf YouTube erfolgreich. Mit seinen besonderen Events erreicht der Streamer auch mal mehrere Hunderttausend Zuschauer:
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Ein weiteres Exemplar aus der Kategorie ‘echtes Vorbild’
Also er hat bei Snapchat für lau gearbeitet? Und dass dann sogar noch in seiner Freizeit… Ja seems legit… *handstirnklatschemoji
Also ich hab auch schon Situationen gehabt, wo man wenig Kohle hatte und die Tage gezählt hat. Aber gar kein Geld für irgendein Essen? Das ergibt keinen Sinn.
Unfair? Er hat seinen Arbeitgeber um Waren für $2500 bestohlen und nennt die Kündigung nicht fair. Ich finde das schon dreist.
Natürlich eine miese Situation, wenn man kein Geld für Essen hat. Aber er hat einfach übertrieben. Weniger wäre vielleicht nicht aufgefallen oder auch nicht so ein Problem gewesen