„Arbeite du doch härter!“ LoL-Profi gibt mit Gehalt an, kriegt Ärger dafür

Ein Spieler des populären MOBA League of Legends (LoL) hat versucht, einen Zuschauer mit seinem Gehalt zum Schweigen zu bringen. Dafür gibt’s jetzt einen offiziellen Klapps auf die Finger.

Der südkoreanische Profi Jun-sik „Bang“ Bae spielt für das Top-Team SK Telekom T1. Dort spielt auch der legendäre „Faker“, der sich auf die Position in der Mitte spezialisiert hat.

Nimm dir mal ein Beispiel an Faker

Bang ist der Starting AD-Carry von SK Telekom T1. Als AD-Carry gelten LoL-Helden wie Ezreal, Ashe oder Varus. Bang ist 21 Jahre alt.

Wie viele der Top-Spieler streamt Bang auf der Plattform Twitch. In einem LoL-Stream im Februar 2017 flog ein Kommentar rein, der sagte: „Hey, Faker hat gerade eine Spende von einer Millionen koreanischen Won bekommen. Arbeite härter.“ Das sind etwa 750€.

League of Legends

Arbeite du doch härter!

Bang hat sich über den Kommentar so geärgert, dass er den, der das geschrieben hat, aus dem Stream geworfen und danach gesagt hat: „Mein Gehalt wäre höher als das, was hundert von deiner Sorte zusammen aufbringen können. Du solltest deinen eigenen Rat beherzigen. Arbeite du doch härter.“

Zwar hat sich Bang im Juli für diesen Kommentar entschuldigt. Der stehe in einem größeren Zusammenhang. Er hatte den Twitch-Chat vorher schon gebeten, ihn nicht zu provozieren. Er sei keine geduldige Person, sondern gerade aus. Aber wenn er da Leuten wehgetan hat, tue es ihm leid und in Zukunft wolle er versuchen, reifer zu sein.

Das LoL-Komitee von Südkorea hat trotzdem ein Verfahren gegen ihn eingeleitet.

Wegen des Verfahrens wurden Bang und sein Team SK Telecom T1 nun „verwarnt.“ Die Verwarnung an sich ist noch nichts Schlimmes, aber wenn sie noch eine bekommen, verlieren sie Punkte in der koreanischen Rangliste.

lol academy

Die Community sieht diese Verwarnung kritisch. Viele finden, dass sich Bang da nichts zu schulden hat kommen lassen.

Vielleicht war bei der Aktion auch etwas Eifersucht im Spiel – grad bei so einem jungen Profi. Immerhin steht jeder bei SK Telekom T1 ein bisschen im Schatten von Faker. Denn der ist schließlich Gott:

League of Legends: LoL-Gott startet Stream auf Twitch, bricht Zuschauerrekorde

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Quelle(n): invenglobalkotaku
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