Nach 15 Jahren habe ich wieder mein erstes MMORPG gespielt und es sofort bereut

Im Februar 2007 erschien das MMORPG Last Chaos. MeinMMO-Autor Mark Sellner war bereits in der Beta dabei und kehrt nun, 15 Jahre später, in sein allererstes MMORPG zurück – und bereut es direkt.

Für die Zeit zwischen den Jahren nehmen sich die allermeisten Gamer ein Spiel vor, was sie schon lange auf der Liste stehen haben und nun endlich die Zeit haben, es zu zocken. Da ich aber gerade nichts zu tun habe, außer auf den Release von Lost Ark zu warten, und die meisten MMORPGs auf dem Markt schon gespielt habe, habe ich etwas komplett verrücktes getan: Ich habe Last Chaos installiert.

Das MMORPG habe ich etwa 2007 zum Release in Asien gezockt. Nun bin ich nach knapp 15 Jahren wieder dahin zurückgekehrt, wo alles angefangen hat. Mein erstes MMORPG überhaupt. Wie fühlt es sich an, das Spiel 15 Jahre später nochmal zu entdecken?

Last Chaos ist ein MMORPG, von dem ich mich wundere, dass es überhaupt noch läuft. Derzeit vertreibt Gamigo das Spiel bei uns und Aeria Games ist für die USA zuständig. Das erste Mal Kontakt mit dem Spiel hatte ich aber noch lange bevor es eine deutsche oder amerikanische Version des Games gab.

Ich erinnere mich nur dunkel, denn ich müsste damals 10 oder 11 Jahre alt gewesen sein, als mein Onkel begeistert zu meinem Vater kam und ihm sagte, er habe da ein total geiles neues Spiel gefunden. Es hieß Last Chaos und weil ich damals keinen eigenen PC hatte, verbrachte ich Stunden damit, Papa einfach nur beim Spielen zuzusehen.

Damals lief das Spiel nur mit einem Fan-Patch auf Englisch und die Server standen, sofern ich mich richtig erinnere, in Malaysia. Entsprechend gut war auch die Verbindung und der Ping. Tools wie ExitLag vermisste man 2006 noch schmerzlich.

Nachdem mein Vater irgendwann so genervt davon war, dass ich ständig beim Zocken hinter ihm stand und ich lange genug gebettelt habe, bekam ich zu Weihnachten dann meinen ersten PC geschenkt. Er hatte Last Chaos Malaysia inklusive dem englischen Sprach-Patch vorinstalliert.

Das half mir nur wenig, weil Englisch konnte ich mit 11 auch nicht. Aber ich habe mich gefreut wie ein Schneekönig.

Ungefähr so sah das Game übrigens damals aus:

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Last Chaos verband ich also sehr lange mit sehr positiven Erinnerungen. An meine ersten eigenen Schritte in MMORPGs, an den ersten Charakter, der langsam Aufstieg und daran, das erste Mal mit Freunden gemeinsam online zu zocken.

Ich habe das Game damals etwa drei Jahre lang gespielt und das stets mit voller Inbrunst für das, rückblickend betrachtet eher durchschnittliche, MMORPG. Als ich in Malaysia schon lange den maximalen Level erreicht hatte, kam dann die Ankündigung, dass Gamigo das Spiel auf Deutsch herausbringen sollte.

Von der deutschen Version habe ich die erste Beta gespielt und nach dem offiziellen Release noch ungefähr 20 Stunden. Irgendwann zwischen 2009 und 2010 habe ich meine Last Chaos-Zeit aber dann endgültig begraben und bin zu anderen MMORPGs weitergezogen. Bis heute.

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Aller Anfang ist Fetch

Bereits der erneute Einstieg in das Spiel gestaltete sich schwieriger als gedacht. Ich lud den Client herunter, welcher sich in 800×600 Auflösung prächtig präsentierte. Nun gut, der wurde wohl seit 2007 auch nicht mehr verändert. Da ich mir sicher war, dass es meinen Account nicht mehr geben würde, wollte ich einen neuen erstellen.

Überrascht stellte ich aber fest, dass mein Konto noch existiert. Ich setzte mein Passwort zurück und erhielt kurz darauf eine E-Mail von Gamigo. Auf Polnisch, im Spam-Ordner. Immerhin dauert es aber nur wenige Minuten, bis ich tatsächlich im Spiel war und loslegen konnte.

Ich erstelle mir einen Charakter, eine Schurkin, die ich schon damals liebte. Die Klassen in dem Titel sind übrigens genderlocked, aber das stört mich persönlich generell wenig. Positiv überrascht war ich davon, dass es mittlerweile deutlich mehr Klassen gibt als damals und sogar eine Art Premium-Klasse.

Den Schattenpriester kann man nämlich nur erstellen, wenn man bereits einen Charakter der Stufe 90 auf dem Account besitzt. Schade, denn gerade der Schattenpriester sah am interessantesten aus.

Der Launcher wirkt heute nicht mehr ganz so hübsch

Nach dem Einloggen empfiehlt mir das Game einen Server, den ich auch so annahm. Außerdem fragt mich Last Chaos, ob ich ein Tutorial spielen möchte. Auch das ist neu, also sage ich natürlich sofort ja und werde in ein Anfänger-Gebiet teleportiert.

Genau dort fing die Enttäuschung über die Wiederkehr an. Nach meiner nostalgischen Freude darüber, dass die Animationen immer noch gleich mies aussehen wie damals und sich selbst an den Sounds nichts geändert hatte, wurde es spannend.

Denn das Tutorial bestand aus einer Hand voll Quests, wie sie schlimmer nicht sein könnten. Als Erstes muss ich 10 junge Füchse töten, anschließend muss ich 10 Füchse töten. Einmal geschafft, darf ich 10 junge Wölfe töten, dann 10 Wölfe, dann 10 alte Wölfe. Ihr erkennt das Schema.

Nach Abschluss dieses Tutorial bin ich ungefähr Level 10 und komme zurück in die Stadt, die übrigens immer noch relativ voll ist. Das Game ist generell noch um einiges belebter als viele neue Spiele. Mit mir reden möchte aber niemand, schade. 

Direkt fällt aber auf, dass die meisten Charaktere, die ich auf meinem Weg treffe, ein enorm hohes Level haben. Andere Low-Level-Noobs wie mich suchte ich vergebens. Ein wenig später bestätigte mir auch ein erfahrener Spieler, dass die meisten User von damals immer noch da und neue Spieler Mangelware sind, doch dazu später mehr.

Positiv fällt aber bereits in den ersten Stunden auf, dass es Quests bis zum Abwinken gibt. Die sind zwar nicht sonderlich abwechslungsreich, halten mich aber beschäftigt. Auch die gesamte User-Interface sieht heutzutage schöner aus und etliche Mechaniken kamen über die Jahre hinzu.

Relativ früh stolpere ich dann sogar in meinen ersten Solo-Dungeon, in dem ich neben einem Haufen Skelette am Ende sogar gegen einen Balrog kämpfen darf. Zu diesem Zeitpunkt ist mein Charakter Stufe 16 und die Kämpfe sind angenehm fordernd. Zu leicht ist das Spiel, zumindest am Anfang, definitiv nicht.

Mit der Zeit wird das questen und grinden jedoch so eintönig, dass ich gar nicht mehr viel dazu zu sagen habe. Ich nehme die immer wieder gleichen Quests an, sammle Geld, welches ich dann für Heiltränke ausgeben muss. Neben Monster-Töten gibt es in dem Game schlichtweg nichts zu tun im Low-Level-Berreich. Deswegen beendete ich meinen Ausflug in Last Chaos mit Level 36 und nach ungefähr vier Stunden. Ich war relativ gelassen, ein wenig ernüchtert vielleicht. Die wahre Enttäuschung folgte dann danach.

Der erste Dungeon beeindruckte mich damals mit seinen Licht-Effekten

Nachhause kommen – in eine hässliche Wohnung

So wollte ich meinen Ausflug nach Last Chaos aber nicht stehen lassen. In Guild Wars 2 hatte ich jüngst wieder Kontakt mit einem Kumpel aufgebaut, mit dem ich bereits vor Jahren in Last Chaos unterwegs war. Er erzählte mir, dass er das MMORPG bis heute aktiv spielt.

Für diesen Artikel war er so nett, mir einen seiner Accounts für eine etwa fünfstündige Spiel-Session zu borgen. Ich hatte also eine Möglichkeit, in das Endgame des alten MMORPGs reinzuschnuppern. Auf dem Account befinden sich eine Schurkin, eine Elfin und ein Schattenpriester auf der maximalen Stufe 190. Sie sind allesamt so perfekt ausgerüstet wie möglich. Nach seinen Angaben stecken auf diesem Account etwa 1.000 Stunden Spielzeit.

Endlich wieder auf einer Schurkin mit Maximalstufe zu spielen fühlte sich für einen Moment wirklich an, wie nachhause kommen. Jedoch musste ich wenig später feststellen, dass die Erinnerungen an das Spiel sehr viel schöner waren, als das Game selbst. 

Umfangreiche Skill-Bäume, verschiedene Attributskombinationen, alternative Waffen auf den meisten Charakteren, alles spielt im Endgame absolut keine Rolle. Die Charaktere, die er mir gab, funktionierten alle drei nach demselben Muster: Angriffs-Geschwindigkeit.

Und zwar so viel davon, dass die Animationen ihren lächerlichen Höhepunkt erreichten. Der Charakter machte ungefähr vier Angriffe in der Zeit einer einzigen Angriffsanimation, das kann einfach nicht gut gehen. Auch, dass ich durch verschiedene Buffs schneller laufen konnte, als auf dem Mount reiten, wirkt albern.

Nun dachte ich, okay, eine Schurkin lässt sich womöglich auch so spielen. Der Schattenpriester, eine Art Dunkel-Elfen-Magier, wird aber sicher mit eindrucksvollen Zaubern um sich werfen. Falsch gedacht. Auch den Schattenpriester spielt man optimal mit 1 bis 2 Skills für Kontrolle und Auto-Attacks auf High-Speed.

Zu meinem größten Erschrecken musste ich außerdem feststellen, dass sich das PvE-Endgame des Spiels in satten 12 Jahren nicht geändert hat. Noch nicht einmal der Ort hat sich geändert. Noch immer prügel ich in der exakt gleichen Pyramide die exakt gleichen Zombies platt und grinde bessere Rüstung. Nur ist jetzt eben alles 100 Level höher als früher.

Hat man einmal die perfekte Rüstung zusammen, gibt es im PvE schlichtweg nichts mehr zu tun. Das wahre Endgame findet also im PvP statt, was mir auch der Kollege bestätigte, der mir den Account überließ. Das PvP des Games funktioniert allerdings bestenfalls rudimentär.

Es gibt regelmäßige Schlachten um eine Burg, bei denen ich leider nicht teilnehmen konnte. Diese scheinen, nach Berichten, das Highlight des Endgames zu sein. Ansonsten beschränkt sich PvP auf Open-World-Player-Kill und eine Arena in einer Stadt, in die man einfach reinläuft und dann für PvP aktiviert wird.

Und das wars. Neben neuen Pets und einer Hand voll neuen Klassen, kamen nicht einmal neue Maps oder Gebiete hinzu. Ich war nicht nur ernüchtert, sondern bitterlich enttäuscht darüber, wie wenig sich ein Spiel in über einem Jahrzehnt weiterentwickeln kann.

Der Schattenpriester startet in Egeha, das gab es schon 2009. Danach kam nur noch ein neues Gebiet hinzu.

“Im Grunde genommen, ist das ganze Spiel irgendwie kaputt”

Im Anschluss an die Session im Endgame unterhielt ich mich noch eine ganze Weile lang mit Timo, eben der Kumpel, der mir den Account zur Verfügung stellte. Insgesamt hat er viele Accounts auf einigen Servern und weit über 10.000 Stunden in das MMORPG investiert. 

Er erzählt mir, dass das Game vor allem darunter leidet, dass es wenig bis keine neuen Spieler gibt. Außerdem hat Last Chaos, ähnlich wie New World zum Start, massive Probleme mit Dupern, die Geld und Items klonen und somit die Wirtschaft im Spiel gegen die Wand fahren.

Außerdem gab es erst vor zwei Wochen eine Server-Zusammenlegung, die ungeschickter nicht hätte laufen können. Denn während auf dem einen Server bereits wirtschaftlich Land-unter war, hielt sich der andere der beiden Server noch wacker. Das führte unweigerlich dazu, dass alle Spieler des zweiten Servers durch die Zusammenlegung plötzlich pleite waren.

Denn Gamigo hat hier nichts angepasst oder ausgeglichen. Während Timo sich mit 4 Milliarden Gold vor dem Transfer noch quasi alles leisten konnte, sind ordentliche Endgame-Items nun plötzlich über 100 Milliarden Gold wert. Die Community ist entsprechend sauer über dieses Vorgehen.

Ebenfalls fragwürdig ist, dass die neuen Pets, der Elefant und der Jaguar, auch erst über den Transfer auf den Server gelangten. Diese gab es vorher nämlich nur auf einem der beiden Server. Die allgemeine Stimmung ist geknickt und viele Spieler haben das Handtuch geworfen, so Timo.

Last Chaos leidet unter anderem auch an massiven Pay2Win-Problemen. Während ich in meinen vier Stunden gerade so Level 36 erreichen konnte, erzählt mir Timo, dass man mit Wissen und genug Geld locker Level 120 in unter 30 Minuten schafft. Wenn er sich richtig reinhängen würde, schafft er das maximale Level in etwa zwei Tagen.

Das macht den kompletten Level-Prozess des Games irgendwie hinfällig, was okay wäre, wenn das PvP genug bieten könnte, aber das tut es ja ebenfalls nicht. Gerade die Stellen, an denen Last Chaos für die zeitlichen Verhältnisse glänzt, nämlich Level-Phase und Solo-Dungeons, sind somit im späteren Spiel völlig irrelevant. Schade.

Die Skelette im Solo-Dungeon setzen euch schon früh ordentlich zu

Die Erinnerungen waren schöner und jetzt sind sie zerstört

Ein Fazit zu ziehen fällt mir an dieser Stelle wirklich schwer, denn Spaß hatte ich in Last Chaos, doch die Gründe dafür sind die falschen. Als neuer Spieler kann ich euch leider nicht empfehlen, in Last Chaos einzusteigen. Dafür gibt es mittlerweile zu viele Spiele, die das gleiche besser machen.

Außerdem ist die Wirtschaft im Spiel so zerstört, dass ihr euch als neuer Spieler schlichtweg niemals die wirklich guten Dinge leisten können werdet. In den ersten Spielstunden ging mein gesamtes Geld für Heiltränke vom NPC drauf. Von neuen Waffen konnte ich da nur träumen.

Als Rückkehrer habt ihr so lange Spaß mit der Nostalgie des Titels, bis ihr hinter die Fassade des Level-Prozesses schaut und sehen könnt, wie kaputt alles ist, was danach kommt. Es ist okay, wenn ihr schauen wollt, wie das Game mittlerweile aussieht, aber für mich persönlich, hätte ich diesen Blick lieber nicht gewagt.

Denn Last Chaos hatte einen guten Platz in meinem Gedächtnis. Viele positive Erinnerungen an ein Spiel, was man besser im Kopf hatte als es ist. Es ist zu lange her, um zu behaupten, dass das Game früher besser war. Vermutlich war es das nicht. Dennoch fühlte es sich in meinem Kopf besser an und genauer dieser Teil ist jetzt weg.

Ich bereue den Ausflug in die Welt von Last Chaos, weil ich gute Erinnerungen durch negative ersetzt habe. Zwar hat es eine Weile lang Spaß gemacht wieder zurück zu sein. Die Orte zu sehen, an denen man vor vielen Jahren viele Stunden lang gegrindet hat, fühlt sich auf eine seltsame Art und Weise vertraut an.

Dennoch muss ich leider sagen, dass es wohl mein letzter Ausflug in das MMORPG war. Ich wünsche allen Spielern, die noch Spaß an dem Game haben, diesen auch weiterhin beizubehalten, doch für mich war es das. Egal, wie gut es damals war und dass ich nur deinetwegen in die Welt der MMORPGs eintauchen konnte – Mach’s gut, Last Chaos. Auf Nimmerwiedersehen.

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Prince

Kenn es von damals noch lange lange her da war Last Chaos Germany noch mit Nexus, Katar etc. Wo der Schattenpriester reinkam war er das absolute Highlight von der Charakterklasse her weil man ihn erst auf Level 90 bekommen hat und Level 90 damals zu werden ohne Geld, Cash etc dauerte etwas. Gute Alte Zeiten gewesen hab letztens nochmal reingeschaut, viel verändert hat sich dort leider nicht. Das Spiel ist einfach Altbacken geworden, schade drum! aber Gamigo ist sowieso eine Firma für sich…

Charmin Flaschet

Erinnert an die “Ja, früher war XY (z. B. WoW) sooo viel besser.” – Blizzard bringt WoW Classic: kaum einer (von den “Früher alles besser!”) spielt’s.

Hab auch so meine MMOs in die ich noch ab und zu einlogge, um dann festzustellen: Hm, doch nicht so geil hier…

Azuuriel

Das Einzige, woran ich mich bei Last Chaos noch erinnere, ist, dass ich damals wie blöd Himmelsperlen gefarmt habe, da man die damals für echt viel Gold verkaufen konnte 😀

Prince

Himmelssteine waren damals auch so ein Ding mit den Plusen der Waffen XD

Gunthar

Hatte Last Chaos angetestet und muss sagen, dass das alte Everquest 1 mehr Tiefgang hatte als LC. Wobei LC immer noch besser ist als gewisse Asia-Grinder wie zB ROHAN.

Incursio

So sehr ich MMORPGs auch geliebt habe. Ich glaube es ist Zeit das Sie verschwinden. Diese ganzen veralteten Zeitgräber machen mir persönlich keinen Spass mehr und frustrieren doch meist nur noch. Und aus der Asche des Alten kann dann vielleicht mal ein modernes MMORPG 2.0 entstehen das meine Lebenszeit auch wieder wert ist.

Todesklinge

Das sieht aus wie Linage 2, meine Güte das waren damals noch Zeiten!
Oder wie Runes of Magic ^^

Ryngha

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass positive Erinnerungen an Spiele, nicht an den Mechaniken oder Inhalten gebunden sind, sondern an den Personen und Erlebnissen (vielleicht noch an den Freiheiten, die einem das Spiel bietet). Ultima Online wsr z.B. eigentlich ein technisch furchtbares Spiel. Es hat mich jedoch wegen vieler cooler Leute lange gehalten. Die vorgezeichneten neuen MMOs, in denen alle nur nach “meta” builds schreien, langweiligen mich leider schnell.

McPhil

Das erinnert mich an Rappelz. Das hab ich auch vor kurzem mal wieder installiert und uiuiui sind die auf Pay2Win umgestiegen. Nicht dass es das nicht schon immer war aber ich hab das Spiel kaum wieder erkannt.

Koronus

Oh ja Rappelz habe ich auch mal gespielt. Würde ich heute nicht mehr.

Nico

naja wenn man so ein beitrag auf meinmmo postet und dann gerade die auswahl trifft um nach 15 jahren ein mmo wieder zu spielen dann hat Herr Sellner was falsch gemacht 😉

Alexander Leitsch

Hm? Was hat er falsch gemacht? Die Aussage verstehe ich nicht

Incursio

Ich denke er meint: Er hat sich das falsche MMORPG ausgesucht

Alexander Leitsch

Das war ja ne bewusste Entscheidung da Mal wieder reinzuschauen

Keragi

Last chaos habe ich nie gespielt, dafür aber Lineage 2 und ich muss sagen manchmal vermisse ich in modernen mmos dieses stupide grinden, man könnte es zwar tun aber die xp ist auf quests fixiert und mobs klatschen bringt leider kaum etwas. Ein feature das verloren gegangen ist.

Alexander Leitsch

BDO hat das perfektioniert 😀

Nico

Nein hat es nicht, BDO ist das mit abstand schlechteste gruppen grinding Spiel, mit wenigen ausnahmen. In Lineage2 gab es auch genügend spots wo du mit kleinen bzw sogar größeren gruppen grinden konntest. Dazu konntest du in Lineage2 mehr als nur xp grinden. zb. in Gruppe mit Spoilerzwerg dann effektiv materialien usw…

Alexander Leitsch

Aber Keragi hat nichts von Gruppen gesagt? Gruppen-Grinding ist an manchen Orten schon möglich und das neue Open World Dungeon verlangt es ja sogar. Aber fürs Solo-Grinden ist BDO ideal.

SoulPhenom

Tja selber schuld wenn man so einen Schrott auch spielt.

N0ma

Das Teil war damals schon veraltet wenn mans mal mit GW1 vergleicht und das kam schon 2005 raus. Die Reduzierung auf Angriffsgeschwindigkeit heisst die Entwickler hatten das Spiel nicht unter Kontrolle, wundert mich das Leute so lange so Murx spielen und dann noch P2W.

Zuletzt bearbeitet vor 10 Tagen von N0ma
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