In den Filmen kommt er zwar nicht vor, dennoch gibt es in der Welt von Herr der Ringe einen extrem mächtigen Gott, der mit seiner Schöpfungskraft große Taten vollbrachte. Dabei erschuf er heilige Wesen, unter anderem einen großen Bösewicht.
Wer ist dieser Gott? In der Welt von Herr der Ringe gibt es zahlreiche mysteriöse und mächtige Wesen. Eru Ilúvatar steht dabei an der Spitze. Er ist der Gott, der für die Schöpfung der Welt und ihrer Bewohner verantwortlich ist.
In den Filmen oder den Büchern, die von Frodo und der Vernichtung des Rings erzählen, tritt Eru Ilúvatar nicht auf. Erst im „Simarillion“, dem Buch, das nach J.R.R. Tolkiens Tod veröffentlicht wurde, wird von diesem Gott erzählt.
Während er durchaus mit den Göttern unserer Welt vergleichbar ist – also etwa jenem des Christentums, Judentums oder Islams – unterscheidet sich die Geschichte der Schöpfung deutlich von bekannten Erzählungen.
Die Erschaffung der Ainur
Wie entstand die Welt? Eru Ilúvatar ist ein Wesen, das ewig ist. Das heißt, der Gott war immer schon da und wird niemals verschwinden. Nur durch die Kraft seiner Gedanken erschuf er die Ainur. Übersetzt heißt das so viel wie „Die Heiligen“. Diese Wesen sind Teil der göttlichen Gedanken, sie sind sehr weise, doch ursprünglich körperlos. Sie unterteilen sich in Valar und Maiar, zu letzteren gehören die Istari, darunter Gandalf.
Den Ainur lehrte Eru Ilúvatar drei musikalische Themen, die sogenannte „Große Musik“. Daraus wurde das Universum, also Ea, geboren. So entstand schließlich auch der Planet Arda, auf dem sich Mittelerde befindet.
Bemerkenswert ist, dass der Gott zwar sehr mächtig war, nach der Schöpfung seiner Welt aber bis auf eine Ausnahme nie direkt ins Geschehen eingriff. Nur beim Untergang des Reichs Númenor gestaltete der Gott die Welt neu.
Anderen Göttern ist Eru Ilúvatar nicht feindlich gesinnt, es ist ihm aber wichtig, an der Spitze der Rangordnung zu stehen. Trotz seiner Rolle in der Welt wird er kaum wo in Mittelerde als großer Gott angebetet und verehrt. Das liegt auch daran, dass Eru Ilúvatar dieser Aspekt des Gott-seins nicht wichtig ist.
Lieber beobachtet er die Wesen seiner Schöpfung und erfreut sich an ihrer Andersartigkeit. Eines davon entwickelte sich zu einem der großen Bösewichte in Mittelerde.
Schlimmer als Sauron
Wer wurde erschaffen? Zu den Ainur gehörte auch Melkor, der später zu Morgoth wurde und Mittererde terrorisierte. Er war der Anfang des Bösen in ganz Arda, was ihn zu einem noch mächtigeren Bösewicht als Sauron werden ließ.
Melkor wurde zwar von Eru Ilúvatar erschaffen, geriet aber in Streit mit dem Gott. Dieser warf seinem Ainur vor, den Frieden zu stören und das Böse in die Welt zu entlassen. Die Harmonie der „Großen Musik“ wurde gestört, weil Melkor selbst Herrscheransprüche hegte und ebenfalls wie ein Gott Schöpfungen hervorbringen wollte.
Weil Eru Ilúvatar dieses Verhalten nicht duldete, führte es zum Bruch zwischen der beiden, und Melkor verließ die Hallen des Gottes. In Mittelerde fand er mächtige Verbündete wie die Riesenspinne Ungoliant.
Melkor ist ein zweifelhafter Teil von Eru Ilúvatars Schöpfung. Andere Wesen wie die Elben, Zwerge oder Menschen, sowie die wunderschöne Flora und Fauna Mittelerdes gehören andererseits zu den Glanzleistungen des Gottes. Besonders die Elben gehören zu den stärksten Wesen in Mittelerde: 9 mächtige Elben aus Herr der Ringe, die es spielend mit Saurons Orks aufnehmen könnten
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Muss hier noch ergänzen:
Die Ainur sind nicht Ausschließlich unterteilt in Valar und Maiar. Es gibt auch noch jene, die bei Ilúvatar blieben und von denen weder Namen noch ihre Anzahl bekannt ist.
Naja….
Also Melkor ist ein Valar.
Sauron ist ein Maiar.
Die Maiar waren die Diener der Valar und weitaus weniger mächtig. Daraus lässt sich schon schließen, dass Sauron keinfalls so mächtig war wie Melkor.
Im übrigen war Sauron zu Beginn ein Diener Aules, eines weiteren Valar, welcher die Zwerge erschaffen hat.
Gandalf (Olorin), Saruman (Curumo) und die anderen Zauberer, sind ebenfalls Maiar.