Mit Highguard wollen die Entwickler von Apex Legends und Titanfall einen neuen Hit landen. MeinMMO-Autor Cedric Holmeier hat den neuen Shooter angespielt und verrät, wie der Ersteindruck ausfällt.
Was ist das für ein Shooter? Highguard beschreibt sich selbst als PvP-Raid-Shooter bei dem man als Spieler in die Rolle eines Revolverhelden, einem sogenannten Wächter, tritt. Dabei tritt man gegen rivalisierende Gruppierungen an, um den sogenannten Schildbrecher einzunehmen und mit ihm die feindliche Basis einzureißen und zu zerstören.
Im Spiel bedeutet das, dass zunächst wie bei Rainbow Six Siege erstmal die eigene Basis und deren Wände verstärkt werden dürfen. Nach 60 Sekunden geht es dann raus aufs Schlachtfeld, das allerdings recht groß ist. Hier gibt es dann rote Kisten für Waffen und blaue Kisten für Ausrüstung. Auch Kristalle und ein Shop für Ausrüstung ist vorhanden.
Nachdem das Team sich ausgerüstet hat und vielleicht sogar schon der erste Kampf hinter dem eigenen Trupp liegt, dreht sich alles um den sogenannten Schildbrecher. Wer ihn in einer Art „Capture the Flag“-Modus einnimmt und zur feindlichen Basis bringt, startet einen Raid.
Das Ziel des Raids ist es, die gegnerischen Bombenspots (3 an der Zahl) zu zerstören und Schaden anzurichten. Sinkt die Basis auf 0 HP, hat das eigene Team das Spiel gewonnen. Doch der Raid ist vorbei, sobald das eigene Team eine gewisse Anzahl von Respawns verbraucht hat. Dann geht es wieder zurück in Phase 2, wo beide Teams Ausrüstung, Waffen und Währung sammeln und Upgrades ausführen.
MeinMMO-Autor Cedric Holmeier hat den Shooter angespielt und teilt seinen ersten Eindruck nach der ersten Runde mit euch.
Hier könnt ihr den Trailer zu Highguard sehen:
Highguard ist jeder Shooter, aber besser
Während vorher kaum etwas über Highguard bekannt war, habe ich mich gleich zum Start in den neuen Shooter gewagt. Dabei hatte ich vorher kaum eine Idee, was mich erwarten wird, für mich klang die Beschreibung wie Overwatch in anders und das sollte sich bestätigen. Schon das deutsche Tutorial ist nicht gerade simpel. Looten, Fähigkeiten, Objectives und dann noch nebenbei Währungen sammeln und tauschen.
Noch vor dem Start meiner ersten Runde habe ich mich kurz durch die 8 verschiedenen Helden geklickt und dann die Aufklärerin Condor gewählt. Ihre Fähigkeiten zeigen Gegner in der Nähe an und sind nicht allzu schwierig, perfekt für mich als Gelegenheitsspieler.
In der Runde war ich dann zunächst überrascht, wie wenig Zeit doch nur für die Befestigung der eigenen Basis bleibt. Nur 60 Sekunden hat man nach dem Ladebildschirm, um gemeinsam mit dem Team die Verbesserungen anzubringen. Das mag für Profis aus Rainbow Sieg Siege genügend Zeit sein, für mich in der ersten Runde aber noch ziemlich stressig.
Mit einigen Sekunden Verspätung ging es dann los zur Looting-Phase, die ich mit wenig Verspätung, aber mit noch weniger meiner Mitspieler begann. Die liefen sofort jeder in eine eigene Richtung, wie man es von Randoms aus dem Internet eben gewohnt ist. Auch die ersten Kämpfe waren eher ein „zu meinen Verbündeten eilen“ als ein koordinierter Kampf.
Das gegnerische Team bestand wohl ausschließlich aus erfahreneren Spielern als ich, denn das Springen und Ducken aus Call of Duty hatten alle hervorragend drauf. Mein Team hingegen glänzte durch den wohl ersten Rage-Quit in Highguard gerade einmal 23 Minuten nach Release.
Dabei muss man dem Spiel zugutehalten, dass alle das Spiel hätten verlassen können, ohne eine Strafe zu kassieren, nachdem uns unser Teammitglied im Stich gelassen hat. Ich und der verbleibende Spieler meines Teams gaben jedoch nicht auf und schafften am Ende sogar ein Comeback. Die Gegner hatten uns fast besiegt, doch durch kluge Ablenkungsmanöver klauten wir dem gegnerischen Team den Schildbrecher und schafften es, ihre Basis erfolgreich zu raiden.
Fazit
Highguard wirkt derzeit wie Apex Legends, Rainbow Six Siege und Overwatch 2 zugleich. Dabei hat das letztere Spiel den geringsten Einfluss, und das Gunplay sowie die Time-To-Kill stammen eher aus Apex Legends. Das, was die 3 Spiele ausmacht und an dem sich Highguard bedient, setzt es meiner Meinung nach noch besser um als die Vorlagen. Darum sage ich auch: Diese 3 Shooter brauche ich jetzt eigentlich nicht mehr.
So ist die Basisverteidigung zwar taktisch aber eher ein Beiwerk als eine rundenentscheidende Wahl mit harten Konsequenzen. Das schnelle Gunplay und Movement samt Bunny Hops, Reittieren, Seilen und viel Action stammt klar aus Apex Legends und wirkt hier noch unbeschwerter, fast wie die Release-Zeit von Apex Legends.
Gleichzeitig muss man betonen, dass das Spiel auch rasant vorbei sein kann, nämlich dann, wenn das eigene Team keine Ahnung hat, was es tut. So ist auch der neueste Shooter von 2026 nicht spielbar, wenn ein Teamkamerad die Runde wegwirft oder alleine Kristalle abbauen geht.
Was mich wiederum fasziniert hat, war der E-Sport-Charakter des Spiels. Es wirkt, als hätten die Entwickler es endlich geschafft, einen Shooter mit taktischer Tiefe zu entwickeln, den Außenstehende auch ohne Verständnis des Spielprinzips beim Zusehen genießen können, während Spieler auf Top-Niveau in Windeseile hunderte Dinge gleichzeitig tun.
Was offen bleibt, ist die Frage nach dem Wohin. Denn durch die Mischung von Taktik und schnellem Gunplay haben die Entwickler tatsächlich ein ganz neues Spielprinzip erschaffen, das für Gelegenheitsspieler aber schnell zur Qual werden kann. Denn ganz intuitiv und gradlinig ist der Spielmodus als Spieler noch nicht.
Ob mit Highguard genauso ein großer Erfolg wie mit Apex Legends gelingt, bleibt fraglich. Dass man vor dem Release kaum Informationen zum Shooter herausgegeben hat, wirkt wie eine geniale Taktik wie damals beim Shadowdrop von Apex Legends, denn das Spiel ist auf den ersten Blick wirklich gut. Schon vor dem Release hat MeinMMO-Experte Dariusz Müller den neuen Shooter unter die Lupe genommen: Montag startet ein kostenloser Shooter von Entwicklern hinter Titanfall 2 – Das wissen wir
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Die Anzahl der sinnlosen Kritiken an dem Spiel sind einfach nur herzzerreißend, das sind dann meistens Leute, die unbedingt DAS perfekte Spiel haben wollen, das ihnen in 5 Sekunden SOFORT gefallen muss, und wenn es das nicht tut, statt sich inhaltlich oder spielerisch mal genauer damit auseinanderzusetzen, hagelt es unfachmännische Kritik von, zumeist, Kindern, die einfach nur ernst genommen werden wollen, aber einfach keine Ahnung von dem haben, was sie da von sich geben. Ich habe solch lächerliche Kritiken gelesen, das es schon fast erbärmlich wirkt. Die jungen Generationen sind zu sehr verwöhnt worden und genießen es, ihren Frust maßlos an allem auszulassen, statt sich mal Zeit zu lassen und über ihr Tun nachzudenken. Schade, dass ein Spiel mit IMMENSEN Potenzial in der Zukunft, direkt derart bombardiert wird – und das häufig wahl-, geschmack- und maßlos. Sehr schade! Freut mich, dass das Team von Mein MMO diesem Abwärtstrend nicht folgt, sondern sachlich und doch auch positiv an die Dinge herangeht.
Das ist bestimmt das nächste Game das schnell verschwinden wird 🤣. Wie Concord. Als ich den Trailer sah, war mir nach 5 Sec klar, daß ist eine Niete für mich.
Und was man so hört und liest, bin ich mit dieser Meinung nicht alleine.
In Games gibt es keine Experten die die Meinung vorgeben. Jeder hat seinen eigenen Geschmack. So wie die paar, die dieses Game mögen, aber ob das reicht?
Also ich sag ja, dass die 3 Spiele, die der Autor aufzählt durchaus wissen, was sie tun, während Highguard versucht alles zu sein und dabei völlig versagt.
Mal von den Performance Probleme abgesehen, die es auf HighEnd PCs gibt (schlecht optimiert, bei dieser Grafik), gibt es nicht mal einen verdammten FOV Slider oder Grafikmodi auf Konsolen.
Wenn das Spiel keinen 6. Spieler findet, fliegen alle zurück in die Lobby statt die Spielersuche weiterlaufen zu lassen.
Also es ist jetzt kein Concord 2.0, aber das Spiel wird trotzdem kein Jahr überleben.
Also ich versuch seit ner Std in nen Match auf Series x zu kommen und alle werden mit zu wenig Spielern nach paar Minuten abgebrochen, ich konnte noch nicht ein match spielen außer das Tutorial, nicht wirklich geiler Release….
Da gehen die Meinungen und Geschmäcke aber insane auseinander. Gerade mal auf Steam geguckt ÄUSERST negativ, 82% um genau zu sein XD
Banger Kappa
Da sind aber auch wieder eine Menge negativer wegen Performance, wo ich schon fast sagen muss bei aller liebe ein UE5-Spiel mit 4K@60/120fps(?) zu spielen ist gewagt.
Selbst mit aktueller Hardware, ist das nativ kaum möglich eher nur mit upscaling.
Das Spiel hat aber keine Crysis oder Battlefield Grafik, sondern halt diese und wirkt dadurch erst recht schlecht optimiert.
Um fair zu sein, sortiert nach hilfreichsten Bewertungen, wird das Spiel überwiegend Inhaltlich kritisiert.
Na klar, ein Spiel wird nach 2 Minuten bewertet und das nur negativ. Da sollte man schon wissen, dass das in keinster Weise ernst zunehmende Kritiken sind von Spielern, die sich whs nur über den anto-cheat beschweren, das Spiel selbst nie angerührt haben.
Man muss ja auch kein Spiel anrühren😉
Die Meinungen sind da auch so eindeutig, auch von Spielern die das gespielt haben. Mir persönlich haben keine 2 Minuten, sondern eher 5 Sekunden gereicht. Und das nur vom Video.
So ist das nun mal 😄
das sehe ich aber ganz anders. Ja, man kann etwas bewerten ohne es gespielt zu haben… das sollte aber nicht möglich sein.
Du sagst, dir haben 5 Sekunden aus dem Video gereicht um zu wissen, dass dir das Spiel nicht gefallen wird. Das ist okay. Aber, damit kannst du nunmal keinesfalls beurteilen, ob das Spiel “schlecht”, unspielbar” oder was auch immer ist.
Da liegst du jetzt völlig falsch! Wenn ich etwas bewerten möchte, dann muss ich mich damit ausreichend auseinandersetzen und alle Aspekte berücksichtigen! Vor allem bei Steam ist die Reichweite sehr groß! Ich schade daher mit den subjektiven Meinungen Spiel und Unternehmer! Aus diesem Grund fordern auch Spieler ein bewertungsverbot, wenn man nicht gewisse Stunden im Spiel verbracht hat.
Natürlich gibt es auch inhaltlich Kritik – das was hier aber geschieht ist die vernichtung eines im Grunde guten Spiels! Seid stolz auf euch 👏🏿👏🏿👏🏿👏🏿
…und ihr feiert euch auch noch dafür 🤦🏿♀️🤮
Das Spiel ist einfach nicht gut.
Zu große Maps für 3v3.
Schlechte Performance.
Matchmaking kickt dich ins Menü zurück statt weiterzulaufen, wenn nicht genug Spieler gefunden werden.
“Helden” sind absolut 0815 designt, könnten von ner KI stammen, allein der Brokkolikopf ist so unfassbar klischeehaft.
Waffenfeeling fühlt sich echt nicht gut an.
Viele bemängeln die TTK.
Das Spiel hatte nicht mal ne Beta um Feedback der Spieler zu sammeln.
Es gab ein Anspielevent, bei dem den Teilnehmenden die Reise und Unterkunft bezahlt wurden. Ein Schelm wer böses dabei denkt.
Alles in allem wird das Spiel nicht überleben. Und das hat nichts mit Hate zu tun, sondern einfach damit, dass solche Spiele sich immer schwerer tun werden am Leben zu bleiben und sich ihren Platz zu verdienen.
Arc Raiders hat es bspw. geschafft sich seinen Platz zu verdienen neben Hunt und Tarkov. Das liegt zum einen am Setting und zum anderen an der Einsteigerfreundlichkeit in einem ansonsten Hardcore Genre. Ob Marathon das gleiche gelingen wird, bezweifle ich leider. Und das alles sag ich, obwohl ich absolut nichts mit Extraction Shootern anfangen kann, aber halt das objektiv betrachten kann.
Und Highguard hat einfach einen schlechten Stand neben all den etablierten Konkurrenten. Wäre es vor vielen Jahren rausgekommen, hätte es eher ne Chance gehabt.
Dir ist klar das mein steam sehen kann wie lange die Leute gezockt haben?
Auch diejenigen die mehrere Stunden gespielt haben bewerten das game als Müll.
Und das ist für dich eine objektive Kritik???das Spiel nach wenigen Stunden als „Müll“ abzustempeln, anstatt abzuwägen, was gut und weniger gut an dem Spiel ist???
Genau deswegen, sollten Steam-Kritiken ignoriert werden. Objektivität in Steam -und auch wohl von deiner Sorte – sucht man vergebens 👏🏿👏🏿👏🏿👏🏿👏🏿👏🏿
Es ist ein shooter und kein rpg das seine Geschichte im Laufe der Zeit erst richtig entfalten kann.
Was soll sich in 100 Stunden geändert haben das man nicht schon nach 2 gesehen hat?
Wenn für dich der xte generische Gero shooter für dich der neuste heiße scheiß ist, dann viel spaß damit, der Großteil sieht es halt anders. Leb damit.
Alles klar 👏🏿
Mehr habe ich auch nciht erwartet. Welch tolle Ironie.
Eigentlich wollte ich die Diskussion beenden, da ich das Gefühl hab, dass wir 2 nicht zusammenkommen, aber:
einen Shooter mit moba- und taktischen Elementen nach 2h anschreiben ist zu früh – grundsätzlich kann man mMn ein Spiel nach 2h nicht bewerten – mehr will ich damit nicht sagen.
Ebenso ist es kein x-beliebiger Hero-Shooter, sondern wagt sich individuell an einem neuen spielmodus, vermischt mit bekannten Elementen. Diese neue Idee vorab so zu vernichten (was auf Steam geschah) ist einfach nicht fair. Das siehst du anscheinend anders und zeigst kein Verständnis.
Wenn ein Spiel wie Highguard nicht innerhalb kürzester Zeit catcht, dann ist es einfach nichts.
Ich hab sowohl Arc Raiders als auch Marathon jeweils ne halbe Stunde bis Stunde gegeben und einfach festgestellt, dass es nichts für mich ist.
Und ja, Highguard bezeichne ich in seiner jetzigen Form als kein gutes Spiel. Ich hab es nicht als Müll bezeichnet, denn es hätte Potential, aber es wirkt alles viel zu unausgereift. Bzw. es kommt einfach viel zu spät zu einer Zeit, in der keiner mehr “noch einen Hero Shooter” will.
Dass du dich bei der zum Großteil berechtigten Kritik am Spiel persönlich so angegriffen fühlst, kann ich absolut nicht verstehen.
Wenn Leute über Destiny 2 oder ESO meckern (2 meiner Maingames), benehme ich mich auch nicht so.
Da haben wir wohl etwas aneinander vorbeigeredet:
Ich fühl mich nicht persönlich angegriffen und natürlich kann ich auch durchaus Kritik am Spiel verstehen und nachvollziehen.
Man muss aber schon zwischen Kritik und gezieltem Review-Bombing unterscheiden – und das ist das Problem.
Man kann ganz offen und ehrlich sagen, “das Spiel ist aus diesen und jenen Gründen nichts für mich” – das ist doch vollkommen legitim.
Aber die Rückmeldung auf Steam ist eben stellenweise völlig überzogen oder einfach nur gezieltes “bashing” 2 Minuten nach release.
Auf steam gibt es mittlerweile ebenfalls Kommentare, die dieses Vorgehen kritisieren – und wie gesagt: Steam hat eine enorme Reichweite, was Bewertung und Kritik betrifft.
Das Spiel liegt aktuell bei 23 % – und das ist einfach nicht objektiv.
Jeder Spieler hat eine andere Gewichtung, was Inhalte eines Spieles sind. In Fachmagazinen wird versucht, das objektiv zu berücksichtigen, bei Steam erkennt man das nicht.
Da werden stellenweise Kleinigkeiten bewertet, die für 0% Rückmeldung sorgen – was einfach absolut unverdient ist.
Objektiv: Man braucht hier kein GotY erwarten, aber 23 % ist absolut überzogen und einfach nicht fair – auch den restlichen Spielern und Entwicklern gegenüber.
Und wenn ich dann Kritiken lese wie “PvP – next Concord” dann ist das nunmal gezieltes Vernichten eines Spiels.
Das kritisiere ich – und Highguard ist nicht das erste Spiel, dass diese Unfairness im Gamingmarkt – vor allem auf Steam erlebt.
Es ist ein shooter. Man Spiel 3 vs 3 auf einer viel zu großen map. Nochmal, ändert sich das Spiel nach 100 Stunden so sehr das man es nicht schon nach 2 Stunden oder gar einer bewerten kann?
Ich glaube du verstehst die Note von steam nicht richtig. Die 23 ist keine direkte Note wie sie gamestar vergibt, sondern sagt aus, daß nur 23 Prozent das Spiel gut finden.
Und da muss man sich auch nicht drüber wundern, wenn man ein Spiel entwickelt, das komplett am Markt vorbei entwickelt wurde.
Da muss man nicht das bewertungssystem die Schild geben, gute Spiele werden gut bewertet, schlechte ebend nicht.