Weil es in ESO jetzt Raben als Begleiter gibt, finden Spieler ihre Katzen plötzlich doof

In The Elder Scrolls Online bietet diverse coole Pets und Gefährten im Shop an. Aktuell gibt es zwei prächtige Raben, die euch Zeug verkaufen oder euer Bankfach jederzeit zugänglich machen. Doch die Vögel sind teuer und viele Spieler haben sich schon die nicht minder coolen Alfiq-Khajiit-Gefährten geholt, die das Gleiche machen. Das Dilemma ist nun groß!

Was hat es mit den Raben auf sich? Jüngst tauchten im Shop zwei neue Gefährten-Pets auf. Beides sind intelligente, sprechende Raben:

  • Baron Rasselfelder ist ein Bankier, der euch jederzeit (außer im PvP) Zugang zu eurem Bankfach gewährt
  • Die Krimskramskrämerin wiederum ist eine Händlerin, bei der ihr jederzeit (außer im PvP) Dinge kaufen und verkaufen könnt.

Beide Gefährten lassen sich jederzeit rufen und bieten dann euch und eurer Gruppe ihre Dienste an. Das ist gerade dann sehr nützlich, wenn ihr unterwegs mal schnell euer Inventar ausmisten wollt oder euch essenzielle Items wie Seelensteine ausgegangen sind.

Was kosten die Vögel? Leider sind die beiden Pets nicht ganz billig. Sie kosten im Shop jeweils 5.000 Kronen, das sind um die 32 Euro! Ein stolzer Preis für ein paar Vögel.

Spieler wollen Raben, aber haben schon für teures Geld Katzen gekauft

Darum gibt’s gerade Unmut bei manchen Fans: Dennoch sind gerade solche abgedrehten Pets und Begleiter bei ESO-Fans sehr populär. Immerhin wurden schon damals zum Release von Elsweyr ähnliche Summen für die beiden Alfiq-Khajiit Fezez und Ezabi bezahlt, die im Grunde das Gleiche machen. Fezez verkauft Kram, Ezabi verwaltet die Bank.

Auch für die beiden Kahjiit in Hauskatzenform wurden damals pro Pet um die 30 Euro ausgegeben und viele Spieler ärgern sich jetzt, dass sie für die neuen Raben nochmal so viel berappen müssen. Vor allem, da wohl niemand die Raben hat kommen sehen und einige Spieler auf reddit, die sich eben erst die Katzen gekauft haben, bereuen ihre Entscheidung und hätten gerne die Raben gekauft, wenn sie es denn gewusst hätten:

  • Stinky_Beans: „Ich wünschte, ich hätte nicht 10K Kronen für dumme Katzen ausgegeben!“
  • Fennek688: „Einige Stunden zuvor wurde mein ESO+ verlängert und ich haben die Gratis-Kronen in Fezez investiert, weil ich nicht wusste, dass der neue Banker heute kommt. Sehr ärgerlich.“
  • DeliciousEnergyDrink: „Ernsthaft, die sind echt viel cooler. Würde sie sofort gegen meine Katzen eintauschen. Aber verdammt nochmal, ich wird nicht nochmal 10K Kronen für einen cooleren Skin mit keiner weiteren Funktion zahlen.“
  • Scoyne15: „Ich wünsche mir echt, dass es möglich wäre, die die Banker/Händler-Gefährten auszutauschen. Würde auch eine kleine Gebühr für den Wechsel zahlen. Aber es ist absolut nicht wert, den vollen Preis zu bezahlen, wenn man schon solche Gefährten hat!“

Da die Preise für solche Gefährten tatsächlich sehr hoch sind, wäre es wirklich wünschenswert, wenn es für weitere Käufe von solchen NPCs einen Rabatt oder eine Umtausch-Funktion gäbe. Dennoch muss man zugestehen, dass die ESO-Pets und Begleiter oft sehr cool gemacht sind. So gab es sogar mal einen seelenlosen Stein, der ebenfalls gut ankam, obwohl er eigentlich nichts tat.

Quelle(n): Reddit
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Glondo

Ich stimme DarokPhoenix da vollkommen zu.

Ich halte das System von TESO immer noch für eines der fairsten. Immer wenn ich wieder Lust auf das Spiel habe, schließe ich das Abo ab und habe so Zugriff auf die meisten DLC und bekomme dann auch ein paar Kronen (ohne den Handwerksbeutel würde ich eh nicht überleben *g*). Das Problem mit den Katzen/Raben ist für mich keins. Zu dem Zeitpunkt, als man sich die Katzen gekauft hat, war man ja wohl der Ansicht gewesen, dass sie die Kronen wert sind. Die sind ja auch nicht auf einmal weg, man kann sie und im Besonderen natürlich ihre Funktionen weiterhin nutzen, auch wenn es neue Tiere gibt, mit denen das Gleiche möglich ist. Das Spiel macht mir dann doch nicht weniger Spaß, nur weil es es im Shop mehr Auswahl gibt. Natürlich kann es immer wieder neue und vermeintlich coolere Dinge im Shop geben, aber das ist doch bei den meisten anderen MMOs mit einer Premiumwährung weitaus schlimmer. Im echten Leben ist es ja auch nicht anders. Um auf das Beispiel mit den Autos zurückzukommen: Ich kann ja auch nicht einen gekauften Neuwagen beim Hersteller umtauschen, nur weil drei Monate nach meinem Kauf die neue Modellreihe mit Facelift herauskommt.

DarokPhoenix

Bin mit ESO immer noch zufrieden. Bin kein Fanboy, ich habe einfach zwecks Alter u.a alle MMOS seit Anbeginn gespielt und kann so den Vergleich ziehen. Aktuell Spiele ich nur ESO und Warframe weil die Spiele, meinen Erwartungen als einzige einigermassen erfüllen. Zukünftige Titel wie Lost Ark oder SoL Online, stehe ich kritisch gegenüber.

Ich unterstütze solche Kommentare wie diesen von “Kev” und die Geldgier ist wirklich überall vertreten. Spiele werden heute auf dieser Grundlage entwickelt, ESO hat dass einfach mit Lootboxen und solchen Themen, um die es in diesem Artikel geht, nachgepatcht. ESO schafft hier aber meiner Meinung nach, bis jetzt noch, den Spagat zwischen Qualität und Verdienst. Deswegen ist das MMO noch das einzige was lebt, welches kein asiatisches Produkt ist.

Fallout 76 beispielsweise, schafft dies nicht. Auch wenn es kein MMO ist aber auch von Bethesda kontrolliert, so ist der Content im Vergleich zu den monatlichen Kosten, ja jeder braucht eine “Scrap Box”, viel zu teuer. Auch dort wird der Item Shop mehr gepflegt als das Spiel selbst. Bethesda hat hier von Elder Scrolls kopiert, aber Fallout 76 ist für solche “Scrap Box” Mechaniken viel zu jung und unterentwickelt im Verglich zu ESO.

Bei ESO erhält man für sein Geld aber mehr Gegenwert als in anderen MMOS. Wenn man bedenkt, dass die meisten Artikel im Kronenshop für alle Charakter gelten, lohnen sich solche Investitionen. Ein Black Desert beispielsweise, hat wenig solcher Funktionen, sie verkaufen viele Items für den einmalgebrauch oder Charakterspezifische und dass geht richtig ins Geld. Warframe verkauft teure Prime Packs welche optional sind, aber mit einem enormen Gegenwert, wenn man es rechnet.

ESO ist dazu nicht nur ein Charaktersimulator, sondern bietet mit teuren Synchronsprechern eine hervorragend vertonte Story, wenn man sich darauf einlässt und nicht alles skippt. Die restlichen Vorzüge aber auch Probleme sind bekannt.

Das “Raben Problem” wie auch das “Katzen Problem” aus diesem Artikel habe ich nicht. Ich habe diese nie gekauft, da ich anfänglich die zwei “menschlichen” NPCs gekauft habe. Diese dienen mir schon seit Jahren, verstehe aber den Unmut zu diesem Thema.

Der Fakt, das wir heute bei neuen wie auch bei bestehenden Spielen alles erst analysieren und rechnen müssen, ist fatal. Spiele sind heute mehr Geldanlage als ein Hobby.

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von DarokPhoenix
Todesklinge

Mimimi…
Nein ich will den nicht den goldenen Löffel mit den Rubinen darauf, sondern den goldenen Löffel mit den Diamanten !

🧐

Kev

Ekelhaft diese Geldgier…

Corbenian

Angebot und Nachfrage. Man braucht die Dinge nicht. Die, die sie aber haben wollen, müssen dafür hält bezahlen. Beschwerst du dich auch darüber, dass es Ferraris gibt? Eine VW Up genügt doch für alle. Oder lieber gleich den Trabant. Reicht doch. Alles andere: GIER! 😉

Kev

Hach ja, damit lässt sich natürlich alles entschuldigen *Gähn* Und ja, Ferraris und wie die ganzen unnötigen Protzkarren sind absolut unnötig…. 🙄

Marcel

Ich finds schlimm, wie Zos so viel Arbeit in den Kronenshop steckt, wo dann anderes vernachlässigt wird und die Leute wochenlang auf einen Bug sitzen… (siehe den Inventar Bug, der erst nach fast 2 Monaten gefixt wurde. Wenn was mit dem Kronenshop nicht stimmt, gibs direkt eine Notwartung…)

Vllt könnte man auch über das ein oder andere hinwegsehen, wenn der Shop nicht so unverschämt teuer wäre. Wenn ich an die Häuser denke, bekomme ich schon das kotzen. Zumal viele mal für Gold erhältlich wären und von heute auf morgen wurde die Option einfach entfernt.

ESO ist in meinen Augennichts weiter als eine Kuh. So oft wie möglich die Marke melken und den Spieler zur Kasse bitten.

Und bitte… Bitte kommt mir jetzt nicht an, es wäre ja alles kostenlos wenn man Eso Plus Abo hat. Ich kann das echt nicht mehr hören… Ihr bezahlt trotzdem für eure Kronen, da ist rein gar nichts kostenlos. (Leider wird Zos Preispolitik gerne von Fanboys genau so verteidigt.)

Mandario

Naja, ich zahle eigentlich die Abo Gebühren Hauptsächlich für den Handwerksbeutel und die Bank Erweiterung. Dann noch für sämtliche DLCs die ich nicht kaufen musste. Ich hab glaub noch ca 14k Kronen unbenutzt rumliegen. Sie sind nicht kostenlos, das stimmt, aber ich finde das System so ok. Ansonsten würde ich allerdings niemals 30€ für die paar Pixel ausgeben.

CptnHero

Einer der Gründe, warum ich aufs Game kein Bock mehr hatte.
Man erarbeitet sich mehr ausm Kronenshop als ingame und wenn ich jetzt reinschauen würde….dann würde sich mein Account wie ne Free2play testversion anfühlen, weil gefühlt 100 dlcs gesperrt sind, der Handwerksbeutel nich verfügbar ist und ich nich mal Kostüme färben dürfte.

Marcel

Und genau das ist auch mein Problem mit dem Spiel. Ich sehe es bei einer Freundin, die weitaus aktiver spielt und daher auch viel mehr Geld investiert. Der Großteil ihrer Sammlung besteht hauptsächlich aus Shopitems und das obwohl sie Tag für Tag Raids läuft, worldbosse legt usw…

Man möchte sich schon selbst Dinge erspielen…

Zuletzt bearbeitet vor 30 Tagen von Marcel
David

Wenn man sich das mal vor Augen führt oder besser selbst mal nachrechnet werden bei den besagten 10 Mio Spielern die Eso angeblich hat, pro Monat mindestens ca 480 mio Euro erwirtschaftet, wenn man ein monatliches Abo und ein 5500 Kronen Paket pro Spieler eingerechnet, da ist Gier tatsächlich schon fast untertrieben

Compadre

Wer genau bittet mich denn zur Kasse? Ich habe noch immer die Händlerin und den Bänker, die es seit Jahren gab. Mich persönlich interessiert es recht wenig, wie der Händler aussieht und wie er heißt, wenn ich im Dungeon eben mal kurz Zeug verkaufe, um mein Inventar zu räumen. Wer bittet mich nun für die obigen Raben genau zur Kasse? Das ist lediglich ein Angebot, das man annehmen oder auch ganz einfach vernachlässigen kann.

Zuletzt bearbeitet vor 30 Tagen von Compadre
David

Generell ist meines Erachtens nach Zos Preispolitik äußerst bedenklich was das angeht. Wenn man bedenkt wieviel die Leute für das doch recht dürftige “neue’ DLC berappt haben, dann gleich wieder den Kronenshop in den Fokus zu rücken und für 2 eigentlich sinnfreie (sofern man schon welche hat) Händler auszugeben. 10000 Kronen ist echt happig, aber klar, sie sehen schön aus und in meinen augen sehe ich schon genug Katzen in dem Spiel 😉

Corbenian

Wirst du gezwungen, die zu kaufen? Nein. Also zahle die 10.000 Kronen nicht. Diese Angebote gibt es nur, weil es auch die entsprechende Nachfrage gibt. Ist doch auch gut so. Man hat immerhin keinerlei Nachteile, wenn man sie nicht kauft.

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