Im MMORPG ESO kaufen Spieler zügellos ein Katzen-Pet für 30€ – Aber Warum?

The Elder Scrolls Online präsentiert euch in Elsweyr putzige Unterarten der Khajiit. Die gibt es jetzt auch als Pets für sehr viel Echtgeld. Doch die Spieler lieben sie dennoch!

Um welche Katzen geht es? Ab und zu trefft ihr im neuen ESO-Addon Elsweyr auf die Khajiit-Unterart der Alfiq. Das sind hauskatzengroße Khajiit, die aber genauso intelligent sind, wie ihre zweibeinigen, humanoiden Vettern. Außerdem können sie sprechen und tragen sogar Kleider.

Für viele Spieler – und unseren Autor Jürgen – sind die Alfiq klar das Highlight von Elsweyr und rangieren teilweise noch vor Drachen und Nekromanten. Daher wünschen sich viele Spieler die Alfiq als Begleiter-Pets. Immerhin gibt es schon allerhand Katzen in dieser Form, warum also keine Alfiq?

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Diese putzigen kleinen Gesellen sind für viele das Highlight von Elsweyr!

Sprechende Hauskatzen als Banker und Händler für viel Geld

So sehen die Alfiq-Pets aus: Allerdings wollte man beim Entwickler ZeniMax wohl nicht einfach ein weiteres 08-15-Katzen-Pet anbieten. Daher sind die beiden Alfiq-Begleiter, die es im Shop jetzt gibt, keine einfachen Pets, die euch nur nachlaufen und ab und an putzige Sachen anstellen.

Vielmehr sind die beiden neuen Alfiq-Begleiter Ezabi und Fezez NPC-Assistenten, die entweder als Zugang zum Bank-Schließfach (Ezabi) oder als Händler (Fezez) fungieren.

Sie laufen euch also nicht nur nach, sondern erlauben euch, Items zu verkaufen und zu lagern, ohne das ihr umständlich zurück in die nächste Stadt müsst.

Was kosten die Khajiit-Pets? Da die beiden Alfiq so nützlich sind, kosten sie leider signifikant mehr als ein normales Pet.

Ihr braucht stolze 5.000 Kronen dafür. Das sind umgerechnet über 31 Euro. Im Spiel könnt ihr euch die Katzen nicht verdienen.

Spieler lieben die Pets

Wie kommen die Alfiq-Begleiter an? Trotzt des hohen Preises sind die Spieler auf Reddit von Ezabi und Fezez begeistert. Ein Spieler namens Siluen hat schon ein Bild in Photoshop gebastelt, in dem seine Dunkelelfe Ezabi im Arm trägt und sagt „Ich habe Ezabi erst eine halbe Stunde, aber wenn ihr was passieren sollte, werde ich diese ganze Insel abschlachten und dann mich selbst töten!“

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Dieser Spieler erstellte direkt eine Montage, die ihn mit seinem neuen Begleiter zeigt.

Jetzt wünschen sich einige Spieler, dass es so eine Hochheb-Animation in Wirklichkeit gäbe. So sagt ein Nutzer: „Ich hatte eigentlich nicht vor sie zu kaufen, aber wenn man sie wirklich hochheben kann, dann kann ZeniMax all mein Geld haben!“

Aber auch andere Spieler geben ihre Freude kund und werfen fleißig Geld auf die neuen Katzen-Pets:

  • „Ich habe eine Tonne Kronen angespart von ESO-Plus und war eigentlich bei Assistenten-Pets immer skeptisch. Aber diese kleinen Stinker haben mich überzeugt!“
  • „So süß und flauschig!“
  • „Ich werde sie streicheln und füttern und wehe einer tut ihnen was, der stirbt 1.000 Tode!“
  •  „ES GIBT KATZEN-BANKER???? Wie viel kosten die, ich brauch sie sofort!“
  • „Zum Glück habe ich mir die bisherigen Assistenten nicht gekauft, Katzen-Assistenten, ich komme!“
  • „Ich glaube, dass wird das erste Mal, dass ich in einem Online-Spiel echtes Geld ausgebe …“
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Die neuen Begleiter sprechen sogar und bieten nützliche Dienste an.

Findet jede die Katzen toll? Nur selten hört man von Spielern, die über die gesalzenen Preise den Kopf schütteln und es rundherum ablehnen, so viel Geld für eine virtuelle Katze auszugeben:

  • „Es gibt einen Katzen Assistenten? Ich brauch ihn! Wie viel kostet der? Oh, ok, nein danke!“
  • „Alles im Shop ist so überteuert, die Preise sind einfach absurd!“
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Was ist, wenn man schon Assistenten hat? Leider gab es schon solche Assistenten Begleiter im Spiel, darunter eine Khajiit-Schmugglerin und einen langweiligen, steifen Dunkelelfen-Banker. Wer diese NPCs schon hat, bekommt leider keinen Rabatt, wenn er sich einen Alfiq kaufe, der exakt das Gleiche macht.

Das ärgert einige Spieler, die schon die alten NPC-Assistent gekauft haben und eigentlich viel lieber die Katzen gehabt hätten, aber nicht wussten, dass es sie bald die Katzen geben würde:

„Verdammt, ich habe mir eben erst den alten Dunkelelfen-Banker-Assistent gekauft. Wusste nicht, dass es die Alfiq gibt. Aber was solls …“

Auch ich, der Jürgen, bereue es sehr, damals den doofen Dunkelelfen für einen Haufen Münzen gekauft zu haben. Aber gut, habe ich halt jetzt zwei Banker.

Wie seht ihr das? Sind süße, sprechende Katzen-Pets, die euch Zeug verkaufen und euer Inventar erweitern 31 Euro wert?

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Autor(in)
Quelle(n): ZeniMax
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