Der Spieleentwickler Funcom arbeitet aktuell an Dune: Awakening. Das Survival-MMO basiert auf dem Dune-Universum, dass aus den mittlerweile vier Filmen und der Buchreihe bekannt ist. Hier haben wir alle Informationen für euch, die aktuell bekannt sind.
Was ist Dune: Awakening für ein Spiel?
Dune: Awakening soll ein Survival-MMO werden. Der Fokus liegt hier stark auf Sandbox-Gameplay, das euch ein absolut freies Spielerlebnis ermöglichen soll. Zudem wird das Endgame einen gewissen PvP-Fokus haben.
PvE spielt sich vor allem im Zuge der Level-Erfahrung, bei sozialen Interaktionen, politischen Machtkämpfen und durch Einfluss auf NPCs in Städten ab. Laut den Entwicklern könnt ihr hunderte Stunden Spaß mit Dune: Awakening haben, ohne auch nur einmal PvP machen zu müssen. Insgesamt will das Spiel MMO- und Survival-Elemente verbinden.
MeinMMO-Redakteur Benedict Grothaus konnte bereits einen Blick aufs Spiel werfen, das ist sein Eindruck:
Dune: Awakening – Alles zum Release, Preis, Editionen, Benchmark, Plattformen, Character-Creator
Wann ist der Release von Dune: Awakening?
Dune: Awakening ist am 10. Juni 2025 via Steam für PC erschienen. Ein Release für Konsolen wie Xbox und PlayStation wurde zwar angekündigt, das genaue Datum aber noch nicht bekannt gegeben. Dank einer Pressemitteilung wissen wir aber jetzt zumindest, dass die Entwickler das Survival-MMO voraussichtlich im Jahr 2026 auf Xbox Series und PS5 bringen wollen.
Käufer der Deluxe- oder Ultimate-Edition durften bereits fünf Tage früher spielen, seit dem 5. Juni 2025.
Alles, was wir zum Release-Termin wissen, könnt ihr hier nachlesen:
Was kostet Dune: Awakening, welche Editionen gibt es?
Die folgenden drei Editionen soll es zum Release geben:
Dune: Awakening – Standard Edition
- Preis: 49,99 Euro
- Eine Kopie des Basisspiels
- Nur Vorbesteller: Muad’Dib-Terrarium und Globale Sonnenuntergang-Textur.
Dune: Awakening – Deluxe Edition
- Preis: 69,99 Euro
- Goodies der Standard-Edition
- Saison-Pass: Umfasst 4 DLCs. Der erste DLC enthält von der Wildnis auf Arrakis inspirierte platzierbare Objekte, darunter Shai-Hulud selbst. Die nächsten 3 DLCs werden zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlicht.
- Sardaukar-Bator-Rüstung: Die bedrohliche Rüstung der Sardaukar, einer militärischen Eliteeinheit, die im Spiel Jagd auf die Spieler macht.
- Nur Vorbesteller: 5 Tage Early Access.
Dune: Awakening – Ultimate Edition
- Preis: 89,99 Euro
- Goodies der Standard- und Deluxe-Editionen
- Staubreiter-Sandbike-Textur: Ein einzigartiges Farbmuster für euer Sandbike.
- Blaue Dasher-Ornithopter-Textur: Ein einzigartiges Farbmuster für euren Ornithopter.
- Caladanpalast-Gebäudeset: Gebäudeteile und platzierbare Objekte aus dem Film von 2021.
- Film-Destillanzug (2021): Der im Film von Paul Atreides getragene Destillanzug.
- Digitales Artbook: Ein 50 Seiten umfassendes Artbook mit Artworks aus der Entwicklung des Spiels.
- Digitaler Soundtrack: 90 Minuten Musik aus dem Spiel.
Hat Dune: Awakening eine Benchmark?
Ja, es gibt für Dune: Awakening eine Benchmark. Diese kann seit dem 20. Februar 2025 via Steam herunter geladen werden.
Kann man den Character-Creator von Dune: Awakening vorab testen?
Der Character-Creator von Dune: Awakening kann aktuell geladen und ausprobiert werden. Dies geht über Steam zusammen mit der Benchmark.
Ist Dune: Awakening ein Multiplayer und gibt es Crossplay?
Als Survival-MMO ist Dune: Awakening ein Multiplayer-Spiel. Je nach Spielweise könnt ihr aber auch ganz alleine losziehen.
Ob es Crossplay gibt, ist im Moment noch nicht abzusehen. Crossplay ist als Feature nur dann wichtig, wenn das Spiel auf verschiedenen Plattformen erscheint.
Für welche Plattformen soll es Dune: Awakening geben?
Ein Release des Spiels für PS5 und Xbox Series X|S ist angedacht. Der Termin für letztere ist aber noch nicht bekannt gegeben worden. Die Entwickler peilen 2026 als Release-Jahr für die Konsolen-Versionen an.
Welche USK-Altersfreigabe hat Dune: Awakening?
Dune: Awakening ist noch nicht von der USK geprüft worden. Eine Altersfreigabe ist daher noch nicht vergeben worden. Aufgrund der teils brutalen Inhalte wird es aber vermutlich auf eine USK 16, wenn nicht sogar USK 18 hinauslaufen. Auf Steam gibt es bereits eine 18er-Kennzeichnung.
Dune: Awakening – Geschäftsmodell, Systemanforderungen und Pläne nach Release
In welcher Form erscheint Dune: Awakening?
Dune: Awakening ist am 10. Juni 2025 mit einem Buy2Play-Modell erschienen. Es gibt keine vorher laufende Early-Access-Phase, sondern ihr kauft die fertige Vollversion. Das Survival-MMO kommt ohne Abo aus und möchte neue Updates sowie Inhalte kostenlos anbieten.
Darüber hinaus bietet Funcom optionale DLCs an, die Fans des Spiels im Zuge eines Saison-Pass kaufen können. Der Saison-Pass von Dune: Awakening ist Teil der teureren Deluxe- oder Ultimate-Versionen oder kann einzeln für knapp 25 Euro gekauft werden. Über den Saison-Pass erhaltet ihr Zugriff auf die nachfolgenden 4 DLCs:
- Wildlife of Arrakis: Dekoriert eure Basis mit Statuen von Shai-Hulud und anderen auf Arrakis lebenden Wesen, ist bereits live.
- The Water Wars: Wasser ist Leben. Die Familien der Wasserschiffer kämpfen in einem blutigen Krieg um die Kontrolle über die Polkappen von Arrakis. Soll zwischen April und Juni 2026 erscheinen.
- Lost Harvest: Ein gestrandeter Ernter. Eine verzweifelte Crew. Ein Geheimnis, das seit mehr als zehntausend Jahren begraben ist. Soll zwischen Oktober und Dezember 2025 erscheinen.
- Raiders of the Broken Lands: Die Broken Lands bilden eine ausgedehnte Steinwüste, in der skrupellose Plünderer ihr Unwesen treiben. Soll zwischen Januar und März 2026 erscheinen.
Mehr dazu hier: Dune Awakening: Saison-Pass umfasst 4 DLCs, auf Steam nur „Ausgeglichen“
Wie sehen die Systemanforderungen für Dune: Awakening aus?
Minimum:
- BS: Windows 10 64-bit (oder neuer)
- Prozessor: Intel Core i5-7400, AMD Ryzen 3 1200
- Arbeitsspeicher: 16 GB RAM
- Grafik: NVIDIA GeForce GTX 1060 (6 GB), AMD Radeon 5600XT (6 GB)
- Speicherplatz: 60 GB Festplattenspeicher
Empfohlen:
- BS: Windows 10 64-bit (oder neuer)
- Prozessor: Intel Core i7-10700K, AMD Ryzen 5 2600X
- Arbeitsspeicher: 16 GB RAM
- Grafik: NVIDIA GeForce RTX 3070 (8 GB), AMD Radeon 6700XT (12 GB)
- Speicherplatz: 75 GB Festplattenspeicher
Welche PC-Features und PC-Einstellungen unterstützt Dune: Awakening?
Die PC-Version von Dune: Awakening soll die folgenden Features unterstützen:
- NVIDIAs DLSS 4 mit Multi Frame Generation: Dune: Awakening unterstützt als eines der ersten Spiele diese Technologie, die die Optik des Spiels erweitert.
- AMDs FSR: Auch die neueste Upscaling- und Frame-Generation-Technologie von AMD wird von Anfang an verfügbar sein.
- Intels XeSS 2: Erlebt ein schnelleres und flüssigeres Gameplay mit höherer Bildqualität und ein noch besseres Spielerlebnis mit Intel® Xe Low Latency (XeLL).
- Razer Chroma RGB und Razer Sensa HD Haptics: Bietet synchronisierte Beleuchtung und intelligentes haptisches Feedback.
Dazu kommen:
Einstellungen
- Konfigurierbare Tastatur- und Mausbefehle
- Bessere Unterstützung für Nutzer von AZERTY/QWERTZ und ESDF
- Ein-/ausblendbare Untertitel
- Subtile Hintergründe
- Optionale Chat-Anzeigen oder -Sprechblasen in Social-Bereichen
- Optionale Loadout-Hotbar, Mini-Radialmenü oder Radialmenü
- Ein-/ausschaltbare Controller-Vibration
- Ein-/ausschaltbares Bildschirmzittern
- Ein-/ausschaltbare Bewegungsunschärfe
- Sichtfeld-Anpassung
- Frameraten-Begrenzung
- Ultrabreite HUD-Option (21:9 und 32:9)
- Verschiedene Audiokanal-Regler
- Verschiedene Empfindlichkeit-Regler
Allgemeines Gameplay
- Controller-Unterstützung
- Dialogsystem mit Wegmarkierungen
- SFX für Schlüsselaktionen/Ereignisse
- Tutorials mit markiertem Text
- Tutorial-Archiv für nicht freigeschaltete oder verpasste Tutorials
- Emotes-System
- Hilfe-Popups in verschiedenen Menüs, die spezifische Funktionen oder Spielmechaniken erklären
Dune: Awakening – Alles zum Setting und Survival-Aspekt
Wie nah ist Dune: Awakening an den Vorlagen?
Die Entwickler möchten nach eigener Aussage möglichst nah an der Lore der Bücher bleiben und den Look der Filme übernehmen. Dafür sind sie unter anderem in ständigem Austausch mit dem Frank-Herbert-Estate. Dieses kümmert sich um alles, was mit Dune zu tun hat und gibt den Entwicklern viel Feedback.
Die Entwickler-Philosophie ist: Passe nicht Dune deinen Ideen an, sondern passe deine Ideen an Dune an. Das heißt so viel wie: Alle Features, die ins Spiel kommen, sollen sinnvoll in der Welt verankert sein.
In Zusammenarbeit mit dem Herbert-Estate wurde die Welt von Dune jedoch leicht verändert: Paul Atreides, der Held
der Dune-Bücher und -Filme, wird im Game-Universum nie geboren. Seine Mutter Jessica folgt den Anordnungen der Bene Gesserit und bringt statt ihm das Mädchen Arestei zur Welt.
Arestei bekommt die gleiche Ausbildung wie Paul. Allerdings ist sie den Bene Gesserit um einiges näher und wurde auch von ihnen ausgebildet. Schlussendlich sieht sie den geplanten Anschlag auf ihr Haus vorher. Entsprechend sind die Atreides vorbereitet und das Haus übersteht den Coup.
Herzog Leto Atreides, Pauls (nicht) Vater, bittet daraufhin den laufenden Krieg der Assassinen, den Paul in den Büchern beendet, auf Arrakis weiter führen zu dürfen. Diese Erlaubnis erhält er – was wiederum die Szene für Dune: Awakening setzt: Harkonnen und Atreides im Kampf um Arrakis und die Oberhand.
In was für einer Welt spielt Dune: Awakening?
Dune: Awakening spielt auf dem Planeten Arrakis, dem Hauptschauplatz der Handlung der beiden Dune-Filme von Denis Villeneuve sowie der dazugehörigen Buchvorlage. Der Wüstenplanet ist absolut unwirtlich – was dort an Leben gedeiht, ist hoch spezialisiert.
Doch obwohl es weit wirtlichere Planeten gibt, stellen sich die Menschen der tödlichen Herausforderung mit Nachdruck: Auf Arrakis gibt es die Droge Spice
, zu Deutsch Gewürz oder Melange. Diese bewusstseinserweiternde Droge ist essenziell, um das Überleben der Menschen im Dune-Universum zu sichern.
Entsprechend nehmen es die Menschen auch mit den schwersten Herausforderungen auf, um Spice zu erhalten. Arrakis brennende Sonne macht ein Überleben ohne Schutzanzug unmöglich, riesige Sandstürme wälzen hektarweise die Landschaft um und monströse Würmer bedrohen die Spice-Ernte.
Zusätzlich kämpft jede auf Arrakis Spice abbauende Macht mit den Einheimischen. Die sogenannten Fremen bleiben zumeist unter sich. Das Überleben auf Arrakis liegt ihnen im Blut und sie stehen ihren Besatzern mindestens misstrauisch, wenn nicht sogar feindselig gegenüber.
Je tiefer ihr euch in die Wüste wagt, desto besser wird der Loot. Aber desto schwieriger wird auch das Überleben. Zudem ist die gesamte Wüstenzone PvP – laut den Entwicklern soll euch Arrakis mit seinen vielen Herausforderungen dauerhaft auf Trab halten.

Wo steht ihr in Arrakis’ Nahrungskette? Zu Beginn zumindest ganz weit unten. Eure erste Aufgabe ist es, schlicht zu überleben. Dafür müsst ihr, wie aus anderen Survival-Spielen bekannt, Ressourcen managen und der tödlichen Umgebung trotzen.
Anders als in anderen Survival-Games müsst ihr allerdings nicht erst mühsam eine Axt aus Steinen und Stöcken craften. Crafting-Materialien sind vor allem Gestein und ihr baut alles mit einem Laser-Tool ab. Der Überlebens-Aspekt kommt von anderen Quellen.
Auf Arrakis bedeutet das vor allem den Kampf um Wasser, Schatten, Ausrüstung und auch Spice. Letzteres ist aber nicht für euer Überleben essenziell – es gewinnt im Mid- und Endgame an Bedeutung und verleiht euch neue Fähigkeiten.
Um Wasser zu gewinnen, habt ihr die verschiedensten Möglichkeiten. Die bisher wichtigste dürfte aber ds Blut getöteter Feinde sein, das ihr in speziellen Maschinen reinigen und so Wasser extrahieren könnt. Etliche Spieler haben schon süße Wüstemäuse für ihr Blut getötet, sehr zur Empörung der Devs.
Wie sieht der Charakter-Editor in Dune: Awakening aus?
Ihr könnt aber aus verschiedenen aus der Dune-Lore bekannten Völkern in männlicher oder weiblicher Form wählen. Dazu kommen Möglichkeiten, euch für Dialoge relevante Hintergründe zu wählen sowie eine Start-Klasse. Klassen lernt ihr jedoch im Verlauf des Spiels alle.
Hier könnt ihr mehr dazu nachlesen:
Dune: Awakening – Gamplay und Endgame
Wie sieht der Gameplay-Loop von Dune: Awakening aus?
Eure erste Aufgabe ist es, Wasser, Schatten und Ausrüstung zu besorgen. Im nächsten Schritt geht es daran, euch das Überleben zu vereinfachen.
Neben Material zum Craften benötigt ihr auch Baupläne, die ihr looten oder kaufen könnt. Diese dienen als Anleitungen, mit denen ihr Item-Rezepte freischaltet und diese dann craftet. Das können Bauteile für eure Basen, Rüstungen, Waffen oder Transporter sein – denkt an die libellenartigen Ornithopter aus den Filmen.
Durch die ganze Erfahrung zieht sich eine Questreihe, die das Spiel und seine Welt erklärt, Charaktere vorstellt und als Tutorial für verschiedene Mechaniken dient. Wer „die Reise“ aus Conan Exiles kennt, der weiß, was einen erwartet.

Die großen Städte auf Arrakis sind geschützte Gebiete, in denen ihr eure dauerhaften Basen bauen könnt. Allerdings könnt ihr sie auch draußen in der Wüste aufschlagen. Je tiefer ihr in die Wüste vordringt, desto besser wird der Loot und desto wichtiger ist eine stetige Versorgung mit Grundressourcen.
In der Tiefen Wüste
(orig. Deep Desert
) findet ihr schließlich hauptsächlich Spice, die Ressource, um die sich im Endgame alles dreht. Dieser gesonderte Teil der Spielwelt ist offenes PvP-Gebiet und jeder, der sich dorthin traut, spielt gegen alle anderen.
Die Wüstenwürmer, oder Shai Hulud, sind übrigens immer eine gewisse Gefahr. Je tiefer ihr in die Wüste eindringt, desto größer werden sie und: Ja, ihr könnt auf ihnen reiten.
Damit ihr aber nicht immer wieder durch die gleiche Wüste lauft, gibt es die Coriolis-Stürme. Diese Naturgewalten sollen regelmäßig durch die gesamte Wüste fegen und das Layout komplett verändern.
Nach jedem Sturm gibt es andere Dinge zu entdecken: Ihr könnt zum Beispiel Raumschiffwracks looten, die beim nächsten Sturm schon wieder unter den Dünen verschwinden. Spice-Felder, Ruinen und andere Punkte, die es anzusteuern gilt, sind nach jedem Sturm anders in der Welt verteilt und bringen frischen Loot.

Sobald ihr also eure Grundbedürfnisse gedeckt habt, werdet ihr euch wieder und wieder in die unwirtliche Wüste aufmachen, um euch an ihren mannigfaltigen Gaben zu laben.
Dabei kommt eine besondere Mechanik ins Spiel: Ihr könnt selbst Schemata von euren Basen erstellen. Sollte euch eine Basis bei einem Sturm also kaputtgehen, könnt ihr sie so mit vorab gefertigten Schema schnell wieder an anderer Stelle aufbauen.
Creative Director Joel Bylos erklärte dazu in einem Q&A zum Game übrigens, dass diese Funktion nicht nur als Gameplay-Mechanik gedacht ist: Das Dev-Team hat gesehen, dass Spieler tolle Bauten erstellen. In Conan Exiles baute etwa jemand den Taj Mahal nach. In Dune: Awakening könnt ihr eure Basen nun als Schema speichern und an andere Spieler verkaufen.
Wie soll das Endgame von Dune: Awakening aussehen?
Wer sich ins Endgame vorwagt soll nicht auf nur einen linearen Pfad beschränkt sein. In Dune: Awakening habt ihr, sobald eure grundsätzlichen Survival-Bedürfnisse gedeckt sind, verschiedenste Möglichkeiten. Sie schicken euch aber alle weiterhin in die Wüste.
Wer möchte, kann sich zum Beispiel der Spice-Ernte widmen. Spice ist der gefragteste Rohstoff der Galaxie und es gibt immer genug Abnehmer. Leider gibt es nicht genug Vorkommen: Ihr werdet also immer mit anderen Spielern um die wenigen Vorkommen konkurrieren. Spice gibt es in kleinen Mengen überall und in großen Mengen in der Tiefen Wüste.
Wenn ihr kein Spice-Baron werden möchtet, könnt ihr etwa Karten der Wüste anfertigen und verkaufen, oder euch auf Crafting spezialisieren. Je tiefer ihr in die Wüste vordringt, desto besser ist der Loot. Die Chancen, dass ihr neue, noch nicht weit verbreitete Crafting-Rezepte findet, steigt also immer weiter.
Das ist insofern wichtig, da in Dune: Awakening Items nur beschränkt oft gleichzeitig existieren bzw. gecraftet werden können. Habt ihr also den Bauplan für ein seltenes Item, könnt ihr dieses craften und teuer an eure Mitspieler weiterverkaufen.
Seid ihr schlussendlich richtig weit fortgeschritten, sollt ihr sogar in der hohen Politik rund um Arrakis mitmischen können, und zwar durch den sogenannten Landsraad. Hauptsächlicher Bestandteil dieser Intrigen sind vor allem die Häuser (zu Release: Atreides und Harkonnen) und Gilden. Wie in einem MMO könnt ihr Gilden gründen, allerdings nur mit einer begrenzten Zahl an Spielern. Mehr dazu:
Charakter-Entwicklung und Zusammenspiel – PvP oder Kooperation?
Wie entwickelt ihr euren Charakter in Dune: Awakening?
Ihr startet ins Game mit einer ersten Klasse sowie der zugehörigen Fähigkeit, die ihr in eurem Leben vor den Abenteuern auf Arrakis gelernt habt. Neue Fähigkeiten lernt ihr über Skillpunkte und von Meistern, die überall in der Welt verteilt sind. Manche davon sind schnell gefunden. Andere sind versteckt. So habt ihr die Chance, durch das Erkunden der Welt Vorteile zu erhalten.
Euer Charakter levelt zudem. Allerdings sind Waffen sowie Rüstung nicht an euer Level gebunden. Ihr könnt also andere Spieler einfach ausrauben oder euch von ihnen ausstatten lassen. Tatsächlich hofft das Dev-Team laut Bylos auch genau darauf: Fortgeschrittene Spieler könnten so Neulingen helfen, hätten aber auch direkt Kanonenfutter in den Kämpfen um die Spice-Felder.
Euren Fortschritt erkennt ihr tatsächlich aber an der Komplexität eurer Basis sowie an den Items die ihr craften könnt. Und daran, dass der ursprüngliche Überlebensaspekt des Games immer weiter in den Hintergrund rückt.
Zusammen spielen oder gegeneinander?
Dune: Awakening lässt euch die freie Wahl, ob ihr mit oder gegen die anderen Spieler spielen wollt: Ihr könnt euch gegenseitig mit Ausrüstung versorgen und sogar zusammen Basen bauen. Wenn ihr ein Schema aufstellt, können eure Mitspieler die Ressourcen dazu geben und den Bau vollenden.

Ihr könnt auch Gilden gründen, die gemeinsame Ziele verfolgen und sich bei entsprechender Größe auch politische Macht sichern können. Da aber nicht jede Gilde die gleichen Ziele verfolgt, sind Konflikte vorprogrammiert. Ein Beispiel:
Gilde A soll 10.000 Einheiten Spice zurückbringen. Gilde B braucht das Spice aber für ihre Fraktion. Doch nach dem letzten Sturm gibt es vielleicht nur wenige Abbaufelder, um die dann gekämpft wird.
Fast die komplette Wüste ist ein PvP-Gebiet. Neben den immer lauernden Sandwürmern und Stürmen müsst ihr also auch immer auf der Hut vor anderen Spielern sein.
Dune: Awakening kann ein Spiel werden, das lange begeistert. Das Team hat die Ambitionen und den Hintergrund, ein sehr gutes Survival-MMO über Jahre zu betreuen. Der Release verlief bereits sehr positiv für das Team: Dune: Awakening ist jetzt das größte Survival-Spiel auf Steam, hat im Peak sogar fast so viele Spieler wie der Platzhirsch


Bitte lies unsere Kommentar-Regeln, bevor Du einen Kommentar verfasst.
Leider ja sowas wie Full PvP, da bin ich dann raus 🙂
Uff, das Gameplay war so semigeil. Alles sehr genretypisch, mehr nen Conan meets Dune, die Welt sollte ja in der Regel auch nicht so interessant sein wie vllt ein Ark und Co. Grafisch auch eher meh.
Vllt im Sale und auf nen privaten Server mit nen paar Kumpels, aber für nen Releasekauf einfach zu schwach, jedenfalls wenn ich die ersten Szenen sehe
Ich bin riesiger Dune-Fan. als ich aber vom PvP-Schwerpunkt des Games hörte und dass es sich mal wieder um ein Survival-Game handelte (gibt ja derzeit so wenige davon…! Ironie off!) war’s das mit meinem Interesse. Habe es direkt wieder von meiner Steam-Wunschliste genommen…
Bei mir genau das gleiche. Nein Danke zu PvP um Ressourcen kämpfen, wird gewaltig floppen.
Ja ist das Drollig.
Kann meinen Vorrednern hier nur zustimmen!
Funcom schnallt mal wieder gar nichts.
Man könnte meinen sie haben aus Conan nichts gelernt.
Dort waren die PvPler absolute Mangelware, PvE mit Mods und RP, das waren eure
Kunden!
PvPler kaufen einen DLC nur wenn es META enthält.
So sehe ich das Spiel als Rohrkrepierer und obwohl ich PvP und PvE gleicher maßen mag
Denke ich das Dune mit dem PvE Prinzip von EvE nicht weit kommt.
Wer will schon nur in der Stadt hocken und nie weiter kommen wenn wenn er kein PvP
will.
Typisch Funcom…. bin ich definitiv raus.
Toll noch ein game was später ne geisterstadt ist weil es weniger pvpler als pveler gibt.
Also wird auch dieses Spiel ein Hardcore PvP mit Full Loot werden.
OMG
Haben die Entwickler nichts von dem Spiel Last Oasis gelernt?
Die hatten auch dasselbe System und sind krachend gescheitert damit.
Die Entwickler haben das Spiel von Grund auf neu gemacht. Jetzt ist PvP “freiwillig”, aber dafür ist der Schwierigkeitsgrad etwas höher geworden.
Was war zuerst da? Dune oder die Hohle aus der UE Techdemo?
Veteranen können Neulingen helfen
oder sie als Kanonfutter benutzen.
Tja was wird wohl eher der Fall sein?
Was das Spiel im Suvival Genre angeht,
ja Palworld hat gut abgeräumt,
ist aber ein PvP freies(was sich jeder einstellen kann) Knuddel Suvival Game.
Dune Awakening hört sich nach Hardcore PvP mit Full Loot an.
Das kann man also nicht mit einem Palworld vergleichen.
Könnte durch den Film einen Hype mitnehmen,
kann aber auch gnadenlos untergehen Dank PvP Zwang.
Wenn die eigene Basis 24/7 angegriffen werden kann bin ich raus, dass ist das was mach am meisten an survival pvp games stört und wenn die Base innerhalb von eine Woche zerfällt.
Hi Steed! So wie ich es verstanden habe, gibt es sichere Orte, an denen du schicke, große Basen errichten kannst. In der Wüste sollen Basen aber vorrangig als kurzfristiger Anlaufpunkt fungieren, von denen aus du noch weiter oder tiefer in die Wüste starten und Loot zwischenlagern kannst. Du hast sozusagen eine sichere Homebase und errichtest dir in der Wüste Außenposten für Tripps in die Umgebung. 🙂
Hey danke für die Antwort, ja das geht klar 🙂👍
Sehr gerne 😀
Ich hoffe halt wirklich, das es kein Zwangs PVP gibt, und man eine sichere Homebase hat, bin aus dem Alter für Rein PVP raus.
Ist das Spiel wirklich ein MMO oder einfach nur Conan in einer anderen Welt? Also, verdient es den Begriff MMO?
Wenn die Server bis 1000 Spieler fassen sollen,
dann kann man schon von einem MMO reden.
Klingt schon sehr nach MMO
Glaube das Spiel wird ein Flop. Sieht wirklich schick aus, aber Survival Spiele gibt es wie Sand am Meer und der Hype darum ist auch schon lange weg. Seit Helldivers 2 merke ich wie mir so simple Spiele, wie eben H2, gefehlt haben. Schneller Start. Simpler Gameplay Loop mit einer gewissen Portion Adrenalin. Perfekt als Feierabend Spiel. Ich denke vielen Spielern geht es aktuell so und das wird der kommende Trend werden. Das Leben ist „anstrengend“ genug. Warum muss man das in Videospielen weiterführen?
Ja survival Spiele gibt es zurzeit sehr viele. Survival Mmos (angeblich 1000 Spieler auf einem Server) gibt es sehr wenige, und schon gar nicht in dem sehr interessanten Dune Universum.
Ein schnelles Feierabend-Spiel wird Dune Awakening aber so oder so nicht, aber muss ja auch nicht für jeden etwas sein, da gibt es ja wie du schon sagst tolle andere Spiele die da eher passen, wie eben z.B. Helldivers2.
Naja 1000 Spieler pvp ausgelegt wird nicht gut gehen auf Dauer. Den das liegt einfach an den dimensionen der spielertypen. Voll pvpler in größerer gilde werden einfach die kleinen über rennen. Alleine Zeit mäßig werden da die meisten nicht mitmachen wollen und können.
Einziger Lichtblick wären privat Server mit modding
Auf private Server mit modding hoffe ich auch etwa, aber eher weil ich damit bei Conan Exiles viel Spaß habe und Fantasy Setting mit Elfen, Orks und co mag, und conan exiles einfach etwas in die Jahre gekommen ist langsam, aber so was würde ja noch dauern “und” ich mag das Dune Universum auch freue mich auch sehr dort zu spielen.
Ob es mir als Rollenspieler mit dem PvP und so auf Dauer lange gefällt ist noch mal eine andere Sache, aber angeblich soll es ja auch für andere genug bieten und auch z.B. das wurde gesagt: “one of the pillars of the game is expression and customization.” Was ja z.b. mehr nach etwas für RP und nicht-PvP klingt.
In anderen Spielen (z.b. Overwatch, For Honor) bin ich PvP ja auch nicht abgeneigt, kommt für mich meist stark aufs Kampfsystem an und wie Skill oder eben Equipment abhängig es ist. Was du sagst mit großen Gilden wird vermutlich so sein ja, vielleicht läuft es ja einfach darauf hinaus dass es 3 sehr große Gilden gibt und man sich dann wohl lieber denen anschließt oder so.
Äh was? Wenn Palworld und Enshrouded eins gezeigt haben, dann dass die Leute noch mehr als genug Bock auf Survival-Games haben
Palworld ist völlig durch die Decke gegangen (wobei hier die Pokémon Ähnlichkeit sicherlich gut geholfen hat, aber das Game ist viel Näher an Ark als an Pokémon). Enshrouded hat 7-stellige Verkäufe vermeldet, Rust tummelt sich ständig in den Top 20 von Steam und selbst so alte Schinken wie 7 Days To Die findet man noch irgendwo in den Top 50 von Steam.
Das ist doch auch völlig in Ordnung, daraus solltest du aber nicht schließen dass andere Leute keinen Bock mehr auf Survival Games haben 😉
Gebe ich dir recht, nur der Markt wird sich wandeln. Interessant ist ja nicht, was jetzt ist, sondern morgen sein wird und Dune ist eher so übermorgen. Hat ja nicht mal ein Release Zeitraum. Helldivers 2 wird bei vielen Leuten, wie mir, ‘nen Denkanstoß auslösen und man hinterfragt dann »Was mache ich eigentlich hier?«.
Survival Spiele machen Spaß, gar keine Frage, aber braucht man das? Braucht man Spiele, wo man lange grinden muss, um an einen Punkt zu kommen, wo es anfängt wirklich Spaß zu machen?
Ich denke in den kommenden Jahren, wird man mehr und mehr auf Spiele abziehen, die einen schnell ins Spiel lassen. Spaßiges Gameplay bieten, ohne dem Spieler die Zeit zu rauben. Der Mensch sucht ja immer nach was Neuem, und Konzepte wie Battlepasses, Seasons und In-Game Käufe werden, neben den ganzen Psychotricks (FOMO, Exklusivität, und weitere) der Entwickler, immer mehr hinterfragt und immer mehr abgelehnt.
Dune erinnert mich sehr stark an Anthem und irgendwie auch Skull and Bones. Sieht toll aus. Spielt in einem tollen Setting. Es wird aber die Erwartungen nicht erfüllen können.
Zu den Erwartungen, die das Marketing Team produziert, kommen die Bücher und die Filme, welche, gerade als Star Wars Fan, hervorragend sind und dir als Leser / Zuschauer bereits eine Vorstellung von der Welt geben / gegeben haben. Damit muss sich das Spiel am Ende messen und die Messlatte ist extrem hoch. Gerade, wenn der HypeTrain an Fahrt aufnimmt. Das kann nur schiefgehen. Klingt sehr pessimistisch. Die Vergangenheit hat uns im Bereich der Videospiele aber eines öfteren genau das gelehrt.
Ich will dir wirklich nicht zu nahe treten, aber der Kommentar bestärkt noch mehr mein Gefühl, dass du deine eigene Sättigung von Survival Games auf andere projizierst (falls es denn so ist, vielleicht machen dir auch einfach Games ala H2 mit schneller, unkomplizierter Action inzwischen mehr Spaß). Ich kann wirklich verstehen wenn man von einem Genre irgendwann müde wird, aber deine ganzen Aussagen kommen alle nur wie deine eigenen Gefühle und Empfindungen rüber und nicht wie Tatsachen, die man in letzter Zeit auf breiter Spielerbasis ablesen kann (und nein, ein H2 Erfolg ist kein Indiz dafür… die haben einfach ein ordentliches und spaßiges Game abgeliefert).
Die Aussage basiert auf welchen Fakten?
Auf was soll sich das beziehen? Die meisten Survival Games mache gerade am Anfang viel Spaß, wo alles neu ist und man alles zum 1. mal entdeckt. Welches Game soll denn deiner Meinung nach anfangen erst Spaß zu machen, nachdem man viel gegrindet hat? Und woher willst du wissen wie grindy Dune wird?
Vielleicht sind solche Games für dich in Zukunft ansprechender, aber wieder die Frage: Woher nimmst du die Annahme, dass das auf eine Breite Masse zutrifft? Nur weil Helldivers 2 so ein Erfolg war? Das wäre so als ob man an einem BG3 ablesen könnte, dass die Spieler in Zukunft nur noch solche “Bretter” haben wollen, in welche man lange eintauchen kann/muss.
Ich will auch gar nicht behaupten dass Dune der nächste große Survival-Hit wird und ja, die Erwartungen werden hoch sein. Wenn Dune floppt, liegt das aber nicht daran dass die Leute genug von Survival Games haben. Zumal du nicht vergessen darfst dass auch immer neue Generationen nachkommen, die eben noch nicht hunderte Stunden in Ark, 7D2D, Valheim, Rust, Forest, Grounded, Conan & Co versenkt haben 😉