Dead by Daylight kümmert sich endlich um nervige Disconnecter

Ein neues System ist in Dead by Daylight ab sofort aktiv. Wer ein Spiel frühzeitig verlässt, der wird eine Weile lang nicht mehr spielen können.

Dead by Daylight wird seit Jahren von einigen unschönen Verhaltensweisen der Spieler geplagt. Eines der größten Probleme sind dabei die „Disconnecter“. Manche Spieler mit schlechter Laune oder einer geringen Frustrationsgrenze verlassen das Match vorzeitig, wenn sie etwa als erster vom Killer gefunden wurden. Dadurch ist es für die anderen Überlebenden kaum noch möglich, die Partie erfolgreich abzuschließen, die Siegeschancen sinken drastisch.

Jetzt geht Dead by Daylight gegen dieses Verhalten vor und belegt solche Spieler automatisiert mit immer größeren Strafen. Zuvor wurde das System bereits getestet.

Was wurde geändert? Seit dem 11.02.2020 hat Dead by Daylight eine Strafe für Spieler eingeführt, die vorzeitig ein Match verlassen. Diese Spieler können dann eine Zeit lang nicht erneut nach Matches suchen und müssen die Strafe quasi absitzen. Je häufiger man aus einem Spiel auf diese Weise flieht, desto größer fällt die Strafe aus. Es beginnt bei wenigen Sekunden, geht aber über Minuten und Stunden. Als Disconnect zählt jede Art, das Match vorzeitig zu verlassen, also:

  • Den PC oder die Konsole ausschalten.
  • Das Internet-Kabel herausziehen.
  • Das Spiel beenden.
  • Das Spiel über den „Match verlassen“-Button verlassen.

Wenn man Matches jedoch ordnungsgemäß abschließt, dann baut sich diese Strafe im Laufe der Zeit wieder ab.

Die Strafen sind bisher auf dem PC, der PlayStation 4 und der Nintendo Switch aktiv. Für Xbox stehen sie noch aus, denn dort gibt es noch keine dedizierten Server.

Dead by Daylight Cult of Dwight
Langes Gesicht bei Dwight – Disconnects werden nun bestraft.

Was ist bei einem versehentlichen Disconnect? Einige Spieler machen sich Sorgen, dass man nun auch für einen versehentlichen Disconnect bestraft wird, etwa bei einem Stromausfall oder einem kurzen Abbruch der Internetverbindung. Das ist auch durchaus korrekt. Bei selten vorkommenden Disconnects ist die Strafe allerdings so kurz, dass beim erneuten Verbinden zum Spiel die Strafe bereits abgelaufen sein dürfte.

Wer jedoch generell eine unzuverlässige Internetverbindung hat, der schaut in die Röhre, denn da heißt es von den Entwicklern im offiziellen Forum:

Wenn ihr eure Internetverbindung häufig verliert, dann solltet ihr sicherstellen, diese Probleme so bald wie möglich zu beheben. Euer Verbindungsabbruch beeinflusst den Spaß der anderen vier Spieler im Match negativ.

Die „Ausrede“ einer schlechten Internetverbindung lässt man bei Behaviour also nicht gelten.

Strafe nimmt mit der Zeit wieder ab: Wer eine lange Zeitstrafe angesammelt hat und Angst vor der nächsten hat, muss künftig einfach keine Spiele mehr frühzeitig verlassen. Nach einer Weile wird die aufgebaute Strafe dann wieder reduziert, sodass beim nächsten Verstoß nur eine geringe Strafe anfällt. So will man Spieler davor schützen, die tatsächlich nur gelegentlich einen unverschuldeten Disconnect haben.

Ränge sind in Dead by Daylight übrigens kein Indikator für Skill, sagen die Entwickler.

Was ist mit Gruppenspielern? Wer in einer Gruppe zusammenspielt, kann sich übrigens nicht für eine neue Partie anmelden, wenn einer der Spieler mit einer Strafe belegt ist. Dann muss entweder die ganze Gruppe auf den Ablauf der Strafe warten oder der für die Strafe verantwortliche Spieler muss die Gruppe verlassen.

Beschwerden über diese Strafen kann man übrigens nicht einlegen. Der Support wird sich um solche Anfragen nicht kümmern – man muss sie in jedem Fall absitzen.

Findet ihr diese neuen Strafen gut? Oder ist das zu harsch und es sollte Ausnahmen geben?

Damit ihr nicht mehr zum Disconnecten neigt, solltet ihr diese Perks mitnehmen:

Dead by Daylight: Die 10 besten Perks für Überlebende
Quelle(n): forum.deadbydaylight.com
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Chipskringl

Sollte noch härter bestraft werden! Ich selbst bin Anfänger (inzwischen Rang 13 Killer und 15 Überlebender) und spiele beides, aber am liebsten Killer. In keinem Spiel, das ich verloren habe war ein dc dabei. Aber bei jedem 2. Spiel, bei dem ich mal gut gespielt habe mind. ein disconnect. Dabei wurde sogar oft schon beim ersten anhaken disconnected.
Zum Thema Tunneln/Campen. Ja, mache ich auch. z.B. wenn ich einen an den Haken hänge und genau weiß, es ist einer in der Nähe, bleibe ich und suche ihn. Klar gehe ich da nicht weg. z.B. einer läuft mir 5x über den Weg, klar jage ich dem 5x hinterher. Und nein absichtlich Tunneln bekomme ich als Anfänger nicht hin. Als ob ich mir merken kann, welcher Spieler welcher ist lach.
Ist aber auch egal, wie alt sind die Spieler eigentlich und wie viele Horror Filme haben die schonmal gesehen? Weder in Freitag der 13. noch in nightmare in elmstreet habe ich irgendein Opfer sagen hören „hey das zählt nicht du campst und tunnelst“ auch von ripley ist mir keine Beschwerde bekannt über campe de oder tunnelnde Aliens.
Davon mal ab, das man gegen ein gutes Team eh kaum Chance hat als killer und mit dieser taktik Null chance zu gewinnen.
Als killer schaltet man den Chat am besten ab, denn egal ob man am anderen Ende der mal steht oder direkt vorm angehängten, es kommen IMMER tunnler/Camper Nachrichten.
Ich beschwere mich auch nicht gegen bodyblocken etc. sind halt spieltaktiken. Aber disconnect ist eben keine und einfach nur schlechte Verlierer. Unabsichtlich disconnect glaube ich erst daran, wenn das auch passiert, wenn einer am gen sitzt und nicht nur wenn am Haken, am Boden oder auf der Schulter. Als Überlebender hatte ich bisher noch keinen dc von einem killer im übrigen.
Meine pers. Erfahrung und Meinung.

Difigiano 4k

Endlich! Meiner Meinung nach genau der richtige Schritt.

Elli

Ein guter Anfang, allerdings ist das disconnecten nie so nervig gewesen wie Killer die campen oder tunneln, dafür sollte sich Behavior mal was gutes überlegen. Ebenso dass Killer viel bessere Perks haben als die Überlebenden. Wenn das Campen so weitergeht muss sich Behavior nicht wundern weshalb das Spiel sinkende Spielerzahlen hat..

Lucas

Ich selber bin nur disconnect wenn Killer meinen sie sind Mal ganz witzig und facecampen oder Tunneln, ich sehe das auch als ein sehr großes Problem. Ich wäre dafür das man eine dauerhafte abgeschwächte Version vom Perk „Verwandt“ benutzt, der z.B. die Aura des Killers anzeigt wenn er im Umkreis von 36m am Haken ist wo gerade ein Survivor hängt. Das würde das campen etwas eindämmen.

dasPitty

Hach jaaaa, die ewige Diskussion, ob campen und tunneln jetzt nun okay ist oder nicht 😀
Ich hatte meine Meinung dazu früher schon ausführlich dargelegt und will auch gar nicht mehr Öl ins Feuer gießen. Nur das eine würde ich noch anmerken. Ob etwas Teil des Spiels ist oder nicht hat keinerlei Relevanz für die Fairness des jeweiligen Spielelements. Zum Beispiel der Entscheidungsschlag ist definitiv Teil des Spiels und war lange Zeit ein Dorn im Auge der Killer und wurde nach langem ringen zurecht so angepasst, dass er seine volle Stärke nur noch in bestimmten Situationen entfalten kann. Heutzutage wird sich verständlicher Weise über die Reparaturgeschwindigkeit der Gens beschwert und keiner sagt „Das ist aber Teil des Spiels!“, zumindest nicht so direkt. Also was auch immer man von der Spielweise hält – „Es ist halt Teil des Spiels“ ist kein Grund sich nicht darüber zu beschweren, witziger Weise aber immer das einzige Argument, das Befürworter des Campens vorbringen können ^^;

dasPitty

Also zum Campen sag ich wie gesagt nichts mehr, weil ich einfach in der Hinsicht schon alle Argumente gehört habe und finde, dass da einfach viel zu sehr an einander vorbeigeredet wird.

Dem letzten stimme ich zu, auch wenn ich die Formulierung etwas seltsam finde. Natürlich ist der Gen-Speed ein Problem, die Reparaturzeiten zu erhöhen ist nur nicht die Lösung dafür.

Morgoth the Dark

Naja eigentlich war die Lösung Hex Ruin.
High Risk. High Reward. Wenn der Killer Glück hatte war das Totem länger als 1min aktiv und dadurch genug Zeit Gewinn. Selbst Überlebende in den Red Ranks hatten damit kein Problem. Deshalb ist die Entscheidung der Entwickler wieder mal sehr fragwürdig. Ich kann das Motiv verstehen, das man es den Anfängern erleichtern will. Aber die Kosten dafür sind zu hoch.
Campen und tunneln wird verstärkt.
Die meisten Killer spielen nur noch Top tier Killer(Nurse, Billy)
Lange Lobby Wartezeiten und dadurch auch weniger Geld durch Microtransaktionen.
Toxisches Verhalten wird zwischen Killern und Überlebende verstärkt.

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