Deutsche Twitch-Streamerin hat live auf der gamescom eine Panikattacke: Zuschauer machen sich lustig

Deutsche Twitch-Streamerin hat live auf der gamescom eine Panikattacke: Zuschauer machen sich lustig

Die deutsche Twitch-Streamerin Kunshikitty hatte auf der gamescom eine Panikattacke, nachdem mehrere junge Männer sie bedrängten und nicht in Ruhe ließen. In einem nachträglichen Stream sprach sie mit ihren Zuschauern über das traumatische Erlebnis.

Wer ist Kunshikitty? Eileen, besser bekannt als „Kunshikitty“ auf Twitch, hat sich in der Online-Streaming-Welt einen Namen gemacht. Mit ihrem ersten Video im Jahr 2017 startete sie ihre Karriere und zählt mittlerweile 44.000 Abonnenten auf YouTube sowie 180.00 Follower auf Twitch zu ihren Fans.

Aktuell gehört sie mit zu den meistgesehen deutschen Streamerinnen (via Sullygnome).

Neben Gaming und Reaktionsvideos begeistert sie ihre Zuschauer regelmäßig mit leidenschaftlichen Kochsessions, die sie live überträgt.

Wer aktuell die erfolgreichsten deutschen Twitch-Streamerinnen sind, könnt ihr hier sehen:

Ob auf Madeira oder am Mischpult – Das sind 5 der größten deutschen Twitch-Streamerinnen

Was passierte auf der gamescom? Auf der gamescom erlebte Kunshikitty zunächst einen freudigen Moment, als sie überwältigt von den Eindrücken und der Unterstützung ihrer Community war, die ihren Sub-Rekord brach. Doch das Glück währte nicht lange.

Mehrere junge Männer gesellten sich zu ihr und begannen, lautstark Witze zu machen und sie zu belästigen, indem sie wiederholt „Monte du bist der Beste“ riefen und ihren Namen mit der Streamer-Kollegin „Fibii“ verwechselten. Kunshikitty bat höflich darum, in Ruhe gelassen zu werden, doch die Männer ignorierten ihre Bitte.

Die Situation eskalierte schnell und Kunshikitty begann schneller zu atmen – eine Panikattacke kündigte sich an. Die Männer fuhren fort, sie zu belästigen und fragten sarkastisch, ob sie einen Krankenwagen rufen sollten, während sie zeitgleich laut in der Halle um Hilfe geschrien haben.

Verzweifelt wandte sich die Streamerin an ihre Zuschauer und gestand, dass sie eine Panikattacke habe. Kurz darauf verschwanden die Männer, kamen aber später zurück und belästigten sie erneut.

Was sagt Kunshikitty dazu? In einem kürzlichen Stream hat Kunshikitty den belastenden Vorfall erneut angeschaut und sich mit ihren Zuschauern darüber ausgetauscht. Sie erzählte, dass die Situation noch schlimmer war, als im Stream zu sehen war, da einige der Männer sich direkt hinter der Kamera befanden und sie regelrecht einkesselten. „Das war echt eine miese Situation“, kommentierte sie.

Sie äußerte ihre Enttäuschung darüber, dass die Männer trotz ihrer Bitten nicht aufhörten und bezeichnete ihr Verhalten mehrfach als „bodenlos“.

Warum ist diese Thematik ihr wichtig? Kunshikitty enthüllte, dass sie bereits in der Vergangenheit in ähnlichen Situationen gewesen sei. Sie erinnerte sich an einen Livestream aus dem Jahr 2019, bei dem sie ebenfalls belästigt wurde und mehrmals um Ruhe bitten musste.

In diesem Fall hatte sie jedoch nicht nur verbal reagiert, sondern sich auch körperlich gewehrt. Sie bereute diese Reaktion und wusste, dass dies keine Lösung war. Als Konsequenz wurde sie von Twitch ein paar Tage gebannt.

Welches Fazit zieht die Streamerin? Diese beängstigende Erfahrung wird zweifellos eine lange Zeit in ihrem Gedächtnis bleiben und hat bei Kunshikitty emotionale Spuren hinterlassen.

Inmitten des traumatischen Erlebnisses und der emotionalen Belastung, die die Streamerin durchlebt hat, hat sie einen wichtigen Appell an ihre Community gerichtet. Sie betonte nachdrücklich, dass niemand die Männer, die sie belästigt haben, suchen, beleidigen oder kritisieren sollte. Trotz des schmerzhaften Vorfalls möchte sie nicht, dass weitere negative Energien oder Handlungen entstehen.

Kunshikitty hat angekündigt, künftig bei größeren Events nur noch mit Begleitung aufzutreten, insbesondere wenn sie mental angeschlagen ist. Sie selbst sagt, dass wenn sie mental stabil gewesen wäre, die Situation nicht so eskaliert wäre.

Jedoch ist zu bedenken, dass dies kein Freibrief ist, die Grenzen von Streamern oder anderen Eventbesuchern zu überschreiten. Respekt und Rücksichtnahme sind entscheidend, um solche Vorfälle zu verhindern und eine sichere Umgebung für alle zu gewährleisten.

Was noch auf der Gamescom passiert ist, könnt ihr hier lesen: gamescom wirft Twitch-Streamer von der Messe, fürchtet einen 2. MontanaBlack-Vorfall

Quelle(n): Kunshikitty auf Twitch
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Lyvistor
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Zuletzt bearbeitet vor 5 Monaten von Basti
Berndiso

Was soll man verlangen von so Typen die Monte toll finden.

Zullan

Lösung:solchen Events fernbleiben oder Vorkehrungen treffen.
Und kommt mir nicht mit “Ja aber ist nicht ihre Schuld”
Wir wissen alle wie finster das Internet und alles damit verbundene sein kann.

Wer sich in der Öffentlichkeit aufs Podest stellt, läuft halt Gefahr beworfen zu werden.
Wer das nicht abkann muss zu Hause hinter Bildschirm, Filter und Moderatoren bleiben.

Keine schöne Welt, aber unsere. Es gilt wie so oft “Wer ohne Schirm bei Regen rausgeht, wird halt nass”

ooupz

Man macht aus einer Mücke einen Elefanten, die Jungs haben sich falsch verhalten und haben bei ihr einen schlechten Moment erwischt, das wars aber auch schon wieder, die gute Dame hat aber nicht gerade eine dicke Haut, scheint emotional sehr labil zu sein und das ist ein gefundenes fressen für Störenfriede, Trolle usw.
Nächstes mal dann lieber doch Security beauftragen. Es gab/gibt genug Frauen die auch ohne Security dort streamen oder einfach nur unterwegs sind, die bei solchen Situationen anders damit umgehen.
Ich nehme hier die Jungs nicht in Schutz, finde es selber peinlich.

huehuehue

Stimmt, du nimmst die Jungs nicht in Schutz, machst aber im selben Zug trotzdem “victim blaming” – “die gute Dame hat aber keine dicke Haut, scheint emotional sehr labil zu sein”, “Nächstes Mal lieber doch doch security beauftragen”…

hexer

Ich sehe das eher als ein Verbesserungsvorschlag von seiner Seite, was sie besser hätte tun sollen. Ich finde es aber auch generell dumm, dass Streamer einfach so auf der Messe rum laufen. Ich war ja auch dort und sobald mal ein etwas bekannterer Streamer durch die Gänge läuft kommen die kleinen Kinder von überall angerannt und passen auf niemand auf. Einer von denen ist aber schön hingefallen. Verdient. Aber generell es wird immer nerviger mit den ganzen Streamer auf der Gamescom. Nächstes Jahr ist mein 10 Jahr auf der GC und es wurde die letzten Jahre immer schlechter und dafür auch noch teurer nicht nur wegen den Streamer aber die sind auch ein Teil des Problems.

ooupz

Das ist kein “Victim blaming” das ist realistisch zu denken. Sie ist offensichtlich jemand der mit solchen Situationen nicht gut umgehen kann, das musst du als White Knight auch akzeptieren.

huehuehue

Natürlich ist es victiming blaming und nicht groß anders als: “Ja, wenn sie auch einen kurzen Rock anzieht”, “Ja, wenn sie halt auch im Club zu viel trinkt”

Dorian

Da bin ich bei dir,ausser das die Typen ein paar dumme Sprüche geklopft haben ist dort nichts passiert.
Wenn die gute Dame nicht mit solchen Kommentaren klar kommt möchte ich nicht wissen wie Sie Ihren Alltag bewältigt denn das kommt doch immer mal vor.
Und auf solchen Veranstaltungen gibt es immer den einen oder anderen Chaoten,wenn das zu viel für Sie ist sollte Sie überlegen von solchen Events fern zu bleiben.

Marrurka

Hat die Gamescom keine Security oder awareness Team?
Jede Veranstaltung dieser Größe muss sowas haben. Das ist gang und gäbe. Anscheinend hat die Gamescom sowas nicht oder das Team hat auf ganzer Linie versagt. So oder so ist es eine Schande das auf solch einer Veranstaltung Frauen belästigt werden, sie laut um Hilfe schreien und niemand was tut.
Noch ein Grund mehr der Gamescom fernzubleiben.

Und jetzt kommt mir nicht mit “bei so vielen Menschen kann man das nicht kontrollieren” doch kann man. Ratet mal warum auf Festivals wie zb der Fusion etc kaum bis gar keine solche Vorfälle sind?

Schuhmann

Ich hab das Gefühl, dass große US-Streamerinnen auch “Schutz” dabei haben, wenn sie sowas machen. Ich denke nicht, dass jemand wie Amouranth überhaupt alleine auf so einer Veranstaltung sein könnte – so doof wie es klingt.

Was ich so gelesen habe, ist das einfach ein reales Problem von Streamerinnen, die sich öffentlich bewegen – genau wie Stalking.

Es gibt da offenbar eine sehr ungesunde Vorstellung, dass “Leute, die man auf Twitch sieht” keine echten Menschen sind, sondern irgendwelche Kunstfiguren, die irgendwie immun gegen alles sind. Da gibt’s ja sehr schlimme Geschichten über parasoziale Fans und es wird offenbar immer schlimmer, je größer eine Streamerin ist.

Alexthecat

Parasoziale Beziehungen sind ein echt hartes Problem im Streaming, sowas gabs zwar auch bei Promis schon immer, aber diese Pseudo interaktion mit jemanden macht das noch viel schlimmer zudem werden Streamer, selbst kleine, ständig ohne konsequenzen gedoxt.
Ein Hauptgrund warum ich keinen Streamer, vor allem Streamerinnen beneide, diese Psychische belastung wiegt das Geld kaum auf. Da komm ich lieber weiter mit meinem Geld über die Runden und lebe dafür “ruhig”.
Und ja irgendwie sinkt zudem auch noch die Hemmschwelle irgendwie extrem, wenn da irgendwelchen nicht mal volljährigen Leute, irgendwelche Streamerinnen fragen “Haben sie Onlyfans” einfach zu wild was heute abgeht.

mein-mmo-2F

Hier mal ein Link mit Timestamp.
Sie zeigt erst das Ende und danach den Anfang der Situation, von ihr selbst kommentiert.

https://www.twitch.tv/videos/1911632945?t=01h45m05s

xmaxix1997

Montanacom

daxter

Finde es eher schlimmer da es da keinen gab der einen Arsch in der Hose hatte der Dame zu helfen 😡

Mithrandir

Wobei ich das grade bei psychischen Ausnahmesituationen einen schwierigen Sachverhalt finde. Die wenigsten wissen, wie man bei welcher psychischer Ausnahmesituation richtig hilft.

Ja es wirkt dann vielleicht “herzlos” wenn keiner hilft. Aber viele wissen, dass die “falsche” Hilfe Dinge grade bei solchen Ausnahmesituationen, schlimmer machen kann und halten sich auch raus, weil sie denken (oder hoffen), jemand der Bescheid weiß wird dann schon entsprechend eingreifen.

Edit: Gegen ein auffälliges Bedrängen helfen oder zumindest nachfragen sollte aber drin sein, ja

Zuletzt bearbeitet vor 2 Jahren von Mithrandir
CandyAndyDE

hat sie einen wichtigen Appell an ihre Community gerichtet. Sie betonte nachdrücklich, dass niemand die Männer, die sie belästigt haben, suchen, beleidigen oder kritisieren sollte. Trotz des schmerzhaften Vorfalls möchte sie nicht, dass weitere negative Energien oder Handlungen entstehen.

So lernen diese Typen es aber nicht, dass ihre Taten Konsequenzen haben und es wird sich auch nichts ändern.

Zuletzt bearbeitet vor 2 Jahren von CandyAndyDE
huehuehue

Bei “Auge um Auge” lernen sie es aber genauso wenig, denn “Gewalt” erzeugt bloß “Gegengewalt”.

Zuletzt bearbeitet vor 2 Jahren von Huehuehue
Yoma

Es geht dabei auch nicht Auge um Auge das wäre Selbstjustiz.
Es geht darum das mögliche strafrechtlich relevante Sachen auch verfolgt werden, sonst ufert das immer weiter aus. Denke ein Vorladung würde an der Stelle bereits erstmal reichen.

huehuehue

Nein, beim zitierten Kommentar geht es um eine Art von Selbstjustiz, ohne der die Typen angeblich nichts lernen würden:

einen wichtigen Appell an ihre Community gerichtet Sie betonte nachdrücklich, dass niemand die Männer, die sie belästigt haben, suchen, beleidigen oder kritisieren sollte. Trotz des schmerzhaften Vorfalls möchte sie nicht, dass weitere negative Energien oder Handlungen entstehen.

Sie sagt nirgends, dass das nicht von Justizbehörden verfolgt werden dürfte, sondern der Appell geht explizit an die eigene Community und lautet “Ihr macht denen bitte nix”

Zuletzt bearbeitet vor 2 Jahren von Huehuehue
Yoma

War auch nicht als Vorwurf an sie gemeint und bezog sich nicht auf ihre Aussage.
Ging um den allgmeinen Umgang damit.

Marrurka

Auge um Auge macht die Welt blind.

Mithrandir

Ich bin mir ziemlich sicher, das irgendein selbstjustizieller Akt gegen diese Leute, Beleidigungen, Doxxing etc. sich zwar “richtig” anfühlt aber kein “Umdenken” erreichen würde.

Die Annahme, dass man es Leuten, die Fehler macht selbstjustiziell hart nur mal “richtig zeigen” müsse, damit sie ihr Verhalten überdenken ist in den meisten Fällen, so richtig es sich innerlich anfühlt, halt falsch.

“Bestrafen” und “Verhaltensänderung erreichen” gehen nicht immer gut Hand in Hand.

Yoma

Aus meiner Sicht ein Fall für die Polizei. Für gut zureden ist die Grenze bereits überschritten.

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