The Elder Scrolls Online: 300 Mitarbeiter vor Weihnachten entlassen [Update: Zenimax sagt „Nö“]

Laut Berichten einer irischen Zeitung hat sich The Elder Scrolls Online von 300 Mitarbeitern getrennt.

Update: Zenimax hat sich in einem Statement dazu geäußert. Man sei „enttäuscht“ von den Ungenauigkeiten im Bericht der Connacht Tribune. Da sei nichts dran. Es seien im August 50 Mitarbeiter in Irland entlassen worden nach dem erfolgreichen Konsolen-Launch. Das sei in der Branche üblich. Und man habe hart daran gearbeitet, die Trennung für die Betroffenen abzumildern. Das Support-Zentrum in Galway sei weiterhin offen.

Original-Artikel:

Die Einrichtung eines Service-Centers im irischen Galway hatte man im März 2011 bekanntgegeben, nun wurden wieder Mitarbeiter entlassen.

So eine ähnliche Story gab es schon mal vor mehr als einem Jahr im Juni 2014. Auch da hatte die irische Lokalzeitung Connacht Tribune über ihre Webseite davon berichtet, dass vor Ort in Galway Mitarbeiter von Zenimax Online ihre Jobs verloren hatten. Damals hatte man Support-Mitarbeiter entlassen, nachdem der Trubel des PC-Releases vorbei war.

Man weiß nicht, ob zwischenzeitlich wieder neue Mitarbeiter eingestellt wurden. In jedem Fall berichtet die Connacht Tribune nun: Vor Weihnachten hätten um die 300 Mitarbeiter in Galway ihren Arbeitsplatz verloren. Zenimax habe im Prinzip in Galway zugemacht, die Zelte abgebrochen. Nur noch 5 oder 6 Mitarbeiter würden im European Customer Services Centre arbeiten.

Crown-Scroll-TESO

Seit den ersten Entlassungen im Juni 2014, hatte es zwei weitere Entlassungswellen gegeben: Einmal im September 2014 und einmal im August 2015. Von diesen Entlassungen waren auch Entwickler betroffen. Damals hieß es, das sei eben das Business, in der Entwicklung und zum Launch brauche man viele Mitarbeiter, gerade im Support. Nach dem Launch dann nicht mehr.

Laut Informationen der Lokalzeitung habe eine „Quelle aus der Industrie“ gesagt: Die Sache sei hier zu Ende. Ein halbes Dutzend Mitarbeiter verblieben noch für den Übergang. Es könne sein, dass wieder etwas dort passiert, wenn für die Firma ein weiteres Release anstehe.

Auch wenn noch keine Stellungnahme von Zenimax vorliegt, kann man wohl davon ausgehen, dass man den Konsolen-Start nun auch als „abgeschlossen“ bewertet. Wenn es nähere Informationen zu der Sache gibt, werden wir Euch informieren.

Quelle(n): connachttribune, Vg247, Statement Zenimax
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KohleStrahltNicht

Nööö….Ich weiß nur wir der Support mir immer geantwortet hat.
Das waren nie maschinell beantwortete Mails , die ich bekommen habe.

KohleStrahltNicht

Die Standartantworten gab es wohl immer bei ein und denselben Fragen.
Ich hatte am Anfang diverse Probleme und bekam immer persönliche Antworten eines menschlichen Supporters.

N0ma

Ich drück Teso die Daumen. Das Spiel hat Potential – auch Sachen die man so in anderen aktuell nicht findet, nur das Ohr muss noch näher an die Masse.

Impact

Irgendwo muss man die Million die sie der Community geben ja einsparen. 😉

Gerd Schuhmann

Hab ich mir auch gedacht … wenn man das so im Hinterkopf hat. 🙂

Postfrosch1984

Finde derartiges völlig normal. Ist natürlich blöd vor den Feiertagen aber ich geh davon aus das das keine kurzschlussreaktiin war und die Mitarbeiter frühzeitig informiert wurden.

Aber es ist immer wieder interessant auch mal hinter die Kulissen zu schauen

Horteo

solch ein Verhalten ist bei Angelsächsischen Firmen völlig normal. Da herrscht Hire & Fire Politik. Ein soziales Verhalten und Rücksichtnahme auf spezielle Zeiten im Jahr wie Weihnachten gibt es nicht, geschweige denn eine Kündigungsfrist oder Kündigungsschutz

Und ich glaube nicht, dass die Mitarbeiter früh informiert wurde. Ich arbeite in einer global tätigen Firma mit Niederlassungen in ettlichen Ländern. Die amerikanischen Kollegen z.b können von einem Tag auf den anderen entlassen werden. Dem Mitarbeiter mündlich mitteilen, das er morgen nicht mehr gebraucht wird reicht aus.

N0ma

Wie man am Update sieht stimmt das nicht. Schön wenn wieder mal sämtliche Vorurteile ausgepackt werden.

In D werden übrigens von einem Tag auf den anderen Leute freigestellt. Die bekommen dann noch für die gesetzliche Zeit den Lohn aber raus sind sie erstmal.

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