The Division 2 will Euch das geben, was allen fehlt: Endgame von Tag 1 an

In den letzten Jahren hatte jedes größere Games-as-a-Service-Spiel zum Start mit dem gleichen Kritikpunkt zu kämpfen: mangelnde Endgame-Inhalte. The Division 2 will das anders machen und legt den Fokus von Beginn auf das Spiel nach Erreichen der Maximal-Stufe, aufs Endgame.

Das ist das große Ziel der Entwickler: Schon seit der Ankündigung von The Division 2 wird von Entwickler Massive stets betont, dass sie großen Wert auf das Endgame legen.

Direkt zum Start am 15. März soll der Shared-World-Shooter genügend Content haben, um die Spieler lange zu motivieren.

Warum ist das so wichtig? Hierfür muss man sich die Geschichte von The Division 1 anschauen. Zum Release gab es im Endgame, nach Abschluss der Story, kaum etwas zu tun. Dafür hagelte es viel Kritik. Massive musste einiges nachbessern.

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Destiny und The Division wurden oft für ähnliche Probleme kritisiert

Auch bei anderen Shootern wie Anthem und Destiny 2 gab es ähnliche Kritik. Es handelt sich um ein generelles Problem bei solchen Games-as-a-Service-Spielen:

Kann Massive das Problem vermeiden? Tatsächlich sieht es so aus, als könnte The Division 2 mit dem Vorhaben erfolgreich sein, schon zu Beginn ein abwechslungsreiches und lohnendes Endgame zu bieten.

Mit der umfangreichen Kampagne, die auch im Endgame nicht vorbei ist, einem komplexen Build-System, PvP- und PvE-Aktivitäten wie Conflict und der Dark Zone gibt es einiges in The Division 2 zu tun.

Wir zeigen Euch, was im Endgame auf Euch wartet, wenn die Pläne von Massive aufgehen.

Nach der Story geht es weiter

Wie der Vorgänger, hat auch The Division 2 eine große Story-Kampagne, die sich alleine oder in einer Gruppe abschließen lässt. Doch es gibt einige Unterschiede zu der Kampagne im 1. Teil.

Wie war das in The Division 1? Schon im Vorgänger war die Kampagne mit durchschnittlich 20 Stunden Spielzeit verhältnismäßig lang.

Doch ist man erst einmal durch, konnte man lediglich alle Missionen erneut spielen. Die Geschichte war beendet, es ging bisher nicht wirklich weiter. Selbst in den Erweiterungen gab es bis auf ein paar Audio-Logs kaum neue Story-Elemente.

So wird es in The Division 2: Laut den Entwicklern wird die Kampagne in The Division 2 rund 40 Stunden lang sein und somit länger, als im 1. Teil. Außerdem ist danach noch längst nicht Schluss.

Habt Ihr sie abgeschlossen und das Endgame erreicht, kommt ein Twist in Form einer neuen Fraktion ins Spiel. Sie erweitert die Kampagne.

Mit dieser Fraktion, die sich Black Tusk nennt, soll auch die Geschichte weiter gehen. Wie diese weiteren Story-Inhalte aussehen, ist allerdings noch nicht bekannt. Klar ist immerhin, dass die Geschichte nach der Kampagne noch nicht abgeschlossen ist.

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Diese Fraktion wartet nach der Story auf Euch

Black Tusk mischt das Endgame auf

Die Endgame-Fraktion Black Tusk ist den anderen feindlichen Gruppierungen von The Division 2 überlegen. Sie taucht auf, sobald Ihr das Höchstlevel 30 erreicht und die Story abgeschlossen habt. Ihr Ziel ist es, die Kontrolle in Washington D.C. zu übernehmen.

Das ist Black Tusk: Über diese Fraktion ist bisher nicht viel bekannt. Sicher ist nur, dass sie in Sachen Technik, Bewaffnung und Strategie den anderen Fraktionen deutlich überlegen sind.

Black Tusk taucht in nahezu allen Bereichen von The Division 2 auf. In der Open World nimmt sie Kontrollpunkte ein, bekämpft Euch, Zivilisten, aber auch andere feindliche Fraktionen wie die True Sons oder Hyenas.

Zudem gibt es neue Varianten der Story-Missionen, die sogenannten Invaded-Missionen.

Was sind Invaded-Missionen? Die Invaded-Missionen kann man als alternative Versionen zu den herkömmlichen Story-Missionen sehen, die sich immer wiederholen lassen.

Statt den normalen Fraktionen, trefft Ihr in den Invaded-Missionen nur auf Black Tusk. Und das verändert diese Missionen in mehrfacher Hinsicht:

  • Black Tusk nutzt Technologien wie Robo-Hunde, Bomben-Drohnen und andere gefährliche Gadgets
  • Die KI verhält sich klüger und geht taktischer vor
  • Die Zahl der Gegner wird deutlich erhöht
  • Spawn-Punkte sind zufällig, Missionen laufen also nicht immer nach dem 100%ig gleichem Schema ab

Was bringen mir diese Missionen? Sie sind ideal, um Euch besseren Loot zu erspielen. Außerdem steigt der Anspruch, wer also fordernde Kämpfe will, spielt die Invaded-Missionen direkt auf dem höchsten der Schwierigkeitsgrade.

Unser Autor Tarek konnte eine dieser Missionen bereits spielen:

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Massig PvE-Inhalte

Seid Ihr mit der Story durch, habt Ihr nicht nur die Black Tusk, die Ihr bekämpfen könnt. Auch die anderen Fraktionen wollen Euch und den Zivilisten in ihren Siedlungen an den Kragen. Dieser Kampf geht auch nach der Hauptmission weiter.

In D.C. ist immer etwas los

Das erwartet Euch in der Spielwelt: Zivilisten benötigen permanent Eure Unterstützung bei der Sicherung von Washington D.C, deswegen geht es ständig darum, Kontrollpunkte zu halten oder zu befreien.

Die Spielwelt funktioniert dynamisch, es gibt immer irgendetwas zu töten oder jemanden, dem man helfen kann. Ihr könnt auch einfach durch die Welt streifen, Ressourcen sammeln und Zivilisten-Siedlungen bei ihren Projekten helfen.

Dabei könnt Ihr ihnen Lebensmittel und Material liefern, die Ihr in der Welt findet. Im Gegenzug gibt es Belohnungen wie Blaupausen.

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Zivilisten leben in organisierten Siedlungen, die Ihr besuchen könnt.

Story-Missionen können wiederholt werden

Eine weitere Aktivität, der Ihr nachgehen könnt, ist das Wiederholen der Story-Missionen. Mit den höheren Schwierigkeitsgraden könnt Ihr außerdem besseren Loot bekommen und Eure verbesserte Ausrüstung auf die Probe stellen.

Welche Schwierigkeitsgrade gibt es? Bisher sind diese Schwierigkeitsstufen bestätigt:

  • Leicht
  • Normal
  • Schwer

Gibt es noch mehr Stufen? Bestätigt ist noch nichts. Es gilt aber als sehr wahrscheinlich, dass es noch höhere Schwierigkeitsgrade gibt. Im Endgame des Vorgängers gab es noch die Schwierigkeitsstufen Herausfordernd, Heldenhaft und Legendär.

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Es gibt umfangreiche Nebenmissionen und kleinere Aufträge

Neben der Haupt-Story bietet The Division 2 eine Vielzahl an Nebenmissionen, die Ihr abschließen könnt.

Waren diese im 1. Teil eher uninteressant und repetitiv, sind sie in The Division 2 „handgemacht“ und jede Mission ist einzigartig. Teilweise entsprechen sie im Umfang sogar den Hauptmissionen des 1. Teils.

Zudem gibt es regelmäßig Kopfgeld-Aufträge, in denen Ihr Jagd auf wichtige Ziele machen könnt.

1. Raid nach Release

Schon länger ist bekannt, das man für The Division 2 mehrere Raids plant. Der erste nennt sich „Dark Hours“ und soll bereits kurz nach dem Release von The Division 2 erscheinen.

Das weiß man bisher über den Raid: Bis zu 8 Spieler können die Raid-Aktivität gemeinsam spielen. Der Schauplatz ist der Washington Ronald Reagan Airport und soll ziemlich groß ausfallen.

Bisher gab es keine weiteren Details. Bekannt ist nur, dass der Raid die Spieler fertig machen soll und das sich sein Umfang mit Raids aus MMORPGs wie WoW vergleichen lässt.

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Ein Paradies für Build-Bastler

The Division 2 baut auf den Systemen des Vorgängers auf und krempelt vieles um. Das Ergebnis scheint ein komplexes Loot- und Ausrüstungs-System zu sein, das viele Freiheiten ermöglicht.

Auch das ist einer der Kernpunkte, bei dem man vom 1. Teil gelernt hat. Dort sah es zum Release nämlich ziemlich mau aus.

So war es in The Division 1: Zum Release gab es im 1. Teil lediglich 5 Seltenheitsstufen:

  • Grau (gewöhnlich)
  • Grün (ungewöhnlich)
  • Blau (selten)
  • Violett (episch)
  • Gelb (HighEnd)
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Anfangs noch das Höchste der Gefühle, gab es später HighEnd wie Sand am Meer

Doch zwischen den Stufen gab es kaum Unterschiede. Die Werte steigen mit zunehmender Seltenheit, auch haben HighEnd-Teile mehr Werte, als ein grünes Item. Dennoch gab es kaum Variation, Builds haben sich kaum anders angefühlt.

Es dauerte einige Monate, bis sich das mit den Gear-Sets änderte.

So wird es in The Division 2: Auch diesen Fehler möchte man mit The Division 2 nicht wiederholen. So basiert Ausrüstung zwar auf dem gleichen Prinzip, es kommen jedoch einige Neuerungen dazu. Wie die Brand-Sets, die Eure Ausrüstung in unterschiedliche Marken einteilen.

So funktionieren Brand-Sets: Je nach Marke, gibt es andere Boni. Tragt Ihr mehrere Set-Teile von der gleichen Marke, werden weitere freigeschaltet.

Diese Boni können dann beispielsweise Euren Schaden mit Maschinenpistolen erhöhen, oder Euch robuster machen. Mit den Brand-Sets könnt Ihr also Euren Spielstil anpassen und verfeinern.

Brands lassen sich auch mit Gear-Sets kombinieren, die in The Division 2 Ihr Comeback feiern. Gear-Sets zu vervollständigen, wird Teil des Endgames sein. Dieses mal muss man nicht bis nach Release warten, um damit anzufangen.

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Die Logos verraten Euch, welche Marke das jeweilige Teil hat.

Gear-Sets sind zurück – eins ist nun bekannt

Bisher hielt man sich bedeckt, wenn es um Gear-Sets ging. Sie waren schon länger bestätigt, nun wurde das erste von Gamespot.com offiziell vorgestellt. Es heißt „The True Patriot“ oder „Der wahre Patriot“ und ist anders, als man es von den Gear-Sets aus dem Vorgänger kennt.

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So sieht ein Classified-Gear-Build in The Division 1 aus

So funktionieren Gear-Sets in The Divsion 1: Gear-Sets wurden erst nach Release eingeführt. Das sind benannte Sets, die Boni freischalten konnten, wenn man mehrere Teile des gleichen Sets ausgerüstet hat.

Zunächst standen nur Sets mit bis zu 4 Boni zur Auswahl, später folgten die Classified-Sets mit bis zu 6. Den ersten Bonus schaltet man frei, sobald man zwei Teile des gleichen Sets anlegt.

Das ist die vielleicht größte Änderung: Im Gegensatz zu den Gear-Sets in The Division 1 muss man das komplette Set tragen, um die Fähigkeit des Gear-Sets nutzen zu können.

True Patriot Gear Set
Quelle: YouTube

Sammelt exotische Ausrüstung

Neben den Gear-Sets kehrt auch exotische Ausrüstung zurück. Das sind einzigartige Waffen und Rüstungsteile, die besondere Designs und Boni mit sich bringen.

Das weiß man bisher über Exotics: Obwohl es im Vorgänger bereits einige Exotics gab, will man für The Division 2 zum Release keine exotisches Item recyceln. Jedes Exotic wird einzigartig und neu sein.

Ähnlich wie in Destiny, könnt Ihr immer nur eine Waffe und ein Ausrüstungsteil der exotischen Items tragen. Wie stark sie sind, ist im Moment nicht bekannt. Wer aber gerne sammelt, wird alleine dadurch schon viel zu tun haben.

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Die Spezialisierungen erweitern die Vielfalt

Während die Brands und Gear-Sets auf Systemen des Vorgängers aufbauen, gibt es mit den Spezialisierungen ein neues Feature in The Division 2. Diese sind erst mit Level 30 verfügbar und sollen Euch noch mehr Möglichkeiten bieten, Eure Spielweise zu bestimmen.

Was sind Spezialisierungen? Das sind in erster Linie weitere Fertigkeiten-Bäume, die Euch verschiedene Vorteile und eine individuelle Waffe mitgeben. Insgesamt sind zum Release 3 verschiedene Spezialisierungen im Spiel:

  • Zerstörungsexperte: Granatwerfer
  • Scharfschütze: Kaliber-50.-Präzisionsgewehr
  • Überlebenspezialist: Armbrust
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Spielt Ihr mit einer dieser Spezialisierungen, könnt Ihr im jeweiligen Fertigkeiten-Baum passive Boni und einzigartige Skill-Mods freischalten.

In unserer Auflistung findet Ihr alle bekannten Boni der Spezialisierungen.

Ihr könnt frei zwischen diesen hin und her wechseln und jede bis ans Maximum ausbauen. Für die Zukunft sind außerdem noch weitere Spezialisierungen geplant.

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Dark Zones für die Jagd nach Gear und Spielern

Das ist die Geschichte der Dark Zone: Eines der Aushängeschilder des 1. Teils ist die Dark Zone. In der Welt von The Division 2 hat ein tödliches Virus die großen Nationen weltweit ins Chaos gestürzt.

Die Dark Zones gibt es, soweit wir wissen, in New York und Washington D.C. Hier ist die Kontamination durch das Virus besonders stark. Daraufhin hat die Regierung diese Stadtteile abgeriegelt und alle, die sich darin befanden, sich selbst überlassen.

Dieses mal gibt es 3 verschiedene Dark Zones

Das ist die Dark Zone im Spiel: In diesen abgetrennten Bereichen der Open World wird PvP und PvE gemischt. Spieler können Jagd auf Loot machen, aber gleichzeitig auch andere Spieler zur Strecke bringen.

Dabei können sie entweder abtrünnig werden und den Loot von getöteten Spielern stehlen, oder selbst Abtrünnige jagen. Gute Ausrüstung ist meist kontaminiert und muss zuerst mit dem Helikopter ausgeflogen werden. Das dauert aber eine Weile.

In dieser Zeit ist man angreifbar, da jeder Spieler auf der Map sehen kann, wenn jemand einen Heli ruft. Das macht den Reiz der Dark Zone aus, man weiß nie, wie eine Begegnung ausfällt.

Insgesamt gibt es in The Division 2 sogar 3 verschiedene Dark Zones, die sich im Westen, Süden und Osten von Washington D.C. befinden.

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PvP-Fans kommen auf ihre Kosten

The Division 2 legt nicht nur Wert auf Story und Gear. Auch PvP ist für die Entwickler ein wichtiger Bestandteil. Deshalb wird es zum Start mit Conflict einen eigenen PvP-Bereich geben.

Diese PvP-Modi sind in Conflict enthalten: Zum Release von The Division 2 dürfen sich PvP-Liebhaber auf zwei Modi freuen:

  • Skirmish: Das ist ein klassisches Team-Deathmatch, in dem 4 gegen 4 antreten
  • Domination: Hier geht es um das Erobern und Halten von 3 Punkten auf der Map gegen ein feindliches 4er-Team.

Die Maps für diese PvP-Modi wurden extra dafür angefertigt.

The Division 2 stellt seine Endgame-Inhalte in einem Trailer vor:

Wird das Endgame denn so gut wie hier versprochen? Aktuell kann man das noch nicht sagen. Letztlich kennen wir bislang nur die Pläne.

The Division 2 muss dann im Praxis-Test überzeugen.

Was denkt Ihr? Kann The Division 2 endlich den Endgame-Fluch der Looter-Spiele brechen?

Wir haben 9 der Endgame-Inhalte nochmal genauer für Euch zusammengefasst:

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