Das mag ich besonders an den Endgame-Missionen von The Division 2

Unser Autor Tarek konnte in der Beta eine Invaded-Mission von The Division 2 testen. In dieser Endgame-Variante der Story-Missionen bekommt man es mit einer besonders starken Fraktion zu tun.

Beim Spielen der Invaded-Mission „Jefferson Trade Center“ aus der Private Beta hatte ich besonders viel Spaß, da ich erstmals mit den 3 Spezialisierungen herumexperimentieren und einen Blick auf die neue Gegner-Fraktion Black Tusk werfen konnte. Insgesamt ist mein Eindruck positiv und gibt mir Hoffnung für zukünftige Endgame-Inhalte.

Was sind Invaded-Missionen? Sobald man die Story-Kampagne abgeschlossen und die Maximalstufe 30 erreicht hat, fällt eine weitere Fraktion in die Spielwelt ein. Dabei handelt es sich um die Black Tusk, gegen die man in Invaded-Missionen antreten kann. Diese Missionen sind schwerere Varianten der normalen Story-Einsätze.

Die Invaded-Missionen sollen zusammen mit der neuen Fraktion Schwung ins PvE-Endgame von The Division 2 bringen und eine größere Herausforderung bieten.

the division black tusk 2

Statt einfach nur die Gegnerzahl und Stärke hochzuschrauben, bieten die Invaded-Missionen auch eine anspruchsvollere Herausforderung. Die Black Tusk sind

  • aufgrund der besseren KI trickreicher und taktischer als die üblichen Gegner,
  • besser ausgerüstet – und sie nutzen Bomben-Drohnen und fernsteuerbare Autos mit Sprengsätzen
  • und spawnen selten nach dem gleichen Muster.

Außerdem kommen weitere Gegnertypen wie vierbeinige Geschütz-Roboter dazu, die bei Zerstörung einen EMP-Impuls abgeben.

Wie teste ich die Invaded-Mission? Um die Spezialisierungen und die Invaded-Mission freizuschalten, müsst Ihr einen Teil der Beta abschließen. Wir haben alles zum Endgame-Teil der Beta für Euch zusammengefasst.

Eindrücke aus dem Endgame

So spielt sich die Invaded-Mission: Die Black Tusk geht meistens klug vor, versucht zu flankieren, einzukreisen und kann einem das Leben richtig schwer machen. Sie seilen sich in Außenbereichen plötzlich aus Helis ab und können einen durch ihre Positionierung ordentlich vor Schwierigkeiten stellen.

Zwar halten sie im Schnitt mehr aus als die üblichen Feinde. Doch wirklich viele Lebenspunkte haben nur die größeren Tanks, die man auch recht schnell erledigen kann, wenn man sich auf eine bestimmte Stelle der Panzerung konzentriert.

the division 2 pvp screenjpg


Man bekommt es mit deutlich mehr Gegner-Wellen zu tun als im normalen Missionsverlauf. Doch um den Schwierigkeitsgrad mache ich mir keine Sorgen. Unser Equipment entsprach der Stufe 30 und war ein Mix aus HighEnd- und violettem Loot, doch noch weit vom Optimum entfernt.

Außerdem standen nicht alle Skills zur Verfügung. Für den Spieler gibt es also noch reichlich Luft nach oben, um sich gegen die Black Tusk zu rüsten und so besser durchzukommen. Dementsprechend wird man sich mit mehr Fortschritt und besserer Ausrüstung auch leichter zurechtfinden.

Insgesamt erinnert mich die Black Tusk an eine stärkere Version des LMB aus The Division 1. Der Kampf gegen sie ist herausfordernd und motivierend, wenn man von den technischen Schwierigkeiten der Beta absieht.

Gute Aussichten für die Zukunft?

Spielerisch ist Black Tusk ein interessanter Gegner, der gerade zu Beginn des Endgames ein guter Einstieg sein dürfte. Ich bin gespannt, ob Massive noch höhere Schwierigkeitsgrade einführt und was noch für den PvE-Bereich geplant ist. Bisher sind die Aussichten meiner Meinung nach recht gut.

Der Black Tusk wirkt als Fraktion noch geheimnisvoll und bedrohlich. Was ist das für eine Organisation? Wer steckt dahinter? Es stellen sich ähnliche Fragen wie beim Erscheinen der rätselhaften Hunter aus dem Vorgänger. Schon jetzt spekulieren Fans über einen Zusammenhang dieser beiden gefährlichen und geheimnisumwobenen Fraktionen.

Zu den Huntern haben wir 4 Theorien für Euch zusammengefasst:

The Division: 4 Theorien über die Hunters – Warum jagen sie uns?

Daran muss Massive noch arbeiten: Ein paar kleinere Kritikpunkte habe ich dennoch:

  • Manchmal sind die einzelnen Gegner schwer zu sehen.
  • Granaten und Drohnen sind schwer zu sehen, Ausweichen wird dadurch erschwert.
  • Außerdem sollte die Munition der Spezialisierungen deutlich häufiger fallen.

So konnte ich die Signature-Waffe kaum testen, was etwas schade war. Denn die Spezialisierungen sind eigentlich eine coole Möglichkeit zu sein, um taktisch vorzugehen.

Wenn ich Munition für mein Kaliber-50-Präzisionsgewehr hatte, war es eine mächtige Waffe gegen Gegner mit dicker Panzerung. Doch leider gab es im Verlauf der gesamten Mission vielleicht maximal zwei Munitionsdrops. Meine Team-Kameraden waren noch schlimmer dran.

the division 2 titelbild 3

Was ich mir noch wünschen würde: Ein wenig muss Massive noch an der Balance arbeiten. Die Zahl der Gegnerwellen ist teilweise zu hoch, man wird förmlich mit Gegnern beworfen. Wenn man das reduziert, ist in meinen Augen auch keine Anpassung der Time-To-Kill nötig. Gegner halten zwar viel aus, aber für mich fühlte sich das in Ordnung an, wenn es nicht so viele sind.

Wenn Massive insgesamt an der Technik- und Balance-Schraube dreht, sind die Invaded-Missionen schon mal ein guter Anfang für ein starkes PvE-Endgame.

Was haltet Ihr von den Invaded-Missionen? Würdet Ihr zustimmen?

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