Der Online-Shooter Destiny 2 kam 2019 auf Steam. Ein Spieler hat 12.000 Stunden mit dem Spiel auf Steam verbracht, bevor er sich dazu entschloss, ein Review zu schreiben. Das ist negativ. Er nennt das Spiel nur einen Schatten seines früheren selbst.
Wie lange ist Destiny 2 schon auf Steam? Destiny 2 erschien im September 2017, kam erst am 1. Oktober 2019 auf Steam. Das hatte zwei Gründe:
Die PC-Version von Destiny kam ohnehin erst im Oktober 2017, die entwickelte ein anderes Studio als Bungie. Destiny 1 gab es ohnehin nur für PlayStation und Xbox. Auf die PC-Version von Destiny 2 mussten Spieler auch eine ganze Weile warten.
Von 2017 bis Oktober 2019 war Destiny dann auch nur über das Battle.net zu spielen und noch nicht auf Steam, denn Bungie war bis dahin noch mit Activision Blizzard verbandelt.
Destiny 2 ist mittlerweile seit etwa 48.269 Stunden auf Steam – und Nutzer auf Steam haben mit dem Shooter schon irre viel Zeit verbracht. Viele Leute, die ein Steam-Review verfassen, haben weit über 1.000 Stunden.
Steam-Nutzer rechnet nach 12.000 Stunden mit Destiny 2 ab
Das sagt der Nutzer: Der Spieler „Korvo“ hat genau 12.000 Stunden mit Destiny 2 verbracht, als er am 18. März sein negatives Review schreibt (via store.steampowered.com). Er hat alle 23 Achievement bei Destiny 2 auf Steam erreicht, wobei das nicht sonderlich schwer ist
Korvo schreibt: Das Spiel habe tolle Grafik, eine gute Story und der Kampf und das Movement seien toll – jedenfalls bis zu einem gewissen Punkt. Aber Destiny 2 sei nur noch ein Schatten seiner selbst.
Der Spieler kritisiert:
- Das Spiel sei zu stark von Mikrotransaktionen geprägt, die schon räuberisch seien
- Die Inhalte seien so dünn geworden, dass sie nur noch ein Bruchteil dessen wert sind, was Bungie für sie verlangt
- Für ein AAA-Spiel sei Destiny 2 so buggy, dass es eine Schande ist. Wenn ein Bug auftaucht, der Spaß macht, repariere Bungie ihn sofort. Ein Bug, der Spieler behindert, würde weit weniger Aufmerksamkeit bekommen
- Destiny 2 habe zudem das schlimmste PvP, das er je in einem Spiel gesehen hat.
Das ist sein finaler Kritikpunkt:
Und dann ist da noch der lächerliche Preis für DLCs. Sie verlangen AAA-Launch-Preise für jede Erweiterung und bestehen immer noch darauf, P2P (Peer-to-Peer)-Verbindungen zu verwenden – was für diejenigen, die es nicht wissen, die gleiche Art von Verbindung ist, die zum Herunterladen von „.torrent“-Dateien verwendet wird. Versteht mich nicht falsch, ich halte P2P-Verbindungen für genial und extrem nützlich, aber sie sind absolut schrecklich für ein FPS-Spiel, bei dem man eine einwandfreie Reaktionszeit braucht. Bei den irrsinnigen Summen, die dieses Spiel den Spielern abknöpft, wäre es das Mindeste, was Bungie tun könnte, dedizierte Server bereitzustellen. Vor allem für ein so bekanntes und geliebtes Franchise.
Letztlich sagt der Spieler nach 12.000 Stunden könne er sich jetzt endlich von dem Spiel verabschieden. Ihm tue es um die Autoren leid, für ihn sei die Lore und die Story von Destiny immer das Beste gewesen. Aber die Autoren, die wahre Seele von Destiny, hätten mit dem Spiel ihre Zeit verschwendet.
Gibt es auch positive Stimmen? Ein Spieler mit 2.800 Stunden sagt: Er komme immer wieder zu Destiny 2 zurück. Es sei mehr als ein Spiel, es sei eine Sucht, verpackt in Space Magic.
Ein Spieler mit 1.900 Stunden sagt: Er weiß gar nicht, wie er so viel Zeit mit Destiny verbringen konnte. Der Gameplay-Loop fessle einen und mache süchtig. Wer auf Gameplay stehe, könne nur schwer mit Destiny aufhören.
Ein Spieler mit 1575 Stunden sagt: Destiny sei im Kern eine Erfahrung, die ohne gleichen ist. Trotz aller Probleme wie Entlassungen bei Bungie und räuberischen Mikrotransaktionen fühle sich das Spiel noch immer fantastisch an.
Wir von MeinMMO begleiten Destiny seit dem Release im Jahr 2014 und haben mit dem Spiel schon so manches Tal durchschritten: Alle DLCs von Destiny 2 im Ranking: Von rührender Fortsetzung bis Zeitverschwendung
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Ich bin bei 9000h. Und ich spiele Destiny immer noch so ziemlich täglich. Ja es hat sich vieles verändert. Wer heult, Bungie zieht einen das Geld aus der Tasche. Selbst schuld, dann kauft es doch nicht. Story bzw die Episoden. Ja, die sind teils etwas mager. Aber man kann sich mit so vielen anderen Dingen in D2 beschäftigen.Man muss es nur wollen.
Ich glaube die meisten die am heulen sind. Sind eh die, die direkt auch wieder weg sind.Dann nach zwei Jahren auf FB oder ähnlichem posten. Wiedereinsteiger sucht Clan der mich durch allem durchzieht. Wenn er alles gesehen hat,ist er dann auch wieder weg.
Sry aber spart euch doch einfach euren negativen Kommentare und spielt einfach was anderes. Z.B Cheater CoD😂
Dein Weg ist doch auch komplett daneben.
Bungie bekommt seine Probleme in Destiny seit Jahren nicht mehr in den Griff.
Da ist der magere Content zweitrangig, wer dann kommt mit “Heult doch weiter” verschliesst doch komplett die Augen vor den Problemen. Es gibt zwar hier und da die typischen Bungo Kommentare aber vieles ist berechtigte Kritik.
Sogar Bungie gesteht sich Woche für Woche die Probleme ein, nur ändern tut sich sehr lange nichts.
Gerade mit 9k Stunde sollte man nicht einfach alles akzeptieren.
Ich freue mich ehrlich für dich das du nach wie vor begeistert bist dennoch sollte man das grosse Problem akzeptieren.
Im Sommer soll ja “Apollo” kommen und damit ein haufen Änderungen. Ich spiele Destiny lange genug um zu wissen das mit einem haufen Änderungen auch ein grosser haufen Problem kommt.
Und wie ich unten schon erwähnt habe kann sich Bungie wohl erstmal keine Content Pause leisten um ihr Spiel in den Griff zu bekommen.
12’000 Stunden?
also in 5 Jahren jeden Tag 6h und spielt noch andere Spiele laut Steamprofil.
Das muss doch ein Kind sei, wenn der so viel Zeit hat.
Kind, arbeitslos, Student, Rentner – wer weiß das schon. Spielt das ne Rolle?
Pfff Amateur. Ich habe für all diese Ansichten lediglich 15 Stunden Spielzeit gebraucht 😀
Tja, ein Weiterer, den die große Liebe enttäuscht hat, von denen treiben sich hier auch so einige herum, nicht wahr?😂
Er hat natürlich auch mit allem irgendwie Recht. Für meine anekdotische Wahrnehmung ist allerdings das Timing von
zum aktuellen Zeitpunkt na ja. Bungie is cooking with Heresy.
Das stimmt. Mit der aktuellen Episode liefern sie. Für meinen Geschmack und mein Zeitkontingent sogar zu viel. 😅
Allerdings finde ich die Form des Contents dann doch mitunter wieder sehr … dürftig, um es diplomatisch auszudrücken. Storyquest? Klaro: Gehe mal wieder X mal aufs Grabschiff oder in Gebiete, die du nicht mehr sehen kannst und erledige mindestens 4 x Pampelarbeiten. Wow. Motivierend und so. 😒
Es gibt ein neues Areal auf der Dreadnought? Kann sein. In den drei Durchläufen gestern nicht einmal zu Gesicht bekommen. Noch drei Level für jeden Zweig der Stele der Formung? Mit 1.500 statt 1.000 Punkten, damit es ja nicht zu schnell geht? Check. Gleichzeitig der neue Strike mit Eisenbanner und Story? Tolle Idee. Für Leute mit mehr Zeit …
Ich weiß nicht. Als wir gestern ausgemacht haben, waren wir uns eigentlich einig im Urteil: Erst kommt nichts, dann alles auf einmal. Nach wie vor werden lnhalte mit Pampelaufgaben künstlich gestreckt. Die Story an sich war für die investierte Zeit zwar interessant aber sehr mager. Langsam können wir das Grabschiff nicht mehr sehen. Wegen des Levelns der Stelen haben wir das schon wieder über Gebühr gespielt und es reicht dann auch mal wieder. Wenigstens variieren die Gegner nun ein wenig mehr zwischen Schar und Besessenen. Eisenbanner? Lust hatten wir schon aber als die Story durch und eine der neuen Quests für die Exo-MP durch waren, war es auch schon Mitternacht. Vielleicht schauen wir am Montag mal rein.
Begeisterung sieht auf jeden Fall anders aus. Und wir können uns nicht so recht erklären, wie Bungie die Zeit bis Apollo sinnvoll füllen möchte, wenn sie jetzt schon alles raus ballern. Aber das ist subjektiv und muss sich erst noch zeigen. Leute mit mehr Zeit freuen sich bestimmt über mehr zu tun und es sei ihnen nach den langen Durststrecken der letzten Episode gegönnt. 🤗
Kann ich ebenso nachvollziehen. Und klar: so´ne Dreadnought bringst du nur einmal die nächsten Jahrzehnte zurück. Zumindest erfolgreich.
Mir ist ziemlich klar, dass ich das Ganze nostalgiebesoffen toller finde, als es eigentlich ist. Ich nehme jetzt den Spass einfach mal mit. Eisenbanner war fürchterlichl Habe den Titel vergoldet und dann keinen Fuss mehr da rein gesetzt. Das war früher anders.Und einen Großteil meiner positiven Bewertung der Episode darf auch den Hüter-Spielen und Rushdown zugeschrieben werden. Da früher Exomisssionen so in der Regel nicht auch für Solospieler designed wurden, kannte ich einen ganzen Haufen der Bosse noch gar nicht. Und im Vergleich zu fast allen anderen “neuen” Spielmodi, die mir so um die Ohren geworfen wurden, fande ich diesen sehr spassig.
Ich mag das Grabschiff eigentlich auch und finde den neuen „Dunkelheitsmodus“ ziemlich gelungen. Die ganzen Heilungsbuilds funktionieren nicht und man muss somit zunächst anders herangehen. Sehr cool. Mal davon abgesehen, dass es zu Beginn natürlich wieder buggy war (ist ja mittlerweile eher Standard als Ausnahme bei Bungie) und einige Tools zu gut funktionierten (Rattenkönig, Schädelfeste etc.), hat es uns gut unterhalten.
Die ersten zehn Runs zumindest. Irgendwann artet es halt wieder in Arbeit aus. Man möchte ja den Katalysator erspielen und daher die Stele leveln. Und wenn Bungies Idee zum Thema „Storycontent“ nach all den Jahren wieder aus einem Sack „Beutezügen“ besteht (denn nichts anderes sind diese uninspirierten Storyquests ala „Töte X Schar im Kosmodrom mit deiner Luftpumpe oder einem Helene-Fischer-Tape“), dann finde ich das absolut schwach.
Apropos Katalysator: Die Exoquest war natürlich auch buggy. Mir war es erst zum Start des 2. Aktes überhaupt möglich, die Besessenen-Bubbles zu finden. Vorher waren sie schlicht nie da.
Das Eisenbanner war am Montag der Hass. Nach ca. 10 Runden Prügel mit nur einem ausgeglichenen Match haben wir es bleiben lassen. Es wurde ja über die letzten Jahre immer schwitziger aber das war zu viel. Wir sind beide keine Top PvPler aber waren immer recht solide im Mittelfeld unterwegs. Im Vergleich zu diesem Bannerabend waren die Trials letztens der reinste Ponyhof. Eigentlich habe ich schon seit einer Weile wieder mehr Bock aufs PvP. Aber nicht so. Dafür ist mir mein Nervenkostüm zu schade. 🤣 Wird wahrscheinlich das aller erste Mal, dass ich nichtmal Rang 16 fertig spiele.
Na gut, genug gejammert. Ich spiele heute Abend noch die Saisonstory fertig und hole ggf. den Ziel-anvisieren-Katalysator. Anschließend lege ich vielleicht einfach mal ne Pause ein. Mit meinen Leuten zu spielen macht schon immer Spaß aber irgendwie hab ich es auch gerade über mit Destiny. Und bei meinen Buddies sinkt die Begeisterung hinsichtlich Destiny auch zunehmend.
12.000 Stunden hin oder her, wo er recht hat, hat er recht. Das läuft ja schon seit ein paar Jahren so.
Da kann man auch mal zur Einsicht kommen dass es womöglich keine Besserung mehr gibt. Ein Problem wird behoben, drei neue kommen hinzu.
Wenn Sony/Bungie eines Tages noch mit einem VR Upgrade um die Ecke kommt, werde ich mir das ganze nochmal überlegen, aber bis zu dahin, bin ich erst mal fertig mit Destiny (nach 600+ Stunden in D1 und 1600+ Stunden in D2).
PvP war schon immer ein Chore und während ich die Welt/Story echt interessant finde, gefällt mir die Art und Weise, wie die Lore einem nahe gebracht wird eher weniger.
Puh, Destiny benötigt momentan ganz andere Prioritäten als ein VR Modus den wohl nur ein sehr kleiner Bruchtteil der Spieler überhaupt ausprobieren würde.
Ich wäre ja schon seit Jahren für eine komplette Content Pause um die Prioritäten auf Bugs, Stabilität etc. zu legen.
Das kann sich Bungie aber womöglich gar nicht mehr Leisten
Wir schauen das Problem aus unterschiedlichen Perspektiven an – es geht nicht darum was Destiny benötigt, sondern was VR benötigt 😉
Das Gameplay ist doch überhaupt nicht für VR geeignet. Wenn dann müsste extrem viel überarbeiten und schon beinahe ein seperates Destiny erschaffen werden.
Diese Ressourcen besitzt Bungie einfach nicht mehr.
Man sieht doch schon den den Unterschied an den z. B. Resident Evil VR Games. Die sind Nett keine Frage aber gegenüber von für VR konzeptierte Spiele lassen die Interaktionen zu wünschen übrig.