Zwischen Rettungsanker und Sargnagel: Kann Destiny 3 ein Erfolg für Bungie werden?

Zwischen Rettungsanker und Sargnagel: Kann Destiny 3 ein Erfolg für Bungie werden?

Destiny 3 ist angeblich in Entwicklung. Aber kann der Loot-Shooter ein Erfolg werden? MeinMMO-Redakteur Dariusz Müller hat sich das genauer angeschaut.

Leaker berichten, dass Destiny 3 in einer frühen Entwicklungsphase ist. Um den Vorgänger steht es jedoch schlecht, inklusive stetig fallender Spielerzahlen und haufenweise selbst geschaffener Probleme. Viele Fans fragen sich, ob Destiny 3 mit diesen Vorzeichen überhaupt ein Erfolg werden kann oder ob es zum Scheitern verdammt ist.

Ich habe mir deshalb drei Fragen gestellt:

  • Was wird es im besten Fall?
  • Was wird es im schlechtesten Fall?
  • Was ist der realistische Fall?

Eines dieser drei Szenarien wird uns wohl zum Release von Destiny 3 erwarten. Wie der Zustand des Spiels in den jeweiligen Fällen aussehen könnte, schauen wir uns jetzt gemeinsam an.

Wer schreibt hier? Dariusz ist begeisterter Shooter-Spieler. Er hat tausende Spielstunden in Titeln wie Rainbow Six: Siege oder Battlefield, spielt aber auch andere Vertreter des Genres – darunter nicht zuletzt PvE-Spiele wie Helldivers 2 oder Borderlands. Auch in Destiny und Destiny 2 hat Dariusz hunderte Spielstunden verbracht und viele Erweiterungen direkt zum Release miterlebt. Die Entwicklung des Loot-Shooters verfolgt er dementsprechend seit Jahren.

Der beste Fall Das Lernen aus Fehlern

Bungie hat in der Vergangenheit bereits bewiesen, dass sie Spiele machen können, die gut ankommen. Wir sind uns wohl einig, dass man mit Destiny und Destiny 2 wirklich Spaß haben kann – oder konnte. Wenn sich langjährige Spieler über den aktuellen Zustand aufregen und unzufrieden sind, dann liegt das ja vor allem daran, dass sie mal sehr viel Spaß mit dem Spiel hatten und das alte Gefühl zurückwollen. Das Gefühl also, das existierte, ehe Bungie mit einzelnen Entscheidungen quasi konkret gegen den Willen der Community arbeitete.

Ein Beispiel wäre hier die Einführung des Portal-Systems als Hub zum Starten von Aktivitäten. Was zunächst cool klang, kam in der finalen Umsetzung nicht gut an. Schlimmer aber war, dass es keine zusätzliche Alternative zum bisherigen System war, sondern das alte System vollständig ersetzte. Viele Spieler meckerten zudem, dass man mit Paragon das perfekte System zum Farmen einfach entfernt hat.

Und auch Marathon hat spielerische Aspekte, die nicht schlecht sind – auch wenn das Spiel bisher eher weniger mein Fall war und noch viel Verbesserungspotenzial besteht. Aber beim Alpha-Test 2025 war das Gunplay gut, das Movement okay und es gab ein interessantes System, das zusätzliche taktische Tiefe ins Spielprinzip bringt.

Destiny 3 ist für Bungie die Chance, aus den Fehlern von Destiny 2 zu lernen und mit einem Neuanfang das Vertrauen der Spieler zurückzugewinnen. Bungie muss sich aber ganz genau anschauen, was die Community mag und was sie nicht mag, und idealerweise das Community-Feedback schon während der Entwicklung berücksichtigen.

Battlefield 6 als mögliches Vorbild

EA hat mit Battlefield 6 und den Battlefield Labs die perfekte Vorlage geliefert. Bei den Labs handelt es sich um eine Testumgebung, die vor dem Release des Shooters erschaffen und bereitgestellt wurde, damit langjährige Spieler das Spiel schon vor der Veröffentlichung testen und Feedback geben können.

Battlefield 6 hat dadurch viele Fehler vermieden, die bei Battlefield 2042 gemacht wurden. Es ist kein perfektes Spiel und es gibt besonders von langjährigen Fans Kritik (etwa an den Maps), aber zum Release gab es eine mehrheitlich positive Stimmung, und hohe Spielerzahlen. Die meisten Spieler hatten und haben viel Spaß mit dem Shooter. Die Battlefield Labs waren ein Erfolg.

Bungie MUSS sich das als Vorbild nehmen und Hüter-Veteranen frühzeitig in Feedback-Schleifen einbinden. Wenn sie es schaffen, das Feedback vernünftig umzusetzen, kann Destiny 3 richtig gut werden – und ein Rettungsanker für das angeschlagene Franchise sein.

Der schlechteste Fall Ein Spiel, das Fans nicht spielen wollen

Für den schlimmsten Fall gibt es verschiedene Szenarien. Sony könnte die Entwicklung von Destiny 3 beispielsweise frühzeitig einstampfen und drastische Konsequenzen für Bungie ziehen, wenn die kommenden Erweiterungen von Destiny 2 nicht zünden und Marathon tatsächlich der erwartete Flop wird.

Etwas weniger schlimm, aber trotzdem sehr schwerwiegend: Destiny 3 wird ein Spiel, das nicht aus alten Fehlern gelernt hat.

Wenn Destiny 3 kommt, muss der Großteil des Spiels gut sein, da Fans seit Jahren EXTREM kritisch sind. Sie finden auch kleine „Fehler“ und zeigen sie deutlich auf. Das Schlimmste, was Destiny 3 abseits einer frühzeitig eingestampften Entwicklung passieren kann, ist das Wiederholen alter Fehler:

  • Content-Vault und recycelte Inhalte: Alte DLC-Inhalte von Destiny 2, für die Spieler gezahlt haben, sind im Content-Vault gelandet und waren nie wieder spielbar – außer sie wurden in Form „neuer“ Inhalte recycelt. Destiny 3 muss richtige Neuerungen bieten. Wenn recycelter Content aus Destiny 1 oder 2 die Grundlage von Destiny 3 wird, hagelt es mit Ansage Kritik der Spieler.
  • Monetarisierung: Die Monetarisierung von Destiny 2 ist schon lange ein Kritikpunkt. Es gibt teure Skins, verschiedene Währungen und kostenpflichtige DLCs. Wenn obendrein die Qualität der Inhalte nicht stimmt, fühlen sich Spieler „ausgenommen“ und selbst kleine Unstimmigkeiten haben dann großen Einfluss auf den Kaufwillen der Spieler.

Große Fehler müssen unbedingt vermieden werden. Erneute Plagiats-Patzer oder Spielinhalte, die vollständig am Interesse der Community vorbei entwickelt wurden, können der Sargnagel für Destiny und Bungie sein.

Der realistische Fall Weder perfekt noch Totalversagen

Wir haben uns den besten und den schlimmsten Fall angeschaut. Aber was ist realistisch? Wahrscheinlich irgendetwas dazwischen.

Destiny 3 hat gute Aussichten, kein grundlegend schlechtes Spiel zu sein. Aber gemessen am jüngeren Werdegang von Destiny 2 könnte Destiny 3 beispielsweise auf ein Feature oder eine Mechanik verzichten, die viele Spieler an Destiny 2 mögen. Und stattdessen wird dann ein System implementiert, das kaputt ist oder nicht gut ankommt – wir erinnern uns erneut an das Absägen von Paragon und die Einführung von Portal. Oder das drastische Senken des Lichtlevels.

Auf diese vermeintlich kleineren Fehler stürzt sich die Community in hunderten Social-Media-Posts und erschafft eine schlechte Stimmung, um ein grundsolides Spiel. Das Ergebnis:

Ein Loot-Shooter, mit dem man besonders als neuer Spieler Spaß haben kann, der aber nicht perfekt ist.

Ja, es wird Probleme geben. Ja, euch langjährigen Spielern wird nicht alles gefallen und manche werden sich vielleicht endgültig vom Franchise abwenden. Aber wenn Destiny 3 es schafft, viele Spieler anzuziehen – ob neu oder alt – und diesen für ein paar Wochen eine schöne Zeit zu bescheren, dann hat das Spiel ein Fundament, mit dem Bungie in den folgenden Monaten und Jahren arbeiten kann.

Auch unter euch MeinMMO-Lesern haben einige noch Hoffnung in die Marke und glauben, dass Destiny 3 ein gutes Spiel werden und mit Sonys Ressourcen einiges auf dem MMO-Markt holen kann. Aber auch ihr seid euch einig, dass man zunächst den Release von Marathon und Sonys daraufhin folgende Reaktion abwarten muss. Der Extraction-Shooter könnte für Bungie alles ändern.

Ich habe mir die Situation von Bungie und Marathon im Mai 2025 genauer angeschaut und mir die Frage gestellt, wie viel Geduld Sony noch mit Bungie hat. Falls ihr mehr zu dem Thema lesen wollt, findet ihr die Analyse hier auf MeinMMO: Das neuste Spiel von Bungie hat keine Chance auf Erfolg, jetzt stellt sich die Frage: Wie viel Geduld hat Sony noch mit dem Entwickler von Destiny?

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Sc4ryPumpk1n

Bei all der liebe zum Franchise so blöd kann selbst der dümmste Mensch Deutschlands nicht sein;bungie dafür noch weiter zu Supporten dass sie nichts auf die Ketten bekommen! 30 Jahre nur Betrug das ist bungie für mich persönlich, sie haben sich selbst ins Abseits befördert, der mit Abstand schlimmste Fall des Spieler Melkens ever dagegen war cydpoject Reds Fehler ja nen verzeihbarer Fauxpas

Zuletzt bearbeitet vor 2 Monaten von David
TonyGradius

Tja.

Da ich Edge of Fate auch lediglich gekauft habe, weil ich ToO spielen wollte, sehe ich mich mit Renegades schon dasselbe tun. Und wenn Destiny 3 einen den ersten beiden Teilen ganz ähnlichen PvP beinhaltet, kaufe ich das sicher ebenso. Es gibt halt auf Konsole KEINE Alternativen. Leider.
Ob ich mir einen PVE-Grind nochmals antue hängt ganz einfach davon ab, ob er spassig genug ist.
Generell dürfte ein Destiny 3 damit zu kämpfen haben, dass der zweite Teil bis zu dessen Release einfach weiter laufen dürfte. Im PvE-Bereich braucht die Franchise imo ganz dringend eine Pause. Ganz wie im richtigen Leben: du musst mal ein paar Tage von zuhause weg sein, um deine Frau wieder zu vermissen.

Aroes

Lass das deine Frau nicht lesen xD

P3CO

Das ich nicht Lache, Bungie hat auch in keinster Weise nach Destiny 1 irgendetwas gelernt, die Marke ist nun komplett im Allerwertesten und zerstört. 90 Prozent aller Langzeitspieler sind natürlich weg, was die klare Konsequenz aus einem höchst dubiosen Geschäftsgebahren ist, das seit Jahren betrieben wird.
Marke kaputt, R.I.P.
Da hilft auch kein Teil 3 mehr, zweimal haben sich die Leute zum Narren halten lassen, wird ein drittes Mal nicht mehr passieren prognostiziere ich.
Es war eine schöne Zeit , zumindest bis zum Jahre 2023 , auch da lag schon viel im Argen, aber das was jetzt seit ein einhalb Jahren geboten wurde, hat so gut wie alle Spieler weggetrieben, richtig so.
Lang Lebe Warframe

Kami-Sama

Also ein Destiny 3 müsste vieles umkrempeln was zwar machbar wäre, mir aber der Glaube daran fehlt. Seit Jahren wurde von der Community gesagt was falsch läuft und trotzdem hat sich Bungie immer weiter in ein tiefes Loch gegraben. Allein die DLC kosten sind in meinen Augen schon eine Frechheit für das was man bekommt. Von dem letzten DLC das ich gekauft habe weiß ich schon nicht mehr den Namen da ich mittendrin abgebrochen habe und nicht mehr zurückgekommen bin (Das DLC nach der Hexe). Der Grind wurde immer schlimmer und das PVP wurde total vergessen, die Lore immer unübersichtlicher bis zu einem Punkt wo ich glaube das Bungie selbst nicht mehr wusste wo sie hin wollten. Der Content für den man mal Geld gezahlt hat verschwand und wurde dann wieder recycelt. Hinzu kommen dann noch die ganzen fragwürdigen Entscheidungen bei Entlassungen und den Diebstahl von Content anderer Künstler. Ein so großes Unternehmen darf sich sowas nicht erlauben wenn man schon bis zum Hals im Dreck steckt. Ich lese zwar noch Nachrichten zu dem Spiel aber selbst hier wo es mal eins der Zugpferde war sieht man wie Tod das Spiel inzwischen ist, es gab mal Zeiten da kamen zwei Artikel pro Tag oder so und jetzt kommt mal ne Woche nichts. Traurig

Nikushimi

Ich stehe einem Destiny 3 tatsächlich sehr skeptisch gegenüber.
Das würde Bungie nur einladen die Gjallarhorn und andere Waffen zum X-ten Mal zu verkaufen.

Mara.Sof

ernsthaft… welche Änderungen soll Destiny 3 möglich machen, die nicht jetzt schon mit Destiny 2 umsetzbar wären. Die meisten Kritikpunkte könnte man jetzt schon zum positiven verändern.

MEIN Hauptgrund aufgehört zu haben, war das LightSunsetting meiner Waffen und Ausrüstungen. Ich begebe mich nicht noch einmal nicht in ein “NeverEndingHamsterWheel. Ich mag meine alten, zum teil hart ergrindeten Waffen”, die aber nun leicht uneffektiv geworden sind.

Bungie hat nicht begriffen, dass man neue Spieler nur ködern kann, wenn es Spaß macht. Schwindende Spielerzahlen damit zu kompensieren, die Spielzeit künstlich durch tendenziöses Gameplay verlängern, kann meiner Meinung nach nur scheitern und verprellte neue Spieler dauerhaft. Die ersten Erfahrungen sollten positive sein, um Spieler langfristig zu binden.

Destiny 3 würde nur eine aktualisierte Engine anbieten… alles andere würde beim alten bleiben.

Zuletzt bearbeitet vor 2 Monaten von Mara.Sof
Egoblader

Ein neuer Teil hat viele Probleme nicht, die man in einem D2 mühseelig überarbeiten müsste. Zudem kann ein neuer Teil von Grund auf schon in die richtige Richtung gelenkt werden. Bei einem D2 ist das leider nicht ganz so einfach.
Eine neue Engine ist ein wichtiger Faktor. Da viele simple Prozesse heute offensichtlich zu lange brauchen, dabei hat Bungie hier schon in der Vergangenheit nachjustiert und Anpassungen vorgenommen.

Natürlich könnte man jetzt sagen, dass man auch einfach ein D2 auf eine neue Engine bringt. Aber sowas würde unmengen an Kohle verschlingen (sofern es überhaupt möglich ist ohne alle alten Inhalte komplett neu aufzusetzen), ohne überhaupt den Spielern irgendetwas Neues zu bieten.

Wie du schon sagst muss sich aber auch das Mindset bei Bungie ändern. Ewiges Recycling kann nicht die Lösung sein. Man weiß doch mittlerweile zu gut was die Spieler begeistert. Damit muss man halt arbeiten. Qualität muss wieder über Quantität gehen. Da bei Bungie aktuell der Geldbeutel nicht nur ein Loch hat, sondern in Gänze brennt, wird das wohl auch weiter oben klar geworden sein.

Ein Wechsel wie bei D1 zu D2 wäre halt eine Vollkatastrophe. Wenn ich bedenke was für gewaltige Spielerzahlen wir am Start hatten und wie man das mit diesem Start derart verpatzt hat… tut mir das schon im Herzen weh. 🤷‍♂️

CandyAndyDE

Könnte Destiny 3 ein Erfolg werden und das Franchise neu beleben? Ja.
Glaube ich daran? Nein, nicht nach den letzten 11 Jahren.

Und mal eine Frage an alle, die sich einen dritten Teil herbeisehnen: wollt ihr euch das wirklich ein drittes mal antun?

Zuletzt bearbeitet vor 2 Monaten von CandyAndyDE
Patsipat

Auf einen dritten Teil würde ich mich freuen.

Es müsste sich für mich aber einges ändern (Mein Stand ist Final Shape, seit dem nicht mehr gespielt).

Der Grind muss weniger werden. Zb durch eine Art Smart Loot: Wenn mir nur noch der Helm für das max Level fehlt will ich nicht 5x Handschuhe bekommen.

StoryRelevante Sachen haben in meinen Augen nichts in Seasons zu suchen, egal ob ein Charakter stirbt oder ein neuer Feind angekündigt wird.

Versiegelt die Contantvault ein für alle mal!

Und noch ein paar nicht ganz so wichtige Sachen mehr…

EsmaraldV

Verglichen mit deinen Ansprüchen wäre das ein Selbstläufer.
Die Probleme sitzen aber viel tiefer und mit deinen Punkten schaufelst du nur das nächste Grab für ein Produkt mit Potential.

Patsipat

Ich verstehe ehrlich gesagt nicht was du damit meinst bzw wie die genannten Punkte dem Spiel schaden sollten. Ich sehe es er als schädlich an wenn ein Spiel die Zeit der Spieler nicht respektiert oder bereits bezahlte, nicht seasonale, Inhalte einfach entfernt.

EsmaraldV

Was ich damit sagen wollte: Wenn tatsächlich an Teil 3 gearbeitet wird, dann muss alles, wirklich alles! überarbeitet werden – beginnend mit dem klassensystem und der Aufmachung.

Der Sprung auf D2 war einfach nur schlecht, langweilig und ohne jegliche Innovation – und wenn ich ehrlich bin erwarte ich ein ähnliches Bild bei D3.

Das große Problem ist nämlich auch, dass viele Spieler (wie auch hier, siehe Kommentare unten) sich einbilden, dass sich die Probleme von D2 ganz einfach mit einem Dritten teil lösen lassen…und dieser Gedanke ist einfach nur falsch!
Für bungie und Sony kann ein D3 auch nur ein „legitimer“ reset sein ohne ersichtliche Veränderungen – und genau das erwarte ich auch!Wie candyandy oben richtigerweise fragte: „Wollt ihr euch das wirklich nochmal antun??“

…und wenn ich dann unten die Kommentare lese wie „wird blind gekauft“ dann kann ich einfach die anscheinend extrem niedrige Erwartungshaltung nicht mehr verstehen und nur noch den Kopf schütteln.🤦
Wenn die Erwartungen anscheinend wirklich so niedrig sind, dann könnt ihr doch genauso gut bei D2 bleiben…

Zum Schluss zum Abrunden:
Ich werde D3 verfolgen (wenn es wirklich geplant ist) aber ich bin mir ziemlich sicher, dass D3 primär als „Reset“ genutzt wird ohne erkennbare Änderungen und mit unglaublich viel Recycling – meine Einschätzung.

Egoblader

Ich habe per se ja wirklich großes Interesse an einem D3. Aber dafür muss sich bei Bungie viel bei der Management-Ebene ändern. Mit Sony im Nacken haben wir da gute Chancen.

Rein die Art Direction muss sich wieder hin zu einem D1 bewegen. Ich finde mit D2 ist da viel verloren gegangen. Die “Space Magic” war einfach in D1 regelrecht greifbar rein über die Optik und den Sound im Spiel. Viel davon ist in D2 verloren gegangen. Da muss man nicht unbedingt mehr Arbeit reinstecken um da wieder hinzukommen.

Es braucht deutlich stärkere Wiederspielbarkeit. Viele Inhalte in Destiny 2 triggern in mir nicht diese Lust, das nochmal zu spielen. So wie ich das auch online viel lese, scheint es damit vielen Spielern ähnlich zu gehen.

Weniger ist mehr. Wir haben so viele Dinge mittlerweile. Die Aufteilung von PvP mit zusätzlichen Events etc. wie Eisenbanner und Trials, sowie PvE mit (Dämmerungs-/)Strikes, (Hardmode-/)Raids und Story (mit der ein oder anderen eigenen Aktivität oder Exo Mission) war vollkommen ausreichend. Mittlerweile haben wir zusätzlich Dungeons, Vorhut Ops, Season Aktivitäten, Legendäre Lost Sektoren usw. . Einzig die Legendäre Story war in meinen Augen eine Solide Ergänzung. Der ganze Rest sorgt dafür, dass das Spiel aber sehr überladen und unübersichtlich wirkt. Paradox, wenn man bedenkt wie leer einem alles auf der anderen Seite vorkommt.

Varg6899

🤦‍♂️echt du siehst Sony als einen guten Partner für Spiele die Plattformübergreifend sind 🤦‍♂️
Oh boy, schon mal drüber nachgedacht warum zb Arrowhead ihr nächstes Spiel OHNE SONY machen obwohl sie mit helldivers 2 echt mega Erfolg feiern …
Sony is kein Messias und haben auch etliche Fehlentscheidungen getroffen. Unabhängige Studios sind da besser dran. Übrigens bedenke auch mal andere Studios die irgend nen Dreck machen sollten der gefloppt war wie Concord oder Kill the Justice League 😅da war auch Sony viel mit verantwortlich 🙈

Ein destiny 3 kann eine Rettung sein es könnte auch schon nur ne Rettung sein sich die Arbeit zu machen eine Neue engine aufzusetzen den OG Spielern die seid Tag eins für dieses Spiel bezahlt haben den Kram zurück geben und sich einen Kopf machen wie kann man bei dem Spiel die eigene Vision die man vom Spiel hat mit den Ideen der Community Vereinen 🤔das wäre die wahre Rettung und kein warmer Aufguss von D2

Egoblader

Lesen und verstehen sind halt 2 paar Stiefel. Ich habe NIE behauptet Sony sei ein guter Partner für Plattformübergreifende Spiele oder habe in der Vergangenheit schon einige, gute Service Games abgeliefert. Ich habe nie behauptet Sony sei ein Messias.

Was ich behauptet habe: Auf der Management Ebene muss sich was ändern und mit Sony im Nacken stehen die Chancen gut, dass auch was passiert. Grade wenn man Bungies aktuelle Situation betrachtet.

Warum Arrowhead sein nächstes Spiel ohne Sony macht? Vielleicht weil sie dieses Mal ihr nächstes Projekt selber vermarkten können? Wer würde bei einem Kreativen Projekt freiwillig einen Geldgeber suchen, wenn man das Projekt selber finanzieren kann? Ist also in dem Fall ungünstig gewählt als Beispiel.

Also alte Inhalte wieder zurück zu bringen (was im Übrigen mit massiven Mehraufwand einher geht) und vorhandene Inhalte in eine neue Engine zu packen ist kein warmer Aufguss? Ich verstehe die Logik dahinter nicht.

Bin aber absolut bei dir wenn es darum geht die eigene Vision mit den Wünschen der Community zu vereinen. Ich bin bei dir wenn es wirklich auf die Umsetzung ankommt. Ich will auch kein D3 als D2 Abklatsch. Auf so einen Wechsel wie bei D1 zu D2 kann ich ebenfalls dankend verzichten. Es braucht neue Ideen. Aber man soll natürlich das beibehalten, was Destiny ausmacht und die Community seit Tag 1 begeistert.

vr46

K.a ob´s ein Erfolg werden würde aber ich würde es mir kaufen.

Gummipuppe

Same here! Nur weil ich den Grind von Destiny 2 nicht mehr sehen kann, keinen Bock auf ein leeres Portal habe, in dem ich sowieso zum Großteil nur Aufgaben anfliegen kann, die ich die letzten 5 Jahre zuvor schon gespielt habe, bedeutet das noch lange nicht, das ich einer komplett neuen Destiny-Erfahrung abgeneigt wäre. Design und Gameplay finde ich bis heute gut, verpackt in einer neuen großen Storyline, einem MP und Gambit, das mir Spass machen könnte, plus etliche neue PvE Aktivitäten im Endgame, ich sage nicht Nein, vielmehr „immer her damit…“

vr46

Volle Zustimmung😀👌👍

EsmaraldV

Dieser Beitrag und die Antworten darunter beweisen leider, wie kaputt und blind der ein oder andere gamer mittlerweile ist, sorry.

Das ist einfach erschreckend: Allein auf die Ankündigung ohne weitere Infos auf Qualität, Quantität und Inhalt wertvolles Geld in ein Unternehmen investieren, dass weder Qualität noch Quantität liefert und einen sozial-schlechten Ruf genießt??!?

Der Sprung von D1 auf D2 war ein arschtritt, die weitere Entwicklung eine Katastrophe (bis auf forsaken) und D2 steht vor dem Aus und wird auch hier nur noch kritisiert, aber eine Änderung der Ziffer von 2 auf 3 spült für euch die bestehenden Probleme weg?!!??!

Leute ist das peinlich!!!!!!! Wie blind kann man denn Bitteschön sein!?

Harrierdubois

keine Sorge, frühe Entwicklungsphase bedeutet bei bungie wohl dass es lediglich irgendwo auf nem Clipboard steht. Ich denke nach dem kommenden Marathon wird bei bungie ohnehin niemand mehr Entscheidungen treffen dürfen.

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