League of Legends: Nervöser LoL-Coach plappert sich zum Rauswurf

Ein Coach eines professionellen Teams in der League of Legends hat sich durch eigene Nervosität um den Job gebracht. Eine Geschichte, die er öffentlich erzählte, um die Spannung zu lockern, kostete ihn den Job. Da spielt wohl die durch Sex-Skandale aufgeheizte Stimmung der Öffentlichkeit mit rein.

Der LoL-Coach Yoonsup „Locodoco“ Choi wurde vor drei Wochen von seinem Team, den Golden Guardians, entlassen. Nach nur vier Spielen in der Saison wurde er gefeuert, weil er eine „persönliche Geschichte“ erzählt hat.

Worum es genau in der Geschichte ging, ist nicht bekannt. Aber Locodoco gibt nun zu: „Die Geschichte war zwar nicht so gemeint, aber man hätte sie entfernt als sexuelle Belästigung verstehen können.“ In jedem Fall sei sie unpassend gewesen.

Coach wollte das Eis brechen, redete sich um den Job

Nach eigenen Angaben gab Locodco im Februar ein Interview. Die Stimmung im Raum sei so angespannt gewesen, dass er versucht habe, diese Spannung durch eine persönliche Geschichte zu lockern, um das Eis zu brechen. Die Geschichte sei aber so unpassend gewesen, dass er sie sofort bereut habe.

Er habe zwar nicht beabsichtigt, damit jemanden in Verlegenheit zu bringen, aber es sei trotzdem unverzeihlich gewesen. In seiner Position dürfe er nichts erzählen, was auch nur im entferntesten als sexuelle Belästigung verstanden werden könne. Deshalb versteht er die Entscheidung, ihn zu entlassen.

Jetzt will er sich Zeit nehmen und über sich selbst, sein Leben und seine weitere Karriere nachdenken.

Man weiß nicht, was genau Locodoco da gesagt hat, aber es soll wohl unpassend gegenüber einer Mitarbeiterin des Riot Games eSports-Team gewesen sein.

LoL Riven Skin

Locodoco – ohnehin als Unglücksrabe bekannt

Vor seiner Karriere als Coach war Locodoco ein bekannter LoL-Spieler und einer der Original-Mitglieder von Team Solo Mid.

Locodoco war schon 2011 als LoL-Spieler in einen unglücklichen Vorfall verwickelt, der mit Sex zu tun hatte. Damals streamte er, wohl ohne es zu bemerken, besuchte eine Pornoseite und masturbierte vor Publikum. Der Vorfall wurde als „The Locodoco Incident“ bekannt.

Hoffentlich hat er diese Geschichte nicht erzählt.


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Autor(in)
Quelle(n): Compete
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