Ex-Moderatorin von LoL prangert live auf Sendung den Sexismus im Gaming an

Indiana „Froskurinn“ Black (30) war 6 Jahre lang eine Kommentatorin für die europäische und chinesische Liga von League of Legends. Jetzt hat sie einen neuen Job in den USA. Dort prangerte sie in einer Live-Sendung den Sexismus im Gaming an. Für ihre emotionalen Ausführungen gab es viel Applaus.

Das ist Froskurrin:

  • Die 30-jährige US-Amerikanerin war Jahre lang fest mit League of Legends verbunden. Von 2015 bis 2021 moderierte sie Live-Streams aus verschiedenen LoL-Ligen, vor allem aus China und Europa. Die Berichterstattung, die Riot Games zu LoL fährt, gilt als weltweit führend im E-Sport. LoL ist anderen E-Sport-Titeln um Jahre voraus und Froskurinn war ein wichtiger Teil des Broadcast-Teams.
  • 2021 gab sie ihren Rückzug aus LoL bekannt. Sie wechselte zu „G4“, das ist ein Computerspiele-Sender in den USA. Den gab’s ursprünglich zwischen 2002 und 2014 – nach einer langen Pause kam der Sender im November 2021 zurück. G4 ist etwa mit dem vergleichbar, was in Deutschland vor Jahren „GIGA“ war.
  • In ihrer neuen Rolle moderiert sie Sendungen zum Gaming, spricht Texte, die in Gameplay-Videos zu hören sind, und arbeitet redaktionell.
LoL: Caster riskieren „ihren verdammten Job“, um einen Deal zu verhindern

„Es ist entmenschlichend“

Das sagt sie jetzt: In der Sendung „Gaming Grievances“ am 11. Januar prangerte die Moderatorin den Seximus im Gaming an.

Sie sagte, als sie sich G4 anschloss, sei sie unheimlich froh gewesen, etwas zu machen, was sie schon als Kind selbst gesehen hat, aber jedes Mal, wenn man jetzt über G4 rede, werde darüber gesprochen, dass sie nicht so „fickbar“ sei, wie frühere Moderatorinnen:

Irgendwie ist die Idee entstanden, dass du sagen kannst, wie hart du dir zu einer Frau einen runtergeholt hast und das ist ein Kompliment. Das ist es nicht! Das ist entmenschlichend und es ist schräg! Frauen sind nicht dafür da, damit du dir was Hübsches anschauen kannst.

Indiana “Froskurinn” Black

In einer fast 4-minütigen Rede führte Black aus, wie unfair und gesondert Frauen oft behandelt und kritisiert würden. Dabei wird sie immer wieder von Applaus und auffordernden Rufen, weiterzumachen und es den „Leuten zu sagen“, aus dem Studio unterbrochen.

So sagt Froskurrin, dass sie bei einem Video den Text eines anderen vorliest. Für den Teil des Skripts, den sie vorliest, werde sie hart kritisiert. Ihr männlicher Kollege, der die andere Hälfte desselben Skripts vorliest, erhält dafür aber überhaupt keine negativen Kommentare.

Sie sagt, mit diesem Verhalten zeigten Leute nur ihre unterschwelligen Vorurteile. Dadurch würden sie ihr den Tag versauen und gleichzeitig Frauen vom Gaming ausschließen:

Wie wäre es, wenn wir uns für 2022 vornehmen, netter zueinander zu sein und uns selbst mehr zu hinterfragen? Wir können auch die Tatsache genießen, dass Leute hart arbeiten, um kostenlose Inhalte zu produzieren. Wenn ihr das nicht mögt, schaut’s einfach nicht.

Indiana “Froskurinn” Black

Es gebe neben einem offensichtlichem Sexismus, bei dem Leute einfach sagen, sie hassten alle Frauen, auch noch einen unterschwelligen Sexismus im Gaming.

Als Beispiel für diesen „nicht so offensichtlichen Sexismus“ nannte Froskurinn spezifisch die Ausführungen von Duncan „Thorin“ Shields auf Twitter über Frauen im E-Sports. Darüber haben wir auf MeinMMO ausführlich berichtet.

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Ein sehr emotionales Video, in dem Froskurinn über Sexismus im Gaming schimpft

Thema stößt auf gewaltige Resonanz

Wie ist die Reaktion? Ein Clip des Videos hat bereits über 1,1 Millionen Views.

Die Reaktionen auf das Video zeigen, dass das Thema polarisiert:

  • Es gibt auf der einen Seite viel Applaus für die emotionalen Ausführungen von Froskurinn. Leute sagen: „Endlich spricht mal einer den Elefanten im Raum an.” Andere loben es, dass Froskurinn so aus sich rauskommt und finden es „erfrischend“, dass das ganze Studio hinter ihr steht.
  • Es gibt aber auch kritische Stimmen, die sagen: die Moderatorin würde diese Diskussion als Ausrede nutzen, um berechtigte Kritik an sich und den Formaten des Senders zu unterbinden. Jeder bekomme im Internet „Mist“ ab, das sei nicht nur auf Frauen beschränkt.

Das Thema Sexismus im Gaming beschäftigt uns bei MeinMMO immer wieder und löst große Diskussion. Ein Artikel von etwa einem Jahr hatte bei uns über 150 Kommentare:

„Welche Farbe hat dein String?“ – Twitch-Streamerin reagiert perfekt

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ConsoleCowboy

Das “Thema” Sexismus besteht eigentlich aus mehreren Themen und ist gar nicht so einfach zu erklären oder zu lösen. Ohne ein Wissenschaftler zu sein fallen mir spontan mehrere Felder ein:

  • Objektivierung von Frauen durch übersexualisierte Avatare
  • Reduzierung von Frauen auf ihr Äußeres, Herabwürdigung ihrer Fähigkeiten
  • Wut auf fähige/prominente Frauen oder Frauen insgesamt
  • (Un-)Verständnis für den Unterschied in der Wirkung ob das gleiche Frauen oder Männern widerfährt
  • Bedrohung von Frauen / Mobmentalität
  • “War doch nur ein Witz!”
  • Echte oder falsche Überempfindlichkeit von Frauen zu diesem Thema?!?
  • Wahrnehmung, dass nicht DIE FRAUEN und DIE MÄNNER gibt und das sowohl die einen als auch die anderen nicht immer alle gleich behandelt werden oder wahrgenommen möchten.
  • Klärung, dass Frauen und Männer “Skill”, “Sexyness”, “Personality” oder alles davon haben dürfen und es schräg ist, sie auf nur eines davon festzulegen, besonders wenn die Person das explizit nicht wünscht bzw. sich klar anders profiliert.
  • and on and on.

Diese Konfliktthemen speisen sich unterschiedlich, wirken unterschiedlich und können auch nur unterschiedlich beigelegt werden. Es gibt nicht den einen “Applaus-Applaus-Meme-Spruch” in den Kommentaren, der da endgültig wirkungsmächtig alles klar macht. Vielleicht hilft es, erstens sowohl Frauen als auch Männer und ihre Beziehungen zueinander immer und in jeder einzelnen Situation erst einmal als “facettenreich” anzunehmen. Eine Frau hat NICHT NUR Skill oder Kurven. Ein Mann hat NICHT NUR Nerd-Skills oder Muckis. Auch männliche Caster werden von Zuschauerinnen durchaus in ihrer Optik bewertet. Zweitens muss aber gerade den Männern klar sein: Sie sind in diesen Hobbies oft eine Mehrheit und werden gesellschaftlich ohne eigenes Zutun IN DIESEM KONTEXT vorteilhafter wahrgenommen (seltener bedroht, seltener Skill angezweifelt, seltener auf Äußeres reduziert, Fehler und Launen werden ihnen häufiger vergeben). In anderen Kontexten haben wir vielleicht die Arschkarte – aber in diesem kämpfen Frauen “bergauf”. Vielleicht können wir das einfach mal im Hinterkopf behalten.

Amyfromtheblock

Problem ist doch im Grunde leicht zu beheben . Geschlechter abschaffen

ImInHornyJail

Halleluja!
Dann können wir auch direkt das Wort Hunger abschaffen und die Hungersnot in afrikanischen Ländern wäre damit dann auch überwunden 😉

MrGoodGuy

Ich finde es gut das solche Themen Angesprochen werden.
Sexismus ist aus meiner Sicht nicht ein Thema bei welchem sich nur die Männer ändern müssen. Es ist ein Gesellschaftliches Problem.
Aus diesem Grund muss es keine “für Männer” / “für Frauen” -Lager geben.
Lasst uns das gemeinsam angehen.

Zuletzt bearbeitet vor 3 Tagen von MrGoodGuy
Stephan

“Frauen sind nicht dafür da, damit du dir was Hübsches anschauen kannst.”

Welchen Sinn haben unterschiedliche Geschlechter wenn nicht zur Fortpflanzung?

Zuletzt bearbeitet vor 3 Tagen von Stephan
Envy

Du könntest für die Bildzeitung arbeiten.

Stephan

Tut mir leid. Ich kann das Thema nicht mehr Ernst nehmen. Da benimmt sich 1% danneben und wir haben wieder ein Sexismus Problem. Nimms mir nicht übel aber ich bin müde von solchen Themen

Envy

1% benimmt sich daneben? 2 von 3 Frauen werden am Arbeitsplatz sexuell belästigt. Wie du darauf kommst das sowas nur von 1% ausgeht ist sehr interessant.

Stephan

Wenn man schaut, was alles unter sexueller Belästigung zählt ist diese Zahl kein Wunder.
Wenn man heut zu Tage n Mädel mag und den Sprung wagt steht man rechtlich schon mit einem Bein im Knast.

Gwyndolin

Creep.

Stephan

Q.Q

Max Mustermann

Jetzt bin ich irritiert, ich dachte der Storch bringt die Kinder! Nachdem du uns deinen reichhaltigen Fundus der Biologie mitgeteilt hast, stimme ich mit dir überein. Fortan werden alle Frauen sexualisiert, denn nur zu diesem Zwecke sind sie da! Wenn der präfrontale Cortex versehentlich im Glied gelandet ist, mag deine These zutreffen, sitzt er, wie gewöhnlich, hinter der Stirn, ist dem nicht so.

Stephan

Tut mir leid. Ich kann deinem Vorschlag, wir sollten alle Frauen sexualisieren leider nicht zustimmen.

Max Mustermann

Warum? Ist das dein alleiniges Recht? In deinem ersten Kommentar hast du die Dame im Artikel rezitiert und den sexuellen Trieb, welcher deiner Auffassung nach, den Schuldigen im Fall Sexismus, in der Biologie/Evolution vermuten lässt als Argument genommen, um die Fleischbeschau einer Frau zu legitimieren.
Der neue Trend geht also in Richtung,
Sie: Hey, hör auf mich so eklig anzugaffen!
Er: Sorry, der von der Biologie eingerichtete Fortpflanzungstrieb macht es mir unmöglich das zu lassen!
Wenn dich das Thema so anödet, warum befasst du dich dann damit? Ich meine, du könntest dir in der Zwischenzeit eine Portion persönliches Hobby geben.

Stephan

Wirklich abenteuerlich was du so interpretierst

Max Mustermann

Wie kann man denn 2022 überhaupt noch von Sexismus sprechen, dieses Thema wurde doch in den vergangenen zwei Jahren tiefgängig behandelt und aus der Welt geschafft. Dieses seit Jahrhunderten von Jahren bestehende Problem ist ja kein Problem, sondern nur das Produkt einer falschen Betrachtungsweise. Wenn ein Mann, einer Frau sagt, wie geil er ihre Hupen findet, ist das doch ein Kompliment, schließlich würde er sie ja sofort mit ins Bett nehmen. Wie kann man da von „das ist doch nicht normal sprechen“ ? Frechheit! Wir sind eine rundum funktionierende Gesellschaft, in der besonders auf dem Arbeitsplatz, beste Bedingungen für Frauen geschaffen werden, da wären tolle Dinge wie die Frauenquote, super Idee. Manchmal wäre ich lieber eine Frau, dann würde ich endlich mal andauerndes, respektvolles Verhalten erfahren und wäre nicht ständig bestrebt, einem mir von der Gesellschaft aufgedrückten Ideal zu folgen. Ach, wäre das schön! Danke Gesellschaft, für eure Toleranz und euer Feingefühl. Als Mann hat man es echt schwer und es tut gut, so sanft aufgefangen zu werden.

Alzucard

Ich hoffe einfach mal das ist einfach nur trollen.

Max Mustermann

Ironie bezeichnet zunächst eine rhetorische Figur. Dabei behauptet der Sprecher etwas, das seiner wahren Einstellung oder Überzeugung nicht entspricht.

Irina Moritz

(Nachdem ich es selbst erst nachgeschaut habe: Seine Kommentar-History bestätigt, dass es Ironie ist.)

Alzucard

Ich konnte nicht direkt feststellen ob es nun Ironie ist oder nicht.

Temeraire

Schwierig daran ist halt, dass es Menschen gibt die so reden und das WIRKLICH so meinen! Und zwar mit aller Selbstverständlichkeit der Welt.

Nico

naja solche ansprachen bringen eigentlich nichts, den diejenigen die so denken wird man so nicht umstimmen können. Die Probleme die dazu führen sind viel tiefgehender. Und man siehts ja was immer mehr im vorschein tritt das jede Menge Menschen so denken auch in großen Positionen.
Und das geht bei Politikern weiter, nur wird dort oft viel unterm teppich gekehrt.

Nico

die personen die so denken wie Froskurrin da beschreibt haben aber ein anders umfeld, die werden da nicht quasi umgepolt nur weil jemand mal was gesagt hat. Dafür haben sie einfach ein tag tägliches Umfeld das sie dran hindert anders zu denken.

Mindr4ge

Und wie denkst würde sich etwas ändern? Es gibt immer 1-2 Leute, die man erreicht. Du meinst, dass es nie etwas bringt Menschen ins Gewissen zu reden. Ein Schlag ins Gesicht für alle, die es geschafft haben ihre Einstellungen zu überdenken. Menschen können sich ändern, und bei einigen macht es auch “Klick”.

Du hast gar keine Ahnung was für Umfelder Menschen haben. Bei jedem ist es unterschiedlich. Und darauf Aufmerksam zu machen ist das mindeste was man tun kann.

Und wenn man sich hier einige Kommentare durchliest, dann ist es auch weiterhin bitter nötig.

Nico

Das ändert sich nur wenn die Personen erwachsener vom verhalten werdern mit den Jahren, zumindest meistens, und dann auch nicht weil sie mal einen Text gelesen haben oder in eine Sendung einer zugehört haben. Die lernen das nur durch erfahrung das es sie nicht weiterbringt. Ich habe noch nie gesehen bzw davon gehört, geschweige das es was bringt wenn sich jemand deswegen auslässt, im Internet wohlgemerkt, im richtigen Leben ist das was anderes, da gibts ja auch hin und wieder Konsequenzen wegen sowas.
Meistens sind das junge Menschen bzw etwas ältere mit einem Pubertärem verhalten. Und die wird man nicht mit einfachen Sätzen umpolen. Dafür gibts einfach viel zu viel gegenpols die Frauen nur als Begierde vermarkten. Z.b. hier diese hottube streamerin da, ist doch z.b. das perfekte Beispiel das sie das verhalten solcher Leute fördert. Und da die ja hier oft zu lesen ist vermut ich mal das die oft Streamt und dann viel mehr einfluß hat als wie jemand der mal in paar minuten paar sätze dagegen ausspricht. Wie gesagt es sind minderheiten. Wenn bei 30k viewern 10 solche personen dabei sind, dann ist das so, und sollte man ignorieren. Denn die warten doch nur auf die Aufmerksamkeit die man ihnen schenkt, dazu freuen sie sich das es diesen Frauen sich dann öffentlich aufregen usw.

Aber es sind halt aber eine so geringe minderheit von Menschen die sowas tun. Und das hast du in allen Bereichen, egal wo, abseits um das Thema Sexismus tritt das auch extrem oft auf,

was ich persönlich schlimmer finde das man sich über diese 10 Hansel dann aufregt und dann auch noch öffentlich anstatt mal sich über die Positiven Nachrichten zu freuen. Das geht viel zu oft unter, auf 10 solche hasskommentare kommen halt 200 positive, und das wird dann einfach hingenommen weil es ja selbstverständlich ist ?!?!

ImInHornyJail

Hier sehe ich wieder 3 Fraktionen
1. Fraktion: Alles, selbst berechtigte Kritik, gegen Frauen ist sexistisch
2. Fraktion: Sexistische Taten und Kommentare sind sexistisch. Berechtigte Kritik und Meinungen sind Kritik und Meinungen
3. Fraktion: Die Frauen sollen sich nicht so anstellen, wenn man sie sexistisch beleidigt und der Spruch ist überhaupt nicht sexistsich.

1. Und 3. Fraktion sind zwar die Minderheit machen aber die größten Probleme.

Todesklinge

Das ist nicht explizit ein Problem von Sexismus, sondern im ein allgemeines Problem von Benehmen und höflicher Umgang miteinander.

Da wir im Echten und auch Digital Leben unter Leistungsdruck stehen, benutzt man alle Waffen die einem zur verfügung stehen. Darunter auch unangebrachtes Benehmen.

Würde der Leistungsdruck gesenkt werden, gibt es automatisch auch weniger fehlerhaftes Benehmen.

Das gleiche Problem gibt es bei Armut/Kriminalität. Reduziert man die Armut, wird auch die Kriminalität sinken. Jedoch möchte die Gesellschaft zugleich alles möglichst billig haben, also ein logischer Fehler.

Man versucht immer nur die Auswirkung lösen zu wollen und gegen die Ursache wird nichts unternommen. Lieber Leute bestrafen/einsperren als zu verhindern das Kriminalität überhaupt entstehen kann. Paradox.

Zuletzt bearbeitet vor 3 Tagen von Todesklinge
lIIIllIIlllIIlII

Weis ich nicht… scheint mir ein bisschen arg vereinfacht. Es gibt hier definitiv ein Gefälle zwischen Mann und Frau.

Durch die Ausübung von körperliche Gewalt sind Männer eindeutig meistens die Täter, aber auch meistens die Opfer. Klar, die Dunkelziffer ist hoch, aber ich denke, unterm Strich wird sich da nicht viel verändern.

Bei sexualisierter Gewalt (auch sexuelle Belästigung etc inbegriffen) sind, je nach Quelle, 90 % der Täter männlich, aber.. je nach Annahme der Dunkelziffer… um die 8 – 12 % der Männer Opfer.

Es ist also anders als bei der “normalen” Gewalt nicht so, dass das ein generelles Problem ist, dass alle gleichermaßen betrifft.

Hier also einfach zu sagen, dass hat nichts mit Sexismus zu tun.. puhhh.. steile These.

Alex

Das typische Problem im Internet, erstmal unabhängig von Sexismus, den gibt’s ja auch oft genug gewollt und öffentlich zur Schau gestellt auf beiden Seiten, sie nun der neue gut durch trainierte, Kerl oder die leicht bekleidete Dame, das Problem an Kommentaren und co ist die Anonymität und ausbleibende Konsequenzen, ich bin immer mehr der Ansicht das man das Internet generell nur noch mit klar namen und registriert benutzen dürfte, auch games und Co. schon würden sich deutlich weniger Idioten wie Idioten benehmen, würde sicher nicht alle Probleme lösen und beim Thema Stalking und Anfeindungen sogar neue eröffnen, verschwinden tun sie aber auch nicht wenn man drauf zeigt, rein garnichts ändert sich daran, Menschen sind wie sie sind, ändern tut man diese nicht, leider.
Man kann sie nur Konsequenzen spüren lassen.

Leya Jankowski

Dachte ich früher auch mit der Anonymität. Bis ich gesehen habe, was einige Leute auf Facebook oder Twitter bereit sind unter Klarnamen zu posten 😉

Zuletzt bearbeitet vor 3 Tagen von Leya Jankowski
Alex

Das stimmt wohl auch wieder, klar Name alleine reicht auch meiner Meinung nach nicht aus und ich bezweifle das die meisten unter echten klar namen da kommentieren, posten.

ImInHornyJail

Klarnamen nicht unbedingt.
Jeder sollte einen Account haben, der an dem perso oder ähnliches gebunden ist und mit dem man sich dann im Internet anmelden muss. So kann man irgendein Namen wählen, ist aber nicht anonym, da man den Account auf eine Person + ihre Daten zurückverfolgen kann. Natürlich kann das nicht jeder machen, sondern nur berechtigte Personen.

Sveasy

Ah und wer entscheidet wer berechtigt ist? Nur wer politisch konform ist? Nur wer keine Vorstrafen hat? Nur wer mindestens 100.000 im Jahr verdient? Du siehst was die Problematik an der Idee ist?

Sleeping-Ex

Wie wäre es mit Strafverfolgungsbehörden wenn es zu bunt wird.

Mit der Berechtigung meint unser Vorredner vermutlich übrigens denjenigen der die Daten auslesen kann, nicht wer sich einen Account zulegen kann.

ImInHornyJail

Zb dafür geschulte Personen. So etwas wie die Internetpolizei.

Momo

Ich hätte jetzt auf sowas wie Polizei getippt.

Dexter Ward

Mal davon abgesehen, dass der OP wohl etwas anderes meint ist es ja kein Problem als “Berechtigungsgrundlage” ein Deutschland- bzw EU-weites oder international gültiges Ausweisdokument zu verlangen. Kinder und Jugendliche wären davon nicht ausgegrenzt da es den Perso schon ab 16 gibt, Kinderausweise oder eben die Anmeldung über die Eltern.
Es ist also gar nicht mal eine sooooo große Problematik.

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