Hearthstone nerft endlich die wohl übermächtigste Karte des Spiels

In Hearthstone geht ein neuer Patch live und bringt viele Veränderungen. Vor allem die aktuell wohl stärkste Karte des Spiels wird endlich angepasst.

Seit seiner Einführung ist der Dämonenjäger in Hearthstone richtig mächtig. Er hat sämtliche Spiele dominiert und die ersten Decks erreichten Siegesraten weit jenseits der 60%. Ein erster Nerf brachte zwar eine Verbesserung, doch noch immer ist Illidan deutlich mächtiger als seine anderen Karten-Kollegen. Das sorgte für 10x mehr Legenden als bisher und brachte dem Dämonenjäger viel Spott ein.

Blizzard hat nun einen zweiten Balance-Patch angekündigt. Dabei geht es wieder einigen Karten an den Kragen, auch der aktuell wohl mächtigsten Karte des Spiels. Die Priesterin des Zorns verliert einige Lebenspunkte, aber auch andere Karten werden angepasst.

Das sind die Nerfs an den Klassen

Insgesamt müssten 5 Klassen mit Änderungen klarkommen, die ihre Stärke ein bisschen eindämmen sollen. Der reddit-Nutzer imicekczech hat die Änderungen grafisch aufbereitet.

Dämonenjäger-Nerfs: Die Priesterin des Zorns des Dämonenjägers wird geschwächt. Ihre Lebenspunkte sinken von 7 auf 5. Dadurch ist sie viel anfälliger für Schadenszauber (wie etwa dem Feuerball) und kann leichter aus dem Spiel entfernt werden.

Die Priesterin des Zorns.

Die zweite Änderung betrifft den Kurier des Purpursiegels. Dieser verliert einen Angriffspunkt und ist somit künftig ein 1/1-Diener.

Der Kurier des Purpursiegels.

Krieger-Nerfs: Auch Krieger bekommen zwei Anpassungen spendiert. Der Siedeblutschläger büßt einen Punkt Angriffskraft ein. Künftig ist er nur noch ein 5/8-Diener.

Der Siedeblutschläger.

Die Blutschwursöldnerin ist die zweite Anpassung. Sie verliert sowohl 1 Leben als auch 1 Angriff, ist demnach künftig nur noch ein 2/2-Diener.

Die Blutschwursöldnerin.

Schurken-Nerfs: Schurken hatten vor allem zwei Problemkarten, auf die es nur wenige Antworten gab. Deswegen wurde daran nun gefeilt.

Der Schattenjuwelier Hanar verliert einen Lebenspunkt und sollte somit deutlich einfacher zu besiegen sein, bevor der Schurke eine riesige Zahl an Geheimnissen aufbauen kann.

Der Schattenjuwelier Hanar.

Die Prügelmeisterin bekommt ihren Kampfschrei geändert. Anstatt einen Diener auf die Hand des Gegners zurückzuschicken und seine Kosten um 2 Mana zu erhöhen, steigen die Kosten nun nur noch um 1.

Die Prügelmeisterin.

Hexenmeister-Nerfs: Beim Hexenmeister wird der gefangene Schrottwichtel ein bisschen geschwächt. Künftig erhöht er nicht mehr die Werte aller Diener auf der Hand um +2/+2, sondern nur noch um +2/+1.

Der gefangene Schrottwichtel.

Jäger-Nerfs: Jäger schikanierten ihre Feinde mit Wildtieren, die sie zuvor stark gebufft hatten. Das wird geändert. Die natürliche Improvisation erhöht künftig nur noch die Werte des gezogenen Wildtiers um +2/+2 und nicht länger um +3/+3.

Die natürliche Improvisation.

Das sind die Buffs an den Klassen

Zwei Klassen bekommen ein paar Anpassungen und somit Verbesserungen spendiert. Das betrifft den Schamanen und den Paladin.

Buffs für den Schamanen: Schamanen waren aktuell zu schwach auf der Brust. Blizzard verbessert hier gleich 3 Karten, die deutlich mehr Auswirkung in den Schlachten haben werden.

Das Grauen aus der Tiefe bekommt einen Boost an Lebenspunkten. Künftig ist er ein 6/5-Diener anstatt eines 6/3-Dieners.

Das Grauen aus der Tiefe.

Der Zerbrochene Rumpler wird ebenfalls mächtiger. Er bekommt 1 Angriff mehr, ist also künftig bei stolzen Werten von 5/6.

Der Zerbrochene Rumpler.

Der Zauber Strom wird günstiger. Seine Basiskosten sinken von 5 Mana auf 4 Mana. Das bedeutet, dass Strom nur 1 Mana kostet, wenn man in der vorangegangenen Runde einen Zauber gewirkt hat.

Der Zauber Strom.

Buffs für den Paladin: Einen kleinen Buff gibt es auch für den Paladin. Die Gehilfin der Aldor verliert zwar einen Angriffspunkt, dafür werden aber auch ihre Manakosten um 1 reduziert, was in der Summe ein Buff ist, da ihr Kampfschrei früher Auswirkungen auf das Spiel nehmen kann.

Hearthstone Paladin Buff 1
Die Gehilfin der Aldor.

Wann kommt der Patch? Das Update soll Anfang der nächsten Woche erscheinen, am 18. Mai. Bis dahin können Dämonenjäger ihre Übermacht noch etwas genießen – denn schon bald ist sie vorbei.

Was haltet ihr von den Änderungen am Dämonenjäger und den anderen Klassen? Gute Anpassungen oder überhastete Nerfs, die keiner braucht?

Quelle(n): playhearthstone.com, reddit.com/r/hearthstone/
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Zavarius

Im Standard-Modus vielleicht. Der Krieger dominiert dort aber & die Karte war ein Störfaktor, aber es ging um den DMG am Ende des Zugs. Im Wild ist der DH bei 40% ca. (Hsreplay 17.05) und nicht der Rede wert.

Venrai

Leider sind hier einige Fehler im Artikel. Das hier ist der dritte Balance Patch und Nerfs für den Demonenjäger. Ob die Priesterin des Zorns die wohl mächtigste Karte ist darf bezweifelt werden, da sie in vielen Demonenjäger Decks bereits gestrichen wurde . Diese Decks performen genauso gut und teilweise sogar besser als Decks mit der Priesterin. Übermächtig ist der Demonenjäger auch schon lange nicht mehr. Der Enrage Warrior ist das mit Abstand mächtigste Deck in Hearthstone zur Zeit und vernichtet Demonenjäger ist aber auch weitaus schwieriger zu spielen. Im Matchup gegen Krieger ist die Priesterin allerdings wirklich gut um gute Chancen zu haben zu gewinnen dies wird sich mit dem Nerf wohl aber ändern da sie dann gegen den Blodboil Brute direkt verliert. Die Schurkenänderungen empfinde ich als unnötig da durch sie das Secret Package das eh in High Legend bereits von vielen gestrichen wurde und Vanilla Galakrond mit doppel Shadow Frostweaver mehr gespielt wird, viel schlechter wird. Denke hier wird vielleicht Stealth möglich, aber am wahrscheinlichsten wohl wirklich Vanilla Galakrond mit doppel Freeze gegen Krieger und Demonenjäger.

Venrai

Zum einen das es wie gesagt der dritte nicht zweite Balance Patch ist. Außerdem benutzt du im Artikel halt einige sehr große superlative die halt auch nicht alle durch Daten belegbar sind und daher auch nur subjektive Meinung. Ob es sich um die mächtigste Karte im Spiel handelt hab ich bereits angezweifelt, denn wäre es so würde man sie in jedem Deck finden, dem ist aber einfach nicht so. Desweiteren direkt am Anfang sprichst du davon der Dämonenjäger wäre trotz der vorangegangenen Nerfs immer noch mächtiger als alle anderen Klassen. Dies ist einfach falsch. Das mag auf niedrigeren Rängen vielleicht zutreffen, aber sieht man sich z.B. den Vicious Syndikate Data Reaper Report #162 an ist der Krieger mit Abstand das mächtigste Deck und auch alleine in T1 ohne eine andere Klasse im Legend Bereich. Schon in Diamond 1-4 muss sich der Demonenjäger hier dem Enrage Warrior und Dragon Hunter ebenfalls geschlagen geben und ist nur eins von 3 T1 Decks. Hier hätte ich mir daher weniger übertriebene Formulierungen gewünscht, die die Daten die ich kenne auch einfach nicht hergeben.

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