Notfall-Nerf für neue Klasse in Hearthstone – Hat alle anderen überrollt

Mit der neuen Erweiterung „Ruinen der Scherbenwelt“ hat Hearthstone am 7. April die Klasse Dämonenjäger bekommen. Doch die überrollte die anderen Klassen einfach und dominierte die Meta. Blizzard reagierte mit einem Notfall-Nerf, doch mehr soll folgen.

Wie war die Situation? In den ersten knapp 48 Stunden dominierte der Dämonenjäger die Meta in Hearthstone. Wie die Analyse-Webseite HSReplay zeigt, kamen einige Decks auf Siegesraten zwischen 63% und 70%. Das bemängelte auch MeinMMO-Leser Phesias im Beitrag zu allen Karten der Erweiterung.

Dabei handelte es sich vor allem um Tempo-Dämonenjäger. Dem folgen weitere Variationen der Klasse, wie OTK- oder Highlander-Decks. Genau diese 3 Decks haben wir euch bereits in einem Guide empfohlen.

Das erste Deck einer anderen Klasse brachte es auf eine Siegesrate von 62,3%. Dabei handelte es sich um den Galakrond-Hexenmeister.

Hearthstone Demon Hunter Winrate
Übersicht über die besten Decks nach Siegesrate (via HSReplay).

Wie reagierte Blizzard? Die Stärke des Dämonenjägers führte zu vielen Diskussionen im reddit und in den Livestreams zu Hearthstone. Blizzard reagierte.

In der Nacht zum 9. April wurde ein Hotfix aufgespielt, der vier wichtige Änderungen vorgenommen hat:

  • Schädel des Gul’Dan – Manakosten von 5 auf 6 erhöht
  • Augenstrahl – Manakosten, wenn außen liegend, von 0 auf 1 erhöht
  • Kriegsklingen der Aldrachi – Nutzungen von 3 auf 2 reduziert
  • Gefangener Antaen – Manakosten von 5 auf 6 erhöht
  • Außerdem wurde die Chance für das Auftauchen etlicher Dämonenjäger-Karten in der Arena reduziert. Die genauen Änderungen findet ihr im reddit.

Diese Anpassungen wurden als „Notfall-Maßnahme“ ins Spiel gebracht und erschienen sogar ohne einen Patch zum Herunterladen. So sieht man derzeit in Grün und Rot die neuen und alten Werte der Karten. Das soll sich ändern, sobald der nächste Patch aufgespielt wird.

Ihr könnt bei Bedarf die veränderten Karten entzaubern und erhaltet so die exakten Staub-Kosten zurück, falls ihr euch ein anderes Deck bauen möchtet. Derzeit sieht es aber so aus, als ob der Dämonenjäger trotzdem eine starke Klasse bleibt.

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Illidan, der Dämonenjäger, hat Hearthstone in den ersten 48 Stunden ordentlich aufgemischt.

Blizzard plant weitere Nerfs am Dämonenjäger

Wie geht es weiter? Voraussichtlich heute Nacht wird ein Daten-Patch aufgespielt, der die Änderungen am Dämonenjäger dauerhaft ins Spiel einführt. Dieser wird erstmal keine weiteren Änderungen bringen.

Doch fertig ist Blizzard mit dem Dämonenjäger wohl nicht. Sie planen weitere Anpassungen an der Klasse, bis diese auf einem Niveau mit den anderen ist. Wann und welche weiteren Änderungen folgen, ist aber derzeit nicht bekannt.

Während Hearthstone mit Balance-Problemen kämpft, plant ein anderes Kartenspiel derzeit seinen Release. Legends of Runeterra, von den LoL-Machern, erscheint Ende April und es ist vielleicht die letzte Chance, um die Spieler wirklich zu überzeugen.

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Zavarius
1 Monat zuvor

Hat die Klasse gekillt. Laut hsreplay auf unter 55%. In der Realität unter 10%. Zieht nämlich, zeigen die Daten und die Praxis, gegen jedes Meta Deck den Kürzeren. In Wild sowieso unspielbar. Schade. Bis zur nächsten Erweiterung warten. Nichtmal 48h released und direkt 4 Nerfs xDDD

Incursio
1 Monat zuvor

Ich bin schockiert^^

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