Halo bringt eigene Stiefel für 200 € – Nach einem Tag kosten sie irgendwie 2.000 €

Halo bringt eigene Stiefel für 200 € – Nach einem Tag kosten sie irgendwie 2.000 €

Microsoft arbeitete mit einem Bekleidungs-Hersteller zusammen, um offizielle Stiefel im Halo-Look auf den Markt zu bringen. Diese streng limitierten Treter waren innerhalb eines Tages ausverkauft. Nun tauchen sie wieder auf eBay auf, aber für deutlich mehr Geld.

Was sind das für Stiefel? Die Halo-Stiefel sind der Spartan-Rüstung vom Protagonisten der Halo-Reihe nachempfunden, dem Master Chief. Spartans sind Super-Soldaten und die Stiefel kommen im Look ihrer charakteristisch olivgrünen Rüstung daher.

Vertrieben wurden die Stiefel von Wolverine, einem amerikanischen Hersteller, der schon seit 139 Jahren Stiefel und andere Arbeitsbekleidung produziert. Des Designs hier sind meist simpel, aber robust.

Die Halo-Stiefel haben besondere Merkmale wie das UNSC-Logo und eine eingeprägte 117, die Spartan-Nummer des Master Chief. Als Grundmaterial für die Stiefel dient echtes Leder.

Halo Stiefel 117
Die Stiefel im Militär-Look haben einige „Easter Eggs“ für Gamer. Bildquelle: Wolverine

Was ist das Besondere an den Stiefeln? Von den offiziellen Halo-Stiefeln wurden lediglich 117 Stück hergestellt. Sie sind also äußerst limitiert. Auf den Markt kamen sie am 29. März, konnten jedoch nur in die USA geliefert werden.

Der Preis direkt bei Wolverine betrug 225 Dollar, umgerechnet etwa 202 Euro. Nach weniger als einem Tag waren sie ausverkauft. Heute, am 30. März, gibt es sie aber schon wieder auf eBay. Nur deutlich teurer.

Scalper verkaufen limitierte Stiefel für den 10-fachen Preis

Auf der amerikanischen eBay-Website finden sich mehrere Angebote der Stiefel. Die Preise hier gehen von etwa 1.400 Dollar bis hoch zu 2.500 Dollar (umgerechnet rund 1.250 – 2.250 Euro). Offenbar wurden also etliche der Stiefel gekauft, nur um sie dann teurer zu verkaufen.

Diese Praxis nennt man „scalping“ und sie ist seit einiger Zeit weit verbreitet. Scalper kaufen begrenzte Güter zum Ladenpreis, um sie dann mit horrenden Aufschlägen weiterzuverkaufen. Gerade im Gaming-Bereich passierte das zuletzt häufig.

Besonders große Zahlen kamen etwa bei Grafikkarten zustande. Durch Lieferengpässe gibt es von der beliebten RTX 3000-Reihe nur wenige Exemplare. Scalper kauften etliche davon auf und haben auf eBay über 15,2 Millionen Euro Gewinn gemacht.

Auch bei Konsolen haben sich Scalper bereichert. Die PS5 und die Xbox Series X etwa wurden aufgekauft und wieder verkauft. eBay hat deswegen schon die Richtlinien geändert, um Kunden vor Scalpern zu schützen.

Oft werden solche begrenzten Angebote per Bot direkt aufgekauft, sodass ehrliche Käufer kaum eine Chance haben. Zumindest dagegen wehren sich jedoch schon einige findige Nutzer. Sie stellen einfach falsche Angebote ins Netz, ohne tatsächliche Ware zu verkaufen. Bots werden dadurch hereingelegt und ehrliche Käufer erhalten ihr Geld dann einfach zurück:

RTX 3080 auf eBay für mittlerweile bis 99.900 $ – User reagieren mit Fake-Geboten und Papp-Versionen

Quelle(n): GameSpot
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Athrun

scalper sind Bots und bots sind keine Menschen. Ich finde die Entziehung der menschrechte und die damit folgende vogelfreiheit sollte ein guter Start sein.

das heißt man kann ihnen alles nehmen ohne Konsequenzen zu befürchten.

ich finde das wär eine gute Strafe.

CandyAndyDE

Auch wenn es der ein oder andere noch nicht verstanden hat: Wir sind nicht mehr im Mittelalter. Es gibt Gesetze, Rechte und Pflichten.

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