Fortnite: Sportschau-Moderatorin Julia Scharf „disst“ eSportler

Die WM zu Fortnite: Battle Royale wurde in der ARD-Sportschau von Moderatorin Julia Scharf kommentiert. Die hatte scharfe Worte für die Spieler des BR-Gamers übrig. Jetzt rudert sie zurück und erklärt sich.

Was wurde von der Moderatorin gesagt? Die Fortnite-WM am vergangenen Wochenende war selbst für die ARD-Sportschau ein Thema für einen Beitrag, den ihr hier in der Mediathek sehen könnt. Unter der Moderation von Julia Scharf wurde über die Fortnite-Weltmeisterschaft berichtet.

Allerdings kam es gegen Ende der Sendung zu einem Moment, der für Aufsehen sorgte. Denn die Moderatorin sagte:

„Kinder, die Tag und Nacht vor dem PC sitzen und sich selbst nicht mehr die Schuhe zubinden können. Jetzt können Sie selbst entscheiden, ob das Sport ist oder nicht.“

Aussage sorgt für Shitstorm, Moderatorin erklärt sich

So fielen die Reaktionen aus: Der Beitrag und die abschließende Aussage von Julia Scharf kam bei vielen Fortnite-Fans nicht gut an. Der Satz wurde unter anderem als naiv und populistisch bezeichnet.

Man fühlt sich auch an die Zitate anderer Sport-Experten erinnert, die eSport keinesfalls mit „echtem“ Sport wie Fußball und Co. gleichsetzen wollen.

Titelbild WM Gewinner
Bugha, der Gewinner der Solo-WM

Wie reagierte Julia Scharf? Die Moderatorin wiederum wollte dies nicht auf sich sitzen lassen und meldete sich via Twitter mit zwei Statements zu Wort. Sie erklärte unter anderem:

  • Der von ihr genannte Satz sei nicht ihre Meinung, sondern ein Zitat des ebenfalls im Beitrag zu Wort kommenden Arztes Dr. Fischer gewesen, der Kinder mit Fortnite-Sucht behandelt.
  • Sie habe Sport studiert und daher durchaus Ahnung von der Definition dieses Begriffs
  • Sie hätte vor allem eine Diskussion anstoßen wollen, wie sehr man eSport als gleichbedeutend mit klassischem Sport sehen könne.
https://twitter.com/JuliaScharf/status/1155533343682977792
https://twitter.com/JuliaScharf/status/1155533887214411782

Die Antwort auf die von ihr gestellte Frage solle und könne jeder selbst entscheiden, ihr ginge es lediglich um die Anregung einer spannenden Diskussion und ob ein Spiel, in dem geballert werde, wirklich ein „Sport“ sei.

Sie habe aber keineswegs die Leistung der Fortnite-Spieler bei der WM schmälern wollen.

Anmerkung: Unser Titelbild stammt aus einem Beitrag von YouTube.

Wer hat die Fortnite WM 2019 im Solo gewonnen?
Quelle(n): Bild, Welt, Titelbild aus YouTube
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Wo Ge

Bei E-Sports einfach das Wort SPORT streichen und es generell durch GAMING (Gaming WM etc.)ersetzen!!! Damit wäre wieder Ruhe auf beiden(o.allen)Seiten und alle wären zufrieden. Was hat das auch mit SPORT an sich zu tun??? „Daddeln“ ist für mich genauso viel/ wenig Sport,wie z.B. Stricken,Knopfannähen,Kartoffeln ernten, Luftballonaufblasen…..etc.. Wobei….bei manchem davon muss man sich mehr körperlich anstrengen. Sport ist im eigentlichen Sinne Körperlich,Anstrengend,Fithaltend…. Alles,was dies nicht erfüllt sollte nicht als SPORT bezeichnet werden.(mir auch nicht einleuchtend,warum „Schach“ und nicht z.B.“MenschÄrgerDichNicht“ zu SPORT zählt???)
Nur weil neuerdings solche EVENTS in Stadien o.Hallen mit zigtausenden Games-Verrückten stattfinden, ähnlich POPKONZERTEN, ist es/o.Beides noch lange kein SPORT! ES IST GAMING,bzw. ein POP-Konzert!
Beispiel MUSIK: Ein Schlagzeuger ist für mich noch eher ein Sportler, als z.B.ein Golfer,Formel 1-Rundendreher oder Billard- bzw…..(Oberprollalarm!)Darts-Spieler.
Werden also Musiker als Sportler bezeichnet,obwohl viele von ihnen auf der Bühne körperliche Höchstleistungen erbringen??? NEIN!!!
Bei Games wie „FIFA“ wäre wenigstens inhaltlich noch der Bezug zum (klassischen) Sport erkenn- und erklärbar,auch wenn der Spieler selbiges NICHT braucht und vom Sessel aus Knöpfchen drückt, was letztendlich die Frage aufwirft,ob dann jeder SMS-/Whatsapp-/Twitter-Schnelltipper sich demnächst auch als E SPORTLER empfinden darf?!

BigFreeze25

Ehrlich gesagt finde ich diese ewigen Diskussionen darüber nur noch ermüdend. Die Gamer fühlen sich (berechtigterweise) angegriffen, aber die Kritiker werden sowieso niemals vom Gegenteil überzeugt. Einfach ignorieren und gut.

Scaver

Tja, ein Argument mehr gegen die ÖR!
Und diese „Person“ hat vielleicht Sport studiert, aber keine Ahnung von Games. Daher ist sie alles andere als qualifiziert, ihren Senf dazu abzugeben.
Und zu behaupten es wäre ein Zitat… das hat sie im Beitrag nicht kenntlich gemacht und damit ist ihre Erklärung eine Lüge!

Gernot Dergrosse

Warum setzt du „Person“ in Anführungszeichen? Sprichst du ihr jetzt die Menschlichkeit ab, weil sie bei einem so belanglosen Thema wie einem Fortnite-Tournament ein Zitat nicht richtig gekennzeichnet hat? Btw, das ist ein Fehler, dadurch wird ihre Erklärung noch keine Lüge.

hC.dennis

So sieht das Übrigens die deutsche Krankenkasse – Die Techniker:

https://www.youtube.com/wat

Scaver

Tja, hier ist uns das allen klar. Müssten man mal den deppen schicken, die was anderes behaupten!

Kim Un

Fornite ist nicht eSports fähig. Es gibt zuviele Zufallsfaktoren. Und nur weil Epic Games es versucht zu erzwingen wird es nicht geschehen.
Andere Titel wie CSGO, LoL, Dota etc sind große eSport Titel ohne das es zu beginn riesige Preisgelder gab.

Scaver

Die Fortnite WM hat doch bewiesen, dass es eSport ist.
Und als ehemaliger Game Admin in der ESL kann ich sagen, es ist eSport fähig!
Die Zufallsfaktoren sind egal. Da sie für alle bestehen, ist es damit wieder „ausgeglichen“. Im Fußball gibt es auch viele Zufallsfaktoren, die die Spieler und das Management nicht beeinflussen können.

Sarakin

Welche Zufallsfaktoren gibt es im Fußball?

BigFreeze25

Also „egal“ würde ich das nicht nennen…bei Fortnite entscheidet sehr wohl des öfteren der Zufall über den Ausgang eines Matches. Wenn ich im letzten Ring mit 50 anderen Spielern stehe und plötzlich entscheiden sich 3-4 gegnerische Spieler auf meine Hütte zu ballern, dann kannst du der Godfather of Gaming sein, da gehste dann einfach down. Oder man selber findet durch Zufall keine Meds, keine guten Waffen, kein Equip, etc…also da ist das Zufallsprinzip um ein vielfaches höher als wie bei wirklich kompetitiven Spielen wie Cod, CS, RSS und co…
Spiele zwar selber kein Fortnite aber dafür Apex. Wenn ich irgendwo lande und ne popelige Pistole finde, der Spieler direkt neben mir aber direkt eine Peacekeeper Shotgun und einen lila Schild…joa, da mach ich dann einfach nichts gegen.

Sargschreiner

schaut denn irgendwer der unter 60 ist ARD?

hC.dennis

Tatort, ja hin und wieder schon.

Riordian123

Wenn es Denksport und Motorsport gibt, dann sollte es bei eSport doch eigentlich auch kein Problem geben.

Kapkan

„…und sich selbst nicht mehr die Schuhe zubinden können“

Hat die schon mal was von Klettverschluss gehört? Man man man…

Sleeping-Ex

????

Jedox

Wenn die TV-Sender mal ein Experiment wagen würden, in dem sie z.B. an einem Samstag abend zur besten Sendezeit eine E-Sport-WM (z.B. FIFA etc.) live übertragen und sich dann anschließend die Einschaltquoten ansehen, dann würden die Kommentare der TV-Moderatoren gewiss anders ausfallen 😉

Insbesondere die öffentlich-rechtlichen Sender waren schon immer sehr konservativ. Von denen kann man nun wirklich nicht erwarten, das sie die Jugend von heute verstehen, geschweige denn die Zeichen der Zukunft.

Feigenstaub

Ich glaube die Zielgruppe für solche Events / Programm schauen keine werbeverseuchten TV Sender mehr und eSports wird tatsächlich auch im TV irgendwo gezeigt, ich meine Sport1 und evtl. Pro7 Max und Sky. Aber das man ja nicht mit, da man nur noch Twitch und Youtube schaut und es auch dort sehen möchte. 😉
Ich habe mal einen der FUT Champions Cups auf Sport1 gesehen aber die Qualität war furchtbarer Pixelbrei + Werbung und es fühlte sich einfach nicht gut an. Zumal Ränder seltsam abgeschnitten waren was aber auch an mir gelegen haben könnte. Es fehlte aber die komplette Interaktion die es auf Twitch via Chat und Umfragen und Gewinnspielen usw. gibt.
Ich empfehle daher eher bei Twitch zu bleiben. Mit Twitch Prime haste auch die Möglichkeit die Werbeunterbrechungen los zu werden.

81slawik

Früher haben die Sportler die Nerds verarscht.Heute sind eben diese Nerds zu Sportlern mutiert. So schließt sich der Kreis.Auf dem Schulhof wird mittlerweile genausoviel über Gaming diskutiert wie über Fußball. Kann sich jeder selber aussuchen was er/sie als Sport definiert.
Das die esportler keine Schuhe binden können, halte ich persönlich für Gerücht.

Frystrike

Man hätte das Ganze nie eSport nennen dürfen, damit kommen wir nie aus dem Sumpf raus, dass alles mit sog. echtem Sport verglichen wird… Hätte man einen anderen Namen hätte nie jemand rumgeheult. Jetzt ist jeder plötzlich anerkannter Sportexperte und weiß ganz genau wie sich was definiert, bei 66 Kommentaren hier sind aber 20 unterschiedliche Definitionen von Sport. Ob irgendeine dahergelaufende ARD Moderatorin denkt, dass die Kinder Ihre Schuhe nicht mehr binden können oder nicht, kann uns eigentlich völlig egal sein. Ganz ehrlich die Boomer Generation hat bald ausgedient, die haben sowieso Angst vor allem neuen. Die meisten „Millenials“ sind ja auch schon 30 Plus und so die „erste“ Gamer Generation (da gehöre ich mit meinen zarten 32 auch dazu)… Alles was danach kommt kann sich vor dem Thema „eSport“ nicht mehr verstecken. Es wird immer größer und immer mehr. Ob es zu Olympia kommt kann uns auch Wurscht sein. Ich finde es toll, dass es immer mehr in den „normalen“ Medien zu finden ist, auch wenn wir da noch mit Kritik zu kämpfen habe. Aber wie gesagt, die Generation der Verwehrer und Angsthaber ist bald nicht mehr in den Entscheider Sesseln, wir müssen einfach Geduld haben und noch ein paar Jährchen warten…

NuckyNuck

Alles richtig. Nur das mit der ersten Generation nicht.
Die Geschichte der Computerspiele beginnt bereits Ende der 70er. Pong, Commodore PET, VC20, Atari 2600……
Also ist die erste Generation heute so um die 50 ( so wie ich , seufzt).
Persönlich denke ich, das eSport sehr wohl olympisch werden könnte, allerdings müsste die Community da stark Umdenken, was den Umgang mit cheatern anbetrifft.
Bei Sport ist die Strafe für betrügen ( dopen, Manipulation von Ergebnissen, Bestechung usw.) eine Sperre von 2 – 4 Jahren für alle Wettbewerbe. Also nicht einen neuen Account anlegen oder was anderes zocken, nein, es bedeutet Ausschluss von allen Wettbewerben. Da würden die Gamer von heute aber wohl nicht mitspielen.
Ich glaube das beste wäre eigene Spiele zu veranstalten.
Geld sollte ja wohl genug dasein.

Jura Lang

eSport gibt es nunmal und es wird auch anders Definiert als Sport.
Nur weil Sport im Namen enthalten ist wird es sofort 1 zu 1 miteinander verglichen…
Es hat sich eben so entwickelt und viele ziehen es in den Dreck, nur weil es nicht ihren Vorstellungen entspricht und nicht „Normal“ für sie ist.

Z4nt0Z

Verstehe nicht wieso wir uns alle auf dieses Wort „Sport“ so verkrampfen. Egal wie alt jemand ist und sich ein ziel setzt irgendwas zu erreichen ist doch gut. Besser als gar nix zu machen. Ob es jetzt Sport ist oder nicht ist doch scheiß egal. Lasst die Leute doch machen was sie wollen. Die Eltern haben zu entscheiden was sie zu tun haben oder nicht. Solange die Eltern das Kind unterstützen ist doch Hammer.

Bodicore

Naja mit 3 Millionen Preisgeld kann sich ein guter Fortnenitespieler auch jemand leisten der ihm die Schuhe zubindet.

Die Definition von Sport ist in meinen Augen eine Tätikeit für die man gezielt trainiert.

Das reicht von sich gegenseitig auf die Nase hauen über das stapeln von leeren Plastikbechern bis zum zum schnellen Autofahren auf Kreisförmigen Strassen-belegen.

Sarakin

„Die Definition von Sport ist in meinen Augen eine Tätikeit für die man gezielt trainiert.“

Dann wäre so gut wie alles, laut deiner Definition, Sport.

Ein Koch der seine Tätigkeit gezielt trainiert hat, Sportler.

Ein LKW Fahrer der seine Tätigkeit gezielt trainiert hat, Sportler.

Kann man endlos für jeden Beruf vorführen, oder auch für andere Tätigkeiten.

Bodicore

Ja es gibt durchaus auch Wettkampfkochen oder Geschicklichkeitsfahren mit Baumaschienen das ist definitiv Sport.

In den meisten Ländern gibt es Berufswettbewerbe da wird sogar relativ oft von Sport gesprochen.

Es gibt sogar Sport für die Schlafstätte 😉

Sarakin

Ok dann lass es mich anders ausdrücken, jeder hat als Kind gezielt trainiert aufs Töpfchen zu gehen.

Also ist jeder Sportler?

Es gibt für alles mögliche Wettkämpfe, auch im Essen. Das sind trotzdem keine Sportarten und auch keine Sportler.

Es gibt auch Geschicklichkeitsspiele aber nur weil vier gewinnt spiele, heißt das nicht das ich eine Sportart betreibe oder Sportler bin, das wäre einfach lächerlich.

Kevko Bangz

Also ich habs definitiv nicht ‘‘gezielt trainiert“ aufen Pott zu gehen. Man hat es gelernt und nur weil man etwas gelernt hat, ist man doch kein Sportler????
Sport muss halt komischerweise nichts mit Bewegung zu tun haben. Aber ich weiß schon wie du das meinst ????

Tara

eSport ist Sport ????

Unter dem Begriff Sport werden verschiedene Bewegungs-, Spiel- und Wettkampfformen zusammengefasst

Sarakin

Die Definition ist schon richtig aber zu Bewegungsformen gehört etwas mehr als nur die Finger zu bewegen. Somit ist eSport kein Sport.

Tara

Sport gehört schon zum Namen ^^
Und wenn selbst Reiten und Springen auf einem Pferd Olympia tauglich ist (von Dressur ganz zu schweigen) dann ist es eSport auch ^^

Sarakin

Reiten und Springen auf einem Pferd…ja da wären wir wieder bei körperlicher Aktivität.

Ich persönlich hab noch nie einen sogenannten E-Sportler gesehen, der mit aller Kraft versucht sich auf seinem Stuhl zu halten, das er nicht runterfällt. Weiterhin hab ich es auch noch nicht gesehen, das die irgendwelche Kunststücke aufm Schreibtischstuhl vollbringen.

E-Sport als Sport zu betiteln ist einfach lächerlich.

Barack Nomana

Echt Süß wie du hier krampfhaft versuchst jedem deine Meinung zu drücken. Wenn Leute mit Ihrem Hintern auf einem Gaul bleiben während der die Arbeit macht… danke aber da finde ich jemanden der das taktische Verständnis und die Ziel-Genauigkeit sowie Reaktionszeit um andere auf ähnlichem Niveau raus zu nehmen bringt, weitaus eindrucksvoller.

Wie du merkst definiert jeder das anders. Macht deine Meinung aber weniger Richtig noch Falsch. Nach der Definition ist Esport = Sport, ebenso wie einige E-Sportler auch Visa bekommen die sonst für zum Beispiel Olympia Athleten vorbehalten sind wenn sie an Turnieren außerhalb ihrer Region teilnehmen.

Sarakin

Süß, du denkst wirklich das man sich einfach nur aufn Gaul draufsetzen muss und der Rest ist egal…der Gaul weiß ja was er zu tun hat. Klar macht der die ganze Arbeit. 😉

NuckyNuck

Dann müssen die eSportler aber auch den olympischen Eid leisten.
Jede Manipulation, jeder Betrug hätte drakonische Strafen.
Also, beim cheaten erwischt = 6 Monate bis 2 Jahre Sperre von ALLEN nationalen und internationalen Veranstaltungen. Nix neuer Account oder einfach was anderes spielen. Im Wiederholungsfall lebenslange Sperre.
Wie soll man das durchsetzen ? Wie oft lese ich, auch bei Mein MMO, Kommentare von Spielern wie toll sie cheaten können und haben nicht das geringste Schuldgefühl dabei.

Einfach ne eOlympiade ins Leben rufen. Wenn ich mir die Preisgelder bei Fortnite anschau…… Also am Geld sollte es nicht scheitern.

Arebs

Schach ist eine offiziell anerkannte Sportart, wo man am ende noch weniger Bewegen muss als bei den Meisten Fingern. Die Definition „Sport = Bewegung“ war nie korrekt und wird nie korrekt sein.

Sarakin

Ich habe weiter unten schon mal geschrieben, Schach hat klar definierte Regeln, im Schach geht es nicht um Zufall oder Glück, sondern um reines können.

Als Beispiel hatte ich Fortnite, gibt es da Dinge die dem Zufall überlassen sind oder auch Glück eine Rolle spielt? Ja etliche…hält aber die Leute nicht davon ab, die Fortnite WM als Esport event zu betiteln.

DDuck

Du berufst dich ja so auf den Zufall und das Glück in Fortnite was, wie du richtig erkannt hast, eine sehr große Rolle in dem Spiel einnimmt…Aber was ist mit Dota 2? LoL? Overwatch? CS? Div. Beat em up-Titeln?! Alles Spiele die im kompetetiven Umfeld kein RNG haben…Wo es auch nur um Taktik, Können und die richtigen Entscheidungen geht. Wie argumentierst du hier, dass es sich so grundlegend von Schach unterscheidet, wie du es beschreibst?!

Arebs

Ich bin selber kein großer Fan von Fortnite E-Sports, jedoch ist alles auf dem Zufall oder das Glück zu schieben doch alles andere als verständlich. Sie haben – wie in echten Sportarten – verschiedene Situationen mit denen sie umgehen müssen. Sie müssen auf alles gefasst sein und es kontern können – das macht sie zu Profis. Außerdem gibt es, wie DDuck schon einige genannt hat, etliche andere Spiele die ohne ein Zufall oder Glückselement auskommen und als Esport groß sind. Der einzige größere Unterschied zu normalen Sportarten ist hier, dass sie sich wesentlich schneller weiterentwickeln.

NuckyNuck

Der internationale Schachverband veranstaltet aber eigene Spiele und ist nicht olympisch anerkannt. Die meisten „echten“ Sportler halten auch nicht viel davon, Schach als Sport zu bezeichnen. Ich mag mir da kein Urteil bilden.

Arebs

Du hast da etwas falsche Infos:
Schach wird momentan nicht auf den Olympischen Spielen gespielt, das ist richtig. Jedoch gehört der Internationale Schachverband zur Association of IOC Recognised International Sports Federations. Dies ist eine Sammlung aller Verbände, welche Olympisch anerkannt sind (und somit auch die Sportart), momentan jedoch nicht auf den Olympischen Spielen vertreten sind.

NuckyNuck

Ah, ok. Man lernt nie aus.

treboriax

Der Verband für das Kartenspiel Bridge ist übrigens sogar noch länger als Schach anerkannt – wurde bei den Spielen aber auch noch nie ausgetragen. ^^

Rhoninger

Ich probiers mal mit nem Beispiel:
Motorsport Formel 1.
Es gibt Rennsportsimulationen, die extrem real sind, der Motorsportler sitzt in seinem Wagen und dreht Kreise auf der Strasse, der Esportler sitzt auf seinem Gamingstuhl (die zT auch wie Rennsitze aussehen mit Seitstützen usw…..) und dreht virtuelle Kreise auf einer virtuellen Rennstrecke (die identisch ist mit den realen Rennstrecken).
Beide haben ein Lenkrad und Pedale vor sich. Der einzige Unterschied sind die Fliehkräfte, die auf den Motorsportler einwirken, und in der Regel nicht auf den Esportler. Wobei es auch da spezielle Gamingstühle gibt, die wie in einem Flugsimulator einen hin und her schütteln.
Wo ist da also noch der Unterschied?

Sarakin

Der Unterschied besteht darin, dass der Wettkampf eben nicht im Simulator stattfindet.

Die körperliche Belastung eines Formel 1 Fahrers, er schüttet pro Minute doppelt so viele Stresshormone aus, wie jemand auf nem Fahrradergometer bei maximaler Belastung. Nach ca. 60 Rennrunden hat ein Fahrer in der Formel 1 insgesamt ein Gewicht von ungefähr 40.000 Kilogramm gestemmt, vier Liter Wasser ausgeschwitzt und 3.000 Kalorien verbrannt.

3.000 Kalorien kannst du mit einem trainierten Schwimmer vergleichen, der muss allerdings 5 Std am Stück dafür schwimmen.

Inwiefern hat ein E-Sportler auch nur im geringsten, eine annähernd Belastung auf seinen Körper?

DerFrek

Mal ne Frage.. hast du schon mal irgendein Computerspiel auf kompetitiver Ebene gespielt?

Sarakin

In einen Offiziellen E-Sport Team? Nein hab ich nicht. Muss man dafür besondere körperliche Fitness mitbringen? Spielt die Muskulatur im Bezug darauf, dass man im Spiel einen Vorteil davon hat, oder über Sieg und Niederlage entscheidet, eine wichtige Rolle?

DerFrek

Dazu musst du nicht in ein E-Sport Team, da kann man auch zu einem Turnier um die Ecke. Aber mach das mal, dann reden wir nochmal über den Anstrengungsfaktor, sowohl geistig als auch körperlich.

Scheinbar hast du nämlich überhaupt keine Ahnung von dem ganzen Thema und geilst dich hier permanent an der körperlichen Anstrengung auf, was jegliche Diskussion mit dir sinnlos machst, da du nur eine Seite der Medaille betrachtest.

Ich weiß nicht ob du dich da irgendwie angegriffen fühlst weil du vielleicht selbst irgendwie
Leistungssport betreibst und jetzt nicht wahrhaben willst, dass dieser Begriff auch für Computerspiele verwendet wird. Auf jeden Fall betrachtest du das alles aus einem sehr eingeschränkten Horizont… genau wie die Moderatorin aus dem Artikel.

Jokl

Die Leute haben ihre Standpunkte und bei Themen wie diesen, wird das schwer sie zu überzeugen, zumindest ein wenig davon abzurücken.
Ich die Leute, die schon länger online zocken, in Clans/Gilden usw., sich gerne mit anderen Spielern messen, seis auf Lans (gibs die noch?), in Online Ligen oder einfach privat organisiert, wissen was du meinst :)!
Mir ist das noch aus Counterstrike 1.6 Zeiten bekannt, wir haben 2 Stunden auf Map XY Granaten geworfen, um das beste Timing, den besten Winkel usw. einzustudieren.

Black Sheep Gaming

Ja. Hand Auge Koordination, Reaktionszeit, Konzentrationsvermögen durch hohe Fitness. Es hat schon seinen Grund, warum z.B. CS Go Teams inzwischen mit Sportpsychologen, Fitnesstrainern und Ernährungsberatern arbeiten

Michael K

es gibt die unterschiedlichsten definitionen von sport. körperliche betätigung bzw das fehlen selbiger ist nach neueren definitionen kein ausschlusskriterium. als beispiel nur mal sportschiessen, schach, etc. einige definitionen gehen eher auf den geist des sports ein: ein klares regelwerk, möglichkeit zur verbesserung, kompetition mit anderen, mannschaftsleistung, etc.

elektronischer sport auf sehr hohem niveau ist definitiv eine herausragende leistung. jeder, der sich die fingerfertigkeit eines starcraft spielers angeschaut hat, oder die koordination eines CS teams beim sturm auf den bombspot beobachtet hat, wird eingestehen müssen, dass dies keine alltägliche und vor allem kindliche spielerei mehr ist, sondern eine trainierte leistung.

Rhoninger

Wie weiter unten auch schon angeführt, Du reduzierst Deine Argumentation auf das rein körperliche. Wobei auch am Simulator der Spieler das Lenkrad bewegen muss, ggf sogar mit Forcefeedback, die Pedale bedienen muss, Gänge schalten, Ideallinie fahren usw…. auch hier ist Reaktion und Koordination nötig, was körperliche Eigenschaften sind, davon fehlt mir in Deiner Antwort so ziemlich alles… Im realen Motorsport wirken natürlich physische Kräfte auf den Fahrer… aber wenn das dein einziges Argument für Sport ist, dann steck alle in eine Zentrifuge und dreh das Ding ordentlich auf, dann hast Du da ganz fix 9g und die körperliche Belastung ist extremst. Nur…. ein elementarer Faktor bei Sport ist der Wettkampf….. im Motorsport: wer wird erster? Beim Bogenschießen, wer trifft am Besten? Die Liste lässt sich beliebig verlänger.
Ich glaube, das EINZIGE, was diese ganze Diskussion hier zeigt, ist, das es eine Menge sehr unterschiedliche Definitionen von Sport gibt. Meine zB beinhaltet, das man einen Wettkampf bestreiten kann. Sich mit anderen Messen. Was u.a. der einzige Sinn der Olympiade ist. Wettkampf.

Kim Un

Stunden langes training jeden Tag und den Körper Fitzuhalten sind sehr wichtig wenn man profesionnellen eSport betreiben möchte. Man muss in der Lage sein 5 Stunden am Stück höchst konzentriet zu sein.

treboriax

Motorsport ist ein sehr gutes Beispiel um aufzuzeigen, weshalb Sport eben nicht allein durch körperliche Anstrengung definiert werden kann. Im Motorsport ist die körperliche Belastung nämlich lediglich eine Begleiterscheinung, die entsprechende Fitness um dem standzuhalten eine Grundvoraussetzung, um den Sport überhaupt ausüben zu können. Darüber hinaus steht die Physis eines Fahrers aber nur bedingt* in Relation zu seiner Qualität als Fahrer, entscheidend sind vielmehr seine geistigen Fähigkeiten.

Daher ist ein außergewöhnlicher Schwimmer, der fünf Stunden am Stück durchschwimmen kann, eben noch lange kein guter Rennfahrer. Wie die realen Rennerfolge der GT Academy „Absolventen“ zeigten, können Videospieler ihr an der Konsole bewiesenes Potential dagegen auch hinter einem echten Lenkrad nutzen.

*die Koordinationsfähigkeit würde ich als Verbindung von Physischem und Psychischem betrachten, wobei ich nicht weiß, wie die Wissenschaft dies bewertet.

DDuck

Du scheinst dich ja bestens auszukennen. Wenn zu „Bewegungsformen“ etwas mehr gehört als „nur die Finger zu bewegen“….was macht dann ein Schachspieler?! Und warum ist er ein anerkannter Sportler?

treboriax

Du kannst dir nicht nur einen Begriff aus der (gleichgestellter) Aufzählung herauspicken und diesen dann als einziges Kriterium verwenden. Ansonsten könnte man andersherum auch anderen Sportarten diese Bezeichnung aberkennen, weil sie eine der Eigenschaften nicht erfüllen.

Schau dir mal die Definition des Begriffs im Brockhaus Anfang der 70-er an:

Sammelbezeichnung für die an spielerischer Selbstentfaltung (Spiel) und am Leistungsstreben orientierten Formen menschlicher Betätigung, die der körperlichen und geistigen Beweglichkeit dienen, bes. auf dem Gebiet der Leibesübungen.

Obwohl „Leibesübungen“ hier besonders hervorgehoben wurden, ist die Definition nicht darauf beschränkt sondern deckte schon damals gleichwohl die „geistige Beweglichkeit“ ab. Auch die restlichen Aspekte Selbstentfaltung und Leistungsstreben treffen auf eSport zu.

Edit: Umformulierung zur Verallgemeinerung.

Sarakin

Es geht nicht um Bewegungsformen ODER Spielformen ODER Wettkampfformen.

Sondern um das Wörtchen UND

Deswegen pick ich mir nicht nur eins raus, sondern ich pick mir das heraus was von dieser Aufzählung, die im Zusammenhang steht, nicht auf eSport zu trifft. Und somit nicht der Definition von Sport entspricht.

treboriax

Die Konjunktion „und“ dient in dieser Aufzählung dem Nebenordnen von drei Subjekten (stehen im Nominativ).

Ersetze doch einfach mal Subjekte und Objekt mit anderen Begriffen, vllt. wird dir dann klar, dass zwischen den Subjekten keine Abhängigkeit besteht:

„Unter dem Begriff Geschirr werden verschiedene Teller-, Tassen- und Trinkglasformen zusammengefasst“.

… oder ist eine Tasse nur dann Geschirr, wenn sie gleichzeitig auch Teller und Trinkglas ist? 😉

Sarakin

Du kannst dir das gerne weiterhin so hin drehen wie du möchtest. Wir können auch den Begriff einzeln herausnehmen und sagen Spielformen…Lego ist auch eine Spielform. Wenn wir den körperlichen und den Wettkampf Aspekt weglassen, dann sind laut dieser Definition, selbst Kleinkinder, als Sportler zu bezeichnen.

treboriax

Ich muss mir nichts hindrehen, mein Verständnis von Sport wird durch die etablierten Definitionen des Begriffs, welche wie oben aufgezeigt bereits in den 70ern auch geistige Tätigkeiten einschlossen, recht gut abgebildet.

Wenn ich hier die Kommentare überfliege, fällst du dagegen immer wieder dadurch auf, diese Definitionen umdeuten zu wollen bzw. letzten Endes deine eigene Definitionen zu propagieren, welche einzig auf körperliche Belastung abstellt (und zwischendurch auch mal kurz das Nicht-Vorhandensein von Glück und Zufall, als es um Schach ging).

Sobald jemand die Logik hinter dieser sehr eingeschränkten Definition zu kritisch hinterfragt, bzw. Lücken oder Widersprüche in der Argumentation aufzeigt, steigst du aus der Diskussion aus – und beschwerst dich gleichzeitig unter dem neuen Artikel darüber, auf taube Ohren zu stoßen…

Mayo Mayer

Recht hat Sie!! Wird immer schlimmer diese Seuche

Sleeping-Ex

Welch geistreicher Kommentar. Chapeau.

Vorstopper

Es ist auch kein Sport, es ist eSport.

Corbenian

Tja, ich vertrete auch die Meinung, dass Sport ausschließlich „körperliche Ertüchtigung ist, mit dem Ziel, auf natürlichen Weg immer besser zu werden und seine eigenen Grenzen auszuloten“. Bislang wurde ich aber stets für diese Meinung aufs schärfste kritisiert. Und ja, Motorrad fahren, Auto fahren, Schach spielen, etc. pp. ist für mich kein Sport. Gilt auch für Videospiele – obwohl ich selbst Gamer bin 😉

Aber inzwischen ist ja jeder Mist „Sport“. Schlafen, einkaufen, atmen, fernsehen, essen, arbeiten, spielen, Meetings opp’n Pott, etc. pp….

Sarakin

Ich will deine Meinung jetzt nicht aufs Schärfste kritisieren, aber sie passt einfach nicht ganz zusammen. Du bist der Meinung das Sport mit körperlicher Ertüchtigung zu tun hat, lehnst aber konsequent den kompletten Motorsport ab.

vanillapaul

Da sitzt man ja auch nur faul rum. Die paar G-Kräfte die z. B. bei 250 km/h in der Eau Rouge auftreten steckt auch Oma Ilse locker weg. Für sowas muss man nicht körperlich austrainiert sein.

Sarakin

Ich sehe es ja ähnlich wie er, mit der körperlichen Ertüchtigung…und würde E-Sport nicht als Sport ansehen, aber Motorsport ist definitiv mit einer sehr starken körperlichen Ertüchtigung verbunden.

vanillapaul

Für mich definiert sich Sport nicht nur durch das Körperliche. Der Körper ist im klassischen Sport im Normalfall nur das Werkzeug. Genauso wichtig ist auch das Geistige. eSport ist ja nicht nur wildes Mausgeklicke oder Buttonsmashing. Man muss sich Taktiken überlegen und Muster schnell genug erkennen.
Jemand der körperlich und geistig in einer Topverfassung ist hat immer einen Vorteil gegenüber jemand der Jenkins aus der WoW South Park Folge verkörpert.

Sarakin

Genau da liegt das Problem, Sport definiert sich über das körperliche. Sport erhöht die mentalen und kognitiven Fähigkeiten aber es geht nicht anders rum. Nenn mir doch bitte eine Denksportart an die du denkst, die als Sport anerkannt ist.

Wir können ja zum Beispiel Schach nehmen…ja das ist die einzige die mir jetzt einfällt. Schach hat aber durchaus seine Berechtigung als Sport anerkannt zu werden. Aus folgendem Grund, beim Schach geht es nicht um Zufall oder Glück, sondern um reines können. Poker beispielsweise wird nicht als Sportart gesehen, sondern als Glücksspiel.

Nehmen wir, weils gerade aktuell ist, Fortnite. Gibt es da einige Aspekte die dem Zufall überlassen sind, oder gar Glück eine Rolle spielt? Oder geht es hierbei um reines können?

Klar muss man bei Computerspielen eine gewisse Reaktionsfähigkeit besitzen oder eventuelle Muster erkennen, aber das definiert noch keinen Sport.

Bzw Taktiken überlegen und Muster erkennen machen auch die Leute, die bei der Formel 1 am Monitor sitzen, diese werden sich aber garantiert nicht als Sportler bezeichnen, oder siehst du das anders?

vanillapaul

Du hast mich falsch verstanden.
Denken allein stellt keine sportliche Aktion dar. Das geht schon einher mit dem Körperlichen. Allerdings ist für mich der Körper nur ein Werkzeug um den Ball zu treten, den Schläger zu halten und so weiter. Je nach Sportart kann man das schneller oder langsamer erlernen.
Was für mich aber noch wichtiger ist als die körperliche Grundvorrausetzung ist der Kopf. Beim Basketball (nehm ich jetzt mal weil ich das selbst früher gespielt habe) musst du jede Stärke und jede Schwäche von deinem direkten Gegenspieler herausfinden. Wenn du es schaffst in seinen Kopf zu kommen weil du z. B. ihn ausdribbelst oder ihn blockst geht bei ihm immer weniger. Er fängt an zu foulen, nimmt schlechte Würfe und sowas halt. Das meine ich mit Muster erkennen. Das ist aber nur das während des Spiels.
Im Training übst du unzählige Spielzüge, wer spielt die Isolation, mit wem spielst du Pick and Roll, wer eignet sich für Pick and Pop, mit welcher Grundtaktik wird beim sechsten Mann gespielt und so weiter.
Muggsy Bouges ist dafür ein Paradebeispiel. Er ist nur 1,60m war aber einer der besten Point Guards seiner Zeit.

Sarakin

Ich hab dich schon verstanden und deinem letzten Kommentar stimme ich dir auch größtenteils zu. Ich will auch gar nicht abstreiten das man mental voll dabei sein muss, Taktiken überlegen usw…American Football ist taktisch ohne Ende…die ganze Spielzüge usw.

Aber dennoch würde ich hier einfach eine Grenze ziehen, zwischen rein mental, Taktik usw und der Kombination aus Mental und Physisch.

Die Kombination aus beidem würde ich als Sport betiteln. Nur rein mental aber nicht.

Es gibt ja bsp auch Trainer die sich Taktiken usw überlegen, oder wie gesagt die Formel 1 Monitorcrew…diese werden aber nicht als Sportler bezeichnet. Somit wäre E-Sport für mich und wahrscheinlich viele andere auch, kein wirklicher Sport, die körperliche Ertüchtigung ist einfach nicht vorhanden.

vanillapaul

Ein weiterer wichtiger Punkt für mich wieso eSport Sport ist, ist das jeder Sport nach all dem Training in einem Wettkampf gegen jemand anderes endet um sich zu messen. Das ist das logische Resultat des Trainings.
Damit meine ich jetzt nicht die launige Runde Fortnite mit seinen Kumpels am Abend oder das morgendliche Joggen durch den Wald. Das ist für mich Hobby.

Sarakin

Also nochmal nur weil du eine Fingerfertigkeit, Taktik oder Muster Erkennung trainierst und das ganze in einem Wettkampf endet, heißt das noch lange nicht, dass es mit Sport gleichzusetzen ist.

Es gibt auch Wettkampfessen, diese Leute trainieren auch dafür, eine gewisse Technik und auch Taktik mag da dabei sein, aber nie im Leben würde man das als Sport bezeichnen.

Mach mal deine Augen zu und stell dir jemanden unter dem Begriff Sportler…oder besser stell dir einen Athleten vor. Versuch es dir bildlich vorzustellen.

Sieht diese Person so aus wie der 16 jährige Fortnite WM Gewinner? Ist der für deine Definition ein Athlet?

vanillapaul

Was hat das Aussehen damit zu tun? Wenn ich mir z. B. Lando Norris anschaue sieht er auch nicht aus wie der von implizierte Adonis, sondern könnte der 16 jährige Fortnite Sieger von gegenüber sein, betreibt aber für die Umstände sehr erfolgreich Motorsport. Oder genauso jeder x-beliebige Defensive Line Spieler im American Football. Auch nicht gerade der Typ Körper den ich mir laut dir vorstellen muss.
Zitat Wikipedia: „Unter dem Begriff Sport werden verschiedene Bewegungs-, Spiel- und Wettkampfformen zusammengefasst, die meist im Zusammenhang mit körperlichen Aktivitäten des Menschen stehen, ohne in erster Linie der Warenproduktion, kriegerischen Kampfhandlungen, dem Transport von Waren bzw. Gepäck oder der alleinigen Ortsveränderung zu dienen.
Trifft auf Wettessen alles zu. Darunter steht ein ebenfalls interessantes Zitat, würde allerdings hier den Rahmen sprengen. Deswegen empfehle ich dir den Artikel „Sport“ auf Wikipedia.
Ist übrigens auch interessant was der DOSB im Bezug auf das Kartenspiel Bridge denkt, wenn man mal die Aussagen zum eSport im Hinterkopf behält.

alfredo

und wenn ich schach mit 200kg figuren spiele, ist es dann sport nur weil ich ins schwitzen komme?

Jokl

Wenn es dir möglich ist, dann versuch mal auf einer Rennstrecke, mit einem echten Sportwagen (ohne Klimaanlage und SchnickSchnack) 10 Runden zu absolvieren.#
Dann hast du deine körperliche Ertüchtigung ….wichtig wäre, das man Erfahrung mit etwas hat, bevor man es verurteilt, diese pauschalen Urteile, dazu noch als Theoretiker, sind einfach nur unsäglich!

Dachlatte

„Sport ist Mord“ https://media3.giphy.com/me

Psycheater

Na endlich, vielleicht kommt ja bald auch mal wieder die Killerspieldebatte 2.0 ????

N0ma

Ist wieder mal die immer schlimmer werdende Arroganz bei ARD und ZDF, kein Wunder das Geld kommt von selbst. Der ganze Beitrag wurde in einem ziemlich abfälligen Tonfall vorgetragen. Man kann Esports ja durchaus kritisieren, aber sich so drüber lustig zu machen ist unerträglich.

Sven Huber

Wenn man andere zitiert sollte man dass, auch in gesprochene Moderationstexten, erwähnen. Lernt man im Rhetorikkurs 1. Stunde.
Ob ein Spiel in dem geballert wird wirklich Sport sei… naja frag mal einen Biathleten ob er Sport macht oder einen Sportschützen oder einen Bogenschützen oder einen Tontaubenschützen, das sind meines Wissens alles olympische Disziplinen (gewesen) bei denen sogar in echt rumgeballert wird und sogar ohne sonstige Nebenaktivität die man zb einem Biathleten wenigsten zusprechen könnte.

Für mich ein klarer Fall von „zu schnell die persönliche Meinung ungefragt rausposaunt und jetzt versuchen sich rauszureden“

Der Ralle

Das war sicherlich recht populistisch und gewollt provozierend von der Redaktion. Allerdings steckt ja sicherlich auch ein Gedanke dahinter, das Thema des Fortnite Wahns mal anzusprechen. Wo wirklich nicht wenige Kinder die nötige elterliche Aufmerksamkeit genießen und teilweise schon im Alter von 8 sozial völlig verarmen weil sie dieses Spiel zu stark konsumieren. Und da die Moderatorin vom Thema Videospiele überhaupt keine Ahnung zu haben scheint, kommt dann am Ende der Sendung ein so plumper und ungelenker Kommentar bei rum. Man kann aktuell vom kommerziellen Fernsehen einfach keine vernünftige und differenzierte Berichterstattung über Videospiele erwarten.

AYW

esport ist keine Sport … fertig

Lime

Stimmt, denn so etwas wie „die Sport“ gibt’s nicht 😉 eine Sportart gibt es oder aber den Sport.

Luriup

Das da gleich wieder ein Shitstorm draus werden muss.tsts
Für mich ist eSport auch kein Sport,
genau so wenig wie Curling und das ist olympisch.

Da hat jeder ebend seine eigene Meinung.
Das ist wie bei Rollenspielen.
Die einen sagen Witcher ist nur ein Action Adventure,
die anderen nennen es Rollenspiel.
So ist es auch beim eSport Thema.

alfredo

würde mich interessieren wie du sport definierst 😀

Luriup

Hab 20 Jahre aktiv gekickt,3x darfst Du raten.^^

alfredo

also nur fußball?

D_e_l_a_ T

Vergleich ma 20 Jahre Fussball und 20 Jahre Zocken.
Was opferst du wenn du die ganze Zeit zockst oder richtig Sport treibst.????

alfredo

man opfert bei beidem nur zeit

Lime

Und macht auf die ein oder andere Art seinen Körper kaputt. Beides als Extremes zu Handhaben ist eben nie gesund.

treboriax

In beiden Fällen Lebenszeit?

Rhoninger

20 Jahre……..

kriZzPi

Was hälst den dann von Motorsport die Leute sitzen auch nur Rum das kannste Zuhause auch 😉

treboriax

Es wird wohl noch lange dabei bleiben, dass manche Leute Sport einzig durch körperliche Aktivität definiert sehen, obwohl auch Schach längst olympische Disziplin ist von DOSB und IOC anerkannt wurde und niemand mehr den Begriff Motorsport in Frage stellt.

Edit: Konkretisierung hinsichtlich Schach.

TukTukTeam[OGC]

Edit

Sarakin

Das Schach olympisch ist, war mir neu. Das Motorsport als Sport anerkannt ist, sollte man auch nicht in Frage stellen, es ist enorm körperlich anstrengend.

pvpforlife

Sieht mal wieder so aus als ob sich kaum wer den eigentlichen Beitrag angeschaut hat und nur auf den Kommentar der Moderatorin anspringt. Es ist durchaus üblich das Moderatoren Schlüsselsätze aus dem Beitrag bei anmoderation bzw abmoderation nochmals wiederhohlen. Sie hat nur den Arzt Zitiert welcher täglich mit Fortnitekindern zu tun hat die Spielsüchtig sind und an nichts anderes mehr denken können. Das nochmal bei der abmoderation anzusprechen und auf offensichtliche Probleme bei all dem Fortnithype bei den Kindern hinzuweißen ist absolut ok. Aber ja da springen die ganzen Fortnite Kids gleich auf und treten einen Shitstorm los ohne den Zusammenhang auch nur im Ansatz verstanden zu haben.

treboriax

Ich bin vom Alter eher ein „Fortnite Parent“ und kann mit dem Spiel selbst nicht viel anfangen, dennoch halte ich Fr. Scharfs Kommentar an solcher Stelle für unangebracht.

Auch wenn man den Beitrag gesehen hat, weiß man, dass Hr. Dr. Fischer in keiner Weise die Definition des Sportbegriffs in Frage gestellt oder Aussagen darüber getroffen hat, ob Suchtkrankheiten überdurchschnittlich häufig bei Fortnite-Spielern auftreten. Frau Scharf hat das Zitat dennoch in höchst populistischer Manier benutzt, um (anscheinend) ihre eigene, abwertende Meinung zum Thema eSport kundzutun. Das darf sie gern auf ihrem privaten Twitter-Account (wie ihre anschließenden Statements) oder in einer Diskussionsrunde des Senders tun. Aber bitte nicht in ihrer Funktion als Moderatorin.

Genauso könnte man wahrscheinlich jede andere Sportart in Frage stellen, wenn man auf durch frühzeitige Überlastung verursachte Folgeschäden bei Leistungssportlern abstellt. Oder einfach mal das Thema Doping in den Raum wirft.

alfredo

kommt halt drauf an wie man sport definiert. wenn man keine ahnung vom thema hat, darf man trotzdem eine meinung haben. öffentlich im fernsehen sollte man aber auf die wortwahl achten.

Erzkanzler

Mal ganz vom Inhalt ihrer Aussage abgesehen, finde ich es schon erschreckend wie man heute die allgemein gültige Meinung vertreten muss um keinen Shitstorm auszulösen. Als wäre es von Belang, was eine Moderatorin über eSport denkt.

Um es mal mit Konrad Adenauer zu sagen:

Wenn zwei Menschen immer die gleiche Meinung haben, taugen beide nichts!

Klar, ob es nun der richtige Rahmen war, um ihre Meinung zu äußern, sei mal ganz dahin gestellt. Das wird sie mit ihrem Arbeitgeber klären müssen.

ratzeputz

Zu dem Thema hat Stefan Kretschmar vor kurzem eine sehr interessante Aussage getätigt.
https://www.youtube.com/wat

Ich geh mit ihm absolut d´accord. Sag heute deine Meinung und du wirst von allen Ecken bombardiert. Also lieber seine Meinung für sich behalten und das vermeiden -> somit gibts keine „freie“ Meinungsäußerung.

JimmyVoice

Das Kinder praktisch Millionär werden können, finde ich schon bedenklich

Willy Snipes

Meinst du das nur auf Fortnite bezogen oder allgemein?
Weil: was wäre mit den Kinderstars der Film Branche?

JimmyVoice

Da hatten viele eine drastischen Einbruch
Drogensucht
Alkoholsucht
Tat ihnen nicht gut

kriZzPi

Hast ja sicherlich Statistiken dazu

JimmyVoice

Du brauchst doch nur bei Google suchen nach
Kinderstars Probleme

Bekommst einige Webseiten dazu

Erzkanzler

Konnten sie doch schon immer….
Wie alt war wohl ein Justin Bieber bei seiner ersten Millionen? Und wie viele Kinder sind in wohlhabende Familien geboren worden und mussten nicht einmal einen Finger krum machen? Da sind mir jede die selbst etwas leisten, doch fast schon sympathischer.

JimmyVoice

Justin Bieber bekam Selbstzweifel, Depression und Aggressionsprobleme
Es gibt genug Beispiele, die belegen daß früher Erfolg eher schadet

Rush Channel

ja , machen wir es uns leicht, fast jedes dieser kinder hat Eltern

wenn die halt geldgeil sind und das kind leidet drunter, da wird dann nur geschweigt oder gänzlich ignoriert.
Erst wenn der promi sich killt oder in behandlung geht, da wirds dann publik gemacht bzw angesprochen

JimmyVoice

Die Eltern sind nicht wirklich immer das Problem. Früher Megaerfolg macht mit dem Kind etwas, was sogar aufmerksame Eltern erst zu spät bemerken. Kinderstars bekommen nicht Probleme weil die Eltern geldgeil sind. Es wäre wirklich zu einfach den Eltern die Schuld zu geben.

Luriup

Oder sie ganzen Kinderstars in Filmen.
Denke da an Drew Berrymorre und den Kevin allein zu Haus Schauspieler.
Glaube ohne die Kohle wären sie besser dran gewesen.

Jokl

Immer zurückrudern und sich erklären müssen, ist wie bei Leuten die sich dauernd entschuldigen, es wirkt hohl.
Die Frau hat den Satz ja bewusst raus gehauen, das räumt sie ja ein, warum sie dann nicht gleich sagt, das sie dazu ein Zitat von Dr. Schlauberger anbringt, dafür hab ich kein Verständnis.
Sie ist 38, damit 3 Jahre jünger wie ich, sofern sie also nicht auf Unserer kleinen Farm aufgewachsen ist, dürfte sie das Thema etwas besser einordnen können.
Mir stinkt das allerdings aus einem ganz anderen Grund, die Meinungsmache der Kommentatoren und Moderatoren, gerade der ÖR.
Das ist einfach nicht deren Job, die sollen berichten, moderieren und (doofe) Fragen an die Protagonisten stellen.
Ihre persönliche Meinung vortragen, auf den ÖR Kanälen, grenzt schon fast an Amtsmissbrauch.
Sie kann ihre Meinung dazu ja gerne nach der Sendung auf Twitter oder sonst wo kundtun!

Nyo

Blondinen die 45 Min vorlesen was auf dem Teleprompter steht. Jetzt können Sie selbst entscheiden, ob das noch Moderation ist.

Hey ich wollte auch nur ne Diskussion starten.

Mal im Ernst: Das ist einfach nur herablassend und diskriminierend.

BenJaymin Linus

OOOOOOOH BUUUUUUUUUUUUUUUURN
https://media1.giphy.com/me

NuckyNuck

So herablassend und diskriminierend wie dein Satz über Blondinen ?

Nyo

Ganz genau.

Brilliantix

Lol genau das ist mir heute auch nochmal durch den Kopf gegangen als ich auf der Arbeit war ^^ ist eigentlich echt Frech bzw Spricht da evtl der Neid aus ihr ? ^^

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