ESO: Im DLC Murkmire erfahrt ihr, wo die kleinen Argonier herkommen

Mit The Elder Scrolls Online (PC, PS4, Xbox One) Murkmire beweisen die Entwickler bei Zenimax wieder ihre Liebe zum Detail. Sie haben unserem Autor Lucas die neue Zone gezeigt.

Anspielbericht mit den Devs: Zusammen mit den Zenimax Mitarbeitern Ed Stark und Jeremy Sera erkundeten wir das neue DLC von The Elder Scrolls Online. Während der Tour erzählten die beiden mehr über Murkmire und was die Spieler dort alles erwartet. Darüber hinaus habe ich mich auf eigene Faust in den Sumpf des Trübmoors gewagt und einige Stunden dort verbracht.

Erste Bilder aus Murkmire gab es schon vor vier Jahren auf der Quake Con zu sehen. Hat sich das lange warten gelohnt?

Murkmire ist prall gefüllt mit Lore

Argonischer Kulturschock: Die Argonier sind schon ein seltsames Völkchen. Selbst der Game Director von ESO, Matt Firror, findet die Echsen komisch.

Direkt in Eurem Ankunfstort in Murkmire trefft Ihr auf eine Krötenflöte. Das ist ein Instrument, das mit Hilfe von Sumpfkröten Töne erzeugt. Dazu wird gesungen und getanzt. Auf die Besucher des Trübmoors wirkt diese Musik fremd und eigentümlich.

Eso Murkmire

Doch das ist nur ein Beispiel für das, was Euch in Murkmire an argonischer Kultur erwartet. Wer den anfänglichen Kulturschock überwindet, kann in der neuesten Erweiterung viele interessante Informationen über die argonische Lebensweise aufschnappen.

  • In Murkmire gibt es verschiede Stämme, die jeweils einen anderen Aspekt der argonischen Lebens darstellen.
  • Neben den argonischen Stämmen, könnt Ihr Euch außerdem in die alten Xanmeer-Ruinen hervorwagen. Xanmeer sind pyramidenartige Gebäude, die von den Vorfahren der heutigen Argonier erbaut wurden.
  • Außerdem beleuchtet Murkmire die Beziehung des Argonier zu den Histbäumen. Eine bestimmte Quest lässt Euch sogar einen Blick auf die Bindungsrituale des Echsenvolks werfen.
ESO Murkmire Brutplatz

Ein Brutplatz der Argonier

So haben Argonier Sex: Vor dem Release weckte die Seite V247 mit einer Questbeschreibung mein Interesse. In Murkmire sollte es eine Quest geben, bei der der Spieler tiefer in die Fortpflanzungsrituale der Argonier würde eintauchen können. Besonders für Lore-Liebhaber oder Spieler, die sich schon lange gefragt hatten, wie Argonier sich vermehren, würde diese Quest Antworten bereit halten.

Nach einer kurzen Suche stieß ich in der Nähe des Hellhalsdorfes auf einen NPC, der mich darum bat, in dem Dorf nach dem Rechten zu sehen. Dort traf ich auf die Baumhirtin, die mir von einem Problem mit den Argonier-Eiern erzählte.

ESO Murkmire Brutplatz

Argoniereier

Liebe stiftet Frieden: Während die anderen Stämme in Murkmire sich nur untereinander fortpflanzen, sind Mitglieder des Hellhalsdorfes offener und verwenden das Paarungsritual als politisches Instrument. Es werden Beziehungen zwischen den Stämmen arrangiert, um so für Frieden zu sorgen, weil alle Argonier dadurch Brutgeschwister sind.

Die Quest spricht recht offen über die Beziehung der Argonier zum Hist:

  • Argonier vermehren sich in Symbiose mit Ihrem Histbaum. Wenn Argonier sterben, kehren Ihre Seelen in den Histbaum zurück, der wiederum für die Reinkarnation sorgt. Ohne den Histbaum sind Argonierbabys nur seelenlose Hüllen.
  • Damit die Argonier eine Überlebenschance haben, wählt der Histbaum nur die Stärksten aus. Alle anderen Babys kehren zu den Wurzeln des Histbaumes zurück.

Im Laufe der Quest sprecht Ihr mit den Eipflegern. Das sind die Argonier, die die Bindungsrituale beaufsichtigen. Diese sind sich auch nicht zu schade, einige Anekdoten aus Ihrer Arbeit zu erzählen. In dem Eipflegerhaus findet Ihr außerdem einen stattlichen Stapel mit erotischer Lektüre.

ESO Murkmire Bindungsritualquest

Ein Ausschnitt des Questdialogs der Eischwester Mimme.

Das Trübmoor stellt die Spieler vor Herausforderungen

Diese Gefahren lauern im Sumpf: In Murkmire ist Euch zum ersten Mal die Fauna feindlich gesinnt. Verschiedenste Pflanzenarten greifen Euch an und können im Zusammenspiel mit der Tierwelt des Sumpfes schnell zu einem Problem werden. Zum Glück könnt Ihr die Pflanzen für kurze Zeit deaktivieren, wenn Ihr Euch anpirscht.

Neben neuen Pflanzentypen trefft Ihr auch auf neue Gegner. Hackflügel jagen Euch in Gruppen und können im Zusammenspiel mit der Fauna zu einem echten Problem werden. Außerdem trefft Ihr auf eine Fliegenart, die sich Hilfe ruft und Euch im Schwarm angreift.

ESO Murkmire Hackflügelschwarm

Ein angreifender Schwarm Hackflügel.

Die neue Zone teilt sich in drei Bereiche auf. Von dem kleinen Ankunftsort Lilmoth aus, begebt Ihr Euch immer tiefer in den Sumpf hinein. Die Bäume werden höher und stehen enger beieinander. Der Wald wird bedrohlicher.

Das gesamte Leveldesign der neuen Zone ist sehr schön. Zusammen mit den neuen Musikstücken und den atmosphärischen Windspielen, die in den Häusern der Argonier hängen, ergibt sich eine wunderschöne Klangkulisse, die dazu einlädt, einfach mal inne zu halten und den Moment zu genießen.

Wenn man durch die neue Zone wandert, fällt auf, wie viel Mühe die Entwickler bei Zenimax in Murkmire gesteckt haben. Es gibt keine wirklich leeren Flächen und die Zone ist schlüssig aufgebaut.

Murkmire gibt es kostenlos

So erhaltet Ihr das DLC gratis: Wenn Ihr Euch Murkmire nicht kaufen wollt, könnt Ihr einfach bis November warten und Euch das DLC als Loginbelohnung abholen. Wenn Ihr Euch an 24 Tagen im November einloggt, erhaltet Ihr Murkmire als kostenlose Loginbelohnung. Das gilt für PC/Mac und auch für die Konsolen. Laut Zenimax hat man sich dazu entschieden den DLC als Loginbelohnung anzubieten, damit Spieler die Möglichkeit haben zu wählen, ob sie 2000 Kronen zahlen möchten, oder nicht.

ESO Murkmire Froschinstrument

Wann kann ich Murkmire spielen? Murkmire ist für PC/Mac bereits erhältlich. Für die Konsolen PS4 und Xbox One erscheint das DLC am 6. November.

Wie viel kostet Murkmire? Ihr könnt Murkmire für 2000 Kronen im Kronen-Shop von The Elder Scrolls Online erwerben.

Warum mussten Spieler so lange auf Murkmire warten? Das Konzept für Murkmire entstand noch vor der Umstellung von The Elder Scrolls Online auf One Tamriel und als das MMO noch ein monatliches Abo verlangte. Seitdem können Spieler mehrmals im Jahr mit kleinen DLCs und einmal im Jahr mit einem großen Kapitel rechnen. Das letzte Kapitel war Summerset.

Für wen eignet sich Murkmire?

Mehr vom Alten: Wer von Murkmire erwartet, dass es das Rad für The Elder Scrolls Online neu erfindet, wird enttäuscht sein. Die aggressive Fauna ist ein nettes Gimmick und sorgt dafür, dass sie sich lebendiger anfühlt, doch letztendlich bietet Murkmire mehr vom Alten. Auch die letzten DLCs konzentrierten sich darauf, den Spielern neue Geschichten zu bieten, anstatt groß zu innovieren.

Mit dieser Technik fährt The Elder Scrolls Online aber sehr gut. Das MMO ist erfolgreich und die Spieler freuen sich auf neue Geschichten in Tamriel. Und davon bietet Murkmire eine ganze Menge.

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