ESO High Isle: Der neue Raid macht mir richtig Spaß, aber eine Sache nervt

ESO High Isle: Der neue Raid macht mir richtig Spaß, aber eine Sache nervt

Das neue Kapitel High Isle für das MMORPG The Elder Scrolls Online ist seit dem 06. Juni 2022 auf den Live-Servern für PC. Mit dem neuen Kapitel wurde auch ein neuer Raid für 12 Spieler hinzugefügt. MeinMMO-Autorin MiezeMelli hat sich dem „Grauenssegelriff“ im Veteran-Modus gestellt und teilt hier mit euch ihre Erfahrung.

Was ist das für ein Raid? Der neue Raid „Grauenssegelriff“ befindet sich im neuen Gebiet von High Isle und ist eine Prüfung für 12 Spieler. Der Name beschreibt es schon ganz gut, denn in diesem Riff findet ihr ein Haufen von Schiffwracks, aber auch einige gefährliche Gegner.

Das neue Kapitel High Isle ist seit dem 06. Juni 2022 auf den ESO-Servern für PC. Das Kapitel umfasst neben dem neuen Raid auch noch ein komplett neues Gebiet: Die Hochinsel und Amenos. Außerdem gibt es noch eine Menge an Story-Content und die beiden Gefährten Funke und Isobel.

Wenn ihr mehr Infos über die Inhalte des neuen Kapitels haben wollt, dann schaut hier vorbei:

ESO: Alles zur neuen Erweiterung High Isle und den Inhalten 2022

Wer hat gespielt? MeinMMO-Autorin MiezeMelli, zusammen mit Teilen ihrer Raidgruppe „Joghurt Intolerant“ aus ihrer Gilde „Legenden in vier Wänden“ und ein paar weitere Spieler aus dem Bekanntenkreis der Gruppe.

Ein wirres Labyrinth aus Hebeln, Strudeln und Schiffen

Schon der Eingang des neuen Raids ist ein wirklicher Hingucker. Wenn ihr den Raid betretet, dann steigt ihr aus der Kajüte eines mächtigen Schiffes und euer Weg beginnt mit einem tiefen Sprung ins Meer. Insgesamt ist die Instanz sehr offen gestaltet. Das finde ich zwar hübsch, aber für jeden Spieler mit weniger Orientierung wäre manchmal ein Navi nicht schlecht.

ESO - Sprung Grauenssegelriff 1280

Und Vorsicht! Denn die Add-Gruppen haben es in sich. Auch ich musste erneut feststellen: Immer schön Abstand halten und nicht hinter dem Tank stehen.

Wie sieht der erste Boss aus? Den Zwillingsbossen „Lylanar & Turlassil“ begegnet man als erstes. Beim Sprung auf die Boss-Plattform ist uns erstmal die halbe Gruppe flöten gegangen, weil der Abgrund doch etwas breiter ist als gedacht. Das hat für kollektives Lachen gesorgt.

Der Bosskampf an sich ist noch relativ einfach und wir kamen nach wenigen Wipes zurecht, ohne dass wir die Mechanik wirklich verstanden hatten. Er ist also eher unspektakulär.

Nachdem wir die Zwillingsbosse besiegt hatten, geht es weiter durch eine hölzerne Tür und wieder einem Sprung ins Wasser. Dort unten freute ich mich über die Strudel-Mechanik, die mich auch schon im Anspielbericht der neuen Dungeons aus Ascending Tide überzeugte.

Aber leider geht es direkt danach auch mit der nervigsten Sache im ganzen Raid los: Hebel! Andauernd ist ein Durchgang blockiert und mehrere Spieler müssen sich aufteilen, um gleichzeitig mehrere Hebel zu bedienen. Das stört extrem den Spielfluss und man muss eigentlich vorab schon Hebel zuteilen.

Ansonsten fühlt sich bei der Ansage keiner angesprochen oder ist (wie ich!) ein wenig überfordert, orientierungslos und bleibt lieber bei der Gruppe, bevor sich der Charakter für alle Ewigkeiten verirrt.

Wirklich, ich frage mich, wer im Entwicklerteam verschiedene Hebel für spannend oder spaßig hält.

Was erwartet euch beim ersten Miniboss? Die Minibosse sind eher vergleichbar mit „großen Adds“. Der „Bogenbrecher“ ist eine große Schildkröte, oder besser gesagt, ein Haj-Mota. Er stürmt von Zeit zu Zeit von rechts nach links und fiel innerhalb von 51 Sekunden und das obwohl ich meine Drachenritter-Standarte raushaute, als er gerade abhauen wollte.

Hinter der nächsten Tür warten wieder Adds und Hebel …

Wie lief der 2. Boss? Der Riffwächter hat es ordentlich in sich und die nennenswerteste Mechanik in dem ganzen Raid. Er beschwört immer wieder Abbilder und in bestimmten Zeitabständen müssen Spieler den Abgrund hinab stürzen, um eine Mechanik zu spielen. Dabei trifft man wieder auf meine geliebten Wasserstrudel, die ich bereits im Krallenhorst so super fand.

ESO - GR Riffwächter

Aber als meine Gruppe die ganze Zeit von Portalen sprach, wusste ich absolut nicht, was hier gemeint sein könnte. Aus dem Raid Wolkenruh und Felshain war ich gewohnt, dass „Portale“ leuchtende, auffällig sichtbare Mechaniken sind. Mein Portal-Partner durfte daher 3 Trys in Folge die Mechanik alleine spielen, während ich entweder tot war oder verwirrt nach meiner Vorstellung von Portalen gesucht habe.

Glücklicherweise hab ich im darauf folgenden Run verstanden, dass mit den Portalen der Abgrund in der Mitte der Boss-Map gemeint war und konnte mir dann das Geschehen auch von unten anschauen. Das klappte dann eigentlich relativ gut.

Generell hatten wir aber ein ordentliches Problem mit der Positionierung der Gruppe. Irgendwie wusste keiner so richtig, wohin mit den eigenen Füßen. Deshalb stand die Gruppe kreuz und quer, wie eine Gruppe aufgescheuchter Hühner und die Spieler wurden oft nacheinander von den vielen Blitzen oder Giftflächen exekutiert.

Einmal, als ich auf dem Weg zum Abgrund war, onehittete mich sogar ein Blitz mit ca. 22,6 k Schaden. Es kommt also wirklich ordentlich was auf die Gruppe hinab und die Heiler haben kein leichtes Spiel.

Und danach kommen wieder… Hebel…

Was erwartet euch beim 2. Miniboss? Die Segelreißerin ist, ähnlich wie der Bogenbrecher nicht sonderlich nennenswert. Hier treffen wir wieder auf eine Korallenhorst-Mechanik. Und zwar vom 1. Boss, von Maligalig. Unter einem Spieler erscheint eine Fläche, die man etwas weiter weg in einer ringförmigen Fläche abglegen muss.

Ich bin immer happy, wenn ich Mechaniken aus anderen Bereichen wiedererkenne. Das gibt ein wenig Orientierung, auch wenn man das 1. Mal in einem Raid ist.

Eine ganz besonders fiese Add-Gruppe vorm Endboss

Die Add-Gruppe vor dem Endboss hat unsere Gruppe wirklich jedes Mal zum Wipen gebracht. Die ist richtig übel und im 2. Run hat sie sich einfach schwieriger angefühlt als der darauf folgende Endbosskampf.

Dieser Endboss wartet auf euch! Die „Gezeitengeborene Taleria“ ist ein riesiger Sturmatronach. Sieht also dementsprechend beeindruckend aus. Allerdings ist er viel leichter als der Riffwächter. Das finde ich ein wenig schade, da ja eigentlich der Endboss eine besondere Herausforderung darstellen sollte.

ESO - GR Gezeitengeborene Taleria

Wenn man aber an andere Raids, wie z.B. Felshain (aus Blackwood) oder die Hallen der Fertigung (aus Morrowind) denkt, dann ist das generell ein Phänomen, welches die Spieler in ESO häufig zu sehen bekommen.

Die Mechaniken kennen wir teilweise aus dem Endbosskampf des Korallenhorsts. Auch hier treffen wir auf die „Gezeitenkraft“. Diese ist aber relativ leicht mit einer Dodgerole gekontert, sollte man sich innerhalb der roten Fläche befinden, die den großen AOE ankündigt.

Fazit: Der neue ESO-Raid ist trotz nerviger Kleinigkeiten trotzdem ein echter Hingucker!

Jedes Jahr bringt ESO einen neuen Raid für 12 Spieler raus. Natürlich ist das erste worauf ich schaue: Wie schwierig ist der Raid? Ist es eine Herausforderung, die mich ein ganzes Jahr beschäftigen kann? Und das ist er!

Aber auch neue Mechaniken und Mechaniken, die wir seit dem Release von Ascending Tide kennen, überzeugen vollkommen! Vorallem die Strudel-Mechanik, die man auch von dem 1. Boss aus dem Dungeon Korallenhorst kennt, ist ein absolutes Highlight für mich. Sie ist einfach zu witzig.

Ich freue mich schon auf die etlichen Stunden, die ich in dem Raid verbringen werde, um alle Errungenschaften zu bekommen!

MiezeMelli

MiezeMelli
Autorin bei MeinMMO

Wie sind eure Eindrücke des neuen Kapitel High Isle? Habt ihr euch auch schon den neuen Raid angeguckt oder nicht? Lasst es uns gerne in den Kommentaren wissen. Wenn ihr euch für Events in und um ESO interessiert, dann schaut doch auch mal bei unserem ESO Event-Ticker vorbei.

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