Seit 11 Jahren haben die Spieler in Elite Dangerous die Möglichkeit, das Universum zu erkunden. Jetzt haben die Entwickler erklärt, wie viel die Spieler schon gesehen haben und die Zahl ist erschreckend gering.
Um welches Spiel geht es? Das Weltraum-MMO Elite Dangerous gibt es schon seit 2014 und mischt die Genres Simulation mit MMO- und FPS-Aspekten. Als Spielwelt dient unsere Milchstraße, die in einer eigens für das Spiel simulierten Version als persistente Welt erkundet werden kann.
Das haben die Spieler auch seit mehr als einem Jahrzehnt getan und müssen sich jetzt dennoch mit einer ernüchternden Statistik zufriedengeben.
Fast 11 Jahre und kaum Fortschritt
Wie läuft die Erkundung? Die Entwickler von Elite Dangerous haben neue Statistiken veröffentlicht. Darin enthüllen sie, wie wenig die Spieler in den fast 11 Jahren seit dem Release erkundet haben.
So waren die Spieler zwar in 261.063.785 Sternensystemen, das ist jedoch in Anbetracht des riesigen Universums nur etwa 0,0653 % der gesamten Spielwelt, wie die Entwickler auf Facebook erklären. Die Spielwelt ist einfach absurd groß, weshalb ein baldiger Aufstieg auf 0,1 % auch längst nicht in Sicht ist.
Bereits Ende 2024 haben die Entwickler ein ähnliches Update zur Erkundung ihrer Spielwelt gegeben. Damals beschwerten sich einige unserer Leser, dass die Welt zwar groß sei, aber es nur wenig Spannendes zu entdecken gäbe. Diese Kritik spiegelt sich auch jetzt in den Kommentaren auf Facebook wider. Dort beschweren sich die Fans über Eis und Gesteinsplaneten, die für nichts anderes als Ressourcen gut sind.
Was passiert gerade im Weltraum-MMO? Die Entwickler von Elite Dangerous veröffentlichten im Februar 2025 bereits eine Roadmap mit den Plänen für das Jahr auf EliteDangerous.com. Während man 2024 mit Powerplay 2.0 versucht hat, neue Inhalte ins Spiel zu bringen, drehte sich 2025 mehr um Raumschiffe.
Hier gab es gleich mehrere neue Exemplare für die Spieler, um durchs Weltall zu fliegen und neue Systeme zu erkunden. Auch neue Spielfeatures standen 2025 auf dem Programm. Mit dem „Vanguards“-Feature wollten die Entwickler das Gruppen-Gameplay verbessern und neue Spieler leichter ins Boot holen.
Elite Dangerous will noch einige Jahre weiter Updates nachliefern und das Spiel weiter verbessern. Bei einem der wichtigsten Updates aus 2025 durfte man eigene Planeten kolonisieren und vom Raumschiff-Kapitän zum Weltraum-Tyrann werden: Dieses andere SF-MMORPG neben Star Citizen bringt großes Update, gönnt euch eigene Planeten, kostet 6 € auf Steam
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NMS zeigt ja momentan allen anderen Space Sims, wie’s gemacht wird: kostenlose, begehbare Raumschiffe, die man auch noch selbst Designen kann… und das ganze auch noch via kostenlosen Updates und komplett in VR…
Ich hoffe, dass sich Frontier Developments für Elite Dangerous davon eine Scheibe abschneidet. Denn mit der aktuellen Preispolitik (Schiffe erst “im early access” Verkaufen und diese dann besser als alles was aktuell verfügbar ist zu machen) werden sie sich auf kurz oder lang ihr eigenes Spiel kaputt machen.
In der Tat ist NMS inzwischen Frontier und CIG um Lichtjahre hinsichtlich Updates und Community Kommunikation Lichtjahre voraus. Hello Games bringt einfach viel mehr.
Das Update mit den eigenen Raumschiffen ist genial. Das ist das was die Spieler wollen. Laut Steam Charts haben die über 100.000 Spieler damit begeistern können. Aktuell sind es immer noch ca 35.000
Elite dümpelt dagegen bei 6000 bis 8000 Spielern rum. Das ist schon eine Aussage.
Es ist schon ziemlich Schade, denn vom Gameplay her ist Elite Dangerous um längen besser. Alleine das Landen: auf Planeten ist es in NMS ein simpler Knopfdruck. In ED muss man schauen, dass Fahrwerk zum landen ausgefahren ist, dass die Landefläche eben ist, man muss im richtigen Tempo zu Boden gleiten. Und bei Raumstationen ist es noch gravierender: bei NMS reicht es auf “Den Briefkastenschlitz” mehr oder minder genau zuzufliegen. Den Rest erledigt dann der Autopilot. Bei ED muss man daran denken rechtzeitig, aber nicht zu früh, die Landeerlaubnis einzuholen. Die Station rotiert, man muss aufpassen, dass man keine anderen Schiffe rammt.
Und auch die Flug Mechaniken sind viel detailierter.
Man darf ja nicht vergessen das die meisten, Elite im Launcher spielen der nicht über Steam läuft.