Über 60 Folgen, Millionen von Klicks, viel Fan-Liebe: Dragon Ball Z Abridged ist Pflicht, wenn ihr Dragon Ball liebt

Über 60 Folgen, Millionen von Klicks, viel Fan-Liebe: Dragon Ball Z Abridged ist Pflicht, wenn ihr Dragon Ball liebt

Wer Dragon Ball schauen will, hat viel Auswahl. Das Original, Dragon Ball Z, Super, GT und jede Menge Filme liefern stundenlang Unterhaltung. Doch auch ein Fan-Projekt auf YouTube sollte man auf dem Schirm haben: Denn „Dragon Ball Z Abridged“ hat zu Recht jede Menge Fans, findet MeinMMO-Autor Max Handwerk.

Was ist Dragon Ball Z Abridged? Dragon Ball Z Abridged (deutsch: verkürzt) ist eine inoffizielle Fan-Parodie auf YouTube, deren erste Folge im November 2008 erschien. Sie stammt von der englischsprachigen YouTuber-Gruppe TeamFourStar.

Im Grunde handelt es sich um eine Neusynchronisation von Dragon Ball Z, die mit dem Angriff von Son Gokus Bruder Radditz auf die Erde beginnt. Über die Jahre hinweg erschienen immer wieder neue Folgen, bis die Serie im September 2018, zehn Jahre nach ihrem Start, mit dem finalen Kampf zwischen Cell und Son Gohan ihren Höhepunkt fand. Im Dezember 2018 gab es noch einen Epilog, der in der Zukunft von Trunks stattfand.

2020 folgte dann die Entscheidung, die Serie zu beenden und die noch fehlende Buu-Saga nicht mehr zu adaptieren. Erst vier Jahre später, 2024, kamen noch ein paar Short-Clips hinzu, die zumindest einen Teil der Buu-Saga abdeckten.

Die könnt ihr euch hier anschauen. Aber Vorsicht! Wollt ihr die volle Erfahrung, solltet ihr mit dem Buu-Video vielleicht nicht anfangen, denn jede Menge Running Gags, die da drin stecken, mussten vorher erstmal entstehen.

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60 Folgen sind insgesamt in der Hauptreihe zu finden, wobei einige von ihnen Mehrteiler sind. Dazu kommen verschiedene Specials und „Abridged“-Versionen von klassischen Dragonball-Filmen, sowie ein paar Clips zu Dragon Ball Super und Dragon Ball Kai.

Kurz: Auch von dieser Fan-Fassung von Dragon Ball gibt es Stunden um Stunden, die man sich auf YouTube anschauen kann. Aber: Wie kann das eigentlich sein, dass eine Parodie so lang wird?

Ganz einfach: Sie war erfolgreich und verdammt beliebt. Und das zurecht.

Von alberner Parodie zum regelrechten Meisterwerk

So kam die Serie an: Schaut man heute auf die Zahlen und Kommentare der Folgen, findet man vor allem eins: Jede Menge Liebe von Fans, die über DBZA zurück in die Welt von Dragon Ball gefunden haben. Auch mir ging es so, als ich die Serie so in etwa 2016 für mich entdeckt hatte – also deutlich nach ihrem Start.

Heute liest man im Serienfinale Kommentare wie:

  • „Das sollte eine Parodie sein, kein verdammtes Meisterstück“
  • „Ich nenne das nicht mal mehr Abridged, das ist im Grunde der TFS Dub“
  • Oder, in der ersten Folge: „Da bin ich wieder und fange ganz von vorne an“

So oder so ähnlich kommentieren viele. Und es ist wirklich bemerkenswert, wie sich die Serie entwickelt hat: Hat man die komplette Serie geschaut und klickt dann wieder auf die erste Folge, sieht man schnell, wie groß der Sprung ist. Das fängt bei der eher mittelprächtigen Soundqualität am Anfang an und hört bei eher albernen Witzen auf. Man merkt auch den Sprechern an: So recht haben sie noch nicht in ihre Rollen gefunden.

Dennoch: Schon in der Anfangszeit landen einige Gags, und man merkt schon in den frühen Folgen, dass hier Leute am Werk sind, die das Original lieben.

Den Humor von DBZA schriftlich zu beschreiben, wird ihm vermutlich nicht gerecht. Deshalb hier einmal der Link zur ersten Folge von DBZA:

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Und auch der Rest holt innerhalb kürzester Zeit massiv auf. Die Parodie orientiert sich immer näher ans Original, der Kampf gegen Nappa und Vegeta hat einige großartige Momente, und spätestens auf Namek greifen alle Rädchen so richtig ineinander.

Auch der Voice-Cast ist dann vollends angekommen. Insbesondere Figuren wie Freezer, Cell, Trunks, Vegeta und Piccolo sind verdammt gut umgesetzt und stehen den Originalsprechern eigentlich in nichts mehr nach.

Zum Vergleich, eines meiner Lieblings-Beispiele – die DragonBall-Z-Abridged-Version des ursprünglichen Broly-Films:

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Die anfangs noch alberne Parodie wird im Laufe der Zeit eigentlich eher eins: Eine deutlich lustigere und vielleicht auch cleverere Neusynchronisation des Originals, die in den dramatischen Momenten aber den nötigen Ernst findet. Die Meisterstück-Kommentare kommen nicht von ungefähr.

Auch in Sachen Zahlen ist DBZA wahnsinnig erfolgreich.

  • Der Broly-Film hat über 37 Millionen Aufrufe auf YouTube
  • Die erste Folge kommt auf 33 Millionen Aufrufe
  • Episode 30, der finale Kampf gegen Freezer, hat 28 Millionen Aufrufe
  • Und alle anderen Folgen bewegen sich im Grunde auch in verschiedenen Millionen-Bereichen

Empfehlung des Autors: DBZA ist mittlerweile selbst ganz schön alt geworden, aber nicht veraltet. Als letztes Jahr die „Buu Bits“ erschienen sind, war das wie ein unerwartetes Weihnachtsgeschenk und ich hab mich wahnsinnig gefreut, nochmal Nachschub von TFS zu bekommen.

Sollte DBZA bislang an euch vorbeigegangen sein: Wenn ihr Dragon Ball liebt und kein Problem mit englischen Serien habt (denn DBZA ist komplett auf Englisch), schaut unbedingt mal rein. Für mich war dieses liebevolle Projekt einer Gruppe von Fans, das zu etwas viel Größerem wurde – ein wunderbarer Wiedereinstieg in die Dragon-Ball-Welt, die ich jedem Fan ans Herz legen würde. Wenn ihr auf neue, offizielle Inhalte zu Dragon Ball wartet: Eine neue Serie namens Dragon Ball Daima ist ebenfalls in Produktion.

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