Eine Transformation in Dragon Ball war so übertrieben, dass selbst der Designer sie nicht zeichnen wollte

Eine Transformation in Dragon Ball war so übertrieben, dass selbst der Designer sie nicht zeichnen wollte

Dragon Ball ist vor allem für seine großen Transformationen bekannt, die die vielen Figuren im Laufe der Jahre erlernen konnten. Bei einer der außergewöhnlichsten Formen zögerte sogar der Designer. Heute gilt sie als großer Fanliebling.

Um welche Transformation geht es? Nachdem der Anime zu Dragon Ball im japanischen Fernsehen am 31. Januar 1996 geendet hatte, mussten Fans von Son Goku nicht lange auf ein neues Abenteuer warten. Schon am 7. Februar 1996 erschien die erste Folge von Dragon Ball GT.

Das Besondere hierbei war aber, dass GT, anders als Z, nicht auf einem Manga von Akira Toriyama basierte. Man hatte also eine eigene Story, die mehrere Jahre nach dem Ende von Z spielte. Dort kommt es auch zu einer neuen Transformation: der Super Sajyajin 4. Doch bevor diese Form gezeichnet wurde, zögerte der Designer.

Dragon Ball Daima ist der neueste Anime im Universum von Son Goku:

Mussten wir da wirklich noch weiter gehen?

Warum zögerte der Designer? Für das Design des Super Sajyajin 4 ist Katsuyoshi Nakatsuru verantwortlich. Er arbeitete schon vorher an Dragon Ball Z und auch in einigen Filmen als Charakterdesigner. Für GT sollte er den Super Sajyajin 4 designen. Doch er zögerte erst einmal, wie er in einem Interview verriet (via kanzenshuu.com).

Ich persönlich war der Meinung, dass man in der ursprünglichen Geschichte schon so weit gegangen war, Dinge wie Fusion und Verschmelzung zu verwenden, mussten wir da wirklich noch weiter gehen? Es war eine unglaubliche Aufgabe. Gokus Verwandlungen sind ein wichtiger Teil der Show, und so habe ich lange darüber nachgedacht, was am besten zu machen wäre.

Katsuyoshi Nakatsuru über den Entwicklungsprozess vom Super Sajyajin 4

Er war vorerst verdutzt, als die Produzenten des Animes zu ihm kamen, damit er die neue Form zeichnete. Obwohl er sich unsicher war, entschied er sich für die Form. Nakatsuru wollte sich aber von den bekannten Verwandlungen abheben.

Er wollte einen anderen Haarstil als bei Super Sajyajin 3 und implementierte auch das rote Fell im Design. Die Form sollte generell wilder sein, weshalb man auch auf Aspekte des Weraffen-Designs zurückgriff. Um das rote Fell schöner mit den Haaren zu kombinieren, entschied er sich auch für die Farbe Schwarz und nicht das klassische Super-Sajyajin-Gold.

Im Kontrast zu den anderen Formen unterscheidet sich der Super Sajyajin 4 schon stark, doch er mauserte sich zu einem großen Fanliebling. Über die Jahre erschienen auch mehrere Beiträge, dass es sogar die bestaussehende Form von Goku sei (via Reddit).

2024 kehrte der Super Sajyajin 4 zurück. Die Story von Dragon Ball GT ist spätestens seit Dragon Ball Super eher die Geschichte einer alternativen Welt. Seitdem wurden mit dem Super Sajyajin Gott neue Formen etabliert und lange war die 4. Form höchstens ein Gast in diversen Spielen. Doch mit Dragon Ball Daima kehrte die Verwandlung zurück: In Dragon Ball Daima gelangt Son-Goku in ein Reich, das es im Anime bislang selten zu sehen gab

Quelle(n): Fandomwire
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