Das südkoreanische Destiny 2 heißt Guardians und bietet mehr im Cash-Shop

Mit Destiny: Guardians startet im Herbst 2018 Destiny 2 auch in Süd-Korea. Dabei wird sich die koreanische Lokalisierung in einigen Punkten grundlegend von der bislang bekannten Erfahrung unterscheiden.

Berichten der Seite Naver Sports zufolge werden mit Destiny: Guardians nun auch Hüter aus Süd-Korea im kommenden Herbst in den Genuss von Destiny 2 kommen. Destiny: Guardians wurde dabei extra für den süd-koreanischen Markt angepasst und kommt mit einigen signifikanten Unterschieden im Vergleich zur regulären Destiny-2-Erfahrung daher.Destiny guardians korea 1

Destiny: Guardians – Das macht Destiny 2 für Korea anders

Auch wenn Destiny 2 bereits zahlreiche internationale Lokalisierungen hat, bekommt Süd-Korea mit Destiny: Guardians eine ganz eigene Version spendiert, die speziell auf den koreanischen Markt zugeschnitten ist. So wird sich Destiny: Guardians vom regulären Destiny-2-Erlebnis unterscheiden:

  • Destiny: Guardians wird als überarbeitete Version von Destiny 2 am 5. September 2018 nur in Süd-Korea erscheinen und ist exklusiv der PC-Plattform vorbehalten
  • Koreanische Spieler bleiben in Destiny: Guardians auf eigenen Servern unter sich und werden nicht mit Destiny-2-Spielern zusammengebracht. Die Playerbase wird also nicht vermischt
  • Die koreanische Fassung wird allen bisher erschienenen Content von Destiny 2 erhalten. Auch die Forsaken-Erweiterung wird bereits dabei sein.
  • Das Everversum bekommt eine eigens für die koreanische Version angefertigte menschliche Verkäuferin – Yuna
  • Das Everversum wird sich nicht nur auf kosmetische Items beschränken, sondern auch XP-Boosts, Waffen und Rüstungen gegen Echtgeld anbieten – auch auf dem höchsten Level

Destiny guardinas korea 3

In Korea ist es im Gegensatz zu den westlichen Ländern nicht unüblich, sich gerade in grindlastigen Spielen hochstufige Ausrüstung mit Echtgeld zu kaufen. Mikrotransaktionen haben dort einen ganz anderen Stand bei Spielern als im Westen. Deshalb wirkt dieser Schritt alles andere als verwunderlich.

Da Destiny: Guardians auf Korea-exklusiven Servern laufen wird und die Playerbase getrennt bleibt, sollten für Destiny-2-Spieler keinerlei Nachteile entstehen.

Übrigens: Im Rahmen der Präsentation von Destiny: Guardians wurde auch das aus Destiny 1 bekannte Festival der Verlorenen erwähnt. Es ist also gut möglich, dass das Halloween-Event auch im regulären Destiny 2 Einzug halten wird.

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Was haltet Ihr von dieser Anpassung für den koreanischen Markt? Würdet Ihr Euch für Echtgeld High-Level-Items kaufen, wenn die Möglichkeit bestehen würde?

Autor(in)
Quelle(n): EurogamerYouTube (Houndish)Naver Sports
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