Battlefield 2042 läuft mies – Doch statt es zu verbessern, bringt EA angeblich XP-Boosts für Echtgeld

Battlefield 2042 läuft mies – Doch statt es zu verbessern, bringt EA angeblich XP-Boosts für Echtgeld

Der neuste Leak zu Battlefield 2042 erregt momentan auf Twitter die Aufmerksamkeit der Battlefield-Fans. Doch statt der seitens der Spieler geforderten Verbesserungen offenbart der Leak nur weitere Bundles, kosmetische Inhalte und XP-Booster, die von den Spielenden kritisch betrachtet werden.

Wieso werden die XP-Boost kritisch betrachtet? Battlefield 2042 kämpft seit dem Release am 12. November 2021 mit zahlreichen Problemen. Viele Spielende sind unzufrieden und erhoffen sich seit dem Launch Verbesserungen für den Shooter, für den sie teilweise bis zu 120 € bezahlt haben.

Tausende Spielende unterzeichneten sogar eine Petition, in der sie Rückerstattungen für Battlefield 2042 erforderten. Mit dem neusten Leak muss sich EA DICE jetzt den Vorwürfen der Spieler stellen, dass sie anscheinend statt Verbesserungen zu veröffentlichen, weitere Bundles und XP-Booster implementieren.

Über 200.000 Spieler wollen ihr Geld von Battlefield 2042 zurück – „Wir wurden belogen!“

Zusätzliche Kritik gab es dafür, dass XP-Booster als Pay2Win verstanden werden, da Spielende in Battlefield 2042 bessere Waffen, Aufsätze und ähnliches mit dem Level-Fortschritt freischalten. Geht dieser Level-Fortschritte schneller, wenn man dafür zahlt, genießt man daher Vorteile durch Echtgeld-Einsatz – das kann man schon als „Pay2Win“ sehen.

Die Möglichkeit Erfahrungspunkte im Portal-Modus zu farmen, entfernten die Entwickler, damit niemand einen unfairen Vorteil habe.

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Der Leaker temporyal zeigt Bundles, kosmetische Inhalte und XP-Boosts für Battlefield 2042

Wie schlecht steht es um Battlefield 2042? Die Spielerzahlen von Battlefield 2042 sind verheerend. Besonders auf Steam performen Genre-Konkurrenten und sogar Franchise-Vorgänger merklich stärker.

MeinMMO zeigt euch die durchschnittlichen Spielerzahlen der letzten 30 Tage von einigen Spielen im Vergleich zu Battlefield 2042.

Wie gut es dem Genre-Konkurrenten Squad derzeit geht, zeigt der jüngste Spieler-Rekord des Hardcore-Shooters:

Hardcore-Shooter auf Steam setzt auf kompromisslosen Realismus – Knackt nach 7 Jahren Spieler-Rekord

„Den letzten Tropfen herausquetschen“

Wie sehen die Reaktionen der Spieler aus? Die Spieler sind alles andere als glücklich über die Inhalte des Leaks. MeinMMO zeigt euch, wie die Battlefield-Community ihren Frust äußerte:

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Wie verlässlich ist der Leak? Der Twitter-Account @temporyal ist in der Battlefield-Community für seine präzisen Leaks bekannt. Als Data-Miner zieht er seine Informationen aus nicht sichtbaren, aber bereits implementieren Dateien des Spiels.

Trotzdem gibt temporyal in den von ihm geteilten Inhalten stets den Hinweis, dass es sich um unveröffentlichte Inhalte basierend auf Data-Mining handelt. Er betont, dass es keine Garantie gibt, dass es die Inhalte seiner Leaks in das Spiel schaffen.

Die Bilder des jüngsten Posts seien laut @temporyal aus der aktuellen Version des Spielclients entnommen worden.

Entgegen der Wahrnehmung EA DICE würde bezüglich Battlefield 2042 nicht an dem Zustand des Spiels arbeiten, veröffentlichte das Entwicklerstudio erst kürzlich ein Update mit, laut eigener Aussage, über 400 Fehlerbehebungen.

Doch auch der aktuelle Leak reißt wieder die Diskussion auf, ob Battlefield 2042 überhaupt noch zu retten ist. Auch die MeinMMO-Redaktion beschäftigte sich kürzlich mit der Frage und sprach im MeinMMO-Podcast über die mögliche Rettung des Shooters.

Battlefield 2042 ist nicht mehr zu retten

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BavEagle

Sorry, aber *imho* komplett falsche Baustelle, um sich zu beschweren.

XP-Boosts sind in einem Battlefield kein „Pay2Win“ sondern eher sogar eine Möglichkeit für Neueinsteiger, unter Umständen doch noch Gefallen am BF-Titel zu finden. Wer anderes behauptet, ist meistens der Meinung, er hätte sich seine besseren Waffen und Fahrzeuge sowie den damit verbundenen Ingame-Vorteil verdient. Das ist aber Quatsch, denn nur weil man wesentlich mehr Zeit zum Zocken hat (vielleicht sogar zu den 24/7-Zockern gehört), hat man sich im PvP gegenüber Spielern mit ausgefülltem RL gar nichts verdient. Im Gegenteil, eigene Skills sind dann sogar wertlos, wenn man den Gegner nur aufgrund solcher Vorteile besiegt.

Deshalb spricht gar nix gegen XP-Boosts, um auch Neueinsteigern und Spielern mit weniger Spielzeit gleichwertige PvP-Möglichkeiten zu verschaffen. Besser wären jedoch Kaufmöglichkeiten für sämtliche Waffen- und Fahrzeug-Upgrades so wie wir sie bereits in vorherigen BF-Titeln hatten, denn fehlende Waffenaufsätze und Fahrzeugbewaffnungen sorgen bei neue(re)n Spielern oftmals für unfaire Verhältnisse. Da kann der „24/7-Zocker ohne RL“ noch so jammern, solange man sich diese Dinge erspielen kann, gerade für Vielspieler null Problem.

Inwieweit die Einführung dieser XP-Boosts dann weit unwichtiger ist als der Fix der vielen Bugs, ist natürlich ’ne andere Geschichte. Wenn aber Spieler zu Ingame-Shops selber grundsätzlich sagen, ist ein anderes Entwickler-Team als für’s Game und nimmt deshalb keinen Einfluss auf die Gesamtentwicklung, dann sollte das auch für BF2042 gelten.
Man kann nicht immer nur anhand persönlicher Befindlichkeiten urteilen und das Gesamtbild für Publisher, Entwickler und vor allem andere Spieler mißachten. Sowas ist einfach dumm und so manches derartiges Ingame-Verhalten gegenüber Mitspielern führt auch zu vielen Mängeln des Spiels.
Nur 1 Beispiel: irgendwer happy mit den Flares der Helis seit letztem Patch ? Ich denke nicht, aber die Spieler, welche BF2042 mit ’ner Heli-Simulation verwechseln, denken da ganz bestimmt anders drüber. Tja, gibt kaum noch BF-Spieler, die auch noch an Mitspieler und gesamten Spielspaß denken, leider.
…und dann eben auch kein Gedanke an Neueinsteiger, die trotz weniger Spielzeit auch gern mal mit ’ner AC-42 o.ä. kämpfen würden und bereit sind, dafür zu bezahlen. Ich sehe da gar kein Problem, denn letztendlich hab ich mir diese Dinge ja bereits erspielt, also warum nicht ? Macht das Spiel nicht schlechter, das machen eher die Spieler, welche solche Spiele blind kaufen und danach über dessen Inhalte meckern.

Oneo

wofür den brand löschen wenn man auch benzin reinschütten kann und warten bis es abbrennt ^^

eXe

Schon witzig wenn man sich drüber echauffiert das ein Pusblisher/Entwickler versucht Geld aus seinen Kunden zu melken, dabei es jedoch spielen und womöglich noch Geld rein stecken.
Die verstehen eben eine Sprache ganz sicher – des Geldes.
Den Mist nicht kaufen, nicht Vorbestellen und aufhören mit sinnfreien Argumenten wie – das war in jedem BF so und nach nem Jahr wurde es spielbar – und dann wird sich auch was tun.
Denn wenn Käse gekauft wird, kommt der auch immer wieder aufn Markt. Kein Grund sich Mühe zu geben. Entwickler sind da keine Freunde.
Aber kaum kommt ein neuer Teil, muss die Masse abwandern.
BC fanden sehr viele gut. Neues BF Spiel, nicht so zufrieden aber trotzdem wird das neue gespielt.
Und das geht bzw. ging doch mit jedem Teil so.
Wo Spieler einen Einfluss drauf haben, nutzen sie den nicht um das zu zeigen.
Somit hat man als Käufer auch mit Schuld.

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von eXe
BavEagle

Da gebe ich Dir absolut recht, die Hauptschuld zur negativen Entwicklung moderner Spiele tragen die Spieler und weniger die Entwickler. Die Entwickler sind bei AAA-Titeln meistens extrem abhängig vom Publisher, Publisher (und auch Investoren) sehen aber nunmal nur das Geld.

Wenn im Falle Battlefield das Entwicklerstudio schon länger von EA übernommen wurde, schreibt EA den DICE-Entwicklern den Kurs vor und richtet sich dabei nur nach Trends und Marketingzahlen. Nicht ohne Grund haben die ehemaligen BF-Entwickler DICE und EA dann bereits verlassen und jedes neue BF entfernt sich auch damit immer mehr vom ursprünglichen Battlefield.

Trotzdem kaufen die Spieler jedes neue BF blind und beschweren sich bei jedem BF-Titel mehr über Probleme und Mängel. Das war mit jedem vorherigen BF-Titel so und weit nach Release wurden diese BF-Titel dann plötzlich sogar als richtig gut spielbar bezeichnet. Siehe auch jetzige Abwanderung zu BFV und natürlich merkt das der Publisher und macht’s beim nächsten BF nicht anders.

Wer dann bei BF2042 vor allem die Spezialisten kritisiert, dem kann man nur antworten, hätte er anhand Beta feststellen können und danach BF2042 einfach nicht kaufen sollen. Wenn die Mehrheit vernünftig und gezielt nach persönlichem Geschmack und tatsächlichen Vorlieben/Wünschen die Spiele kaufen würde, hätte dies definitiv Einfluss auf zukünftige Entwicklungen. Mit einem Kauf nach Hype & Trends ändert sich dagegen nie mehr etwas, dann wird’s einfach bei jedem Titel immer nur das gleiche Spiel der Publisher.

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